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Ein Schlaganfall trifft plötzlich - Oft entsteht er aber in Jahrzehnten

 

Ein Schlaganfall kann jeden treffen - vom Säugling bis zum Greis. Grundsätzlich ist der Schlaganfall keine reine "Alterskrankheit". Die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden steigt aber mit zunehmendem Alter.

Ein Schlaganfall kann jeden treffen - vom Säugling bis zum Greis. Grundsätzlich ist der Schlaganfall keine reine "Alterskrankheit".  Die Wahrscheinlichkeit, einen Schlaganfall zu erleiden steigt  aber mit zunehmendem Alter.

Ursache für einen Schlaganfall können beeinflussbare und  nicht beeinflussbare Risikofaktoren sein. Wichtig zu wissen ist, dass sich die verschiedenen  Risikofaktoren für Gefäßerkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder arterielle Verschlusskrankheit gegenseitig beeinflussen können. So ein negatives Zusammenspiel zeigt sich in einem erhöhten "globalen" Gesamtrisiko.

Machen Sie hier unseren Online Risiko-Test

Nicht beeinflussbare Faktoren

 

Alter
Das Schlaganfall-Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter deutlich an. So ereignen sich ca. 50 Prozent aller Schlaganfälle in der Altersgruppe der über 75jährigen. Aber auch jüngere Menschen können einen Schlaganfall erleiden. Man schätzt, dass ca. 15 Prozent aller Schlaganfall-Patienten jünger als 45 Jahre sind.

 

 

Vererbung
Ist in der Familie bereits ein Schlaganfall aufgetreten, sollten Familienmitglieder unbedingt eine durchgehende Vorbeugung betreiben. Besonders dann, wenn eine oder mehrere der folgenden vererbbaren Erkrankungen aufgetreten sind. Bluthochdruck, Störungen der Blutgerinnung, Herzfehler, Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen.

Beeinflussbare Faktoren

 

Damit Sie wissen, worauf Sie achten sollten, finden Sie hier die wichtigsten Risikofaktoren die sie selbst beeinflussen können. Zudem finden Sie auf den folgenden Seiten auch medizinisch empfohlene Wertebereiche.

Die meisten der Risikofaktoren haben eines gemeinsam, sie fördern die sogenannte Arteriosklerose. Dabei lagern sich Stoffe wie Cholesterin, Blutzellen, Bindegewebe und Kalksalzen an den Innenseiten der Blutgefäße ab. Die normalerweise elastische Gefäßwand wird zunehmend starr und ihre glatte Innenwand wird rau. An den rauen Stellen sammeln sich immer mehr Ablagerungen. Sie wachsen an, so dass sich das Gefäß immer mehr verengt. Kleine Bestandteile aus dem Blut bleiben hängen und verklumpen. Es bilden sich Blutgerinnsel sogenannte Thromben. Wenn diese sich lösen, können  sie in kleinere Hirnarterien geschwemmt werden und diese verschließen.