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Umfrage unter jungen Leuten

Muss Gesundheit Schule machen?

Umfrage unter jungen Leuten

Rund zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen in Deutschland verfügen über eine unzureichende Gesundheitskompetenz. Sie tappen bei elementaren Gesundheitsthemen im Dunkeln. Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der STADA Arzneimittel AG zeigen, dass auch das deutsche Bildungssystem Nachhilfe benötigt.

Rund zwei Drittel der 18- bis 24-Jährigen in Deutschland verfügen über eine unzureichende Gesundheitskompetenz. Sie tappen bei elementaren Gesundheitsthemen im Dunkeln. Die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage der STADA Arzneimittel AG zeigen, dass auch das deutsche Bildungssystem Nachhilfe benötigt.

Wissen reicht nicht aus

 

Der Mehrheit der jungen Erwachsenen fehlt es an ausreichender Gesundheitskompetenz, so die Studie. 49 Prozent von ihnen verfügen über eine problematische, 17 Prozent sogar über eine inadäquate Gesundheitskompetenz. Nur 34 Prozent haben eine ausreichende Gesundheitskompetenz, ermittelt anhand der Kurzform des standardisierten European Health Literacy Survey. Dieser Index soll es ermöglichen, das Gesundheitswissen von Menschen einzuordnen und zu vergleichen.

Defizite machen sich bemerkbar

Defizite machen sich so bemerkbar, dass die jungen Erwachsenen sich mühsamer im Gesundheitssystem zurechtfinden. Sie können Anweisungen von Ärzten schwieriger verstehen und sich schlechter um ihre eigene Gesundheit kümmern. Neben mangelndem Wissen über Krankheiten und Prävention verstehen viele junge Leute auch unser Gesundheitssystem zu wenig, glaubt die Studie.
 

Gesundheitssystem gibt Rätsel auf

35 Prozent der Befragten haben keine Ahnung, dass Hausärzte von den Krankenkassen pro Patient bezahlt werden. Darüber, dass sich Krankenkassen auch aus den Beiträgen ihrer Versicherten finanzieren, sind sich nur 62 Prozent der Teilnehmer im Klaren. 30 Prozent der Befragten wissen nicht, dass ein Gynäkologe hauptsächlich Frauen behandelt. 31 Prozent glauben fälschlicherweise, dass nur Männer zum Urologen gehen dürfen.

Gesundheit kaum auf dem Lehrplan

Nur 23 Prozent geben an, sie hätten in der Schule am meisten über Gesundheit gelernt. Bei 69 Prozent spielten Gesundheitsthemen nur eine geringe oder gar keine Rolle im Unterricht. „Es findet in Deutschland keine Gesundheitsbildung statt", bemängelt der Mediziner und Autor Dr. Johannes Wimmer, der die Studie mitentwickelt hat. „Junge Menschen sind meist gesund und müssen sich nicht damit beschäftigen. Umso wichtiger, dass das Thema in der Schule einen festen Platz findet und spannend vermittelt wird."

80 Prozent fordern ein Schulfach „Gesundheit"

 

80 Prozent der 18- bis 24-Jährigen würden sich ein Schulfach „Gesundheit" wünschen. Prof. Dr. Klaus Hurrelmann, einer der führenden Experten auf diesem Gebiet und Mitentwickler der Studie, freut sich über dieses Ergebnis: „Die Generation scheint zu spüren, dass Gesundheit ihr höchstes Gut ist und dass Wissen hilft, Krankheiten vorzubeugen. Gesundheit braucht einen festen Platz im Klassenzimmer – als eigenes Fach oder integriert in andere Fächer."

Methodik des STADA Gesundheitsreport

Der Umfrage basiert auf einer bevölkerungsrepräsentativen Studie der Beratungs- und Marktforschungsagentur Kantar Health im Auftrag der STADA Arzneimittel AG. Sie befragte 2.000 junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren zu ihrer Gesundheitsbildung.

Weitere Themen

Expertenrat

 

Psychologische Beratung - kostenlos und streng vertraulich! Am Mittwoch, den 24.1. zwischen 15 und 17 Uhr findet unser telefonischer Expertenrat mit unserem Psychologen Herrn Sri statt. Rufen Sie an und holen Sie sich Rat unter 05241 97700.

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Fördermöglichkeiten nutzen

Schlaganfall-Selbsthilfe

Informationsmaterialien, Fortbildungen oder Selbsthilfetage - all das kostet Geld. Krankenkassen unterstützen die Gruppen, und auch vor Ort gibt es Institutionen, die Fördermittel vergeben. Jetzt Fördermittel für die Selbsthilfe beantragen!

