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Schlaganfall-Risikofaktor Diabetes

Auf Diabetes-Symptome achten

 

Die Zahl der Diabetes-Kranken steigt weltweit. Dabei haben diese Patienten ein zwei- bis dreifach erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Wie beim Bluthochdruck wird die Krankheit oft erst spät entdeckt, denn viele Diabetiker haben zu Beginn ihrer Erkrankung keine Beschwerden.
Diabetes-Erkrankungen vom Typ-2 werden im Schnitt 10 Jahre zu spät diagnostiziert, so wird geschätzt. Mit "Typ-2" wird jener Erkrankungstyp bezeichnet, der in der Regel lebensstilbedingt ist, durch ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann man den Folgeschäden und weiteren Risiken wie dem Schlaganfall besser vorbeugen. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

 

Die Zahl der Diabetes-Kranken steigt weltweit. Darauf macht der Welt-Diabetestag aufmerksam. Diabetiker haben ein doppelt erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Diabetes-Erkrankungen vom Typ-2 werden im Schnitt 10 Jahre zu spät diagnostiziert, so wird geschätzt. Mit "Typ-2" wird jener Erkrankungstyp bezeichnet, der in der Regel lebensstilbedingt ist, durch ungesunde Ernährung und mangelnde Bewegung. Wird die Erkrankung rechtzeitig erkannt, kann man den Folgeschäden und weiteren Risiken wie dem Schlaganfall besser vorbeugen.

Wer regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nimmt, macht schon viel richtig. Gesetzlich Krankenversicherten über 35 steht alle zwei Jahre der kostenlose Check Up 35 zu. Dazu zählt unter anderem ein Blutbild, bei dem auch der Blutzuckerspiegel erhoben wird. Einen einfachen Blutzuckertest bieten auch viele Apotheken an.

Der Diabetes Typ-2 entwickelt sich langsam und unauffällig, deswegen werden die Symptome häufig nicht wahrgenommen oder falsch gedeutet. Symptome, die auf einen Diabetes hindeuten können, sind:

  • übermäßiger Durst
  • häufige Toilettengänge
  • Konzentrationsstörungen und Müdigkeit
  • verschwommenes Sehen
  • Juckreiz
  • schlecht heilende Wunden und Anfälligkeit für Infektionen


Sollten Sie solche Symptome bei sich wahrnehmen, zögern Sie nicht. Machen Sie gleich einen Termin bei Ihrem Hausarzt!

Diabetes und Aufklärung

Für den Stoffwechsel benötigt der Körper das Hormon Insulin, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Bei Diabetikern ist diese Funktion gestört, sie müssen sich das Insulin künstlich zuführen. Weltweit leiden schätzungsweise mehr als 400 Millionen Menschen an Diabetes. In Deutschland sind etwa 7 Millionen Krankenversicherte als Diabetiker identifiziert, die Dunkelziffer ist vermutlich höher.


Der Welt-Diabetestag wird seit 1991 begangen. Alljährlich rufen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Vereinten Nationen am 14. November zu mehr Aufklärung auf. Der 14. November ist der Geburtstag des kanadischen Arztes Frederick G. Banting. Er hat 1921 das lebenswichtige Insulin entdeckt.

 

Weitere Themen

3. Informationsforum für Moyamoya-Patienten

 

Das Alfried Krupp Krankenhaus Essen ist auf die Behandlung von Moyamoya spezialisiert. Jetzt fand das 3. Informationsforum für Betroffene und Angehörige statt. Wichtigste Erkenntnis der Teilnehmer: sie sind nicht alleine.

 

Das Alfried Krupp Krankenhaus Essen ist auf die Behandlung von Moyamoya spezialisiert. Jetzt fand das 3. Informationsforum für Betroffene und Angehörige statt. Wichtigste Erkenntnis der Teilnehmer: sie sind nicht alleine.

