Das ELASF bringt
- Forschende,
- medizinisches Fachpersonal,
- Gesundheits-Politikerinnen und -Politiker,
- Patienten-Organisationen sowie
- Schlaganfall-Betroffene und ihre Angehörigen
zusammen.
Die diesjährige Ausgabe bot allen Teilnehmenden erneut ein vielfältiges Programm. Die Themen reichten von der Schlaganfall-Nachsorge im Gastgeber-Land Schweden über die erfolgreiche Umsetzung von Sekundärprävention bis hin zum Einfluss von Denken und Emotionen auf das tägliche Leben nach einem Schlaganfall.
Projekt "Better together – We4StrokeKids" wurde vorgestellt
Auch Mitarbeitende der Schlaganfall-Hilfe gestalteten das Programm mit. So stellte Michael Karantonis aus dem Team „Junger Mensch und Kind“ der Stiftung das Projekt „Better together – We4StrokeKids“ vor. Das von der „Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e.V.“ geförderte Projekt möchte die seltene Erkrankung kindlicher Schlaganfall bekannter machen – auch bei Fachleuten. Betroffene Familien sollen zudem besser informiert werden. Dazu entstehen Infomaterialen wie Broschüren und Aufklärungsvideos sowie eine Community-Plattform für den leichteren Austausch mit anderen Familien.
Die Versorgungsforschung stellt Ergebnisse der Angehörigen-Befragung vor
Christian Voigt, Teil der Versorgungsforschung in der Stiftung, präsentierte ein wissenschaftliches Poster. Es beschäftigte sich mit der Angehörigen-Befragung, die die Schlaganfall-Hilfe im letzten Jahr durchführte. Die Umfrage zeigt die erhebliche Belastung, der pflegende Angehörige ausgesetzt sind, sowie die Schwierigkeit, Beruf, Familienleben und Pflege unter einen Hut zu bringen. Das Poster wurde vom wissenschaftlichen Beirat des ELASF als sehr zu empfehlen ausgezeichnet.
Ergebnisse der Befragung zur Patientenbeteiligung an der Forschung
Christina Franzisket, auch aus dem Team Versorgungsforschung, war ebenfalls mit einem Poster vertreten. Sie stellte eine Befragung von Forschenden vor, die sich mit der Patientenbeteiligung in der Schlaganfall-Forschung beschäftigte.
Das Ergebnis: Die Einbindung von Schlaganfall-Betroffenen in die Forschung ist von größter Bedeutung. Es gibt jedoch noch einige Hürden zu überwinden. Diese bestehen vor allem aus den körperlichen und kognitiven Beeinträchtigungen der Betroffenen sowie dem Mangel an finanzieller Vergütung und Fördermitteln für die Forschenden.
Organisator des ELASF ist die Stroke Alliance for Europe (SAFE). SAFE ist ein gemeinnütziger Verbund aus 37 Schlaganfall-Patientenorganisationen aus 33 europäischen Ländern, der Betroffenen auf europäischer Ebene eine Stimme geben möchte. Auch die Schlaganfall-Hilfe ist Mitglied.
-
Verstehen & VermeidenBasisinformationen zum Thema Schlaganfall
-
Medien- und WarenkorbInformationsmaterial als Download und zum Bestellen.
-
Wissen hilft weiterUnterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende.