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Tag gegen den Schlaganfall 2018

Schlaganfall kann jeden treffen!

Tag gegen den Schlaganfall 2018

Rund um den „Tag gegen den Schlaganfall" am 10. Mai klären Kliniken, Ärzte und Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland über die Erkrankung auf. „Schlaganfall kann jeden treffen!" lautet dabei eine zentrale Botschaft. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Viel wurde schon erreicht, doch es bleibt noch genug zu tun. Eine neue Kampagne soll dazu beitragen. Hier finden Sie wichtige Informationen rund um den Aktionstag.

 

Rund um den „Tag gegen den Schlaganfall" am 10. Mai klären Kliniken, Ärzte und Selbsthilfegruppen in ganz Deutschland über die Erkrankung auf. „Schlaganfall kann jeden treffen!" lautet dabei eine zentrale Botschaft. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe feiert in diesem Jahr ihr 25-jähriges Jubiläum. Viel wurde schon erreicht, doch es bleibt noch genug zu tun. Eine neue Kampagne soll dazu beitragen. Hier finden Sie wichtige Informationen rund um den Aktionstag.

Weitere Themen

Blutdruckmessen, aber richtig!

 

Der 17. Mai ist Welthypertonietag. Bluthochdruck spüren die Betroffenen in der Regel nicht und doch kann er viele gesundheitliche Folgen haben. Unter anderem gehört Bluthochdruck zu den häufigsten Ursachen für Schlaganfälle. Deswegen ist regelmäßiges Messen wichtig.

 

Der 17. Mai ist Welthypertonietag. Bluthochdruck spüren die Betroffenen in der Regel nicht und doch kann er viele gesundheitliche Folgen haben. Unter anderem gehört Bluthochdruck zu den häufigsten Ursachen für Schlaganfälle. Deswegen ist regelmäßiges Messen wichtig.

In Deutschland hat fast jeder dritte Mensch Bluthochdruck (arterielle Hypertonie). Je höher das Alter, desto größer die Gefahr, da die Arterien im Laufe der Jahre an Elastizität verlieren. Trotzdem ist Bluthochdruck keine Erkrankung, mit der man sich abfinden muss. Durch einen gesunden Lebensstil kann die Erkrankung positiv beeinflusst werden. Darauf macht die Deutsche Hochdruckliga zum Welthypertonietag aufmerksam. Das Motto in diesem Jahr: „Blutdruckmessen, aber richtig! Damit Sie Ihre Blutdruckwerte im Blick behalten."

So messen Sie Ihren Blutdruck richtig:

  • Immer zur gleichen Zeit morgens und abends messen – gegebenenfalls vor der Einnahme von blutdrucksenkenden Mitteln.
  • Vor der Messung fünf Minuten im Sitzen zur Ruhe kommen.
  • Aufrecht auf einen Stuhl setzen, einschnürende Kleidung am Messarm entfernen und den Arm in Herzhöhe lagern.
  • Die Blutdruck-Manschette am Oberarm anlegen. Der untere Rand der Manschette sollte sich zwei Zentimeter über der Ellbeuge befinden.
  • Das Gerät aktivieren, die Messung starten, die Blutdruckwerte ablesen und notieren – zum Beispiel in einem Blutdruck-Pass.

Die zu Hause gemessenen Werte sollten sich am besten unter einem Wert von 135/85 mmHg einpendeln.

Den Blutdruck zu senken kann in vielen Fällen auch ohne Medikamente gelingen – durch ein paar Änderungen der Lebensweise:

  • Das Gewicht regulieren und vor allem das Bauchfett reduzieren.
  • Ausgewogen ernähren mit viel Obst, Gemüse und ungesättigten Fettsäuren.
  • Die tägliche Zufuhr von Kochsalz reduzieren auf maximal sechs Gramm. (Achtung: Fertiggerichte enthalten oft große Mengen Salz.)
  • Regelmäßige Bewegung – egal ob Spaziergänge, Radfahren oder andere Sportarten.
  • Alkohol nur in geringen Maßen konsumieren.
  • Mit dem Rauchen aufhören. (Bereits eine Woche nach der Aufgabe sinkt der Blutdruck!)


Einen kleinen Ratgeber zum Thema Bluthochdruck stellen wir Ihnen an dieser Stelle zur Verfügung ().

Weitere Informationen sowie Broschüren zum Herunterladen finden Sie unter www.hypertonietag.de


Infobus "Herzenssache Lebenszeit" startet

 

Die bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit" startet wieder. Von Mai bis September machen die roten Doppeldecker-Infobusse in rund 100 deutschen Städten halt. Dort können sich Interessierte über die Volkskrankheiten Diabetes und Schlaganfall informieren.

 

Die bundesweite Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit" geht 2018 in die nächste Runde. Seit 8. Mai tourt der rote Doppeldecker-Infobus von Berlin aus erneut quer durch die gesamte Republik.

Trotz Fortschritten in der medizinischen Versorgung sind kardiovaskuläre Erkrankungen wie zum Beispiel Schlaganfall noch immer die Haupttodesursache von Menschen mit Typ-2-Diabetes. Doch das Risiko für Folgeerkrankungen von Diabetes und Schlaganfällen lässt sich durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und eine gesunde Lebensweise verringern. Deswegen startet Boehringer Ingelheim wieder die Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit".

Zwei rote Info-Busse werden von Mai bis September durch etwa 100 Städte touren. Zu den Partnern der Aktion gehören unter anderem die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Die Schirmherrschaft übernimmt Moderator Harry Wijnvoord, der selbst Typ-2-Diabetes hat.

