Kreis Höxter unterzeichnet Absichtserklärung
Auf der 21. Gesundheitskonferenz des Kreises Höxter wurde das Konzept vorgestellt und die Unterstützung des Kreises durch eine Absichtserklärung offiziell bestätigt.
Ein Schlaganfall oder Herzerkrankungen stellen Betroffene und Angehörige auch in der Nachsorge vor große Herausforderungen.
"Wir wollen dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten nach dem Klinikaufenthalt eine verlässliche Orientierung und entsprechende Nachsorge erhalten“, so Manuela Kupsch weiter. „Dafür steht das Projekt und deshalb unterstützen wir ‚LEX LOTSEN OWL‘.“
Vanessa Dreibrodt von der Schlaganfall-Hilfe stellte heraus: „Wir freuen uns sehr, dass der Kreis Höxter das Projekt ‚LEX LOTSEN OWL‘ offiziell unterstützt. Gemeinsam sammeln wir wertvolle Erkenntnisse, um Lotsensysteme langfristig in die Regelversorgung zu integrieren und die Versorgungssituation für betroffene Menschen und Angehörige weiter zu verbessern.“
Erste Netzwerkkonferenz im Kreis Höxter
Auch aus dem Lotsenbüro im Kreis Höxter gibt es Neuigkeiten: Das Büro, angesiedelt beim Wohlfahrtsverband Der Paritätische NRW e.V. – Kreisgruppe Höxter, veranstaltete erstmals eine Netzwerkkonferenz.
Eingeladen waren alle Akteure, die an der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Schlaganfall oder Herzerkrankungen beteiligt sind: niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, therapeutische Fachkräfte sowie Klinikvertreterinnen und -vertreter.
Das Ziel: Versorgungslücken durch eine bessere Vernetzung zu schließen – sowohl untereinander als auch mit den Schlaganfall-Lotsinnen und den Cardiolotsinnen vom St. Ansgar Krankenhaus Höxter der Katholischen Hospitalvereinigung Weser-Egge.
Worum geht es bei LEX LOTSEN OWL?
Gemeinsam mit allen Kreisen in Ostwestfalen-Lippe, der Stadt Bielefeld und den Kliniken in OWL erprobt die Schlaganfall-Hilfe im Projekt LEX LOTSEN OWL, wie der Einsatz von Patientenlotsen am besten organisiert werden kann. Zum Einsatz kommen Schlaganfall-Lotsen und Cardiolotsen.
Regionale Lotsenbüros koordinieren die Einsätze der Patientenlotsen vor Ort, stärken deren Vernetzung und entlasten die Lotsen.
Was machen Patientenlotsen?
Patientenlotsen begleiten, beraten und unterstützen Menschen mit komplexen Erkrankungen, denn diese fühlen sich häufig in der Nachsorge überfordert. Die Lotsen begleiten Betroffene und ihre Angehörigen daher bis zu 12 Monate lang nach der Diagnose im Akutkrankenhaus.
Sie unterstützen Betroffene bereits während des Klinikaufenthalts und der Reha bis hin zur häuslichen Nachsorge. Zum Beispiel helfen sie dabei, wichtige Informationen zu verstehen, klären über Risikofaktoren auf und koordinieren die Versorgung. Auf diese Weise tragen Patientenlotsen dazu bei, die Versorgung und Lebensqualität zu verbessern.
- Verstehen & VermeidenBasisinformationen zum Thema Schlaganfall
- Medien- und WarenkorbInformationsmaterial als Download und zum Bestellen.
- Wissen hilft weiterUnterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende.