Welche unsichtbaren Folgen des Schlaganfalls belasten Sie im Alltag am meisten?
Was hilft Ihnen, mit diesen Herausforderungen umzugehen?
Was wünschen Sie sich in Momenten der Überforderung von Ihrem Umfeld?
Fragen wie diese diskutierten die sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Leitung von Christina Franzisket und Christian Voigt aus dem Team Versorgungsforschung der Stiftung.
Unsichtbare Folgen belasten
Als besonders belastend empfinden die Teilnehmenden Einschränkungen wie Wortfindungsstörungen, Vergesslichkeit oder Konzentrationsschwierigkeiten. Ein großes Thema in der Gruppe: Die seit dem Schlaganfall verminderte Energie. Schon spontane und ungeplante Änderungen im Tagesablauf können ausreichen, um Überforderung und Stress zu verursachen. Der Tipp der Teilnehmenden: Sich nicht zu viel an einem Tag vornehmen und gezielte Ruhephasen einplanen.
Wunsch nach verständlicher Aufklärung
Als hilfreich im Umgang mit den unsichtbaren Folgen bewertete die Gruppe unter anderem Strategien wie Akzeptanz und feste Routinen sowie ein verständnisvolles soziales Umfeld. Ungefragte Ratschläge des Umfelds oder digitale Konzentrationsübungen per App beurteilten die Teilnehmenden hingegen als wenig wirksam. Zudem kam der Wunsch nach einer leicht verständlichen Aufklärung über die verschiedenen Unterstützungsangebote und ihre Unterschiede auf.
Betroffene stärker einbinden
Die Schlaganfall-Hilfe plant für die Zukunft, Betroffene noch stärker in ihre Arbeit einzubinden. Denn davon profitiert nicht nur die Stiftung: So bewerteten die Teilnehmenden den gegenseitigen Austausch in der Fokusgruppe als sehr wertvoll. Sie berichteten von einem gestärkten Selbstbewusstsein und einem besseren Selbst- und Krankheitsverständnis durch die Teilnahme.
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Verstehen & VermeidenBasisinformationen zum Thema Schlaganfall
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