Informationen rund um die seltene Erkrankung erhalten, Neuigkeiten aus Forschung und Therapie erfahren, an Workshops teilnehmen und sich mit gleichartig Betroffenen austauschen - das 3. Informationsforum für Patienten des Alfried Krupp Krankenhaus hatte viel zu bieten. Dementsprechend groß war der Andrang. 160 Teilnehmer aus vielen Teilen Deutschlands reisten nach Essen.

Die Vorträge

 
von links: Priv.-Doz. Dr. Markus Krämer und Dr. Frank Diesner

Dr. Markus Krämer, Leitender Oberarzt der Neurologie am Alfried Krupp Krankenhaus, informierte grundlegend über die sehr seltene Krankheit. Er klärte über Ursachen auf, beschrieb typische Symptome und erörterte, wie die Gefäßerkrankung mit dem Schlaganfall zusammenhängt. Bei der Moyamoya-Erkrankung kommt es ohne erkennbaren Grund zu Verengungen und Verschlüssen der Hirnarterien. Es bilden sich Umgehungskreisläufe, deren Aussehen in der Röntgendarstellung an „Rauchwolken" erinnern. Der Begriff „Moyamoya" kommt aus dem Japanischen und bedeutet „Wölkchen". Moyamoya-Patienten haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko.

In seinem zweiten Vortrag gab der Mediziner einen Überblickt über den aktuellen Forschungsstand und gewährte Einblicke in zukünftige Projekte. So untersuchen Wissenschaftler beispielsweise momentan, in wie weit die Beschaffenheit der Haut einen Nachweis der Krankheit zulässt. Die Forscher erhoffen sich zudem im Blut feststellen zu können, ob Moyamoya vererbbar ist.

Dr. Frank Diesner, Geschäftsführender Oberarzt Neurochirurgie des Krankenhauses, berichtete über Therapiemethoden und stellte die Bypass-Operation vor. Mit einem solchen Eingriff, bei der neurochirurgisch Blut von der Schläfenarterie zum Gehirn umgeleitet wird, kann die Erkrankung gut behandelt werden und die Unterversorgung des Gehirns mit Blut wird ausgeglichen.

Die Workshops

 
von links: Psychotherapeutin Ulrike Dickenhorst mit den Stiftungsmitarbeiterinnen Sandra Rösemeier und Dr. Bettina Begerow

Psychotherapeutin Ulrike Dickenhorst arbeitete in ihrem Workshop an den Themen Akzeptanz und Krankheitsbewältigung. Hier ging es um Fragen wie: „Wie komme ich mit meiner Situation zurecht?" und „Wie weit bin ich mit der Krankheitsbewältigung?". Unter dem Motto „Standing & Balance" erläuterte und trainierte Dr. Bettin Begerow, Bewegungsexpertin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, zwei Kräftigungsübungen für den Rumpf zusammen mit den Teilnehmern. Sandra Rösemeier, ebenfalls von der Schlaganfall-Hilfe, bot eine offene Gesprächsrunde, bei der Patienten über ihre Probleme sprechen konnten. Dipl.-Psychologe Jürgen Pajonk befasste sich in seinem Angehörigenworkshop mit der Fragen, wie Familienmitglieder Betroffener mit der Situation zurechtkommen können. Außerdem riet er den Angehörigen, sich auch Zeit für sich selbst zu nehmen und das eigene Leben nicht auf der Strecke zu lassen.

In der Abschlussrunde wurde deutlich, dass die Veranstaltung ein voller Erfolg war. „Das müsste es viel öfter geben", schwärmte eine der Teilnehmerinnen. Jeder konnte für sich etwas mitnehmen. Und den Experten war eins gelungen – Betroffenen das Gefühl zu vermitteln, dass sie nicht allein sind. Viele hatten sich erstmals mit anderen Betroffenen ausgetauscht.


Berlin bildet weitere Helfer aus

 

Die Berliner Schlaganfall-Allianz wird in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Anfang 2018 eine weitere Schulung für ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer anbieten.

Die Berliner Schlaganfall-Allianz wird in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe Anfang 2018 eine weitere Schulung für ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer anbieten.

