Es fehlt die Kraft
Das 2018 gegründete Unternehmen hat den „handsupe“ entwickelt. Er soll vor allem Patientinnen und Patienten mit einer Handparese helfen. Bei dieser unvollständigen Lähmung können Betroffene die Muskeln zwar noch etwas bewegen, doch die Kraft fehlt ihnen. Häufig kommt es zu schmerzhaften spastischen Verkrampfungen. Sie können auf Dauer dazu führen, dass Betroffene ihre Hand im Alltag nicht mehr nutzen.
Eine Lagerungshilfe bei Handparese
„handscupe“ ist eine Lagerungshilfe für die betroffene Hand. Sie stützt die Hand in einer neutralen, anatomisch korrekten Position und hilft, Gelenke und Muskeln zu entspannen. Das soll die Blutzirkulation verbessern und den Druck auf Nerven und Sehnen verringern – was zu einer spürbaren Erleichterung und geringeren Belastung führen soll.
Für die Therapie und zuhause
„handscupe“ ist ein Medizinprodukt, das verordnet werden muss. iMEDgine arbeitet mit Therapeuten zusammen, die das Produkt in ihren Trainingseinheiten einsetzen. Darüber hinaus sollten die Patientinnen und Patienten die Lagerungshilfe auch zuhause nutzen und ihre Hand mindestens 60 Minuten täglich darin lagern.
Es ist sehr einfach anwendbar, das ist für die Patienten wichtig.
Patienten spenden Motivation
Die Business Managerin berichtet über einen Schlaganfall-Patienten, der nach zweijähriger Therapiepause nun seit 6 Monaten mit „handscupe“ in Therapie ist. „Man sieht richtig Fortschritte, er konnte sich jetzt erstmalig seine Fingernägel wieder schneiden“, so Pondor. „Unser Ziel ist es, Menschen dabei zu unterstützen, ihre betroffene Hand wieder aktiv einzusetzen und dadurch Schritt für Schritt mehr Eigenständigkeit im Alltag zurückzugewinnen.“ Solche Patientengeschichten seien für das junge Team von iMEDgine die größte Motivation.