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Urteil des Bundesozialgerichts

Gute Schlaganfall-Versorgung in Gefahr?

Urteil des Bundesozialgerichts

Medizinische Fachgesellschaften, Krankenhäuser und ihre Verbände schlagen Alarm: ein Urteil des Bundessozialgerichts gefährdet nach ihrer Auffassung die Versorgung von Schlaganfall-Patienten in Deutschland. Auch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sorgt sich, dass die aktuelle Auseinandersetzung zu einer Entwicklung führen könnte, die am Ende Menschenleben kostet.

 

Medizinische Fachgesellschaften, Krankenhäuser und ihre Verbände schlagen Alarm: ein Urteil des Bundessozialgerichts gefährdet nach ihrer Auffassung die Versorgung von Schlaganfall-Patienten in Deutschland. Auch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe sorgt sich, dass die aktuelle Auseinandersetzung zu einer Entwicklung führen könnte, die am Ende Menschenleben kostet.

Die Materie ist komplex und hat eine lange Vorgeschichte. Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe feiert in diesem Jahr ihr 25jähriges Jubiläum. In dieser Zeit hat sich in Deutschland die Sterblichkeit nach Schlaganfall fast halbiert. Es sind vor allem zwei Entwicklungen, die nach Ansicht der Stiftung dafür verantwortlich sind: zum einen hat die unermüdliche Aufklärungsarbeit dazu geführt, dass viel mehr Menschen einen Schlaganfall erkennen und rechtzeitig in die Klinik kommen. Zum anderen verfügt Deutschland heute über eine hervorragende Akut-Versorgung.

Stroke Units sind ein Erfolgskonzept

1994 eröffnete in Essen die erste Stroke Unit Deutschlands.
Das Konzept dieser Schlaganfall-Spezialstationen hat sich in den Jahren danach weltweit durchgesetzt. Bis heute hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gemeinsam mit der wissenschaftlichen Fachgesellschaft, der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft, bundesweit 320 dieser Stroke Units zertifiziert. Die Stationen zeichnen sich aus durch besonders qualifiziertes Personal und apparative Ausstattungen wie CT oder MRT. Beides – kompetentes Personal und adäquate Technik – müssen quasi rund um die Uhr verfügbar sein.

Unterschieden werden bei der Zertifizierung zwei Versorgungsstufen. Regionale Stroke Units sind angemessen ausgestattet für die Diagnostik und die Behandlung der überwiegenden Zahl von Patienten. Überregionale Stroke Units verfügen darüber hinaus über zusätzliche Behandlungsoptionen in einer Neuroradiologie oder Neurochirurgie, die für weniger als zehn Prozent der Patienten benötigt werden. Stellen Ärzte in einer regionalen Einheit die Notwendigkeit eines solchen Eingriffes fest, verlegen sie den Patienten umgehend in das nächstgelegene größere Schlaganfall-Zentrum.

Abkehr von der alten Regelung

Dieses Modell hat sich in Deutschland über viele Jahre bewährt und hat zuletzt auch in Europa Standards gesetzt. Für die Behandlung von Schlaganfall-Patienten werden regionale Stroke Units im Rahmen einer so genannten OPS-Komplexbehandlung besonders vergütet. Gekoppelt ist diese Vergütung an bestimmte Leistungskriterien. Unter anderem müssen die Stationen Patienten innerhalb von 30 Minuten in ein überregionales Zentrum verlegen können. Dabei zählt – so wurde es bisher gehandhabt – die Zeit zwischen Beginn und Ende des Rettungstransportes im Krankenwagen oder Hubschrauber.

Das Bundessozialgericht Kassel hat diese Regelung mit einem Urteil vom 19. Juni 2018 nun in Frage gestellt. Nach Ansicht des Gerichts müsse sich die 30-Minuten-Regel auf die Zeit von der Entscheidung zur Verlegung bis zur Weiterbehandlung in der annehmenden Klinik beziehen. Eine Frist, so sagen Mediziner und Krankenhausbetreiber, die nicht einmal in Ballungsgebieten einzuhalten sei. Zudem gebe es keine wissenschaftlichen Studien, die eine solche Auslegung rechtfertigten.

