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Er trifft härter

Junger Mensch und Schlaganfall

Ein Schlaganfall kommt wie aus heiterem Himmel. Je jünger die Betroffenen sind, desto unerwarteter trifft er sie. Und die Herausforderungen für alle Beteiligten sind in jungen Jahren besonders groß.

 

Ein Schlaganfall kommt wie aus heiterem Himmel. Je jünger die Betroffenen sind, desto unerwarteter trifft er sie. Und die Herausforderungen für alle Beteiligten sind in jungen Jahren besonders groß.

„Einen Schlaganfall bekommen nur alte Leute – so ab 29." Vor mehr als zehn Jahren sorgte dieser Slogan der Deutschen Schlaganfall-Hilfe für Aufmerksamkeit. Wer Wirkung erzielen will, muss pointieren und Dinge auf die Spitze treiben. Natürlich ist das Alter nach wie vor der größte Risikofaktor für einen Schlaganfall. Natürlich sind 80 Prozent der Betroffenen über 60 Jahre alt. Natürlich liegt das Durchschnittsalter der Betroffenen um die 70. Doch wer seinen Blick nur auf Mehrheiten lenkt, lässt
viele andere im Stich. Rund 30.000 Menschen unter 55 Jahren trifft der Schlaganfall jährlich in Deutschland. Das ist eine beachtliche Zahl.

 

Thema im Blickpunkt

Die Mediziner der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) rückten das Thema zum Welt-Schlaganfalltag im vergangenen Oktober in den Fokus. Für Ärzte stellt ein Schlaganfall bei einem jungen Menschen oft eine besondere Herausforderung dar. „Der juvenile Schlaganfall ist komplexer und schwieriger zu diagnostizieren", sagte Prof. Dr. Wolf-Rüdiger Schäbitz auf der Pressekonferenz der DSG. „Wichtig ist deshalb eine sorgfältige Diagnostik."

Studien aus den USA belegen, dass die Schlaganfall-Zahlen bei jungen Menschen zunehmen. „Ein Grund für das vermehrte Auftreten liegt vermutlich in dem Anstieg der typischen Gefäßrisikofaktoren, die zu einem Schlaganfall führen können. Dazu zählen beispielsweise ein hoher Blutdruck, Diabetes, Rauchen und Übergewicht", sagt Prof. Schäbitz. Bislang seien diese Faktoren bei den jüngeren Erkrankten als weniger relevant angesehen worden. Ob die Zahlen in Deutschland ebenfalls ansteigen, lässt sich derzeit noch nicht nachweisen. Viele Forscher gehen davon aus.

Menschen bewegen sich weniger

Seit Jahren warnen die Epidemiologen, dass unser veränderter Lebensstil zwangsläufig Folgen haben muss. Allein die Veränderung der Arbeitswelt hat gravierende Konsequenzen für die Gesundheit der Menschen. In den vergangenen 25 Jahren stieg der Anteil der Menschen, die im Dienstleistungsbereich tätig sind, von 61 auf 74 Prozent. Das sind Menschen, die wenig körperlich arbeiten und häufig sitzende Tätigkeiten ausüben. Ihnen fehlt es schlicht an Bewegung, sofern sie nicht für einen Ausgleich in ihrer Freizeit sorgen.

Weshalb auch immer der Schlaganfall sie trifft, junge Menschen trifft er besonders hart. Trotz guter Therapiemöglichkeiten bleibt etwa ein Drittel von ihnen dauerhaft arbeitsunfähig. Ganze Familien sind betroffen. Dieser Themenschwerpunkt soll einen kleinen Einblick geben.

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Keine erkennbare Ursache ist die bessere Nachricht

Experten-Interview

Unser Themen-Schwerpunkt im Dezember - warum trifft es auch junge Menschen? Und wie sind ihre Perspektiven? Der Neurologe Dr. Lars Kellert vom Uniklinikum München hat jetzt Forschungsarbeiten weltweit ausgewertet. Wir haben ihn im Klinikum Großhadern besucht. In unserem Video erklärt er die wichtigsten Erkenntnisse.

Unser Themen-Schwerpunkt im Dezember - warum trifft es auch junge Menschen? Und wie sind ihre Perspektiven? Der Neurologe Dr. Lars Kellert vom Uniklinikum München hat jetzt Forschungsarbeiten weltweit ausgewertet. Wir haben ihn im Klinikum Großhadern besucht. In unserem Video erklärt er die wichtigsten Erkenntnisse.

