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Bis Ende Juni können Sie sich noch für den Motivationspreis 2018 bewerben - oder andere nominieren. Bewerben können sich neben Betroffenen und ehrenamtlichen Helfern auch Fachleute wie Ärzte oder Therapeuten, die sich in besonderem Maße für ihre Patienten einsetzen. Bewerben Sie sich jetzt.

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Richtig versorgt im Urlaub

Reiseapotheke

"Die Auswahl der Reise-Apotheke eine ganz individuelle Entscheidung", sagt die Gütersloher Apothekerin Susanne Gehring. Deswegen empfiehlt sie, nicht zu einer vorgefertigten Urlaubs-Apotheke zu greifen, sondern sein Paket selbst zusammenzustellen. Hier gibt sie zusätzlich zehn Reise-Tipps.

"Die Auswahl der Reise-Apotheke eine ganz individuelle Entscheidung", sagt die Gütersloher Apothekerin Susanne Gehring. Deswegen empfiehlt sie, nicht zu einer vorgefertigten Urlaubs-Apotheke zu greifen, sondern sein Paket selbst zusammenzustellen.

 

Zehn Reise-Tipps

 

Von Susanne Gehring, Apothekerin aus Gütersloh

 

  1. Thrombose-Prävention: Bei Flugreisen, aber auch längeren Auto- oder Busfahrten, steigt das Thrombose-Risiko. Deswegen am besten spezielle Reisestrümpfe tragen, bequeme Kleidung wählen, viel trinken und zwischendurch immer wieder ein paar Schritte laufen. Außerdem helfen Übungen im Sitzen: die Füße auf dem Boden auf- und abrollen, mit den Füßen kreisen oder die Knie abwechselnd anheben.
  2. Umgang mit Ohrendruck: Viele Menschen spüren bei Flügen den Druckwechsel in den Ohren. Dieser ist in der Mitte des Flugzeugs etwas weniger ausgeprägt als vorne oder hinten. Es kann helfen, während des Starts und der Landung ein Kaugummi zu kauen oder ein Bonbon zu lutschen. Wer starken Druck empfindet, kann die Nase beim Ausatmen zu 80 Prozent zu halten. Nasenspray lässt die Schleimhäute abschwellen und hilft, den Druck auf die Ohren zu verringern.
  3. Transport von Medikamenten: Viele Medikamente sind kälte- oder hitzeempfindlich. Daher ist es sinnvoll, die Arzneien in ein separates, isoliertes Täschchen zu packen.
  4. Impfungen: Für viele Länder sind bestimmte Impfungen empfohlen oder sogar Pflicht. Darüber sollte man sich im Vorfeld beim Auswärtigen Amt oder am Robert-Koch-Institut informieren. Für einige Impfungen, etwa Tollwut oder FMSE (Zeckenbisse), sind mehrere Impf-Termine nötig, so dass damit rechtzeitig begonnen werden muss. Auch ohne Urlaubspläne gilt: Einfach mal wieder einen Blick in den Impfpass werfen und nachsehen, ob noch der nötige Impfschutz besteht.
  5. Vorbereitung auf das Ziel-Land: Die Hygienestandards sind in Deutschland wesentlich höher als in vielen anderen Ländern der Welt. Das gilt vor allem auch für Krankenhäuser. Deswegen ist es sinnvoll, sich zu informieren, ob jenseits von Medikamenten noch etwas mitgenommen werden sollte – im Zweifelsfall sogar ein Transfusionsbesteck mit Nadel.
  6. Abwehr von Mücken: Mückenstiche sind immer unangenehm. In manchen Ländern übertragen die Tiere zudem Krankheiten. Deswegen sollten Reisende den ganz Tag auf entsprechenden Schutz achten. Dazu gehören lange, helle Kleidung, Insektenschutzmittel und imprägnierte Moskitonetze. Malaria wird eher von nachtaktiven Mücken übertragen, Dengue-Fieber von tagaktiven Mücken.
  7. Verhalten bei Fieber: Ein Fieberthermometer gehört in jede Reise-Apotheke. Wer während oder nach einer Fernreise Fieber bekommt, sollte einen Arzt aufsuchen, um die möglichen Ursachen zu klären.
  8. Reiseziele für Herzpatienten: Wer Vorerkrankungen am Herzen oder Bluthochdruck hat, sollte bei der Reiseplanung auf das Klima des Ziellandes achten. Bei größeren Temperaturunterschieden braucht der Körper Zeit, sich zu akklimatisieren. Heiße, schwüle Gebiete sollten Herz-Patienten möglichst meiden, da es dort zu Erschöpfungssymptomen kommen kann.
  9. Umgang mit Herzschrittmacher & co: Herzschrittmacher und Defibrillatoren werden regelmäßig ärztlich überprüft. Daher ist es nicht notwendig, vor der Urlaubsreise einen außerplanmäßigen Prüf-Termin zu vereinbaren.  
  10. Test der Flugtauglichkeit: Menschen mit einer akuten oder chronischen Erkrankung sollten vor einer geplanten Flugreise ihre Flugtauglichkeit testen lassen. Flugtauglich ist in der Regel, wer ausreichend Kondition hat, um ein Stockwerk Treppen zu steigen. Dies wird durch ein Belastungs-EKG ermittelt. Aber auch die Fluglinien haben ihre eigenen Vorgaben zur Flugtauglichkeit – etwa für Reisende mit einem Gipsverband.