Vergütungen der Krankenhäuser gekürzt

Krankenkassen berufen sich nun auf dieses Urteil und beginnen, Krankenhäusern ihre Vergütung deutlich zu kürzen und darüber hinaus Rückforderungen für vergangene Jahre zu stellen. Unmittelbar Alarm geschlagen haben die Deutsche Gesellschaft für Neurologie und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft sowie die Deutsche Krankenhausgesellschaft. Auch Landesministerien (Rheinland-Pfalz, Baden Württemberg) haben einen dringenden Handlungsbedarf deutlich gemacht und erhoffen sich eine Lösung aus dem Bundesgesundheitsministerium.

Mit der deutlich gekürzten Vergütung für die regionalen Stroke Units ist nach Ansicht der Kliniken die Behandlung nicht mehr finanzierbar. Zumal diese Vergütung nicht nur für die kleine Anzahl von Fällen, die tatsächlich eine Verlegung erfordern, gekürzt werden soll, sondern pauschal für alle Schlaganfall-Patienten. Im schlimmsten Fall könnten von den aktuell 320 zertifizierten Stroke Units in Deutschland nur etwa 50 die geforderten Kriterien erfüllen. Denn nicht einmal sämtliche überregionale Stroke Units verfügen über eine neurochirurgische Abteilung im Haus und sind mitunter auf Verlegungen angewiesen. Die anderen Kliniken, so warnen Mediziner und Krankenhausbetreiber, könnten sich aus der hoch qualifizierten Schlaganfall-Versorgung zurückziehen.

Dialog dringend notwendig

 

Was wäre die Folge? Viele Studien haben die hohe Wirksamkeit einer Behandlung auf der Stroke Unit belegt. Deutlich mehr Patienten überleben einen Schlaganfall und erleiden seltener schwere Behinderungen. In Hessen hat sich eine Arbeitsgruppe von Neurologen gebildet, die auf Basis von Studien berechnen will, wie viele Menschen zusätzlich an einem Schlaganfall versterben oder in der Folge schwer behindert sein könnten, wenn sich die Versorgungslandschaft wie befürchtet verändert.

„Wir teilen die Sorgen vieler Kliniken, weil wir nicht nur in den Ballungszentren, sondern auch im ländlichen Raum eine gute Akutversorgung benötigen", sagt Dr. Michael Brinkmeier, Vorstandvorsitzender der Deutschen Schlaganfall-Hilfe. Die Stiftung versteht sich als Fürsprecher der Patienten. „Nicht nachvollziehbar ist für uns, warum ein bewährtes und erfolgreiches System jetzt durch bürokratische Spitzfindigkeiten in Frage gestellt werden soll. Damit kann eine Entwicklung in Gang gesetzt werden, die zur ernsthaften Gefährdung von Patienten führt." Brinkmeier ruft alle Beteiligten auf, in den Dialog zu treten und zeitnah zu pragmatischen Lösungen zu kommen, die eine gute Versorgung der Patienten auch in der Fläche gewährleisten.

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Veranstaltungen

"Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein - Fokus Angehörige" ist das Motto des diesjährigen Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober. Dazu finden vom Netzwerk der Stiftung bundesweit Aufklärungsveranstaltungen statt. Informieren Sie sich!

 

"Ein Schlaganfall trifft nie einen Menschen allein - Fokus Angehörige" ist das Motto des diesjährigen Welt-Schlaganfall-Tag am 29. Oktober. Dazu finden vom Netzwerk der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe bundesweit Aufklärungsveranstaltungen statt.

Eine Liste - sortiert nach Postleitzahlen - können Sie sich hier herunterladen ().

(Stand: 09.10.2018)

 


Schlaganfall-Büro in Wermelskirchen eröffnet

 

Im ihrem neuen Büro in der Innenstadt bietet die Schlaganfallhilfe Wermelskirchen Beratung für Betroffene und Angehörige an. Zum Weltschlaganfall-Tag am 29. Oktober gibt es einen Tag der offenen Tür.

 

Im ihrem neuen Büro in der Innenstadt bietet die Schlaganfallhilfe Wermelskirchen Beratung für Betroffene und Angehörige an. Zum Weltschlaganfall-Tag am 29. Oktober gibt es einen Tag der offenen Tür.

Die Selbsthilfe Wermelskirchen hat ein Büro in der Innenstadt eröffnet. Das Büro soll eine Anlaufstelle für Betroffene und Angehörige aus dem Rheinisch-Bergischen Land sein. Ehrenamtliche beraten dort rund um das Thema Schlaganfall. Künftig sind zudem Seminare und Vorträge in den neuen, barrierefreien Räumlichkeiten geplant.

