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Neue Ideen für die Regionalbüros

 

Sie beraten Schlaganfall-Patienten und deren Angehörige, haben ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte und vermitteln Kontakte zu hilfreichen Ansprechpartnern. In mehr als 30 Schlaganfall-Regionalbüros sind Ehrenamtliche im Einsatz, um persönlich vor Ort Rat und Hilfe rund um das Thema Schlaganfall anzubieten.

 

Sie beraten Schlaganfall-Patienten und deren Angehörige, haben ein offenes Ohr für deren Sorgen und Nöte und vermitteln Kontakte zu hilfreichen Ansprechpartnern. In mehr als 30 Schlaganfall-Regionalbüros sind Ehrenamtliche im Einsatz, um persönlich vor Ort Rat und Hilfe rund um das Thema Schlaganfall anzubieten.

Jetzt trafen sich Vertreter der Regionalbüros aus ganz Deutschland in Gütersloh zum Erfahrungsaustausch. Dabei erfuhren sie viele Neuigkeiten über aktuelle Projekte, Studien und Veranstaltungen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Auf großes Interesse stießen unter anderem die Ausbildungen der ehrenamtlichen Schlaganfall-Helfer sowie das Projekt „Stroke OWL", bei dem professionelle Schlaganfall-Lotsen in Ostwestfalen-Lippe Schlaganfall-Betroffene begleiten. Sie helfen nicht nur bei organisatorischen Belangen, sondern koordinieren auch die weitere Behandlung und unterstützen die Patienten dabei, einem weiteren Schlaganfall vorzubeugen. Ziel des Projektes ist es, nachzuweisen, dass sich das Risiko für einen erneuten Schlaganfall durch die engmaschige Betreuung deutlich verringert.

Im Fokus stand vor allem auch der Austausch unter den Beratern. „Dieses Treffen ist optimal, um zu erfahren, wie andere arbeiten, mit welchen Schwierigkeiten sie zu tun haben und wie sie damit umgehen. Ich bin Berater im einzigen Regionalbüro in Rheinland-Pfalz und Leiter der Selbsthilfegruppe in Personalunion", sagt Torsten Dasbach aus Bad Hönningen. „Daher habe ich sonst nicht so viel Gelegenheit zum Austausch und nutze gerne die Möglichkeit, um mir Tipps für die praktische Umsetzung zu holen."

Dem kann Regina Waldmüller aus Ingolstadt nur zustimmen: „Bei jedem Treffen nehme ich mindestens eine Idee von den anderen Teilnehmern für unser Regionalbüro mit. So werde ich bestimmt bald mal ein kleines Boule- beziehungsweise Boccia-Turnier für die Betroffenen organisieren. Dazu braucht man nicht viel Material und Platz. Das Spiel macht Spaß und schult die Kraft und Koordination der Teilnehmer."


Hier kommen Sie zur Liste der Schlaganfall-Partnerbüros.

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Schlaganfall-Büros

Anlaufstelle für Betroffene

Zur Verbesserung der regionalen Beratung nach einem Schlaganfall hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit verschiedenen Partnern Regionalbüros als Anlaufstellen vor Ort eingerichtet. Diese Schlaganfall-Büros sind in der Regel an Kliniken oder öffentliche Einrichtungen angebunden.

Sie sind der verlässliche Ansprechpartner für Schlaganfall-Betroffene vor Ort: Seit fast 15 Jahren kooperiert die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit Schlaganfall-Büros in ganz Deutschland. Den Auftakt machte 1998 Professor Otto Busse in Minden. Inzwischen sind es mehr als 30 Büros. Fast alle sind direkt an eine Klinik angeschlossen.

Die Einrichtung regionaler Anlaufstellen ist eine wichtige Voraussetzung, um zukünftig jederzeit in jeder Region unseres Landes Zugang zu dieser Form der Hilfe haben.

 

Durch die Kooperation mit externen Partnern soll das Netzwerk so erweitert werden, dass sowohl der quantitative Ausbau als auch die qualitative Stärkung der Strukturen möglich ist. Diese Schlaganfall-Büros sollen sich selbst verwalten und im Rahmen einer Aufgabenteilung mit der Stiftung dauerhaft als regionale Anlaufstelle für Beratung, Aufklärung, Unterstützung der Selbsthilfe und Netzwerkarbeit tätig sein.

Durch entsprechende vertragliche Regelungen sowie einen jährlichen Workshop sind sie eng an die Schlaganfall-Hilfe angebunden.

 

Eine Liste aller derzeitigen Büros mit Adressdaten finden Sie an dieser Stelle.