 

 

 

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Es braucht vor allem Zeit

Berufliche Wiedereingliederung

Der Weg zurück in den Job ist oft schwerer, als es scheint. Betroffene brauchen eine gute Beratung – und ausreichend Zeit.

Der Weg zurück in den Job ist oft schwerer, als es scheint. Betroffene brauchen eine gute Beratung – und ausreichend Zeit.

Überforderung im Job

 

„Junge Schlaganfall-Betroffene neigen dazu, schnell wieder in den Beruf zu streben", sagt der Kölner Psychologe Manfred Smeja. „In vielen Fällen scheint der Zeitpunkt verfrüht und es werden noch weitere Hilfen benötigt." Manche Einschränkung falle in der Klinik nicht auf, sie mache sich erst unter realen Bedingungen bemerkbar. Wenn äußerlich kaum Beeinträchtigungen wahrnehmbar sind, neigen Betroffene, aber auch ihr Umfeld, schnell zu Überschätzung. Oft sei das der Beginn einer Odyssee. „Es kommt zu Überforderung am Arbeitsplatz und zu Missverständnissen. Dann bricht das Kartenhaus zusammen, Krankschreibung oder Entlassung stehen am Ende", berichtet Smeja.

Nur ein Viertel schafft Vollzeit

Der Psychologe leitet den Integrationsfachdienst reintegro. Die berufliche Wiedereingliederung von Schlaganfall-Patienten ist einer seiner Schwerpunkte. Wie schwer sich ein Schlaganfall auf die Belastbarkeit der Patienten auswirkt, machen seine Erfahrungswerte deutlich. Ein Großteil der Betroffenen kann nicht an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehren, sondern muss Tätigkeiten mit geringeren Anforderungen übernehmen. Etwa ein Viertel der Betroffenen schaffe den Weg in die Vollzeittätigkeit. Für mdie Hälfte komme lediglich eine Teilzeitbeschäftigung in Betracht. Der Prozess bis dahin dauere – je nach Patient und Schweregrad des Schlaganfalls – sechs bis zwölf Monate. „Es kann in Einzelfällen auch mal bis zu zwei Jahre und länger brauchen", so Smeja. Und auch das gehört zur Wahrheit: Ein Drittel bis ein Viertel der Patienten bleibt arbeitsunfähig.

Frühe Aufklärung ist besser

 
Manfred Smeja

Wann und wie man Patienten ihre Perspektiven aufzeigt, ist für Ärzte und Psychologen oft schwer zu entscheiden. Schließlich ist dem Patienten nicht damit geholfen, dass man ihn desillusioniert. Dann wird er vermutlich nicht einmal sein ohnehin vermindertes Potenzial abrufen können. Smeja ist dennoch ein Verfechter einer möglichst frühen Aufklärung. Denn je länger sich ein Patient in der Vorstellung wiege, alles werde wie früher, desto größer sei am Ende die Fallhöhe. „Aber dabei braucht es viel Fingerspitzengefühl", sagt Smeja.

Die Rolle der Angehörigen

Können Angehörige den Prozess unterstützen? „Können sie, aber sie können auch manches falsch machen", warnt der Psychologe. Häufig hätten Betroffene und Angehörige sehr unterschiedliche Wahrnehmungen. Arzt oder Coach müssten darauf achten, dass die Positionen nicht auseinanderdriften. Angehörige neigten zu übergroßer Vorsicht, was bei Patienten zu Unsicherheit und latenten Aggressionen führe. „Am Ende gehen sie in ihrer Patientenrolle auf, dann gibt es kaum noch ein Zurück", so Smeja. „Angehörige sollten die Betroffenen nicht schonen, sondern aufbauen und Mut zusprechen."

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„Wir sind ein eingeschworenes Team geworden"

Young Strokers

Schlaganfall – und plötzlich ist alles anders. Mehr als 45 Menschen aus dem Kreis Gütersloh teilen ein besonderes Schicksal – der Schlag traf sie bereits in jungen Jahren.

 

Schlaganfall – und plötzlich ist alles anders. Mehr als 45 Menschen aus dem Kreis Gütersloh teilen ein besonderes Schicksal – der Schlag traf sie bereits in jungen Jahren.

„Wir sind eine Selbsthilfegruppe, die sich an junge Schlaganfall-Patienten richtet", sagt Sandra Rösemeier, Initiatorin der Young Strokers, denn „junge Menschen haben ganz andere Bedarfe als Ältere." Aus diesem Grund hat sie vor fünf Jahren die Selbsthilfegruppe für 18- bis 50-Jährige gegründet. Ihr geht es vor allem darum, Ängste zu nehmen und jungen Betroffenen aufzuzeigen, welche Hilfen ihnen eine Selbsthilfegruppe bietet. „Viele verbinden eine Selbsthilfegruppe mit Menschen, die im Kreis sitzen – so ist das bei uns überhaupt nicht. Wir fangen die Patienten auf. Viele fühlen sich wie in einer neuen Familie", erzählt sie stolz.

Einmal monatlich treffen sich Betroffene und Angehörige in der Schlaganfall-Hilfe. Die Mitglieder müssen nicht unbedingt aus Gütersloh stammen und nicht zwingend in der Altersspanne liegen: „Wir schließen auch etwas Jüngere oder Ältere nicht aus", betont Rösemeier. Bei den regelmäßigen Treffen gibt es immer großen Redebedarf. Ganz oben auf der Liste steht vor allem der Erfahrungsaustausch. „Der Austausch mit Gleichgesinnten ist sehr wichtig", findet auch Dirk Bodderas. „Man lernt von anderen, wie sie verschiedene Herausforderungen meistern – da geht es manchmal um ganz banale Dinge." Der gelernte Redakteur erlitt 2013 seinen Schlaganfall.

Neben dem Austausch beschäftigen sich die Young Strokers mit vielseitigen Themenschwerpunkten: von Krankheitsbewältigung, Therapiemethoden wie Reit- oder Musiktherapie, Autofahren nach einem Schlaganfall, beruflicher Wiedereingliederung über Sexualität bis hin zu Informationsabenden oder Experten-Vorträgen. Auch gemeinsame Ausflüge und Aktionen stehen immer wieder auf dem Plan der Gruppe. „Es war der Wunsch, auch mal etwas zu machen, was nicht mit dem Schlaganfall zu tun hat", berichtet Max Ackermann, Sprecher der Gruppe. Die vielen gemeinsamen Aktionen haben die Gruppe mit der Zeit zusammengeschweißt: „Es haben sich Freundschaften gebildet – wir sind ein eingeschworenes Team geworden. Wir haben nicht das Gefühl, wir treffen uns nur weil wir einen Schlaganfall hatten", schwärmt er.


Ansprechpartner der Young Strokers ist Max Ackermann.
E-Mail: info@youngstrokers.de
Internet: youngstrokers.de

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Freie Fahrt für Manu

Lebensglück trotz Schlaganfall

Unser Themen-Schwerpunkt im Dezember: Schlaganfall bei jungen Menschen. Mit zwölf hat ein Schlaganfall das Leben von Manuel Gebhard radikal verändert. Heute zählt er sich selbst zu den glücklichsten Menschen der Welt. Denn entgegen allen Prophezeiungen hat sich der Schwabe seinen Kindheitstraum erfüllt. Davon erzählt er in unserem Video.

Mit zwölf hat ein Schlaganfall sein Leben radikal verändert. Heute zählt Manuel Gebhard sich selbst zu den glücklichsten Menschen der Welt. Denn entgegen allen Prophezeiungen hat sich der Schwabe seinen Kindheitstraum erfüllt.



Der totale Schock

In seiner 6. Klasse war er der Spaßmacher, beliebt bei allen Mitschülern. Im Fußballtor hielt er so gut, dass er es in die Landesauswahl schaffte. Bis zu jenem 16. Juli 2002, kurz vor den Sommerferien. Es war im Schwimmunterricht. Manu – wie ihn alle nennen – stieg aus dem Becken und kippte einfach um. Er erinnert sich noch an die Aufregung um ihn herum, an den Lehrer über ihn, auch an den Notarzt, dann geht das Licht aus. Die Diagnose Schlaganfall wird er erst am nächsten Tag in der Klinik erhalten, da ist es schon zu spät für eine Akuttherapie. Es ist der totale Schock für ihn und seine Eltern.

