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Welt-Schlaganfalltag 2017

Nach Schlaganfall droht oft die Depression

 

"Ein Schlaganfall trifft auch die Seele" - unter diesem Motto informiert die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rund um den Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober über die unscheinbaren Folgen des Schlaganfalls. Ein Drittel der Betroffenen fällt in eine Depression, mit weitreichenden Folgen für ihre Rehabilitation. Viele Informationen, Tipps und Ansprechpartner, einen Hörfunkbeitrag und einen Selbsttest finden Sie in unserem Online-Special. Zusätzlich bieten wir eine Telefonsprechstunde mit einem Psychologen an.

Nach Schlaganfall droht oft die Depression

 

„Ein Schlaganfall trifft auch die Seele" – unter diesem Motto informiert die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rund um den Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober über die unscheinbaren Folgen des Schlaganfalls. Ein Drittel der Betroffenen fällt in eine Depression, mit weitreichenden Folgen für ihre Rehabilitation. Viele Informationen, Tipps und Ansprechpartner, einen Hörfunkbeitrag und einen Selbsttest finden Sie in unserem Online-Special. Zusätzlich bieten wir eine Telefonsprechstunde mit einem Psychologen an.

Weitere Themen

Selbsthilfe als Keimzelle der Demokratie

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte das Engagement der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe in Berlin. 50 Jahre existiert die Organisation bereits. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist assoziiertes Mitglied.

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte das Engagement der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Selbsthilfe in Berlin. 50 Jahre existiert die Organisation bereits. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist assoziiertes Mitglied.

„Selbsthilfegruppen sind Keimzellen der Demokratie. Hier entstehen Impulse, bestehende Strukturen, die vielleicht verknöchert sind, umzugestalten und für gemeinsame Rechte zu kämpfen." Mit dieser Grundsatzaussage begeisterte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die 250 geladenen Gäste der Jubiläums-Matinée der BAG Selbsthilfe in Berlin. In seiner Rede forderte der Bundespräsident mehr Anstrengungen für die Inklusion Behinderter.

„Es widerspricht unserer Vorstellung von einer offenen Gesellschaft, wenn Menschen im Alltag auf Hürden stoßen, die sie daran hindern, am öffentlichen Leben teilzunehmen", stellte er heraus und beschrieb damit den Alltag vieler anwesenden Menschen. „Inklusion darf nicht zum Sparmodell umfunktioniert werden." Der Bundespräsident würdigte ausdrücklich auch die Arbeit der BAG SELBSTHILFE in den vergangenen 50 Jahren auf dem Weg zu einer inklusiven Gesellschaft:

Beeindruckend waren auch die Gespräche mit behinderten und chronisch kranken Menschen auf der Bühne, die einen Einblick in den aktiven und selbstbestimmen Alltag der Betroffenen gaben. Sie machten erneut die verschiedenartigen Barrieren deutlich, auf die Betroffene in ihrem Alltag nach wie vor stoßen. Es wurde aber auch deutlich, wie viel Mut und Kraft der Einzelne durch den Zusammenhalt in der Gruppe schöpfen kann.


Sportliche Spende für die Schlaganfall-Hilfe

 

Tolles Engagement beim Lauf-Event „Isselhorster Nacht": 2.383 Euro fließen in die Spendenkasse der Stiftung.

 

Tolles Engagement beim Lauf-Event „Isselhorster Nacht": 2.383 Euro fließen in die Spendenkasse der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Laufen und Schlaganfall-Prävention – das passt irgendwie gut zusammen. So oder ähnlich dachten die Organisatoren des Lauf-Events „Isselhorster Nacht" vor 14 Jahren. Damals beschlossen sie erstmals, mit den Überschüssen der Veranstaltung die Arbeit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe zu unterstützen. Aus dieser Idee ist eine schöne Tradition geworden.

50 Sponsoren und freiwillige Helfer kamen jetzt in dem Gütersloher Ortsteil zusammen, um die gelungene Veranstaltung 2017 zu feiern – und den Spenden-Scheck an Dr. Michael Brinkmeier, den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Schlaganfall-Hilfe, zu überreichen. Der freute sich sehr über die großzügige Spende. Die Planungen für die „Nacht 2018" laufen bereits auf Hochtouren. Zur 20. Auflage wollen sich die Organisatoren etwas Besonderes überlegen.


Roboter helfen beim Gehtraining

90. DGN-Kongress in Leipzig

Robotikgestütztes Gangtraining hat Einzug gehalten in die Neurorehabilitation. Prof. Jan Mehrholz von der Hochschule Gera hat sich mit der Frage beschäftigt, wem die neue Technik in der Gangrehabilitation wie viel nützt. Und ob es Unterschiede in der Wirksamkeit der Geräte gibt.

