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Thrombektomie hilft auch spät

 

Neue Hoffnung für viele akute Schlaganfall-Patienten: die mechanische Öffnung eines Gefäßverschlusses im Gehirn – Thrombektomie genannt – kann offenbar auch mehrere Stunden nach dem Schlaganfall noch gelingen.

Neue Hoffnung für viele akute Schlaganfall-Patienten: die mechanische Öffnung eines Gefäßverschlusses im Gehirn – Thrombektomie genannt – kann offenbar auch mehrere Stunden nach dem Schlaganfall noch gelingen.

Ein Katheter öffnet den Verschluss

 

In wenigen Jahren hat die neue Methode in vielen Schlaganfallzentren Einzug gehalten. Für etwa fünf Prozent der Patienten, so die ursprüngliche Schätzung, kommt die Thrombektomie in Frage. Es sind Patienten mit Verschlüssen eher größerer Gefäße, bei denen ein Neuroradiologe den Katheter über die Leiste ins Gehirn führt und den Blutklumpen herauszieht. Ähnlich wie bei der Thrombolyse, der medikamentösen Therapie, galt bisher: später als 4,5 Stunden nach dem Schlaganfall sollte sie nicht mehr durchgeführt werden.

Hälfte der Patienten wurde beschwerdefrei

Doch jetzt werden die Karten neu gemischt. Eine Studie, für die 500 Patienten vorgesehen waren, wurde bereits nach 206 Patienten wegen guter Zwischenergebnisse abgebrochen. Obwohl der Schlaganfall bei ihnen bis zu 24 Stunden zurücklag, schnitten die thrombektomierten Patienten noch deutlich besser ab als andere. 90 Tage nach dem Schlaganfall waren 49 Prozent von ihnen "funktionell unabhängig", das heißt weitgehend beschwerdefrei. Bei den nicht Behandelten waren es hingegen nur 13 Prozent.

Ein beeindruckendes Ergebnis

Aus Sicht der Fachleute stellt diese Studie einen weiteren, kleinen Meilenstein in der Versorgung dar. „Das kann man schon beeindruckend nennen, und es wird die Schlaganfallversorgung nachhaltig verändern", urteilt Philipp Grätzel von Grätz. Der Berliner Wissenschaftsjournalist und Arzt beobachtet für die Deutsche Schlaganfall-Hilfe die Schlaganfall-Forschung weltweit. „Doch das Ganze heißt nicht, dass sich jetzt irgendjemand bei der Schlaganfallversorgung entspannt zurücklehnen kann. Weiterhin gilt: Time is Brain", so der Experte. Soll heißen: je schneller ein Patient behandelt wird, desto besser das Ergebnis.

Weitere Themen

Geschenke mit Botschaft

 

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Kosten für Heil- und Hilfsmittel gestiegen

Barmer Heil- und Hilfsmittelreport

Die Barmer hat 2016 deutlich mehr Geld für Heil- und Hilfsmittel ausgegeben. Der aktuelle Heil- und Hilfsmittelreport der Kasse beziffert die Kosten auf mehr als eine Milliarde Euro.

Die Barmer hat 2016 deutlich mehr Geld für Heil- und Hilfsmittel ausgegeben. Der aktuelle Heil- und Hilfsmittelreport der Kasse beziffert die Kosten auf mehr als eine Milliarde Euro.

Demnach stiegen die Kosten für Hilfsmittel um rund 84 Millionen Euro, ein Zuwachs von neun Prozent. Bei Heilmitteln verzeichnet die Krankenkasse ein Plus von drei Prozent um 26 Millionen Euro. Die Anzahl der Versicherten, die Heil- und Hilfsmittel erhielten, ist dabei nahezu identisch geblieben. Laut dem Report lässt sich die Kostensteigerung auf das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz zurückführen, dass im April 2017 in Kraft getreten ist wodurch Therapeuten eine höhere Vergütung für ihre Leistungen erhalten.

