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Schlaganfall-Lotsen

Großes Lob für Modellprojekt

5. Lotsen-Tagung Schlaganfall

Sind optimistisch, dass Schlaganfall-Lotsen das Modell der Zukunft sind (von links): Sylvia Strothotte und Dr. Michael Brinkmeier (Vorstände der Schlaganfall-Hilfe), Kuratoriumsvorsitzende Dr. Brigitte Mohn und Staatssekretär Andreas Westerfellhaus.

Andreas Westerfellhaus, Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, sieht gute Perspektiven für die Schlaganfall-Lotsen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Der Politiker eröffnete jetzt eine bundesweite Tagung in Gütersloh.

 
Sind optimistisch, dass Schlaganfall-Lotsen das Modell der Zukunft sind (von links): Sylvia Strothotte und Dr. Michael Brinkmeier (Vorstände der Schlaganfall-Hilfe), Kuratoriumsvorsitzende Dr. Brigitte Mohn und Staatssekretär Andreas Westerfellhaus.

„Ein großes Lob für ihre Arbeit", sagte der Bevollmächtigte der Bundesregierung für die Pflege. „Neue Versorgungsstrukturen müssen erprobt werden. Sie sind auf dem richtigen Weg. Lassen sie sich nicht durch Zweifler davon abbringen." 130 Fachleute aus ganz Deutschland stellten auf Einladung der Schlaganfall-Hilfe Modellprojekte zur besseren Versorgung von Schlaganfall-Patienten vor. Im Mittelpunkt stand ein erster Zwischenbericht des Modellprojekts STROKE OWL.

Seit einem Jahr läuft das Projekt der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Dabei betreuen 17 Schlaganfall-Lotsen Patienten ein Jahr lang nach dem Schlaganfall. Der Bund fördert das Projekt mit rund 7 Millionen Euro. Beteiligt sind alle Akut- und Rehakliniken in Ostwestfalen-Lippe.

160 Patienten wurden bis jetzt in das Projekt aufgenommen, bis Ende 2020 sollen es 2.000 werden. Ziel ist, dass Patienten zuhause optimal versorgt sind, Medikamente richtig einnehmen, ihren Lebensstil umstellen und Therapien wahrnehmen. So sollen wiederholte Schlaganfälle vermieden werden und die Patienten eine höhere Lebensqualität erhalten. Wie erfolgreich die Arbeit der Lotsen ist, untersucht die Universität Bielefeld in einer Studie.

Der Bund setzt hohe Erwartungen in das Projekt. Sollten sie sich erfüllen, wird das ostwestfälische Modell auf Deutschland ausgeweitet. „Im nächsten Jahr werden wir erste Ergebnisse vorlegen und darüber diskutieren, wie es nach der Modellphase weitergehen wird", zeigte sich auch Stiftungsvorstand Dr. Michael Brinkmeier zuversichtlich.

 

Weitere Themen

Schulung von Schlaganfall-Helfern startet

 

In Zusammenarbeit mit der Stiftung gibt es eine weitere Schulung für ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer. Am 25. September findet dazu eine Infoveranstaltung in Berlin statt.

 

Schlaganfall-Helfer sollen im Rahmen ihrer Möglichkeiten und nach individuellem Bedarf Unterstützung bieten. Das können alltagspraktische Hilfen sein wie Einkaufen oder die gemeinsame Freizeitgestaltung (Spiele, Gespräche, Ausflüge). Pflegende Angehörige werden so entlastet und können diese Zeiten zur Erholung und für eigene Aktivitäten nutzen. Darüber hinaus verfügen Schlaganfall-Helfer über Basiswissen in der Nachsorge. Sie können viele hilfreiche Tipps geben und Ansprechpartner vermitteln (z.B. Pflegeberatung, Selbsthilfe).

In der Ausbildung werden unter anderem die Themen „Krankheitsbild Schlaganfall", „Therapie und Rehabilitation", „Selbsthilfe", „Kommunikation mit den Betroffenen" sowie „rechtliche Fragen" behandelt.

 

Eine Infoveranstaltung für ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer findet statt

  • am Dienstag, 25. September 2018

Veranstaltungsort
Servicepunkt Schlaganfall
Luisenstraße 9
10117 Berlin

Der Zugang ist barrierefrei.

 

Anmelden können Sie sich hier.
 

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei:

Geschäftsstelle Berliner Schlaganfall-Allianz e.V.
Charité - Universitätsmedizin Berlin, Centrum für Schlaganfallforschung Berlin
Charitéplatz 1
10117 Berlin
Tel. +49 30 450 560 605

 


Den Alltag selbstständig bewältigen

 

Mit 27 Jahren traf sie der Schlag. Was Ann-Kathrin nicht ahnte: Es war bereits ihr zweiter Schlaganfall. Während sie den ersten kaum bemerkt hatte, hinterließ der zweite Folgen.  Während und nach der  Reha trainierte sie viel, um ihren Alltag möglichst selbstständig zu bewältigen. Doch sie muss sich eingestehen, dass sie langfristig oder dauerhaft Unterstützung benötigt.

 

Mit 27 Jahren traf Ann-Kathrin Weiß der Schlag. Was sie nicht ahnte: Es war bereits ihr zweiter Schlaganfall. Während sie den ersten kaum bemerkt hatte, hinterließ der zweite Folgen.  Während und nach der  Reha trainierte sie viel, um ihren Alltag möglichst selbstständig zu bewältigen. Über ihre Erfahrungen und warum Betroffene sich nicht scheuen sollten, Hilfe anzunehmen, spricht sie im Interview mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

 

  • Mit 27 Jahren rechnet man nicht mit einem Schlaganfall. Wie hat er sich bei Ihnen bemerkbar gemacht?

Weiß: Bei mir ist die Situation etwas anders als bei den meisten Betroffenen. Ich habe eine schwere Epilepsie und bin es deswegen gewohnt, dass mein Körper manchmal nicht so funktioniert, wie ich mir das wünsche. An manchen Tagen hatte ich bis zu zehn Krampfanfälle in meinem Arm und habe erst einmal nur gemerkt, dass das an diesem Tag nicht so ist. Das fand ich gar nicht schlimm, sondern in dem Moment eher ganz angenehm.

  • Sie sind also nicht sofort ins Krankenhaus gekommen?

Weiß: Doch, ich bin tatsächlich relativ schnell ins Krankenhaus gekommen, aber das war eher Zufall. An diesem Tag war ich mit meiner Mutter verabredet. Sie ist Arzthelferin und hat sofort gemerkt, dass mit mir etwas nicht stimmt. Sogar den Schlaganfall-Verdacht hat sie dem Notruf schon gesagt. Ohne meine Mutter wäre ich sicher nicht so schnell ins Krankenhaus gefahren, da hatte ich wirklich Glück.

  • Dort gab es dann eine überraschende Diagnose…

Weiß: Absolut! Bei der MRT-Untersuchung fanden die Ärzte nicht nur die Stelle meines aktuellen Schlaganfalls, sondern auch noch eine weitere Narbe im Gehirn. Also musste ich vorher schon einmal einen Schlaganfall gehabt haben. Das hat mich sehr gewundert. Bei genauerem Nachdenken wusste ich dann aber, wann das gewesen sein musste. Ein paar Monate zuvor hatte ich ein leicht taubes Gefühl im Fuß. Nicht wirklich schlimm, aber doch so auffällig, dass der Arzt mir Physiotherapie verschrieb. Nach ein paar Behandlungen war alles wieder wie vorher. Auf die Idee, dass das ein Schlaganfall gewesen sein könnte, ist niemand gekommen.

  • Wie hat sich der zweite Schlaganfall ausgewirkt?

Weiß: Leider war dieser wesentlich folgenreicher als der erste. In der Reha musste ich erst einmal wieder lernen, ohne Rollator zu laufen. Das Ziel habe ich mit viel Training nach einer Woche erreicht. Nach sechs Wochen bin ich wieder nach Hause gezogen – alleine in meine Wohnung.

  • Und das klappt?

