Forschungsprojekt: KI-gestützte Kommunikationshilfe bei Aphasie

Forschungsprojekt: KI-gestützte Kommunikationshilfe bei Aphasie

Ein neues Forschungsprojekt will die Kommunikation für Menschen mit Aphasie im Alltag verbessern. Ziel ist eine KI-gestützte App, die Betroffene beim Verstehen und Sprechen unterstützt.

  • Ziel: Im Projekt CAPA entsteht eine KI-gestützte App, die Menschen mit Aphasie im Alltag beim Verstehen und Sprechen unterstützt.
  • Funktion: Geplant sind Spracherkennung, Antwortvorschläge sowie die Ausgabe als Text, Bild oder Symbole; die App passt sich individuell an.
  • Vorgehen: Die Partner entwickeln einen Prototyp und erproben ihn in der Praxis – Betroffene, Angehörige sowie Therapeutinnen und Therapeuten sind beteiligt.


CAPA: KI-App für mehr Unterstützung im Alltag bei Aphasie

Wenn nach einem Schlaganfall das Sprechen schwerfällt, wird Kommunikation zur täglichen Herausforderung. Genau hier setzt das Projekt CAPA (Communication support through AI to increase the parcipation in aphasia) an. Entwickelt wird eine mobile Kommunikationshilfe, die sich an den individuellen Bedarf anpasst und in Alltagssituationen hilft, Bedürfnisse und Anliegen verständlich zu machen.

Gemeinsam wollen wir dazu beitragen, Teilhabe und Lebensqualität von Menschen mit Aphasie nachhaltig zu verbessern.
Dr. Theresa Schölderle, Leiterin des Forschungsprojekts bei Limedix

Hinter dem Forschungsprojekt steht ein Zusammenschluss aus der Limedix GmbH aus München, die hinter der Aphasie-App neolexon steckt, dem Fraunhofer IPA, dem Fraunhofer IDMT in Oldenburg und dem Johanniter-Krankenhaus Stendal. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Vorhaben für drei Jahre.

 

Anders als bisherige Hilfsmittel

Viele vorhandene Kommunikationshilfen unterstützen vor allem das Sprechen. Das Sprachverstehen bleibt oft außen vor. CAPA soll beides berücksichtigen.

 

Die geplante App nutzt

  • Spracherkennung
  • Antwortvorschläge

Inhalte können als

  • Text
  • Bild
  • Symbole

angezeigt werden.

 

Die Software lernt aus der Nutzung und passt sich schrittweise an die sprachlichen Fähigkeiten der Betroffenen an.

 

Möglichkeiten und Grenzen werden erforscht

Der Einsatz solcher KI-Systeme bei Aphasie ist bisher kaum erforscht. Deshalb entwickeln die Partner einen Prototyp und erproben ihn in der Praxis.

 

Betroffene, Angehörige sowie Therapeutinnen und Therapeuten sind an der Entwicklung beteiligt.

 



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