Drei Monate Reha folgen – und der zweite Schock. Ein Arzt sagt Manu, in seine Klasse werde er sicher nicht zurückkehren können. Und seinen Traumberuf Lokführer könne er vergessen. „Der hat mir die komplette Motivation geraubt", erinnert sich Manuel heute. Er saß im Rollstuhl, die rechte Seite war gelähmt, und konnte kaum sprechen. „Dann hatte mein Papa die rettende Idee. Er hat mir ein großes Bild der Baureihe 218 in mein Krankenzimmer gehängt", sagt Manu. „Da wusste ich wieder, dass es sich lohnt zu kämpfen."

99 Prozent des Traumes erfüllt

 
Für „seine" Fahrgäste hat Manuel immer ein freundliches Wort.

Die Baureihe 218 ist Manuels Lieblingslokomotive – noch heute. An seiner Uniform trägt er einen Sticker der Diesellok, direkt über seinem Namensschild und dem DB-Logo. Unser Zug verlässt gerade Kempten, die „Heimat" der 218. Hier wird dieser Loktyp gewartet. Seit 2014 ist auch Manuel Gebhard in Kempten stationiert. Im kommenden Jahr feiert er sein zehnjähriges Dienstjubiläum als Kundenbetreuer im Nahverkehr – im Volksmund Zugbegleiter genannt – bei der Deutschen Bahn. „99 Prozent meines Traumes habe ich mir erfüllt. Wer kann das schon von sich behaupten?" sagt Manuel und lacht.

Der junge Mann lacht oft und viel, nicht nur an diesem goldenen Oktobermorgen. Die Sonne lässt die prächtige Landschaft des Allgäus in schillernden Farben erstrahlen. Die Regionalbahn 5479 von Kempten nach Pfronten-Steinach wird heute früh nur von wenigen Fahrgästen benutzt. Manuel geht durch den Zug, kontrolliert die Fahrausweise. Eine junge Frau muss noch ein Bayern-Ticket lösen, an ihrem Einstieg gab es keinen Automaten. Auf dem Weg durch „seinen" Zug wirft Manuel auch einen Blick in die Toilette und ordnet die Info-Broschüren. Alles soll seine Ordnung haben.

Eine Liebe von Kindheit an

 

Die Liebe zur Bahn entdeckte er schon als kleines Kind. Lokomotivführer wollte er werden, zumindest „auf dem Zug" arbeiten. Dann konnte er nicht mehr laufen, greifen und sprechen. Doch selbst durch diese schwere Zeit half ihm seine große Liebe. „Meine Eltern fuhren mich im Rollstuhl auf den Bahnsteig, da haben sie mit mir laufen geübt", erinnert er sich. Die Ursache des Schlaganfalls wurde nie geklärt. Anderthalb bis zwei Jahre hat es gedauert, bis Manuel wieder halbwegs in der Spur war und sich mit seiner Erkrankung arrangiert hatte.

Die Aphasie ging langsam zurück mithilfe einer Logopädin. „Das war komisch, die Logopädin hat mir Hochdeutsch beigebracht, und wenn ich am Wochenende nach Hause kam, haben alle um mich herum geschwäbelt." Der rechte Arm ist bis heute gehandicapt, Manuel musste lernen, mit links zu schreiben. Als er den Führerschein machte, brauchte er einige Umbauten an seinem Auto. Noch heute macht Manuel einmal wöchentlich Arm- und Beintraining in der Physiotherapie. Zum Laufen trägt er eine Schiene.

Er ließ sich nie beirren

Eine Laufbahn als Lokführer blieb ihm verwehrt, er scheiterte an der bahnärztlichen Untersuchung. Auch mit seinen Bewerbungen für eine Ausbildung zum Kundenbetreuer scheiterte er mehrfach. Manuel ließ sich nicht beirren, nahm einen Nebenjob als Fahrgastzähler an, um wenigstens so auf dem Zug zu arbeiten. Dabei lernte er eine Zugbegleiterin aus Augsburg kennen. Die notierte ihm auf einem Fahrschein eine weitere Ausbildungsadresse. „Das Vorstellungsgespräch lief gut, aber dann musste ich drei Wochen auf die bahnärztliche Untersuchung warten", erinnert sich Manu, „die zweitschlimmste Zeit meines Lebens!" Doch dieses Mal hatte der Bahnarzt keine Bedenken. Wenige Wochen später war sein Glück perfekt, als er seine erste eigene Uniform erhielt.

