Selbsthilfegruppen-Sprechertreffen in Hamburg

Hilfe zur Selbsthilfe

Selbsthilfegruppen bieten Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zum Austausch. Damit Mitglieder immer gut informiert sind, bietet die Stiftung Treffen für Gruppensprecher an - wie vor kurzem in Hamburg.

Jede der rund 400 Schlaganfall-Selbsthilfegruppen in Deutschland ist anders. Die eine ist ausschließlich für Betroffene, bei der anderen sind auch Angehörige willkommen. Eine hat den Schwerpunkt auf Aphasie, die andere auf Gesichtsfeldausfälle. Die eine hat fünf Mitglieder, die andere 50. Doch eins haben alle Selbsthilfegruppen gemeinsam: Sie haben Mitglieder, die sich gegenseitig zur Seite stehen möchten.

Die Schlaganfall-Hilfe unterstützt Selbsthilfe

Dieses Engagement unterstützt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unter anderem mit ihren Veranstaltungen für Gruppensprecher.

Vor kurzem trafen sich mehr als 20 Gruppensprecher in Hamburg. „Für sie ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, damit sie die Informationen an ihre Mitglieder weiterleiten können“, sagt Organisator Stefan Stricker von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Das betrifft rechtliche Aspekte ebenso wie neue Hilfsmittel- oder Beratungsangebote.“ Deswegen waren in Hamburg unter anderem die Änderungen im Bundesteilhabegesetz und dem Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) ein Thema. Außerdem tauschten sich die Teilnehmer über zahlreiche Themen miteinander aus – von der Finanzierung der Gruppe über erfolgsversprechende Gedächtnisspiele bis hin zur Gestaltung des Gruppenprogramms.