„Die Damen hier sind sehr rührig, das schätzen wir", lobte Stefan Stricker von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zur offiziellen Eröffnung. Er steht den Organisatorinnen des Vereins „SHG Schlaganfall Wermelskirchen" mit Rat und Tat zur Seite. „Das Büro ist ein Herzenswunsch, der in Erfüllung geht", sagte die Vereinsvorsitzende Brigitte Hallenberg.

Zum Weltschlaganfall-Tag am Montag, 29. Oktober gibt einen Tag der offenen Tür. Alle Interessierten sind von 11 bis 17 Uhr eingeladen, vorbeizuschauen.

Kontakt

Schlaganfall-Büro Bergisch Land
Remscheider Straße 10
42929 Wermelskirchen

E-Mail: info@schlaganfall-wk.de

Öffnungszeiten:
dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr
freitags von 14 bis 17 Uhr

Weitere Informationen unter www.schlaganfall-wk.de


Neurologische Rehabilitation in Braunfels

Ein breites Behandlungsspektrum

Was passiert eigentlich in einer neurologischen Rehaklinik? Und gibt es Unterschiede in den Angeboten, den Schwerpunkten oder den "Philosophien" der Häuser? Regelmäßig besuchen wir Einrichtungen, in denen Patienten aus dem Selbsthilfe-Netzwerk der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gute Erfahrungen gemacht haben. Die Reportagen dazu finden Sie in diesem Portal. Aktuell waren wir für Sie in der BDH-Klinik Braunfels in Hessen.

Ein mittelalterliches Schloss, viel Fachwerk und die BDH-Klinik prägen das Stadtbild von Braunfels in Mittelhessen. Dort steht nicht nur die neurologische Rehabilitation im Mittelpunkt. Sie vereint Stroke Unit und Rehabilitation unter einem Dach.

Breites Behandlungsspektrum

Gerade eben wird die Klinik erweitert. Verwaltung, Informationstechnik und Labor erhalten neue Räume. So entsteht auch mehr Platz für die Patientenversorgung und einen Kiosk. Doch das Alleinstellungsmerkmal der BDH-Klinik Braunfels ist ein anderes: Sie vereint Stroke Unit und Rehabilitation unter einem Dach. Vom akuten Schlaganfall über die Frührehabilitation (Phase B) bis zur weiterführenden Rehabilitation (Phase C) und der Anschlussheilbehandlung (Phase D) versorgt die Klinik alle Patienten. Therapeuten begleiten ihre Patienten häufig von Beginn an durch die gesamte Behandlungskette.

Herr P. ist nicht zum ersten Mal Patient der Klinik. Sein zweiter Schlaganfall hat ihn hart getroffen – rechtsseitige Lähmung und eine leichte Aphasie. Von beidem ist nur noch wenig zu spüren, morgen wird er entlassen. „Ein bisschen muss ich noch am Gleichgewichtssinn und an der Gangsicherheit arbeiten", sagt der agile Pensionär. „Aber es ist sagenhaft, was die hier geschafft haben." Herr P. freut sich auf zu Hause, auch wenn er sich jeden Tag in der Klinik gut aufgehoben fühlte.

Personelle Konstanz

 

Prof. Dr. Klaus Dieter Böhm ist Ärztlicher Direktor der Klinik, Dr. Ingrid Sünkeler seine Stellvertreterin. Beide sprechen häufiger von dieser besonderen Atmosphäre der Klinik. Neben denfachlichen Aspekten präge auch sie den guten Ruf der Klinik in der Region, „der uns immer wieder von außen gespiegelt wird", so Sünkeler. Dafür spricht auch die geringe Fluktuation in der Mitarbeiterschaft.´Die Facharztquote ist hoch, viele ärztliche Fachdisziplinen sind vertreten. Mit 400 Mitarbeitern ist die Klinik größter Arbeitgeber der Stadt.

Die Zeit von Herrn P. ist gerade knapp bemessen. Er hält seinen Therapieplan in der Hand, in wenigen Minuten wird er in der Ergotherapie erwartet. Auf ihre dezidierte Planung sind die Braunfelser ein wenig stolz. Die Disposition geschieht zentral. Ein Wochenplan für jeden Patienten wird donnerstags erstellt, geprüft und freitags an alle Stationen versandt. Bei notwendigen Änderungen wird er täglich aktualisiert. Dadurch seien die Abläufe sehr effizient.