 

Informationsmaterialien, Fortbildungen oder Selbsthilfetage - all das kostet Geld. Krankenkassen unterstützen die Gruppen, und auch vor Ort gibt es Institutionen, die Fördermittel vergeben. Hier erfahren Sie, was Sie bei der Antragsstellung beachten sollten und welche Anlaufstellen es gibt.

Förderung durch die Krankenkasse

Gesundheitsbezogene Selbsthilfegruppen und -organisationen können eine finanzielle Förderung über die gesetzlichen Krankenkassen erhalten. Nach § 20h SGB V sollen im Jahr 2018 pro Versicherten 1,08 Euro für die Förderung der Selbsthilfe zur Verfügung gestellt werden.

Regionale Gruppen können Zuschüsse über zwei unterschiedliche Förderarten beantragen: Pauschalförderung und Projektförderung. Der GKV-Spitzenverband hat hierzu einen Leitfaden erstellt. Dieser wurde in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Krankenkassen auf Bundesebene sowie Vertretern von Selbsthilfeorganisationen erstellt (den Link finden Sie unten bei den weiterführenden Quellen).

Pauschalförderung jetzt beantragen

Pauschalförderung dient als finanzielle Unterstützung der routinemäßigen Aufgaben. Darunter fallen insbesondere Aufwendungen für Raumkosten, Büromaterialien oder Pflege der Homepage, aber auch regelmäßig erscheinende Verbandsmedien oder Fortbildungen. Ein Antrag muss bis zum 31.03. des jeweiligen Förderjahres an die jeweils federführende Krankenkasse bzw. an die beauftragte Selbsthilfekontaktstelle geschickt werden.

Wer Ihr zuständiger Ansprechpartner ist, können Sie bei Ihrer Krankenkasse erfragen.

Projektförderung

In Abgrenzung zur Pauschalförderung geht es bei der Projektförderung um gezielte und zeitlich begrenzte Vorhaben. Dies sind Aktivitäten, die über routinemäßige Aufgaben hinausgehen, wie beispielweise Vorträge von Referenten, Selbsthilfetage oder Fachworkshops. Ausgeschlossen von einer Förderung sind reine Freizeitaktivitäten wie z. B. Ausflüge, kulturelle Veranstaltungen oder Urlaubsreisen. Die Förderung fällt je nach Krankenkasse unterschiedlich aus. Deshalb kann es sinnvoll sein, Anträge auf Projektförderung bei jeder Krankenkasse zu stellen.

Nähere Informationen erhalten Antragsteller bei den jeweiligen Krankenkassen oder bei der örtlichen Selbsthilfe-Kontaktstelle.

Auch Bürgerstiftungen helfen

Eine Bürgerstiftung fördert Projekte, die von bürgerschaftlichem Engagement getragen sind oder Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Dabei setzt sie sich für neue Formen des gesellschaftlichen Engagements ein. Gründer sind Bürger, die lokale Zwecke fördern und sich nicht ausschließlich finanziell, sondern auch mit Zeit und Wissen einbringen. Darüber hinaus können Kommunen, Banken und Unternehmen als Stifter auftreten, sie sollten aber eine zurückhaltende Rolle spielen. So ist es in den vom Bundesverband der Deutschen Stiftungen verabschiedeten „Zehn Merkmale einer Bürgerstiftung" festgehalten. In den meisten Städten und Kommunen haben sich in den vergangenen Jahren Bürgerstiftungen gegründet. Oft fördern sie auch gesundheitliches Engagement.

Erkundigen Sie sich vor Ort nach einem Ansprechpartner! Wenn Sie unsicher sind, ob es eine solche Stiftung in Ihrem Ort gibt, kann Ihnen die Stadt- oder Gemeindeverwaltung weiterhelfen.

Weiterführende Quellen:


Im Alter auf Achse bleiben

 

Das Auto steht für Mobilität - egal in welchem Alter. Mit den Jahren verändern sich die Anforderungen an ein Fahrzeug, denn ältere Menschen haben andere Bedürfnisse als junge. In der neusten Ausgabe des Magazins MOBITIPP dreht sich alles um die Mobilität auf vier Rädern im Alter.

