Digitale Veranstaltungen

Digitale Veranstaltungen

Unsere kostenlosen Zoom-Veranstaltungen sind eine tolle Gelegenheit für Betroffene und Angehörige, sich ganz bequem von zu Hause zu informieren, neue Impulse zu bekommen und mit unseren Expertinnen und Experten ins Gespräch zu kommen.

Im Schlaglicht

Menschen, Themen und Wissen rund um den Schlaganfall

In entspannter Atmosphäre erhalten Sie wertvolles Wissen, hilfreiche Tipps und die Möglichkeit, Ihre Fragen direkt zu stellen – ganz ohne Anreise, aber mit viel Nähe und Verständnis. 

 

Informieren Sie sich hier zu den Themen, die wir in den kommenden Monaten ins „Schlaglicht“ nehmen und stellen Sie sich Ihren persönlichen Veranstaltungsplan zusammen.

 

September 2026

Du bist, was du isst – Ernährung und Schlaganfall

 

  • Mittwoch, 2. September 2026, 17:00 Uhr

Mit einer ausgewogenen Ernährung machen Sie einen wichtigen Schritt, um das eigene Schlaganfall-Risiko zu senken. Ernährungswissenschaftlerin Dr. Judith Garino stellt Ihnen Tipps für eine gesunde Ernährung vor, die sich im Alltag leicht umsetzen lassen.
 

„Ernährung ist nicht alles, aber ohne Ernährung ist alles nichts.“ Das wissen viele Schlaganfall-Betroffene nur zu gut. Denn wenn die Erkrankung Folgen wie Schluckstörungen (Dysphagie) verursacht, wird die Nahrungsaufnahme plötzlich zur Herausforderung. Im zweiten Teil der Veranstaltung verrät Ihnen Dr. Judith Garino daher, was Sie über angepasste Kostformen, eine ausreichende Nährstoffversorgung sowie Sicherheit beim Essen und Trinken wissen müssen. Außerdem hat sie viele alltagstaugliche Empfehlungen für Betroffene und Angehörige im Gepäck.

 

Referentin: Dr. Judith Garino, Ernährungswissenschaftlerin

 

 

Tagsüber Reha, abends zu Hause – ambulante neurologische Rehabilitation

 

  • Dienstag, 15. September 2026, 17:00 Uhr

Ein großer Teil der Schlaganfall-Betroffenen absolviert nach der Akutklinik eine Rehabilitation. Neben stationären Reha-Kliniken gibt es – häufig in größeren Städten oder Ballungszentren – auch ambulante Rehabilitationszentren. Hier verbringen die Patientinnen und Patienten den Tag in der Reha-Einrichtung, abends und am Wochenende sind sie zu Hause.
 

In diesem „Schlaglicht“ beantwortet Ihnen Dr. Martin Falkenberg, Chefarzt am Zentrum für ambulante Rehabilitation Bielefeld, Ihre Fragen rund um diese Form der Rehabilitation. Er verrät Ihnen, welche Vorteile eine ambulante Reha bietet und wie sie abläuft. Außerdem erfahren Sie, welche Voraussetzungen Betroffene für eine ambulante Reha erfüllen müssen – und in welchem Fall eine stationäre Reha-Klinik besser geeignet ist.

 

Referent: Dr. Martin Falkenberg, Chefarzt Neurologie (Zentrum für ambulante Rehabilitation Bielefeld)

Oktober 2026

Nicht zu sehen, aber zu spüren – Neurokognitive Schlaganfall-Folgen

 

  • Mittwoch, 7. Oktober 2026, 17:00 Uhr

Nicht alle Schlaganfall-Folgen sind auf den ersten Blick sichtbar. So sind neurokognitive Störungen nach Schlaganfall, zum Beispiel Sprech-, Seh- und Planungsstörungen, für das Umfeld oft auf den ersten Blick nicht zu erkennen – doch die Betroffenen spüren sie im Alltag deutlich. „Neurokognitive Störungen sind Netzwerkstörungen – die einzelnen Netzwerke des Gehirns sind nicht mehr so gut miteinander verbunden wie vor dem Schlaganfall“, weiß Dr. Thomas Herberhold. 
 

Der Experte von der Schön Klinik Vogtareuth nimmt sich Zeit für Ihre Fragen rund um die neurokognitiven Schlaganfall-Folgen. Er erklärt Ihnen, welche Störungen dazu gehören und wie neurokognitive Störungen nach einem Schlaganfall festgestellt werden können. Ergänzend werden therapeutische Behandlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt.

 

Referent: Dr. Thomas Herberhold, Chefarzt Fachzentrum für pädiatrische Neurologie, Neuro-Rehabilitation und Epileptologie (Schön Klinik Vogtareuth)

 

 

Miteinander in Verbindung bleiben – Kommunikation nach Schlaganfall

 

  • Mittwoch, 14. Oktober 2026, 17:00 Uhr

Nach einem Schlaganfall verändert sich häufig auch die Kommunikation. Gespräche brauchen mehr Zeit, Worte fehlen oder das Verständnis wird schwieriger. Das kann verunsichern – Betroffene wie auch Angehörige. Dieses Schlaglicht lenkt den Blick auf die vielen Möglichkeiten von Kommunikation. Denn Verständigung geschieht nicht nur über Worte: Auch Körpersprache, Blickkontakt, Ruhe, Haltung und kleine Gesten können Verbindung schaffen.
 

Kommunikationsberaterin Julia Kamleiter gibt Impulse für einen achtsamen Umgang miteinander und zeigt alltagstaugliche Möglichkeiten, Kommunikation bewusster und unterstützender zu gestalten – ohne Druck, aber mit Verständnis und Ermutigung. Der Termin richtet sich an Betroffene und Angehörige, die neue Perspektiven und mehr Sicherheit im Alltag gewinnen möchten.

