Richtig handeln bei
Schlaganfall
Aktion Kinder
Schlaganfall-Hilfe

Newsletter

EU-Notruftag

112 gilt in der gesamten EU

EU-Notruftag

Hätten Sie´s gewusst? In der gesamten EU funktioniert die 112 als Notrufnummer. Bei der letzten EU-weiten Umfrage war das lediglich 42 Prozent der Deutschen bekannt. Deshalb will der EU-Notruftag am 11. Februar darauf aufmerksam machen.

 

Hätten Sie´s gewusst? In der gesamten EU funktioniert die 112 als Notrufnummer. Bei der letzten EU-weiten Umfrage war das lediglich 42 Prozent der Deutschen bekannt. Deshalb will der EU-Notruftag am 11. Februar darauf aufmerksam machen.

2008 wurde der EU-weite Notruf 112 eingeführt. Er funktioniert in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten aus dem Festnetz und dem Mobilfunknetz. Anfangs hinkten die Deutschen ihren europäischen Nachbarn im Wissen um die EU-weite Notrufnummer hinterher, mittlerweile liegen sie etwa im Schnitt. Das war das Ergebnis des letzten  „Eurobarometers", einer repräsentativen Umfrage unter EU-Bürgern.
 
Den 11. Februar hat die EU-Kommission in Anspielung auf das Datum (11.2.) zum europäischen Notruftag erklärt, um das Wissen über die Notrufnummer zu verbreiten.
Dieses Wissen ist auch in Deutschland noch deutlich ausbaufähig, denn die Deutschen sind bekannt für ihre Reisefreudigkeit. Tatsächlich reisen 52 Prozent mindestens einmal jährlich in ein anderes EU-Land. Berücksichtigt man diesen in der Statistik, fällt das Notfallwissen der Deutschen gegenüber anderen Nationen deutlich ab.

Das Ringen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe um mehr Notfallwissen hat einen sehr ernsten Hintergrund: Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Seit Jahren propagiert die Schlaganfall-Hilfe ihren Leitsatz „Jede Minute zählt". Jeder Schlaganfall ist Notfall, deshalb müssen Patienten so schnell wie möglich in ein Krankenhaus mit einer Stroke Unit (Schlaganfall-Station) gebracht werden.
 
Wie es um das Wissen der Europäer zur EU-weiten Notrufnummer 112 bestellt ist und wie häufig sie innerhalb der EU verreisen, sehen Sie hier in unserer Tabelle ().
 

Weitere Themen

Kosten für Heil- und Hilfsmittel gestiegen

Barmer Heil- und Hilfsmittelreport

Die Barmer hat 2016 deutlich mehr Geld für Heil- und Hilfsmittel ausgegeben. Der aktuelle Heil- und Hilfsmittelreport der Kasse beziffert die Kosten auf mehr als eine Milliarde Euro.

Die Barmer hat 2016 deutlich mehr Geld für Heil- und Hilfsmittel ausgegeben. Der aktuelle Heil- und Hilfsmittelreport der Kasse beziffert die Kosten auf mehr als eine Milliarde Euro.

Demnach stiegen die Kosten für Hilfsmittel um rund 84 Millionen Euro, ein Zuwachs von neun Prozent. Bei Heilmitteln verzeichnet die Krankenkasse ein Plus von drei Prozent um 26 Millionen Euro. Die Anzahl der Versicherten, die Heil- und Hilfsmittel erhielten, ist dabei nahezu identisch geblieben. Laut dem Report lässt sich die Kostensteigerung auf das Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz zurückführen, dass im April 2017 in Kraft getreten ist wodurch Therapeuten eine höhere Vergütung für ihre Leistungen erhalten.

Zum Verständnis: Heilmittel sind medizinische Maßnahmen wie zum Beispiel Physiotherapie, Krankengymnastik  Logopädie (Sprachtherapie) oder auch Ergotherapie. Hilfsmittel hingegen sind Sachleistungen, die von der Krankenkasse während einer Behandlung erbracht werden. Hierunter fallen unter anderem Hör- und Sehhilfen (Hörgerät, Brille), Rollstühle oder andere Gehilfen, Prothesen, aber auch Blutdruck- und Blutzuckermessgeräte.

