Visuelle Störungen

Ein Schlaganfall führt häufiger auch zur Beeinträchtigung des Sehens, obwohl das Auge an sich nicht geschädigt ist.

Das Problem liegt nicht in der Wahrnehmung, sondern in der Verarbeitung der Information im Gehirn. Eine häufige visuelle Störung nach Schlaganfall ist die Gesichtsfeldeinschränkung. Dabei nehmen Patienten ihre Umgebung auf einer Seite ganz oder teilweise nicht wahr. Was vor ihrem Schlaganfall noch seitlich im Sichtfeld lag, wird jetzt nicht mehr wahrgenommen.

Hilfe durch Übungen und Kompensation

Patienten, die dauerhaft an einem Gesichtsfeldausfall leiden, können dennoch daran arbeiten. Es gibt verschiedene Strategien, Ausfälle zu kompensieren und zum Beispiel das Lesen zu erleichtern. Für Patienten mit Gesichtsfeldeinschränkung sind aktive Bewegungen der Augen auf die vernachlässigte Seite sehr wichtig. Das kann man durch Übungen trainieren.