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Jeder Euro hilft! Helfen Sie mit!

 

 

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe finanziert sich überwiegend aus Spenden. Um Ihre Arbeit zu gewährleisten, ist sie auf die Unterstützung vieler engagierter Menschen angewiesen.

Als die Stiftung 1993 von Liz Mohn gegründet wurde, galt der Schlaganfall als Stiefkind der Medizin. Viele von Ihnen können dies durch persönliche Erfahrungen im Familien- und Freundeskreis bestätigen.

Ihre Spende kann viel bewirken!

Ein Verbund von engagierten Menschen aus unterschiedlichen Gesellschaftskreisen konnte seitdem viel erreichen.

  • in mehr als 250 Schlaganfall-Stationen werden Menschen rund um die Uhr versorgt
  • rund 200 Regionalbeauftrage stehen ehrenamtlich als Ansprechpartner zur Verfügung
  • über 470 Selbsthilfegruppen leisten Unterstützung und Beistand
  • ein Service- und Beratungszentrum in Gütersloh gibt Rat und Hilfe zu allen Belangen des Schlaganfalls

Informieren Sie sich, wie Sie die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unterstützen können. Sie schenken mit Ihrem Engagement den betroffenen Menschen und deren Angehörigen ein Stück neue Lebensperspektive!

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"Helft meinem Vater!"

Spendengeschichte

Eine Spende mit bewegender Geschichte: Anang Gomar aus Indonesien erlitt während seines Flugs nach Berlin einen Schlaganfall. Auf der Stroke Unit erfährt seine Tochter von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, sammelt Geld für die Behandlung und spendet einen Teil an die Schlaganfall-Hilfe.

 

Eine Spende mit bewegender Geschichte: Anang Gomar aus Indonesien erlitt während seines Flugs nach Berlin einen Schlaganfall. Auf der Stroke Unit erfährt seine Tochter von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, sammelt Geld für die Behandlung und spendet einen Teil an die Schlaganfall-Hilfe.

Anang Gomar sitzt zusammen mit seiner Frau im Flieger Richtung Berlin. Gemeinsam möchten sie ihre Tochter Ajeng besuchen, die zu diesem Zeitpunkt in der Hauptstadt studiert. Einem freudigen Familienwiedersehen macht das Schicksal aber einen Strich durch die Rechnung - im Flugzeug trifft Anang Gomar der Schlag.  

Nach der Landung am Berliner Flughafen geht alles sehr schnell. Er wird sofort in die Stroke Unit der Schlosspark Klinik eingeliefert. Nach erster erfolgreicher Behandlung scheint Anang über den Berg zu sein. Dann funkt erneut das Schicksal dazwischen. Es kommt zu mehreren Komplikationen: hohe Entzündungswerte, beidseitige Lungenembolie und starker Magen-Einblutung. Von einer Sekunde auf die andere müssen die Ärzte erneut um Anangs Leben kämpfen - mit Erfolg.

Bei weiteren Untersuchungen stellen die Ärzte einen zweiten Schlaganfall beim Indonesier fest. Zwei Schlaganfälle innerhalb weniger Tage - ein Schock für die gesamte Familie. Die Folgen, die Anang davonträgt sind dramatisch: „Seine rechte Körperhälfte ist stark eingeschränkt und sogar teilweise gelähmt", erzählt Tochter Ajeng. „Er kann nicht mehr aufstehen, gehen und sprechen."
Sechs lange Wochen wird ihr Vater in der Klinik behandelt. Das hat seinen Preis: 20.000 Euro betragen die Behandlungskosten. Hinzu kommen noch Rehabilitationskosten von geschätzten 15.000 Euro. Astronomische Summen, die die Familie nicht aus eigener Tasche zahlen kann. Ajengs Vater besitzt zum Glück eine Auslandsversicherung, doch diese zahlt erst, wenn die Familie in Vorleistung getreten und ihr Vater zurück in seiner Heimat Indonesien ist.

Deshalb startet die junge Frau einen Spendenaufruf auf „Go Fund Me". Insgesamt 40.000 Euro sind nötig, um alle Kosten zu decken und ihren Vater zurück nach Hause zu fliegen. Die Resonanz auf ihren Spendenaufruf ist beeindruckend. Innerhalb weniger Wochen knackt die Studentin die über 10.000-Euro-Marke. Für sie unglaublich: „Ich könnte nicht glücklicher sein", bedankt sie sich bei den vielen Spendern.

Inzwischen ist Anang Gomar wieder in seiner Heimat und macht weiter Fortschritte. „Meinem Vater geht es Tag für Tag besser", erzählt Ajeng. Und die ehemalige Studentin hat noch eine freudige Nachricht: Die Versicherung zahlt die kompletten Behandlungskosten. Der jungen Frau fällt ein Stein vom Herzen: „Ich habe nie damit gerechnet, dass das passieren würde", freut sie sich. „Das ist wirklich ein Wunder."

Während ihrer verrückten Reise, wie sie es selber nennt, hat sie auch mehr über die Stiftung Deutsche-Schlaganfall-Hilfe erfahren: „Die Stiftung war überall auf der Stoke Unit vertreten", erzählt sie. „Ich habe viel darüber gelernt, wie Schlaganfall-Patienten in Deutschland behandelt werden und war begeistert", betont sie. 1.400 Euro lässt sie der Schlaganfall-Hilfe zugutekommen und sagt: „Ich glaube, es ist der richtige Platz, an den ich das Geld spende." Vielen Dank!