Ein „G-Weg“ für die Selbsthilfe

Ein „G-WEG“ für die Selbsthilfe

Schöner Gewinn für die Selbsthilfegruppe WIR in Köln und die Gruppe aus Bonn: Ihr Sprecher Willi Kastenholz holte einen „G-WEG“ bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ab.

Ulla Schlösser und Mechthild Wiesemann, Geschäftsführerinnen der G-WEG GmbH, hatten das Trainingsset für eine Verlosung gespendet.

Der G-WEG für den Therapieeinsatz

Der G-WEG ist ein therapeutisches Hilfsmittel zur Sturzprophylaxe und Verbesserung des Gangbildes. Senioren, demenziell Erkrankte und Schlaganfall-Betroffene sollen durch das Training mehr Sicherheit und Unabhängigkeit im Alltag erlangen. Ulla Schlösser glaubt, dass gerade in Zeiten von Corona viel zu wenig Mobilisation geschehe. Die 6 x 1,20 Meter große Fläche ist schnell ausgerollt und dient als alltagsnaher Untergrund für verschiedene Übungen, die auf den mitgelieferten 46 Übungs- und Methodikkarten beschrieben werden.

Entwickelt wurde der G-WEG durch den Lippstädter Verein Spomobil e. V., aus dem sich 2018 die G-WEG GmbH gründete. Vornehmliche Zielgruppen sind Pflegeheime, Physio- und Ergotherapie-Praxen, Krankenhäuser und Reha-Sportvereine. Mittlerweile 100 Einrichtungen setzen das Set ein, das regulär 1.400 Euro kostet. Erstmals wird nun eine Schlaganfall-Selbsthilfegruppe darauf üben. Willi Kastenholz versprach, von den Erfahrungen der Gruppe zu berichten.