Großes Einzugsgebiet

 

Einzugsgebiet der Stroke Unit ist der Nahbereich von Braunfels, in der Rehabilitation reicht das Einzugsgebiet bis Nordrhein-Westfalen (Phase B) und ins Rhein-Main-Gebiet (Phasen C/D). 30 Betten im Akutbereich, 40 in der Phase B und 135 Betten in der weiteren Rehabilitation stehen zur Verfügung. Der Krankenhausbereich besteht zum Großteil aus Einzelzimmern, die Reha überwiegend aus Doppelzimmern.

Herr P. wird voraussichtlich entlassen, ohne dass eine eindeutige Ursache für seinen Schlaganfall gefunden wurde. Nun soll die Suche ambulant weitergehen. Vermutet wird ein Vorhofflimmern. Er wird ambulant einen sogenannten Event Recorder erhalten, der die Herzrhythmusstörung aufzeichnen kann. Sekundärprävention – die Verhinderung eines wiederholten Schlaganfalls – ist ein wichtiger Teil der Behandlung. Sollte sich die Vermutung bestätigen, wird Herr P. entsprechende Medikamente einnehmen müssen.

Moderne Therapiegeräte

 

Herrn P.s Händedruck zum Abschied ist fest – erstaunlich fest für einen Patienten, der vor wenigen Wochen die Diagnose Halbseitenlähmung erhielt. Er hat mit den Ergotherapeuten im neuen Armstudio intensiv dafür trainiert. Auf Laufband und Gangtrainer lernte er mit den Physiotherapeuten das Gehen. Beide Bereiche hat die Klinik vor Kurzem mit neuen, robotikgestützten Geräten aufgewertet. Die Rückmeldungen der Patienten, so berichten die Therapeuten, seien durchweg positiv.

Moderner Technik gegenüber ist die Klinikleitung insgesamt sehr aufgeschlossen. Was nicht bedeutet, dass man auf Herkömmliches verzichtet. Das Bewegungsbad etwa erfreut sich großer Beliebtheit, sowohl bei den therapeutischen Einheiten als auch abends beim freien Schwimmen. Und die Klinik scheut sich nicht, auch ungewöhnliche Wege zu beschreiten. Tierliebe Patienten können sich über die Unterstützung eines Therapiebegleithundes freuen.

Angehörige einbeziehen

Die wichtigsten Co-Therapeuten jedoch, das weiß man auch in Braunfels, kommen aus der eigenen Familie. „Die Einbeziehung von Angehörigen ist elementarer Bestandteil unserer Arbeit", sagt Böhm. Das betreffe alle Versorgungsbereiche, von Akut bis zur Reha-Phase D. Auf Wunsch können Angehörige auch in der Klinik untergebracht werden. Bei pflegebedürftigen Patienten erhalten sie eine Anleitung.

Wie ernst die BDH-Klinik Braunfels ihren Auftrag nimmt, lässt sich vielleicht an einer Frage ablesen, mit der sich immer mehr Menschen beschäftigen. Wie begegnen wir Patienten, bei denen Heilung und Rehabilitation nicht mehr das Ziel sein können? Ingrid Sünkeler hat sich intensiv mit ethischen Fragen auseinandergesetzt und entsprechend weitergebildet. Sie ist nun Mitglied eines zehnköpfigen klinischen Ethik-Komitees, das sich aus unterschiedlichen Berufsgruppen zusammensetzt. Sind Patienten mutmaßlich am Ende ihres Weges angekommen, berät das Ethik-Komitee, was im Sinne des Patienten zu tun ist. Auch das gehört zum Leben.


Aatalklinik ist „selbsthilfefreundlich"

 

Nach einjähriger Vorbereitung hat die Aatalklinik Bad Wünnenberg das Güte-Siegel „Selbsthilfefreundliche Rehaklinik" erhalten. Sie ist die sechste Rehabilitationsklinik in Nordrhein-Westfalen, die dieses Siegel vorhält.

 

Nach einjähriger Vorbereitung hat die Aatalklinik Bad Wünnenberg das Güte-Siegel „Selbsthilfefreundliche Rehaklinik" erhalten. Sie ist die sechste Rehabilitationsklinik in Nordrhein-Westfalen, die dieses Siegel vorhält.

