Der 10. Mai 2021 ist wieder bundesweiter "Tag gegen den Schlaganfall".

Auch in diesem Jahr wird der Tag gegen den Schlaganfall Corona-bedingt nicht so stattfinden können wie in früheren Zeiten, mit großen Patientenveranstaltungen und Infoständen.

Die Schlaganfall-Hilfe macht aus der Not eine Tugend und stellt ein Thema in den Mittelpunkt des Aktionstages, für das ganz Deutschland in diesen Zeiten sensibilisiert ist: die Einsamkeit. „Einsamkeit ist die Todesursache Nummer eins in den westlichen Ländern“, sagt der bekannte Neurowissenschaftler, Psychiater und Bestsellerautor Manfred Spitzer.

In Isolation leidet nicht nur die Seele, sondern auch der Körper, weil Menschen ihre Gesundheit vernachlässigen. Deshalb lassen sich viele Herzkreislauf-Erkrankungen – und damit auch Schlaganfälle - letztlich auf Isolation zurückführen. Darüber hinaus sind viele Menschen gerade nach einem Schlaganfall von Einsamkeit bedroht, durch mangelnde Mobilität aufgrund einer körperlichen Behinderung oder durch Sprach- oder Sprachverständnisstörungen.

Zum „Tag gegen den Schlaganfall“ will die Stiftung die Zusammenhänge aufzeigen, auf die Situation einsamer und von Isolation bedrohter Menschen hinweisen und sie will wachrütteln: das Umfeld dieser Menschen, Ärzte, Therapeuten und Pflegekräfte, sensibel auf Warnzeichen zu reagieren und sich zu kümmern.

 

Jens Hughes

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