Zum Verständnis: Heilmittel sind medizinische Maßnahmen wie zum Beispiel Physiotherapie, Krankengymnastik  Logopädie (Sprachtherapie) oder auch Ergotherapie. Hilfsmittel hingegen sind Sachleistungen, die von der Krankenkasse während einer Behandlung erbracht werden. Hierunter fallen unter anderem Hör- und Sehhilfen (Hörgerät, Brille), Rollstühle oder andere Gehilfen, Prothesen, aber auch Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte.

Unterschiede bei Regionen und Geschlechtern

 

Die Ausgaben für Heil- und Hilfsmittel sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und weisen eine große Spannweite auf. Laut dem Report reicht sie von 50 Euro pro Versichertem in Bremen bis hin zu 82 Euro in Berlin. Medizinisch seien diese Unterschiede nicht erklärbar. Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer, betont daher, dass allein die medizinische Notwendigkeit und nicht regionale Besonderheiten die Verordnung von Heilmitteln bestimmen dürften.

Und auch bei den Geschlechtern deckt der Bericht der Kasse Unterschiede auf. So erhielten etwa 29 Prozent der Frauen ein Hilfsmittel, bei den Männern hingegen nur 22 Prozent. Eine Begründung, lässt sich dem Bericht der Barmer nicht entnehmen.

Physiotherapie größter Kostenpunkt für Heilmittel

Etwa drei Viertel der Heilmittelkosten kommen durch physiotherapeutische Behandlungen zustande. 2016 betrugen die Gesamtkosten der Behandlungen bei Barmer-Versicherten 537 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 17,8 Millionen Euro. Die Gesamtausgaben für Ergotherapie belaufen sich, im Vergleich dazu, auf rund 104 Millionen Euro. Hier stiegen die Ausgeben nur um viereinhalb Prozent.


Das Prinzip Apfelbaum

„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?"

„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?" Elf Persönlichkeiten haben sich mit großer Offenheit auf die Frage eingelassen. Die Fotografin Bettina Flitner porträtierte sie und zeigt dazu in der Ausstellung "Das Prinzip Apfelbaum" großformatige Fotoarbeiten - feinsinnig, mehrschichtig, berührend. Aktuell macht die Ausstellung Station in Münster.

Die Frage „Was bleibt?" beschäftigt Menschen seit jeher in ihrem Nachdenken über das Leben und den Tod, über Erfahrungen und Hoffnungen.

 

Die Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" versteht sich als eine von vielen möglichen Antworten auf diese sensible und höchst individuelle Frage.

Mit dem Erbe einen guten Zweck unterstützen, die eigenen Werte über den Tod hinaus weitergeben und Bleibendes schaffen, das immer wieder Früchte trägt – das ist „Das Prinzip Apfelbaum". Er steht damit symbolisch für den Kreislauf von Leben, Tod und neuem Leben.

Die Initiative bildet einen Zusammenschluss aus 23 gemeinnützigen Organisationen, die es sich zur Aufgabe machen, „gemeinnütziges Vererben" ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Noch immer sind Fragen rund um den Tod und damit auch zur Nachlassregelung in Deutschland mit Tabus besetzt. Österreich oder die Schweiz dagegen haben dieses Thema mit Ihren Kampagnen wie „My happy End" oder Vereinen wie  „Vergißmeinnicht" schon lange aufgegriffen.

Die Schlaganfall-Hilfe hat sich 2016 der Initiative „Prinzip Apfelbaum" angeschlossen, um auf diesem Weg Menschen bei ihrem Vorhaben zu unterstützen, mit ihrem Erbe Gutes zu bewirken. Dabei stehen grundlegende Informationen und Orientierungshilfen im Vordergrund, z.B. die Frage wie schreibe ich ein Testament und kann so die Arbeit gemeinnütziger Organisationen wirkungsvoll unterstützen.

Ein Fotoessay zur Frage "Was bleibt?"

