Sport

Rehabilitationssport nach Schlaganfall

Rehasport nach Schlaganfall wird in der Gruppe angeboten, kann vom Arzt verordnet werden und wird über die Krankenkasse abgerechnet.

Rehasport in Sportvereinen und –gemeinschaften ergänzt die Rehabilitation und die Therapie auf ideale Weise. Unter Anleitung qualifizierter Fachübungsleiter wird in Mitgliedsvereinen des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) Sport für Schlaganfall- Betroffene angeboten. Gymnastik, Leichtathletik, Schwimmen, Bewegungsspiele und so weiter dienen der Stärkung von Ausdauer, Koordination, Flexibilität und Kraft sowie der psychischen Stabilisierung.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe unterstützt in enger Kooperation mit dem DBS Vereine und Gruppen, die Rehabilitationssport in ihrer Gemeinde oder Stadt anbieten wollen. Laut SGB IX, § 44 sind die Krankenkassen Träger von „ergänzenden Leistungen“ - dazu zählt ärztlich verordnetes Funktionstraining in Gruppen unter fachkundiger Anleitung und Überwachung.

Rehabilitationssport nach Schlaganfall fördert

  • die Mobilität,
  • die Alltagskompetenz,
  • die Grob- und Feinmotorik,
  • die physische Leistungsfähigkeit,
  • die Hirnleistung und die kognitiven Funktionen.

Rehabilitationssport

  • vermeidet Folgeerkrankungen,
  • stabilisiert den psychischen Zustand (Depressionen, Angst),
  • verbessert die sozialen Kontakte und
  • hat positive Auswirkungen durch den Gruppeneffekt (Krankheitsbewältigung, Selbstwertgefühl, Motivation). 

 

Die ärztliche Verordnung unterliegt nicht der Budgetierung. Bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe können Sie einen Leitfaden für die Organisation und Durchführung von Rehasportgruppen für Schlaganfall-Betroffene hier (7 MB) herunterladen.

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Kontakt zu Christina Habig