Gefährliche Gesundheitsinfos im Netz

Gefährliche Gesundheitsinfos

"Dr. Google" ist der meistkonsultierte Arzt der Welt. Doch können sich Patienten auf die Gesundheitsinformationen verlassen? Experten liefern jetzt eine Hilfe.

58 Prozent der Patienten „googlen“ schon, bevor sie zum Arzt gehen, 62 Prozent danach. Das ergaben Studien der Bertelsmanns Stiftung zur Nutzung und Verbreitung von Gesundheitsinformationen im Internet. Das junge Medium liefert viele Chancen, aber auch Risiken. 65 Prozent der Internet-Nutzer geben an, dass es ihnen schwerfällt, vertrauenswürdige Informationen zu erkennen.

Schlechte Gesundheitsinformationen können gesundheitsschädliche, manchmal sogar lebensbedrohliche oder auch große finanzielle Folgen haben.

Die Bertelsmann Stiftung hat deshalb ein gemeinsames Projekt mit MedWatch durchgeführt. Projektmanager der Stiftung und Mitarbeiter des Online-Portals für evidenzbasierten Medizinjournalismus haben gemeinsam einen Kriterienkatalog aufgestellt, mit dem sich schlechte Gesundheitsinformationen leichter entlarven lassen. Herausgekommen ist ein Fragebogen im DIN A4-Format, veröffentlicht in „Spotlight Gesundheit“ Nr. 3/2019. Die Publikation kann kostenlos als PDF heruntergeladen werden.