Regionale Kliniken und Ärztenetzwerke, lokale Selbsthilfegruppen sowie Krankenkassen unterstützen die Aktion vor Ort, Experten beraten die Besucher. Wer will, kann seinen Blutdruck sowie seine Blutzucker- und Cholesterinwerte messen lassen, um sein persönliches Risiko hinsichtlich Diabetes oder Schlaganfall zu ermitteln. Zudem gibt es umfangreiches, kostenloses Informationsmaterial.

Die regelmäßig aktualisierten Tourdaten finden Sie an dieser Stelle.


Tag gegen den Schlaganfall 2018

Aktionen und Infoveranstaltungen

Im Jubiläumsjahr der Stiftung lautet das Motto der Aktivitäten zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai: "Schlaganfall kann jeden treffen!". Wir wollen Menschen aktivieren, sich zu informieren. Dazu bietet das Netzwerk der Stiftung vielfältige Veranstaltungen an. Besuchen Sie eine in Ihrer Region.

 

Der Slogan "Schlaganfall kann jeden treffen!" ist Motto und Leitmotiv der Aktivitäten zum Tag gegen den Schlaganfall. Gerade im Jubiläumsjahr der Stiftung ist die Chance groß, eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und Menschen dafür zu sensibilisieren, dass Schlaganfall auch sie etwas angeht. Sei es als potentiell Betroffener, Angehöriger oder Freunde, als Beobachter oder Ersthelfer, als gesundheitsbewußter Mensch, der sich selbst vor einem Schlaganfall schützen will oder als engagierter Bürger, der mit seiner Spende ein Zeichen setzen will.

Der Tag gegen den Schlaganfall will Menschen aktivieren, sich zu informieren, zu engagieren und vorzusorgen.

Unterstützung erhält die Stiftung in ihrer Aufklärungs- und Informationsarbeit auch von rund 200 Regionalbeauftragten. Sie sind meist Ärzte aus Kliniken und Rehabilitationseirichtungen. Schlaganfall-Betroffene und Angehörige haben die Möglichkeit, sich in über 440 Schlaganfall-Selbsthilfegruppen austauschen.

Speziell zum Tag gegen den Schlaganfall wird das Netzwerk der Stiftung besonders aktiv - mit verschiedenen Informationsveranstaltungen. In diesem Dokument finden Sie die uns gemeldeten Veranstaltungen () sortiert nach Postleitzahl.

 


Neues Diagnose-Visier im Test

 

Ein Schlaganfall-Verdacht ist schnell getroffen, die Art des Schlaganfalls aber ist von außen nicht erkennbar. Doch ohne eine Diagnose ist keine Behandlung möglich. Eine neue Technik aus den USA könnte die Diagnostik in Zukunft beschleunigen.

 

Ein Schlaganfall-Verdacht ist schnell getroffen, die Art des Schlaganfalls aber ist von außen nicht erkennbar. Doch ohne eine Diagnose ist keine Behandlung möglich. Eine neue Technik aus den USA könnte die Diagnostik in Zukunft beschleunigen.

Wissenschaftler der Universität Tennessee haben eine Art diagnostisches Visier entwickelt. Es führt eine so genannte volumetrische Impedanz-Phasenverschiebungs-Spektroskopie durch, kurz: VIPS. Dabei werden niedrig-energetische Radiowellen durch das Gehirn geschickt. So lässt sich der Flüssigkeitsgehalt in einzelnen Hirnregionen darstellen. Daraus wiederum können Ärzte sich ohne Einsatz eines Computertomographen ein Bild von der Größe des Schlaganfalls machen. In einer Pilotstudie der Amerikaner gelang das mit 92-iger Genauigkeit.

Diese Innovation könnte noch von großer Bedeutung werden. Seit wenigen Jahren wird bei manchen Hirninfarkten in meist größeren Schlaganfall-Zentren die neue Methode der Thrombektomie eingesetzt. Ein Neuroradiologie entfernt dabei das Gerinnsel mittels eines Katheters. Unter bestimmten Voraussetzungen können Ärzte dadurch ein deutlich besseres Ergebnis als bei einer rein medikamentösen Therapie erzielen. Hätte ein Notarzt vor Ort oder auf dem Transport in die Klinik die Möglichkeit, sich ein erstes Bild des Schlaganfalls zu machen, könnte der Patient bei Bedarf gleich in ein spezielles Zentrum gebracht werden. Durch die Zeitersparnis könnten sich schwere Behinderungen vermeiden lassen.

„Noch ganz am Anfang, aber spannend, und wenn es wirklich gut funktioniert auch klinisch relevant", urteilt Arzt und Wissenschaftsjournalist Philipp Grätzel von Grätz, der für die Deutsche Schlaganfall-Hilfe die internationale Forschung beobachtet.

(Kellner C et al Journal of Neurointerventional Surgery 2018; doi: 10.1136/neurintsurg-2017-013690)

 


Projekt STROKE OWL

Projekt geht an den Start

 

 

Hier informieren!

STROKE OWL ist ein Meilenstein in der deutschen Gesundheitspolitik. Unter diesem Projektnamen will die Stiftung den Beweis antreten, dass die Betreuung von Schlaganfall-Patienten durch Schlaganfall-Lotsen in der Nachsorge die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhöht.

Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 1/2018

 

Thala 1/2018 mit dem Special Sekundärprävention

Unser Themen-Special: Die zweite Chance - Sekundärprävention

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Ein Schlaganfall kann jeden treffen und das Leben komplett verändern. Seit 1993 setzt sich die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe dafür ein, Schlaganfälle zu verhindern, die Betroffenen auf ihrem Weg zurück ins Leben zu unterstützen und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Beratungs- und Informationsangebot  der Stiftung soll deshalb so viele Menschen wie möglich erreichen.


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