Unterschiede bei Regionen und Geschlechtern

 

Die Ausgaben für Heil- und Hilfsmittel sind von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und weisen eine große Spannweite auf. Laut dem Report reicht sie von 50 Euro pro Versichertem in Bremen bis hin zu 82 Euro in Berlin. Medizinisch seien diese Unterschiede nicht erklärbar. Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer, betont daher, dass allein die medizinische Notwendigkeit und nicht regionale Besonderheiten die Verordnung von Heilmitteln bestimmen dürften.

Und auch bei den Geschlechtern deckt der Bericht der Kasse Unterschiede auf. So erhielten etwa 29 Prozent der Frauen ein Hilfsmittel, bei den Männern hingegen nur 22 Prozent. Eine Begründung, lässt sich dem Bericht der Barmer nicht entnehmen.

Physiotherapie größter Kostenpunkt für Heilmittel

Etwa drei Viertel der Heilmittelkosten kommen durch physiotherapeutische Behandlungen zustande. 2016 betrugen die Gesamtkosten der Behandlungen bei Barmer-Versicherten 537 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von 17,8 Millionen Euro. Die Gesamtausgaben für Ergotherapie belaufen sich, im Vergleich dazu, auf rund 104 Millionen Euro. Hier stiegen die Ausgeben nur um viereinhalb Prozent.


Gesundheitsportal wird Mobil

Weisse Liste: Jetzt auch als App

Den passenden Arzt oder die richtige Klinik zu finden ist für viele Betroffenen keine leichte Aufgabe. Seit 2008 unterstützt das Online-Portal „Weisse Liste" Patienten bei ihrer Suche. Jetzt gibt es das Gesundheitsportal auch als App.

 

Den passenden Arzt oder die richtige Klinik zu finden ist für viele Betroffenen keine leichte Aufgabe. Seit 2008 unterstützt das Online-Portal „Weisse Liste" Patienten bei ihrer Suche. Jetzt gibt es das Gesundheitsportal auch als App.

Dabei bietet der kleine Helfer für die Hosentasche viele nützliche Funktionen für Patienten und Ratsuchende, wie beispielsweise eine Arzt- und Krankenhaussuche. Mit ihr können Patienten in ganz Deutschland schnell und unkompliziert den passenden Arzt, die richtige Klinik oder Notfalldienst in der Nähe finden. Außerdem bietet die Gesundheits-App eine Checkliste, die sicherstellen soll, dass man für den nächsten Arztbesuch oder Klinikaufenthalt alle wichtigen Dokumente dabei hat.

Darüber hinaus bietet die App einen „Befunddolmetscher", denn Arztberichte und Befunde zu verstehen, ist eine Kunst für sich. Mit ihm können sich Patienten medizinische Fachbegriffe oder gleich den ganzen Befund erklären lassen. Daneben können sich Patienten über die aktuellsten Gesundheitsnachrichten informieren und finden im Bereich „Wissen" verlässliche Informationen zu verschiedenen medizinischen Themengebieten, Krankheiten und Symptomen. Wer nicht weiß, welche Nummer man bei Fragen oder im Notfall anrufen muss, hat sie in der App ebenfalls jederzeit griffbereit.

Die „Weisse Liste" ist ein gemeinsames Projekt der Bertelsmann Stiftung und von Dach-verbänden verschiedener Patienten- und Verbraucherorganisationen. Grundlage der Krankenhaussuche sind die Qualitätsberichte der Kliniken sowie Patientenbefragungen, die zusammen mit der AOK und Barmer GEK erfolgen. Aktuell verzeichnet es rund 240.000 Ärzte und Zahnärzte, 2.000 Krankenhäuser sowie 24.000 Pflegeheime und Pflegedienste.
 


Wissen von A bis Z

 

Von Agrammatismus über Kognition bis Zerebrum? Sind das Begriffe, die Sie schon immer mal erklärt haben wollten? Dann schlagen Sie nach in unserem Glossar.

