Richtig handeln bei
Schlaganfall
Aktion Kinder
Schlaganfall-Hilfe

Newsletter

Welt-Diabetestag

Auf Diabetes-Symptome achten

 

Die Zahl der Diabetes-Kranken steigt weltweit. Darauf macht der Welt-Diabetestag am 14. November aufmerksam. Diabetiker haben ein doppelt erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

 

Die Zahl der Diabetes-Kranken steigt weltweit. Darauf macht der Welt-Diabetestag am 14. November aufmerksam. Diabetiker haben ein doppelt erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

 

Diabetes-Erkrankungen vom Typ-2 werden im Schnitt 10 Jahre zu spät diagnostiziert, so wird geschätzt. Mit "Typ-2" wird jener Erkrankungstyp bezeichnet, der in der Regel lebensstilbedingt ist, durch ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann man den Folgeschäden und weiteren Risiken wie dem Schlaganfall besser vorbeugen.

Wer regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nimmt, macht schon viel richtig. Gesetzlich Krankenversicherten über 35 steht alle zwei Jahre der kostenlose Check Up 35 zu. Dazu zählt unter anderem ein Blutbild, bei dem auch der Blutzuckerspiegel erhoben wird. Einen einfachen Blutzuckertest bieten auch viele Apotheken an.

Der Diabetes Typ-2 entwickelt sich langsam und unauffällig, deswegen werden die Symptome häufig nicht wahrgenommen oder falsch gedeutet. Symptome, die auf einen Diabetes hindeuten können, sind:

  • übermäßiger Durst
  • häufige Toilettengänge
  • Konzentrationsstörungen und Müdigkeit
  • verschwommenes Sehen
  • Juckreiz
  • schlecht heilende Wunden und Anfälligkeit für Infektionen


Sollten Sie solche Symptome bei sich wahrnehmen, zögern Sie nicht. Machen Sie gleich einen Termin bei Ihrem Hausarzt!

Diabetes und Aufklärung

Für den Stoffwechsel benötigt der Körper das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Bei Diabetikern ist diese Funktion gestört, sie müssen sich das Insulin künstlich zuführen. Weltweit leiden schätzungsweise mehr als 400 Millionen Menschen an Diabetes. In Deutschland sind etwa 7 Millionen Krankenversicherte als Diabetiker identifiziert, die Dunkelziffer ist vermutlich höher.


Der Welt-Diabetestag wird seit 1991 begangen. Alljährlich rufen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Vereinten Nationen am 14. November zu mehr Aufklärung auf. Der 14. November ist der Geburtstag des kanadischen Arztes Frederick G. Banting. Er hat 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckt.

 

Weitere Themen

30.000 Euro für die Schlaganfall-Hilfe

Kunst und Charity

von links: Dr. Brigitte Mohn, Alexander Baumgarte, Prof. Dr. Beate Reifenscheid (Direktorin Ludwig Museum Koblenz)

Große Freude bei Dr. Brigitte Mohn, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe: bei einem exklusiven Charity-Dinner im Koblenzer Ludwig Museum kamen am vergangenen Freitagabend 30.000 Euro für die Arbeit ihrer Stiftung zusammen.

 
von links: Dr. Brigitte Mohn, Alexander Baumgarte, Prof. Dr. Beate Reifenscheid (Direktorin Ludwig Museum Koblenz)

Große Freude bei Dr. Brigitte Mohn, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe: bei einem exklusiven Charity-Dinner im Koblenzer Ludwig Museum kamen am vergangenen Freitagabend 30.000 Euro für die Arbeit ihrer Stiftung zusammen.