 

Das Auto steht für Mobilität - egal in welchem Alter. Mit den Jahren verändern sich die Anforderungen an ein Fahrzeug, denn ältere Menschen haben andere Bedürfnisse als junge. Viele Fragen von Senioren bleiben allerdings auf der Strecke. In der neusten Ausgabe des Magazins MOBITIPP dreht sich alles um die Mobilität auf vier Rädern im Alter. Von Alltagstests, geeigneten Fahrzeugmodellen, Umrüstungsmöglichkeiten sowie Firmen für Autoumrüstungen bis hin zu speziellen Parkplätzen und Assistenzsystemen.

MOBITIPP erscheint halbjährlich, jede Ausgabe hat ein Schwerpunktthema. Die Autoren beschäftigen sich darin mit allen Themen, die für Menschen mit eingeschränkter Mobilität wichtig sind. Die Hefte kann man zum Preis von 5 Euro (inkl. Versand) im gleichnamigen Online-Portal www.mobitipp.de bestellen.


Jetzt anmelden!

Erfahrungsaustausch 2018 für Junge Schlaganfall-Patienten

Vom 1. bis 4. März ist der nächste Erfahrungsaustausch für Junge Schlaganfall-Betroffene. Stattfinden wird er im Duisburger Wedau-Park unter dem Motto "Mit Kreativität in die Zukunft".
Jetzt schnell einen der begehrten Plätze sichern!

 

Es ist wieder Erfahrungsaustausch! Vom 1. bis 4. März 2018 im Sportpark Duisburg.

Unter dem Motto "Mit Kreativität in die Zukunft" ist der Name Programm.
Neben den gewohnten Workshops für Betroffene und Angehörige gibt es zwei weitere spannende Programmpunkte:

  • Zum einen dürfen Sie Ihre persönlichen Fähigkeiten entdecken und
  • zum anderen wird Ihnen ein Bewerbungscoach den optimalen Weg zurück in die berufliche Wiedereingliederung aufzeigen. Bitte bringen Sie dafür all Ihre bisherigen Bewerbungsunterlagen (digital) zur Veranstaltung mit.

 Selbstverständlich besteht ausreichend Zeit für persönliche Gespräche.

 

Anmeldung und Fragen

Haben wir Ihr Interesse oder Ihre Neugier geweckt? Dann finden Sie hier das Anmeldeformular - ausdrucken oder speichern, ausfüllen, abschicken.

Für Ihre Fragen wenden Sie sich gern an:

Sandra Rösemeier
Tel.: 05241 9770-19
E-Mail: sandra.roesemeier@schlaganfall-hilfe.de


Projekt STROKE OWL

Projekt geht an den Start

 

 

Hier informieren!

STROKE OWL ist ein Meilenstein in der deutschen Gesundheitspolitik. Unter diesem Projektnamen will die Stiftung den Beweis antreten, dass die Betreuung von Schlaganfall-Patienten durch Schlaganfall-Lotsen in der Nachsorge die Lebensqualität der betroffenen Patienten erhöht.

Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Jetzt den Test machen!

Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 4/2017

 

Thala 4/2017 mit dem Special Junger Mensch und Schlaganfall

Unser Themen-Special: Junger Mensch nach Schlaganfall

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Unterstützen Sie lokale Projekte

Selbsthilfe-Förderfonds

 

Mit dem Sozial- und Förderfonds soll Betroffenen vor Ort, die sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammengeschlossen haben, geholfen werden. Konkrete Projekte und Ideen, die auf die Bedürfnisse der Gruppen vor Ort angepasst sind, können mit diesem Fonds realisiert werden. Wir geben Ihre Spende zu 100 Prozent an die Selbsthilfegruppen weiter. Ihre Hilfe kommt da an, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

Danke für Ihre Spende!

 

Schlaganfall trifft doch nur alte Leute. Das ist eine weitverbreitete, aber leider falsche Annahme. Auch junge Menschen trifft dieser schwere Schicksalsschlag. Im Erfahrungsaustausch können Betroffene und Angehörige untereinander neue Hoffnung schöpfen. In Gesprächen mit Therapeuten und Psychologen zur Krankheitsbewältigung, Motivation und Akzeptanz zeigen sich neue Perspektiven. Ermöglicht und organisiert werden diese Treffen von der Schlaganfall-Hilfe.

Die Durchführung dieses besonderen Erfahrungsaustausches wird durch Spenden finanziert, denn die Teilnehmer selbst können nur einen kleinen Anteil der Kosten übernehmen. Unterstützen auch Sie junge Betroffene auf ihrem Weg zurück ins Leben! Bitte spenden Sie! Danke.

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