Robotikgestütztes Gangtraining hat Einzug gehalten in die Neurorehabilitation. Prof. Jan Mehrholz von der Hochschule Gera hat sich mit der Frage beschäftigt, wem die neue Technik in der Gangrehabilitation wie viel nützt. Und ob es Unterschiede in der Wirksamkeit der Geräte gibt. Auf dem DGN-Kongress in Leipzig stellte er seine Ergebnisse vor.

Konkurrierende Systeme

 
Der „Lokomat" wird in einigen Rehakliniken und –zentren eingesetzt, so auch im Zentrum der Rehabilitation in Pforzheim.

Der Lokomat ist sicher das bekannteste Gerät, der „Klassiker" unter den robotik-gestützten Systemen. Neuentwicklungen wie der „Lyra" folgten, in letzter Zeit kommen immer mehr mobile so genannte Exoskelette auf den Markt, die von den Patienten wie ein Anzug getragen werden. Das Grundprinzip ist allen ähnlich: Patienten mit stark eingeschränkter Gehfähigkeit, zum Beispiel durch eine Halbseitenlähmung nach Schlaganfall, werden in der Gehbewegung durch die Geräte unterstützt. Unterschieden wird zwischen so genannten End-Effektor-Geräten (sie führen lediglich den Fuß) und den Exoskeletten, bei denen alle Gelenke unterstützt werden.

Gute Studienlage

36 Studien mit 1.500 Patienten wertete Jan Mehrholz aus. Seine Schlussfolgerung: die neue Technik kann vielen Patienten helfen. Die Gehfähigkeit nach einem Schlaganfall wird durch sie deutlich verbessert. Er geht noch weiter und sagt: „Jede 7. Gehbehinderung nach Schlaganfall wäre vermeidbar!" Doch so verkürzt könnten die Ergebnisse falsche Hoffnungen wecken. „Man muss differenzieren", so Mehrholz, „ob der Patient bereits gehfähig ist oder nicht, wann die Therapie stattfindet und in welchem Gerätetyp."

Schwer betroffene Patienten profitieren

 
Der „Lyra" zählt zu den so genannten Endeffektor-Geräten. Auch erste ambulante Therapiezentren setzen ihn ein, wie hier die Praxis Lamprecht in Kirchheim unter Teck.

Laut Mehrholz wirkt das robotergestützte Gangtraining vor allem kurz nach dem Schlaganfall, weniger in der chronischen Phase. Schwer betroffene Patienten profitieren am meisten davon, die leicht Betroffenen eher weniger. Um das Gehen wieder zu erlernen, ist es laut Mehrholz unerheblich, welche Technik genutzt wird. Wenn es bereits darum geht, die Gehgeschwindigkeit zu steigern und die Gehstrecke zu verlängern, seien die End-Effektorgeräte den Exoskeletten jedoch überlegen.

Auch das Laufband hilft

Wichtig für Patienten zu wissen: Gangrehabilitation funktioniert auch weiterhin ohne High-Tech. Ist die Gehfähigkeit schon gegeben, hilft auch das klassische Laufband, um Tempo und Strecke zu verbessern. Unabhängig vom Gerät, so Mehrholz, sei aber das immer gleiche Trainingsprinzip. Therapeuten müssten ihre Patienten fordern, und diese sollten entsprechende Bereitschaft zeigen. „Motorisches Lernen findet an der Leistungsgrenze statt."


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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 3/2017

 

Thala 3/2017 mit dem Special Ein Schlaganfall trifft auch die Seele

Unser Themen-Special: Depression nach Schlaganfall!

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Bitte spenden Sie

Der Schlaganfall hat nicht nur körperliche Folgen.

Auch die Seele leidet.

30 Prozent der Menschen mit Schlaganfall sind von einer Depression betroffen. Sie raubt Betroffenen ihren Antrieb und führt dazu, dass sie Therapien nicht mehr ernsthaft ausführen. Schon der normale Alltag erscheint als Berg, der nicht erklommen werden kann. Deshalb wollen wir eine Expertensprechstunde etablieren, die wichtige Informationen und professionelle Hilfe von einem erfahrenen Psychologen bietet.
Mit 36 Euro kann eine halbstündige Beratung durch einen Experten ermöglicht werden Bitte spenden Sie und geben Sie Betroffenen neue Hoffnung. Danke.
 

30 Prozent der Menschen mit Schlaganfall sind von einer Depression betroffen. Eine Depression ist eine schwerwiegende Erkrankung, die sich negativ auf die Genesung von Betroffenen auswirkt. Es fehlt an Kraft und Motivation und schon der normale Alltag erscheint, als Berg der nicht erklommen werden kann. Deshalb wollen wir eine Expertensprechstunde etablieren, die wichtige Informationen und erste und erste Hilfe von einem erfahrenen Psychologen bietet. Ihre Spende hilft Betroffenen, Wege aus der Hoffnungslosigkeit zu finden und die Rehabilitation erfolgreich zu bewältigen! Schon eine Spende von 36 Euro ermöglicht eine halbstündige Beratung durch einen Experten!

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