Zahlreiche illustre Gäste waren der Einladung des Museums und der Kunststiftung Ruth Baumgarte gefolgt. Anlass war die Eröffnung der Ausstellung „Turn of the Fire" mit Werken der international bekannten Künstlerin Ruth Baumgarte, deren Werke noch bis zum 7. Januar im Ludwig Museum zu sehen sein werden.

 
von links: Alexander Baumgarte mit dem Moderatoren-Duo Jennifer Knäble und Wolfram Kons

Zu den Gästen des Abends zählten unter anderem die Schauspielerinnen Daniela Ziegler und Hannelore Hoger, letzte bekannt vor allem durch ihre Rolle als Fernseh-Kommissarin Bella Block. Die Moderation war nicht minder prominent besetzt: Das RTL-Duo Jennifer Knäble und Wolfram Kons führte charmant und unterhaltsam durch einen erlebnisreichen Abend.

Der hohe Erlös für die Schlaganfall-Hilfe setzt sich zusammen aus Spenden, Einnahmen einer Tombola und einer Auktion – dem Höhepunkt des Abends. Nina Kretzschmar, internationale Spezialistin für zeitgenössische Kunst aus dem traditionsreichen Auktionshaus Christie´s, versteigerte das Werk "In Ägypten" von Ruth Baumgarte. Es wechselte zum Preis von 17.500 EUR den Besitzer. Der Bielefelder Galerist Alexander Baumgarte, Sohn der Künstlerin, hatte es zur Verfügung gestellt. Seit dem Tode seiner Mutter, die unter anderem an den Folgen zweier Schlaganfälle verstarb, ist er der Deutschen Schlaganfall-Hilfe eng verbunden.

 
Hannelore Hoger vor einem Bild der Ausstellung „Turn of the Fire" im Ludwig Museum

Ruth Baumgarte (1923 – 2013) stellte international in renommierten Institutionen und Galerien aus. Die Künstlerin war fasziniert von der Kraft und der Vielfältigkeit Afrikas. Mehr als 40 Mal besuchte sie den Kontinent. Die so entstandenen Arbeiten zeigt das Ludwig Museum Koblenz nun in der Ausstellung „Turn of the Fire". Im Sommer 2018 soll sie im Ludwig Museum St. Petersburg gezeigt werden.

 

 

 

Alle Bilder (c) Kunststiftung Ruth Baumgarte.
Fotos: Artur Lik, Koblenz

 
von links: Alexander Baumgarte, Prof. Dr. Beate Reifenscheid, Jennifer Knäble, Dr. Brigitte Mohn, Daniela Ziegler, Wolfram Kons und Christie´s-Auktionatorin Nina Kretzschmar
 
von links: Schauspielerin Daniela Ziegler im Gespräch mit Dr. Catrin Gocksch (Fachbereichsleiterin Kunst und Kultur, Berlin)
 
Dinner

Kompetenz in Sachen Schlaganfall

Qualitätssiegel für RAS GmbH

Rolf Drängmann (rechts), Bereichsleiter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, übergab RAS-Geschäftsführer Bert Lange die Urkunde.

Die RAS GmbH in Melle zählt zu den ersten drei Sanitätshäusern in Deutschland, die von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Siegel „Beratungsqualität in der Hilfsmittelversorgung" erhalten haben.

 
Rolf Drängmann (rechts), Bereichsleiter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, übergab RAS-Geschäftsführer Bert Lange die Urkunde.

Die RAS GmbH in Melle zählt zu den ersten drei Sanitätshäusern in Deutschland, die von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe das Siegel „Beratungsqualität in der Hilfsmittelversorgung" erhalten haben.

270.000 Menschen pro Jahr erleiden in Deutschland einen Schlaganfall. Der Schlaganfall ist die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Mehr als 60 Prozent der überlebenden Patienten bleiben auf Hilfsmittel, Therapie oder Pflege angewiesen. Der Beratungsbedarf der Patienten ist hoch und verlangt ein hohes Maß an Wissen rund um den Schlaganfall.