Weiß: Ja, aber tatsächlich nur mit Unterstützung. Für mich war es am Anfang ganz schwierig, Hilfe anzunehmen. Schließlich war ich trotz meiner Epilepsie immer selbstständig. Dann tauchten plötzlich Hürden bei Situationen auf, über die ich mir früher nie Gedanken gemacht habe. Es liegen zum Beispiel 18 Stufen zwischen meiner Wohnung und dem Wäschekeller. Die kann ich nicht mehr laufen mit Wäschekorb in der Hand. Das sind viele ungeahnte Tücken, vom Leeren der Katzentoilette bis zum Fensterputzen.

  • Und wer übernimmt solche Tätigkeiten im Haushalt jetzt?

Weiß: Anfangs hat meine Mutter das erledigt, aber sie macht sowieso schon so viel für mich, da wollte ich nicht, dass sie auch noch meinen Haushalt übernehmen muss. Deswegen habe ich mich entschieden, einen Pflegegrad zu beantragen.

  • Ist Ihnen die Entscheidung schwergefallen?

Weiß: Ja, schließlich bedeutete das, mir einzugestehen, dass ich wohl langfristig oder dauerhaft Unterstützung benötigen werde. Dieser Schritt ist mir nicht leicht gefallen. Wer will schon mit 28 einen Pflegegrad beantragen müssen? Im Nachhinein kann ich sagen: Es war die richtige Entscheidung und jeder in einer ähnlichen Situation sollte es zumindest versuchen.

  • Was hat sich durch den Pflegegrad für Sie geändert?

Weiß: Ich bekomme jetzt monatlich einen festen Geldbetrag und habe mich entschieden, diesen für eine Haushaltshilfe zu verwenden, die einmal Mal pro Woche kommt. Die Finanzierung ist also gesichert. Meine Haushaltshilfe wird über eine spezialisierte Agentur für Pflegebedürftige und Senioren vermittelt, die zufälliger Weise eine Freundin meiner Mutter betreibt. Inzwischen weiß ich, was für ein Glück ich hatte, sofort jemanden zu bekommen! In vielen Orten gibt es lange Wartelisten, weil das Personal fehlt. Das ist natürlich ärgerlich, wenn man dringend darauf angewiesen ist.
 

  • Wie hat sich – abgesehen vom Haushalt – ihr Alltag durch den Schlaganfall verändert?

Weiß: Durch meine häufigen epileptischen Anfälle konnte ich vorher leider schon nicht mehr arbeiten gehen. Das finde ich sehr schade, aber es ist eben schwierig eine Stelle zu finden, wenn man nicht 100-prozentig leistungsfähig ist. Durch den Schlaganfall sind jetzt weitere Einschränkungen dazu gekommen. Aber ich übe jeden Tag, zum Beispiel schnelles und langes Tippen am Computer, um wieder fitter für meinen früheren Job als Bürofachkraft zu werden. Was ich sehr vermisse, sind meine Freizeitaktivitäten. Ich war gerne schwimmen oder mal mit meinen Freunden tanzen. Das macht mein Körper leider noch nicht wieder mit. Ich kann nicht lange stehen oder gehen. Ich hoffe sehr, dass ich irgendwann wieder bei solchen Aktivitäten mit meinen Freunden dabei sein kann. Auf jeden Fall bin ich sehr froh, dass mir alle zur Seite stehen und mich oft besuchen. Durch den Schlaganfall ist keine Freundschaft zerbrochen, das ist nicht selbstverständlich. Ich werde nicht aufgeben, so schwierig das auch ist. Ich bin ein Steh-Auf-Männchen.

Vielen Dank für das Gespräch.


Bewegung wieder attraktiver machen

 

Bewegung ist gesund - das weiß wohl jeder. Und trotzdem bewegen sich die Menschen weltweit immer weniger. Je reicher das Land, umso weniger bewegen sich die Bürger. Das ist eines der Ergebnisse einer weltweiten Studie der Weltgesundheitsorganisation. (WHO).

 

Bewegung ist gesund – das weiß wohl jeder. Und trotzdem bewegen sich die Menschen weltweit immer weniger. Je reicher das Land, umso weniger bewegen sich die Bürger. Das ist eines der Ergebnisse einer weltweiten Studie der Weltgesundheitsorganisation. (WHO). Insgesamt schafft es etwa ein Viertel der erwachsenen Weltbevölkerung nicht, den Empfehlungen der WHO zu entsprechen: mindestens 150 Minuten Bewegung bei niedriger Intensität oder 75 Minuten mit höherer Intensität pro Woche. Insgesamt bewegen sich Männer etwas mehr als Frauen.