Im Rahmen einer Feierstunde erfuhren zahlreiche Gäste aus der Selbsthilfe NRW, dem Gesundheitswesen und der Politik, wie wichtig die Selbsthilfe im Gesundheitswesen ist. „Selbsthilfe stellt einen wichtigen ergänzenden Baustein in der Gesundheitsversorgung dar", sagte Dr. Rüdiger Buschfort, Chefarzt der Aatalklinik. Dr. Volker Runge, Selbsthilfebeauftragter der Aatalklinik, ergänzte: „Häufig tut den Patienten die Beratung durch Betroffene gut: sie erfahren Verständnis und es wird ihnen Mut gemacht". Über die Auszeichnung freute sich auch Christoph Rüther, Bürgermeister von Bad Wünnenberg: „Eine derartige Hilfe wäre ohne das ehrenamtliche Engagement nicht möglich".

Die Aatalklinik wurde vom Netzwerk Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen zertifiziert. Sie ist der NAKOS angegliedert, der Nationalen Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen in Berlin. Selbsthilfe in der Schlaganfall-Versorgung ist vor allem durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe gefördert worden, die vor 25 Jahren gegründet wurde. Heute verfügt die Schlaganfall-Hilfe über ein Netzwerk von rund 430 Selbsthilfegruppen bundesweit.


Projekt STROKE OWL

Projekt geht an den Start

 

STROKE OWL ist ein Meilenstein in der deutschen Gesundheitspolitik. Unter diesem Projektnamen will die Stiftung den Beweis antreten, dass die Betreuung von Schlaganfall-Patienten durch Schlaganfall-Lotsen in der Nachsorge die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhöht.

Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Jetzt den Test machen!

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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 3/2018

 

Thala 3/2018 mit dem Special Autofahren nach Schlaganfall

Die Leseprobe der aktuellen Ausgabe.

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Etwas zurückgeben. Etwas hinterlassen.

Zukunft gestalten - im Leben und darüber hinaus

 

Jeder Mensch übernimmt in seinem Leben Verantwortung, warum also nicht über das Lebensende hinaus?

Informationen mit übersichtlichen Beispielen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht auch zum Downloaden sowie Informationen zu Testamentsspenden finden Sie hier.

 

Viele Menschen machen sich Gedanken darüber, was mit ihrem Hab und Gut am Ende geschieht. Doch Umfragen haben gezeigt, dass 70 Prozent aller Deutschen kein Testament verfasst haben. Liegt es daran, dass in unserer Kultur der Gedanke an den Tod gerne verdrängt wird? Dabei kann es beruhigend sein, schon zu Lebzeiten alles nach den eigenen Wünschen geregelt zu wissen.

Nicht für jeden ist die gesetzliche Erbfolge das Richtige. In einem Testament können z. B. neben den Angehörigen auch liebe Freunde und/oder gemeinnützige Organisationen bedacht werden.

Erste Informationen zur Nachlassregelung finden Sie in unserer Broschüre "Zukunft gestalten". Diese können Sie hier herunterladen. Oder Sie bestellen diese kostenfrei in unserem Online-Shop. Die Broschüre enthält auch Informationen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht sowie Vorlagen für beide Dokumente.

Wenn Sie Ihre Liebsten versorgt wissen und erfahren haben, wie tief der Schlaganfall in das Schicksal von Menschen eingreifen kann, dann beweisen Sie große soziale Verantwortung, wenn Sie testamentarisch verfügen, dass Ihr Nachlass dazu dienen soll, dass künftig weniger Menschen einen Schlaganfall erleiden oder mit seinen schlimmen Folgen leben müssen.

Der Wunsch, die Arbeit der Stiftung auf diesem besonderen Wege zu unterstützen, freut uns. Das so entgegen gebrachte Vertrauen  und die Hoffnungen sind uns Verpflichtung und Ansporn zugleich. Wir versichern, dass jeder Beitrag ganz im Sinne des Gebers umsichtig zum Wohle von Schlaganfall-Betroffenen verwendet wird.

So wird aus dem kostbaren Einsatz Einzelner unersetzliche Hilfe für Viele.

Gerne führen wir mit Ihnen ein persönliches Gespräch, um Ihre Wünsche erfüllen zu können und die individuellen Fragen zu klären. Außerdem halten wir verschiedene Informationen zum Thema für Sie bereit, die Sie gerne anfordern können.

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