„Wir bemerken immer wieder, dass es viel Unkenntnis in der Hilfsmittel-Beratung von Schlaganfall-Betroffenen gibt", sagte Rolf Drängmann von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe im Rahmen der feierlichen Übergabe der Urkunde in Melle. „Wenig beachtet wird vor allem, dass sich der Bedarf der Patienten mit der Zeit verändert. Hilfsmittel müssen laufend angepasst werden."

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat deshalb ein Modellprojekt aufgelegt. Neun Mitarbeiter des RAS-Teams haben eine Weiterbildung zu Qualitätsmanagementbeauftragten und zusätzliche Schulungsmodule im Krankheitsbild Schlaganfall absolviert.

Mit der einmaligen Schulung ist es nicht getan. In internen Qualitätszirkeln werden sich die RAS-Mitarbeiter laufend fortbilden, um stets auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft zu bleiben. Zudem werden Mitarbeiter des Hauses in eine Arbeitsgruppe der Deutschen Schlaganfall-Hilfe berufen, um das Schulungskonzept der Stiftung weiterzuentwickeln.

Drei Jahre ist das Siegel gültig, dann muss es durch die erneute Teilnahme an einem Audit bestätigt werden. Das Modellprojekt der Schlaganfall-Hilfe läuft noch bis Ende 2018. Solange ist die Qualifizierung beschränkt auf einige Modellhäuser. Mit den gewonnenen Erkenntnissen will die Schlaganfall-Hilfe die Schulung anschließend allen Sanitätshäusern in Deutschland anbieten.


Plädoyer für die Patientenverfügung

90. DGN-Kongress in Leipzig

Mit Fragen, die sich am Ende des Lebens stellen, beschäftigt sich niemand gern. Und doch raten Experten, sich rechtzeitig damit auseinanderzusetzen. Wie können Patienten sich auf solche Grenzsituationen vorbereiten? Und wie gehen Neurologen damit um? Auch das wurde auf dem DGN-Kongress in Leipzig diskutiert.

Mit Fragen, die sich am Ende des Lebens stellen, beschäftigt sich niemand gern. Und doch raten Experten, sich rechtzeitig damit auseinanderzusetzen. Wie können Patienten sich auf solche Grenzsituationen vorbereiten? Und wie gehen Neurologen damit um? Auch das wurde auf dem DGN-Kongress in Leipzig diskutiert.

Zwei wichtige Instrumente

Wer seinen Willen nicht mehr äußern kann, muss in Notsituationen darauf setzen, dass andere in seinem Sinne entscheiden. Dafür wurden zwei Instrumente erfunden: die Patientenverfügung soll dokumentieren, was sich ein Patient an der Grenze zwischen Leben und Tod wünscht. Die Vorsorgevollmacht, die immer ergänzend zur Patientenverfügung erstellt werden sollte, legt fest, wer in gesundheitlichen Fragen für den Patienten Entscheidungen treffen darf.

Vorhersagen unmöglich

 

Wer heutzutage eine Patientenverfügung erstellen will, hat es nicht leicht. Über 200 Formulare kursieren im Internet, viele davon zum Ankreuzen. Allen gemeinsam sind zwei große Herausforderungen: erstens können Patienten häufig zu konkreten medizinischen Maßnahmen gar nicht Stellung beziehen, weil ihnen das Wissen fehlt. Und zweitens sind die Problemlagen am Lebensende in der Regel so komplex, dass man für die konkrete Situation, in die man selbst einmal geraten wird, gar keine Vorhersage treffen kann.

Short List versus Roman

Es scheint fast so, als gäbe es einen Richtungsstreit zwischen Juristen und Medizinern. Wünschen sich Erstere eine Liste, so konkret wie möglich und gerichtsfest für den schlimmsten Fall, eine Auseinandersetzung mit den Angehörigen, hätten die anderen am liebsten einen Roman. Mediziner, die sich näher mit Palliativmedizin beschäftigen, möchten den Menschen, der vor ihnen liegt, kennenlernen und verstehen. „Eine umfangreiche Beschreibung hilft uns am meisten", sagt Prof. Dr. Angelika Alonso (Mannheim). Patienten sollten aufschreiben, wie ihr bisheriges Leben verlief, wie sie sich ihr künftiges vorstellen, was ihnen besonders wichtig ist und wie sie zu Fragen des Glaubens und der Spiritualität stehen.