In einkommensschwachen Gebieten, insbesondere in vielen afrikanischen Ländern, bewegen sich die Menschen viel, zum Beispiel bei der Arbeit oder zu Transportzwecken. In den einkommensstärkeren westlichen Ländern und in den reicheren Ländern des arabischen Raums ist die Verlockung, das Auto zu nutzen und sich nach der (Büro-)Arbeit aufs Sofa fallen zu lassen, offenbar groß. Deswegen empfiehlt die WHO, Bewegung in diesen Ländern wieder attraktiver zu machen – etwa indem das Radfahren und Laufen gefördert und durch entsprechende Infrastruktur attraktiver gemacht wird.

Denn niemand muss zum Sportler werden, um etwas für seine Gesundheit zu tun: Auch regelmäßiges Spazieren gehen oder moderates Radfahren reichen bereits, um das Risiko für viele Erkrankungen erheblich zu senken – unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfälle. Abgesehen davon wirkt sich Bewegungsmangel auch negativ auf das psychische Gleichgewicht aus.

1,9 Millionen Menschen aus 168 Ländern nahmen an der Umfrage teil.

Die Studie gibt es (auf Englisch) auf der Internetseite der Weltgesundheitsorganisation


Thalia setzt ein Zeichen

Spende für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Michael Busch überreicht die Spende für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe an (von links) Sylvia Strothotte, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Kuratoriums, und Präsidentin Liz Mohn.

Michael Busch, geschäftsführender Gesellschafter der Thalia Bücher GmbH, überreichte jetzt Liz Mohn eine Spende in Höhe von 25.000 Euro für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

 
Michael Busch überreicht die Spende für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe an (von links) Sylvia Strothotte, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Dr. Brigitte Mohn, Vorsitzende des Kuratoriums, und Präsidentin Liz Mohn.

Michael Busch, geschäftsführender Gesellschafter der Thalia Bücher GmbH, überreichte jetzt Liz Mohn eine Spende in Höhe von 25.000 Euro für die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Mit der Kampagne „Ich setze ein Zeichen" feiert die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen. Auch Michael Busch, geschäftsführender Gesellschafter der Thalia Bücher GmbH, ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen: „Wissen und Bildung sind die Grundlage für erfolgreiche Prävention – im Gesundheitswesen und darüber hinaus", sagte Busch anlässlich eines Informationsgespräches in Gütersloh. „Viele Schlaganfälle könnten durch umfassende Aufklärung und die richtige Vorsorge verhindert werden. Deswegen unterstützen wir die engagierte und unermüdliche Arbeit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sehr gerne".

Dank des Einsatzes der Schlaganfall-Hilfe gibt es heute mehr als 300 zertifizierte Stroke Units, spezialisierte Schlaganfall-Stationen, in ganz Deutschland. „Der Schlaganfall geht uns alle an, denn er trifft jedes Jahr allein in Deutschland rund 270.000 Menschen", betonte Stifterin Liz Mohn. „Wir haben in den vergangenen 25 Jahren große Fortschritte erzielt: Unsere Informations- und Präventionskampagnen haben Millionen Menschen erreicht. Viele wissen heute, wie man einen Schlaganfall erkennt und wie man sich richtig verhält. Zugleich haben wir erreicht, dass heute deutlich mehr Menschen einen Schlaganfall überleben als noch vor 25 Jahren. Jetzt gehen wir den nächsten Schritt und setzen uns verstärkt für eine bessere Nachsorge ein. Auch dabei wird uns diese großzügige Spende helfen."

Weitere Informationen zur Kampagne „Ich setze ein Zeichen" unter www.schlaganfall.de


Projekt STROKE OWL

Projekt geht an den Start

 

STROKE OWL ist ein Meilenstein in der deutschen Gesundheitspolitik. Unter diesem Projektnamen will die Stiftung den Beweis antreten, dass die Betreuung von Schlaganfall-Patienten durch Schlaganfall-Lotsen in der Nachsorge die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhöht.

Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Jetzt den Test machen!

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Jetzt den Test machen!

Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 3/2018

 

Thala 3/2018 mit dem Special Autofahren nach Schlaganfall

Die Leseprobe der aktuellen Ausgabe.

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Gemeinnützige Organisationen begünstigen?

Tag des Testaments

 

Der weltweite Tag des Testaments ist ein passender Anlass, sich einmal Gedanken über den eigenen Tod zu machen – vermutlich für jeden von uns eine unangenehme Aufgabe. Ängste, Sorgen und Ungewissheit sind die Gefühle, weshalb oft keine weiteren Gedanken an das eigene Lebensende aufkommen.
Dieser Umstand steht dann meist auch einer frühzeitigen und an die eigenen Wünsche angepassten Nachlassregelung im Weg. Dabei kann es beruhigend sein, schon zu Lebzeiten alles nach den eigenen Bedürfnissen geregelt zu wissen.

Haben Sie dazu Fragen? Wir unterstützen Sie gern.

 

Anlässlich des 13. Septembers – dem Internationalen Tag des Testaments – kümmern wir uns um Ihre Fragen rund um dieses sensible Thema:

  • Wer soll eines Tages mein Vermögen erben?
  • Wie möchte ich in Erinnerung bleiben?
  • Möchte ich auch gemeinnützige Organisationen begünstigen, damit mein Vermögen über meinen Tod hinaus Sinnvolles bewirken kann?
  • Was muss ich beim Verfassen eines Testaments berücksichtigen?

 

Nicht jeder erstellt ein Testament. Schließlich gibt es ja die gesetzlich geregelte Erbfolge. Doch wie sieht diese Regelung im Einzelnen aus? Sind sich Ehepaare ohne Kinder bewusst, dass nicht alles an den Ehegatten vererbt wird? Dass der Lebensgefährte in Lebensgemeinschaften leer ausgeht? Dass in jeder Lebenskonstellation über einen bestimmten Anteil des Nachlassvermögens frei verfügt werden kann?

Auch das Thema Erbschaftssteuer spielt eine Rolle: So muss zum Beispiel für geerbtes Geld, das man innerhalb von 24 Monaten nach Eintritt des Erbfalls als Zustiftung an eine gemeinnützige Stiftung gibt, keine Erbschaftssteuer gezahlt werden.

Es lohnt sich dabei schon einen kleinen Beitrag – nachdem zuerst Ihre Liebsten versorgt wurden – zugunsten wohltätiger Zwecke zu vermachen.
Wenn Sie sich schon mit solchen Fragen beschäftigt haben, bieten wir Ihnen gerne eine erste Orientierung.

 

Vernissage – Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist Teil der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum". Zusammen mit 22 gemeinnützigen Organisationen macht sich die Initiative dafür stark, die Gesellschaft für das oft noch immer tabuisierte Thema „Der eigene Tod" zu sensibilisieren.

Die Initiative geht mit einer kunstvollen Vernissage durch Deutschland und bietet Ihnen so Gelegenheit auch mit uns von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Gespräch zu kommen.

Elf Persönlichkeiten – aus Kunst und Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft – haben auf diese Frage im Rahmen der Initiative eine ganz persönliche Antwort gegeben. Entstanden sind daraus stimmungsvolle und tiefgründige Portraits, die die Fotografin Bettina Flitner in Bild, Ton und Text festgehalten hat. Die Bilder werden an wechselnden Standorten deutschlandweit ausgestellt und regen den Diskurs an. Sie reflektieren Vergänglichkeit, Verletzlichkeit, Klugheit, Witz, Lebenslust:

 

 


Die nächste Ausstellung findet in München statt:
12.10. - 18.11.2018
St. Markus-Kirche
Gabelsbergerstraße 6
80333 München

Wir von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe freuen uns, wenn Sie Interesse haben und sich von der Ausstellung inspirieren lassen können. Gerne stehen wir Ihnen auch als Ansprechpartner zur Verfügung.

 

Weitere Informationen rund ums Thema Testament finden Sie in unserer Broschüre „Zukunft gestalten". Bestellen Sie hier  kostenfrei.

 

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