Was Ehrenamtliche leisten können

Die Schlaganfall-Helfer bieten Hilfen im Alltag (Einkaufen, gemeinsame Freizeitgestaltung etc.) und entlasten so auch pflegende Angehörige. Sie stehen beratend zur Seite und geben Orientierung zu verschiedenen Fragen rund um den Schlaganfall, auch bei Anträgen und Kommunikation mit Externen. Darüber hinaus vermitteln sie den Betroffenen bei speziellem Beratungsbedarf an die Beratungsstelle "Servicepunkt Schlaganfall". Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte, kann zum Schlaganfall-Helfer ausgebildet werden. Geboten wird professionelle und umfangreiche Schulung sowie eine konstante Koordination und Supervision durch eine Sozialpädagogin.

Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.schlaganfallallianz.de

 

Infoabend für Interessenten

 

 

Dienstag 28. November 2017
16.00 Uhr im Servicepunkt Schlaganfall
Luisenstraße 9
10117 Berlin

 

Anmeldungen und Rückfragen richten Sie gern an:

Anne Katrin Pawelzik, M.A.
Tel. 030 450560-648
info@schlaganfall-allianz.de

 

 

Termine

  • 16.02.2018

Auftaktveranstaltung
17:30 - 19:00 Uhr

 

  • 17.02. - 18.02.2018

Schlaganfallhelfer Schulung I
10:00 - 17:00 Uhr

 

  • 24.02. - 25.02.2018

Schlaganfallhelfer Schulung II
10:00 - 17:00 Uhr

 

  • 10.03. - 11.03.2018

Schlaganfallhelfer Schulung III und Zertifikatsvergabe
10:00 - 17:00 Uhr
 


Schulungsort
Servicepunkt Schlaganfall
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Durchgang Luisenstraße 9
10117 Berlin


Um das Zertifikat zu erwerben, ist eine Teilnahme an allen Terminen Voraussetzung.


Zehn neue Schlaganfall-Helfer

 

Jetzt gibt es auch im Nordkreis Gütersloh ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer. Steinhagens Bürgermeister Klaus Besser überreichte die Zertifikate.

 

Jetzt gibt es auch im Nordkreis Gütersloh ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer. Steinhagens Bürgermeister Klaus Besser überreichte die Zertifikate.

Jährlich sind im Kreis Gütersloh rund 1.000 Menschen von einem Schlaganfall betroffen. Über 60 Prozent der Betroffenen brauchen dauerhaft Unterstützung. Viele sind ohne Hilfe von außen überfordert. Pflegende Angehörige opfern sich häufig bis zur Erschöpfung auf.

Neun Frauen und ein Mann absolvierten jetzt erfolgreich vier Wochenend-Schulungen zum ehrenamtlichen Schlaganfall-Helfer. Die Diakonie im Kirchenkreis Halle e.V. und die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hatten das Programm angeboten. Cornelia Woge, Pflegedienstleitung in der Diakoniestation Steinhagen, wird die Betreuung und die Einsätze der Schlaganfall-Helfer koordinieren.

Bundesweit sind mittlerweile rund 250 ehrenamtliche Schlaganfall-Helfer im Einsatz. Immer mehr regionale Träger interessieren sich für das Modell der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und bieten in Kooperation mit der Stiftung Schulungen an.


Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 3/2017

 

Thala 3/2017 mit dem Special Ein Schlaganfall trifft auch die Seele

Unser Themen-Special: Depression nach Schlaganfall!

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"Ein Häppchen Glück"

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Zugegeben, Schlaganfall ist eine sehr ernste Angelegenheit. Doch mit Spaß und Elan kann sich jeder für den guten Zweck einsetzen. Eine kleine Spendenaktion ist ein guter Anlass, um in der Vorweihnachtszeit mit Freunden, Familie oder Kollegen zusammenzukommen!
Ein Häppchen GlückWir haben für Sie nicht nur die richtigen Materialien, sondern natürlich auch ein paar Tipps für Ihre persönliche Spendenaktion „ein Häppchen Glück" zusammengestellt.
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