Beratung für Menschen mit Behinderung

Viele Schlaganfall-Betroffene leben mit dauerhaften Einschränkungen. Das kann die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben erschweren. Die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ bietet Informationen und Unterstützung.

 

Die Teilhabe am Berufs- und Alltagleben ist für Menschen mit Behinderungen oft eine Herausforderung. Es gibt viele Unterstützungsmöglichkeiten, doch die muss man erstmal kennen.

Seit mehr als einem Jahr finanziert das Bundesministerium für Arbeit und Soziales die „Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB). Die Beratung soll helfen, möglichst selbstbestimmt leben zu können. Die Berater beantworten zum Beispiel Fragen zur Kostenübernahme einer Rehabilitation, der Teilhabe am Arbeitsleben oder der Möglichkeit einer Assistenz.

Inzwischen gibt es deutschlandweit mehr als 500 Beratungsstellen, sowohl in Städten als auch in ländlichen Gebieten. In Einzelfällen kann der Termin auch zu Hause erfolgen. Das Besondere: Viele der Berater sind selbst von einer Behinderung betroffen und kennen die Herausforderungen aus einer Erfahrung. Sie sind unabhängig von Trägern oder Leistungserbringern und führen die Gespräche auf Augenhöhe.