 


Förderfonds der Stiftung wirkt

Selbsthilfe

Therapieangebote für mehr Körpergefühl

Sie laden Referenten ein, informieren sich über neue Therapien und klären Interessierte rund um das Thema Schlaganfall auf. Der Einsatz der Mitglieder der rund 450 Schlaganfall-Selbsthilfegruppen ist enorm. Manchmal sind neben Zeit und Engagement aber auch finanzielle Mittel nötig, um gute Ideen umsetzen zu können. Deswegen unterstützt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit ihrem „Förderfonds Selbsthilfe" Selbsthilfegruppen bei ihren Projekten.

 
Therapieangebote für mehr Körpergefühl

Sie laden Referenten ein, informieren sich über neue Therapien und klären Interessierte rund um das Thema Schlaganfall auf. Der Einsatz der Mitglieder der rund 450 Schlaganfall-Selbsthilfegruppen ist enorm. Manchmal sind neben Zeit und Engagement aber auch finanzielle Mittel nötig, um gute Ideen umsetzen zu können. Deswegen unterstützt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe mit ihrem „Förderfonds Selbsthilfe" Selbsthilfegruppen bei ihren Projekten.

Alle Selbsthilfegruppen können Anträge in jeweils einer von acht Kategorien stellen. Einen Teil der Kosten tragen die Gruppen selbst, einen Teil steuert die Stiftung bei. Dieses Jahr fördert die Schlaganfall-Hilfe rund 80 Gruppen mit insgesamt mehr als 17.000 Euro.

 

Hier einige Beispiele:

 

  • Anschaffungen

Die Selbsthilfegruppe in Wiehl benötigt einen Laptop, damit die Mitglieder dank spezieller Computerprogamme ihre Hirnleistung trainieren können.
 

  • Seminar/ Workshop/ Fortbildung

Nach einem Schlaganfall ist bei vielen Menschen der Tast- und Geschmackssinngestört. Deswegen veranstaltet die Selbsthilfegruppe Bad Aibling/Rosenheim ein Seminar zum Thema „Fühlen und Schmecken", bei dem die Sinne trainiert werden sollen.
 

  • Therapeutisches Angebot

Die Aphasiker Selbsthilfegruppe aus dem Kreis Herford bietet den Teilnehmern eine stimm-, sprech- und sprachtherapeutische Gruppenbehandlung an.
 

  • Besuch einer Pflegeeinrichtung

Die Gruppe aus Bocholt möchte eine Pflege- und Wohneinrichtung in der Stadt besichtigen und sich dort zugleich über die Neuerungen im Pflegegesetz informieren. Damit auch drei Rollstuhlfahrer an dem Ausflug teilnehmen können, sind spezielle Rollstuhltaxis nötig.
 

  • Öffentlichkeitsarbeit

Unter dem Motto „Rote Karte dem Schlaganfall" organisiert die Selbsthilfegruppe aus dem Kreis Görlitz eine öffentliche Aufklärungsveranstaltung im Stadtzentrum.
 

  • Gruppenfahrt mit inhaltlichem Schwerpunkt

Die Gruppe aus Würzburg plant einen Ausflug zum Baumwipfel-Pfad im oberfränkischen Erbach – gemeinsam mit einer befreundeten Selbsthilfegruppe. Der Ausflug soll der sozialen Integration der Betroffenen dienen. Für die Fahrt wird ein Bus mit Rollstuhlrampe benötigt.
 

  • Sonstiges

Die Klinik-Clowns sollen zur Adventfeier der Selbsthilfegruppe Hamburg Mitte zu Besuch kommen.

 


Schlaganfall-Lotsen betreuen erste Patienten

Projekt STROKE OWL

Die Schlaganfall-Lotsen erhielten eine Weiterbildung in „Case Management" (Fallbegleitung) in der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Ab sofort werden die ersten Schlaganfall-Betroffenen in das Projekt STROKE OWL aufgenommen. Ein Jahr lang begleiten professionelle Schlaganfall-Lotsen sie. Das Modellprojekt STROKE OWL (Schlaganfall-Lotsen für Ostwestfalen-Lippe) wird vom Innovationsfonds des Bundes finanziert.