 

Von Agrammatismus über Kognition bis Zerebrum? Wir erklären Begrifflichkeiten, die im Zusammenhang mit Schlaganfall immer wieder auftauchen.

 

Zu verschiedenen speziellen Themen rund um den Schlaganfall und das Leben danach finden Sie in unserem Online-Shop vielfältige Broschüren und Faltblätter.
Zusätzlich ist dort auch ein "Download-Center" integriert. Da können Sie sofort in einigen unserer Informationsmaterialien blättern.

 

Gesundheit braucht Wissen. Informieren Sie sich!

 


Jetzt anmelden!

Erfahrungsaustausch 2018 für Junge Schlaganfall-Patienten

Vom 1. bis 4. März ist der nächste Erfahrungsaustausch für Junge Schlaganfall-Betroffene. Stattfinden wird er im Duisburger Wedau-Park unter dem Motto "Mit Kreativität in die Zukunft".
Jetzt schnell einen der begehrten Plätze sichern!

 

Es ist wieder Erfahrungsaustausch! Vom 1. bis 4. März 2018 im Sportpark Duisburg.

Unter dem Motto "Mit Kreativität in die Zukunft" ist der Name Programm.
Neben den gewohnten Workshops für Betroffene und Angehörige gibt es zwei weitere spannende Programmpunkte:

  • Zum einen dürfen Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten entdecken und
  • zum anderen wird Ihnen ein Bewerbungscoach den optimalen Weg zurück in die berufliche Wiedereingliederung aufzeigen. Bitte bringen Sie dafür all Ihre bisherigen Bewerbungsunterlagen (digital) zur Veranstaltung mit.

 Selbstverständlich besteht ausreichend Zeit für persönliche Gespräche.

 

Anmeldung und Fragen

Haben wir Ihr Interesse oder Ihre Neugier geweckt? Dann finden Sie hier das Anmeldeformular - ausdrucken oder speichern, ausfüllen, abschicken.

Für Ihre Fragen wenden Sie sich gern an:

Sandra Rösemeier
Tel.: 05241 9770-19
E-Mail: sandra.roesemeier@schlaganfall-hilfe.de


Projekt STROKE OWL

Projekt geht an den Start

 

 

Hier informieren!

STROKE OWL ist ein Meilenstein in der deutschen Gesundheitspolitik. Unter diesem Projektnamen will die Stiftung den Beweis antreten, dass die Betreuung von Schlaganfall-Patienten durch Schlaganfall-Lotsen in der Nachsorge die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhöht.

Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Jetzt den Test machen!

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Jetzt den Test machen!

Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 4/2017

 

Thala 4/2017 mit dem Special Junger Mensch und Schlaganfall

Unser Themen-Special: Junger Mensch nach Schlaganfall

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Unterstützen Sie lokale Projekte

Selbsthilfe-Förderfonds

 

Mit dem Sozial- und Förderfonds soll Betroffenen vor Ort, die sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammengeschlossen haben, geholfen werden. Konkrete Projekte und Ideen, die auf die Bedürfnisse der Gruppen vor Ort angepasst sind, können mit diesem Fonds realisiert werden. Wir geben Ihre Spende zu 100 Prozent an die Selbsthilfegruppen weiter. Ihre Hilfe kommt da an, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Danke für Ihre Spende!

 

Schlaganfall trifft doch nur alte Leute. Das ist eine weitverbreitete, aber leider falsche Annahme. Auch junge Menschen trifft dieser schwere Schicksalsschlag. Im Erfahrungsaustausch können Betroffene und Angehörige untereinander neue Hoffnung schöpfen. In Gesprächen mit Therapeuten und Psychologen zur Krankheitsbewältigung, Motivation und Akzeptanz zeigen sich neue Perspektiven. Ermöglicht und organisiert werden diese Treffen von der Schlaganfall-Hilfe.

Die Durchführung dieses besonderen Erfahrungsaustausches wird durch Spenden finanziert, denn die Teilnehmer selbst können nur einen kleinen Anteil der Kosten übernehmen. Unterstützen auch Sie junge Betroffene auf ihrem Weg zurück ins Leben! Bitte spenden Sie! Danke.

Newsletter