 

Referentin: Julia Kamleiter, Kommunikationsberaterin

November 2026

Wenn Druck zur Wunde wird – Dekubitus

 

  • Mittwoch, 4. November 2026, 17:00 Uhr

Jeder Schlaganfall ist anders. Einige Patientinnen und Patienten sind so schwer betroffen, dass sie viel liegen. Doch das birgt gewisse Risiken: Denn wenn ein Mensch sich nur wenig oder gar nicht mehr bewegt, steigt die Gefahr für die Entstehung einer Wunde. Der Volksmund spricht dann von „Wundliegen“, in der Fachsprache ist von einem Dekubitus die Rede. 
Doch so weit muss es nicht kommen: Mit einfachen Maßnahmen wie Umpositionieren, Bewegung und Hautkontrolle lässt sich eine solche Wunde häufig verhindern. Referentin Sibylle Hubert zeigt Ihnen, wie es geht. Außerdem hat die Expertin von Wundmitte, einem Schulungsanbieter für Wundversorgung, praxisnahe Tipps für Sie, die Sie einfach in Ihren Alltag integrieren können

 

Referentin: Sibylle Hubert, Pädagogische Leitung (Wundmitte GmbH)

 

 

Einblicke in die Stiftungsarbeit – Was passiert mit meinen Spenden?

 

  • Mittwoch, 18. November 2026, 17:00 Uhr

Damit Betroffene und Angehörige nach einem Schlaganfall nicht allein bleiben, bietet die Schlaganfall-Hilfe zahlreiche Unterstützungsangebote an. Vielen ist jedoch nicht bewusst, dass die Stiftung einen großen Teil dieser Angebote nur durch Spenden finanzieren kann und dringend darauf angewiesen ist.
Doch welche verschiedenen Spendenmöglichkeiten gibt es? Was genau passiert mit Ihren Spenden? Und wie können Sie auch ohne finanzielle Mittel helfen? Das Fundraising-Team der Stiftung beantwortet gerne Ihre Fragen rund um Ihre Unterstützung.
Außerdem erhalten Sie in diesem „Schlaglicht“ spannende Einblicke in die Arbeit der Schlaganfall-Hilfe: Die Stiftung stellt Ihnen einige ihrer Projekte vor, die ohne Spenden nicht realisierbar sind. Und sie zeigt Ihnen, wie diese Angebote Schlaganfall-Betroffenen und ihren Angehörigen helfen.

 

Referenten: Team Fundraising der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Dezember 2026

Gewitter im Gehirn – Epilepsie nach Schlaganfall

 

  • Mittwoch, 9. Dezember 2026, 17:00 Uhr

Je nach Studie, Schlaganfall-Art und Beobachtungszeitraum entwickeln 5 bis 16 Prozent aller Schlaganfall-Betroffenen mindestens einen epileptischen Anfall. Denn nach einem Schlaganfall kann geschädigtes Hirngewebe die elektrische Aktivität der Nervenzellen verändern. Dadurch können epileptische Anfälle entstehen. Dabei geben Nervenzellen im Gehirn plötzlich zu viele Signale gleichzeitig ab.  
 

In diesem Schlaglicht beantwortet Ihnen Referent Dr. Georg Classen Ihre Fragen rund um die Epilepsie nach Schlaganfall. Zum Beispiel: Woran erkennen Betroffene und Angehörige einen epileptischen Anfall? Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einer Epilepsie nach Schlaganfall? Und wie können Sie helfen, wenn jemand in Ihrem Umfeld einen epileptischen Anfall erleidet? 

 

Referent: Dr. Georg Classen, Leitender Arzt für Neuropädiatrie (Kinderzentrum Bethel)

 

 

Wenn plötzlich die Worte fehlen – Sprachstörungen nach Schlaganfall

 

  • Mittwoch, 16. Dezember 2026, 17:00 Uhr

Trifft der Schlaganfall die für die Sprache zuständige Hirnhälfte – bei den meisten Menschen ist das die linke –, kann eine Sprachstörung entstehen. Sie wird auch Aphasie genannt und ist für Betroffene und ihre Angehörige oft sehr belastend. Denn: „Kommunikation bedeutet Austausch mit anderen Menschen und Teilhabe in der Gesellschaft“, weiß Logopädin Malin Löhner. 
 

Die Expertin stellt Ihnen in diesem Schlaglicht daher die Behandlungsmöglichkeiten mit Logopädie (Sprachtherapie) vor. Wie läuft die Therapie ab? Wann sollte sie starten? Worauf sollten Sie bei der Suche nach einer Praxis achten? Außerdem erklärt Ihnen Malin Löhner die verschiedenen Formen einer Sprachstörung nach Schlaganfall. Und sie hat wertvolle Tipps im Gepäck - für den Alltag zu Hause und für Angehörige.

 

Referentin: Malin Löhner, Leitung Logopädie (Zentrum für ambulante Rehabilitation Bielefeld)



Anmeldung

Haben Sie Interesse an einem oder mehreren Schlaglichtern? Wählen Sie einfach die Veranstaltungen aus, die Sie interessieren – eine Mehrfachauswahl ist möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. 
 

Anmeldungen sind am Ereignistag bis 12 Uhr möglich.

Die Veranstaltung findet von 17 bis 19 Uhr statt. Auf Ausnahmen weisen wir gesondert hin.

 

Wir senden Ihnen den jeweiligen Zugangslink (für die Videoplattform Zoom) passend vor der Veranstaltung zu.

Kontakt

Michaela Hesker

Kontakt zu Michaela Hesker