Zu der Frage „Was bleibt"  hat die Fotografin Bettina Flittner im Rahmen der Initiative elf Persönlichkeiten porträtiert und befragt. Ihre Bilder und Texte vermitteln dabei eine ganz eigene Stimmung voller Zwischentöne. Sie offenbaren Vergänglichkeit, Verletzlichkeit, Klugheit, Witz, Lebenslust. Wer sich einlässt beginnt unweigerlich selbst damit „Über sich hinausdenken".

 

 

 

Die Ausstellung

„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?" Die Fotografin Bettina Flitner porträtiert elf Persönlichkeiten, die sich mit großer Offenheit auf die Frage einlassen.

Ihre großformatigen Fotoarbeiten zeigt die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum". Feinsinnig, mehrschichtig, berührend.

 

Folgende Ausstellungsorte (für jeweils 3 bis 4 Wochen) sind 2018 geplant:

23.02. - 25.03.2018
Bezirksregierung Münster
Domplatz 1-3
48143 Münster

14.06. - 15.07.2018
St. Nikolaikirche
Am Alten Markt
14467 Potsdam

12.10. - 18.11.2018
St. Markus-Kirche
Gabelsbergerstraße 6
80333 München

 

Auf diesen Messen soll die Ausstellung ebenfalls vorgestellt werden:

  • 20. bis 22. April:            Messe: Die 66 in München
  • 28. bis 30. Mai:              12. Deutscher Seniorentag in Dortmund
  • 19. bis 20.November:    Messe: Die besten Jahre in Stuttgart

 


Jetzt anmelden!

Erfahrungsaustausch 2018 für Junge Schlaganfall-Patienten

Vom 1. bis 4. März ist der nächste Erfahrungsaustausch für Junge Schlaganfall-Betroffene. Stattfinden wird er im Duisburger Wedau-Park unter dem Motto "Mit Kreativität in die Zukunft".
Jetzt schnell einen der begehrten Plätze sichern!

 

Es ist wieder Erfahrungsaustausch! Vom 1. bis 4. März 2018 im Sportpark Duisburg.

Unter dem Motto "Mit Kreativität in die Zukunft" ist der Name Programm.
Neben den gewohnten Workshops für Betroffene und Angehörige gibt es zwei weitere spannende Programmpunkte:

  • Zum einen dürfen Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten entdecken und
  • zum anderen wird Ihnen ein Bewerbungscoach den optimalen Weg zurück in die berufliche Wiedereingliederung aufzeigen. Bitte bringen Sie dafür all Ihre bisherigen Bewerbungsunterlagen (digital) zur Veranstaltung mit.

 Selbstverständlich besteht ausreichend Zeit für persönliche Gespräche.

 

Anmeldung und Fragen

Haben wir Ihr Interesse oder Ihre Neugier geweckt? Dann finden Sie hier das Anmeldeformular - ausdrucken oder speichern, ausfüllen, abschicken.

Für Ihre Fragen wenden Sie sich gern an:

Sandra Rösemeier
Tel.: 05241 9770-19
E-Mail: sandra.roesemeier@schlaganfall-hilfe.de


Projekt STROKE OWL

Projekt geht an den Start

 

 

Hier informieren!

STROKE OWL ist ein Meilenstein in der deutschen Gesundheitspolitik. Unter diesem Projektnamen will die Stiftung den Beweis antreten, dass die Betreuung von Schlaganfall-Patienten durch Schlaganfall-Lotsen in der Nachsorge die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhöht.

Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 4/2017

 

Thala 4/2017 mit dem Special Junger Mensch und Schlaganfall

Unser Themen-Special: Junger Mensch nach Schlaganfall

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

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Mit Ihrem Beitrag von jährlich mindestens 40 Euro unterstützen Sie die Schlaganfall-Hilfe noch effektiver, weil Sie uns für unsere vielfältigen Aktivitäten und Projekte Planungssicherheit geben! Als Dankeschön für Ihr Engagement erhalten Sie von uns viermal im Jahr das Gesundheitsmagazin Thala.

 

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