 
Die Schlaganfall-Lotsen erhielten eine Weiterbildung in „Case Management" (Fallbegleitung) in der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Ab sofort werden die ersten Schlaganfall-Betroffenen in das Projekt STROKE OWL aufgenommen. Ein Jahr lang begleiten professionelle Schlaganfall-Lotsen sie. Das Modellprojekt STROKE OWL (Schlaganfall-Lotsen für Ostwestfalen-Lippe) wird vom Innovationsfonds des Bundes finanziert. 2.000 Schlaganfall-Patienten in der Region profitieren davon, bei Erfolg vielleicht künftig alle Patienten in Deutschland.

Herausforderung Schlaganfall

Ein Schlaganfall verändert das Leben der Betroffenen von einer Sekunde auf die andere. Die Auswirkungen können vielfältig sein. Eine halbseitige Lähmung, Sprachschwierigkeiten, aber auch Konzentrations- oder Gedächtnisprobleme gehören zu den häufigsten Folgen. „Die Akut-Versorgung von Schlaganfällen funktioniert in Deutschland hervorragend. Doch die Situation nach dem Klinik-Aufenthalt überfordert häufig die Betroffenen und deren Angehörige", sagt Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Erneute Schlaganfälle vermeiden

„Nach einem Schlaganfall gibt es sehr viel zu erledigen und es tauchen ständig neue Fragen auf", weiß Projektleiter Dr. Georg Galle. Welche Hilfsmittel sind für mich passend? Muss die Wohnung umgebaut werden? Wie beantrage ich einen Behindertenausweis? Insgesamt 14 Schlaganfall-Lotsen beraten die Betroffenen und Angehörigen, unterstützen bei der Kommunikation mit Ärzten und Krankenkassen und helfen vor allem dabei, das Risiko für einen weiteren Schlaganfall zu verringern. Denn: Viele Folge-Schlaganfälle könnten durch eine Umstellung des Lebensstils und die richtige Vorsorge verhindert werden. „Deswegen legen die Lotsen zum Beispiel viel Wert darauf, dass die verschriebenen Medikamente richtig eingenommen werden oder die Patienten es schaffen, mit dem Rauchen aufzuhören", erklärt Galle. Ziel des Projekts STROKE OWL ist es, die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Risiko auf einen weiteren Schlaganfall zu minimieren.

Wissenschaftliche Auswertung

Um den Erfolg nachweisen zu können, wird das Projekt wissenschaftlich begleitet. Deswegen gelten für die Auswahl der teilnehmenden Patienten einheitliche, festgelegte Richtlinien. „In Ostwestfalen-Lippe gibt es etwa 6000 Schlaganfälle pro Jahr. Das heißt, dass wir leider nicht jeden Schlaganfall-Betroffenen aufnehmen können. Wer infrage kommt, wird direkt in der Stroke Unit angesprochen, ob er teilnehmen möchte", sagt Galle. Alle sieben Kliniken mit einer Stroke Unit, also einer speziellen Schlaganfall-Station, in Ostwestfalen-Lippe sind in STROKE OWL eingebunden. Der Projektleiter betont: „Mit dem Projekt leisten wir einen wichtigen Beitrag, die Erfolge einer intensiven Patienten-Begleitung nachzuweisen. Langfristig wünschen wir uns, dass jeder Schlaganfall-Betroffene einen Lotsen zur Seite gestellt bekommt."



Umfangreiche Informationen über STROKE OWL gibt es im Projekt-Portal www.stroke-owl.de


Projekt STROKE OWL

Projekt geht an den Start

 

STROKE OWL ist ein Meilenstein in der deutschen Gesundheitspolitik. Unter diesem Projektnamen will die Stiftung den Beweis antreten, dass die Betreuung von Schlaganfall-Patienten durch Schlaganfall-Lotsen in der Nachsorge die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhöht.

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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 2/2018

 

Thala 2/2018 mit dem Special Arm- und Handrehabilitation

Unser Themen-Special: Arm- & Handrehabilitation.

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Ein Schlaganfall kann jeden treffen und das Leben komplett verändern. Seit 1993 setzt sich die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe dafür ein, Schlaganfälle zu verhindern, die Betroffenen auf ihrem Weg zurück ins Leben zu unterstützen und die Versorgung der Patienten zu verbessern. Das Beratungs- und Informationsangebot  der Stiftung soll deshalb so viele Menschen wie möglich erreichen.


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