Deutschland wird Vorreiter

Aus all dem und aus den Zwischentönen, so die Hoffnung, lasse sich am Ende besser der vermeintliche Wille des Patienten deuten als aus Kreuzen in Kästchen. Um die wichtigsten Fragen zu beantworten und möglichst eindeutige Formulierungen zu wählen, sollten Patienten eine Verfügung nicht ohne einen erfahrenen Berater ausfüllen. Ein kleiner Lichtblick könnte eine neue Regelung werden, die derzeit auf Bundesebene diskutiert wird. „Vermutlich schon 2018 wird die professionelle Beratung beim Verfassen einer Patientenverfügung von den Krankenkassen bezahlt", berichtete der Palliativmediziner Dr. Christoph Gerhard (Oberhausen). Deutschland wäre das erste Land der Welt, das seinen Bürgern einen solchen Anspruch einräumt.

Kommunikation ist wichtig

Gibt es andere Auswege aus dem Dilemma? „Eine gute Kommunikation und eine partizipative Entscheidungsfindung sind die wichtigste Grundlage" sagt Prof. Dr. Christina Szabo (Mannheim). Vorsorgebevollmächtigte oder gesetzliche Betreuer sollten den Patienten gut kennen und in der Lage sein, seine Einstellungen nachzuvollziehen, damit das behandelnde Team einen kompetenten Ansprechpartner hat.

Ethikberatung vermittelt

Ganz wichtig: „Zum Vorsorgebevollmächtigen sollte man niemanden berufen, der mit einer solchen Situation überfordert ist", ergänzt Dr. Dorothee Dörr (Mannheim). Sie berät Behandlungsteams in kritischen Situationen und vermittelt den Dialog mit den Angehörigen. In vielen Kliniken ist Ethikberatung inzwischen eine feste Größe. In besonders schwierigen Fällen, insbesondere bei unterschiedlichen Einschätzungen von Fachleuten und Angehörigen, können die Ethik-Berater angerufen werden, um zu vermitteln und zu einer Entscheidungsfindung zu kommen, die möglichst allen Beteiligten gerecht wird.


Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Jetzt den Test machen!

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Jetzt den Test machen!

Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 3/2017

 

Thala 3/2017 mit dem Special Ein Schlaganfall trifft auch die Seele

Unser Themen-Special: Depression nach Schlaganfall!

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Bitte spenden Sie

"Ein Häppchen Glück"

Spendenaktion

Zugegeben, Schlaganfall ist eine sehr ernste Angelegenheit. Doch mit Spaß und Elan kann sich jeder für den guten Zweck einsetzen. Eine kleine Spendenaktion ist ein guter Anlass, um in der Vorweihnachtszeit mit Freunden, Familie oder Kollegen zusammenzukommen!
Ein Häppchen GlückWir haben für Sie nicht nur die richtigen Materialien, sondern natürlich auch ein paar Tipps für Ihre persönliche Spendenaktion „ein Häppchen Glück" zusammengestellt.
Bestellen Sie die Spendenpakete ganz einfach per E-Mail bei Ruth Losch und schicken Sie uns im Anschluss einfach Fotos von Ihrem Event oder Ihrem Kuchen per Mail, Facebook oder Twitter.
Zeigen Sie uns und der Welt, dass Spendensammeln Spaß machen kann!

Oder spenden Sie einfach, unkompliziert und sicher über unser Online-Spendenformular. Vielen Dank.

Oder spenden Sie einfach, unkompliziert und sicher über unser Online-Spendenformular. Vielen Dank.

Newsletter