In seinem Job geht Manuel voll auf. „Kommunikation ist das A und O", sagt er und vermittelt das auch den Auszubildenden, die er seit 2011 als Praxistrainer betreut. Offen und freundlich geht er auf die Fahrgäste zu, verbreitet eine angenehme Atmosphäre. Er liebt es, mit Menschen zu arbeiten. Mal sei er Erzieher, wenn er Jugendlichen beibringen müsse, dass man die Füße nicht auf den Sitz legt, mal Psychologe, wenn er ein weinendes Mädchen trösten muss. Für den Umgang mit schwierigen Situationen erhält er von der Bahn regelmäßig Deeskalationstraining. „Das ist super", sagt er. „Da lernt man zum Beispiel, wie man es schafft, eine Gruppe angetrunkener, aggressiver Fußballfans zu beruhigen."

Tiefe Dankbarkeit

Manche Fahrgäste sprechen ihn auf seine Behinderung an. Dann erzählt er offen und ehrlich von seinem Schlaganfall. Und wie dankbar er der Bahn ist, dass sie ihn eingestellt hat. Wie glücklich er in seinem Job ist. „Durch meine Erfahrung sehe ich das Leben anders als viele andere Menschen", sagt er. Und welche Ziele hat ein glücklicher Mensch wie Manuel? „Mal schauen", sagt er. „Vielleicht mache ich noch meinen Meister, wer weiß. Karriere ist für mich nicht so wichtig. Ich muss glücklich sein mit dem, was ich tue. Und das bin ich."

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Tipps und Adressen

Hier finden Sie Ansprechpartner

Hier haben wir Ihnen verschiedene Informationen rund um das Thema Junger Mensch und Schlaganfall zusammengestellt.

Hier haben wir Ihnen verschiedene Informationen rund um das Thema Junger Mensch und Schlaganfall zusammengestellt.

 

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Regelmäßige Informationen, Kontakt zu Selbsthilfegruppen für jüngere Betroffene und spezielle Veranstaltungen bietet das Programm „Junger Mensch und Schlaganfall" der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Ansprechpartnerin ist Sandra Rösemeier, die Sie gerne in ihren Verteiler aufnimmt.

Tel.: 05241 9770-19
E-Mail: sandra.roesemeier@schlaganfall-hilfe.de

 

Erfahrungsaustausch Jüngere Betroffene

Jüngere Schlaganfall-Betroffene und ihre Partner/Angehörigen stehen häufig vor anderen Herausforderungen als ältere. In klassischen Selbsthilfegruppen finden sie selten Antworten auf ihre Fragen. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe veranstaltet deshalb regelmäßig einen Erfahrungsaustausch für jüngere Betroffene (bis 55 Jahre) und ihre Angehörigen.

Nächster Termin: 1. bis 4. März 2018, Duisburg

Nähere Informationen und Anmeldung bei Sandra Rösemeier, E-Mail: sandra.roesemeier@schlaganfall-hilfe.de

 

Selbsthilfe für jüngere Betroffene

An dieser Stelle finden Sie einige Selbsthilfegruppen: schlaganfall-hilfe.de/adressen-junge-betroffene

 

Ein Online-Austausch findet auch auf Facebook statt:

 

Berufliche Rehabilitation

  • Grundlagen und Ansprüche, Kostenträger beruflicher Rehabilitation, Beratungsstellen in der Nähe, kostenloses Service-Telefon

deutsche-rentenversicherung.de
Service-Telefon 0800 1000 4800

  • Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (Verzeichnis zuständiger regionaler Stellen für Information und Beratung)

integrationsaemter.de

  • Mobiler Integrationsfachdienst mit Schwerpunkt auf neurologische Erkrankungen

reintegro.de

 

Ansprechpartner für seltene Schlaganfall-Ursachen

Spezialist für Moyamoya, Morbus Fabry, Migräne mit Aura
Prof. Dr. Markus Krämer
Alfried Krupp Krankenhaus, Essen
markus.kraemer@krupp-krankenhaus.de
Tel. 0201 434-41424