Schlaganfallhilfe
Notfallwissen
Kindlicher
Schlaganfall

Newsletter

Web Content Anzeige Web Content Anzeige

Familienseminare

Gut gerüstet in den Alltag zurück

Auf unserem Erfahrungsaustausch informieren Sie Fachleute über den neuesten Stand der Medizin und Therapie. Zudem lernen Sie andere Eltern kennen, die Ähnliches erleben oder erlebt haben wie Sie.

  • Auf unserem Erfahrungsaustausch informieren Sie Fachleute über den neuesten Stand der Medizin und Therapie. Zudem lernen Sie andere Eltern kennen, die Ähnliches erleben oder erlebt haben wie Sie.
  • Beim Familienseminar können Sie auch einmal die Seele baumeln lassen. In Gesprächen mit Psychologen und Therapeuten haben sie die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Eltern Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen.

Ihr Kind und Geschwisterkinder sind ebenfalls herzlich eingeladen - das gilt für beide Seminare. Geschulte Betreuer kümmern sich während der Wochenenden um sie.

Wenn Sie wissen möchten, wie so ein Familienseminar abläuft, dann blättern Sie in unserer Dokumentation. Lesen Sie mehr über den Ablauf und die Ergebnisse der Veranstaltung. Ebenso finden Sie darin auch persönliche Einschätzungen und besondere Erlebnisse der teilnehmenden Eltern und ihrer Kinder.

Web Content Anzeige Web Content Anzeige

„Wann ist endlich das nächste FamilienCamp in Much?"

Glückliche Kinder, entspannte Eltern, Tigertatzen und ...dibedibedab...

much2011.png

Der Schlaganfall eines Kindes hinterlässt viele Spuren und wirkt sich auf die gesamte Familie aus.
Familien mit schlaganfallbetroffenen Kindern aus ganz Deutschland waren nach Much gekommen, um Strategien zu finden, die helfen, Kräfte gut einzuteilen, (wieder) zu finden und sogar neue Kräfte für sich zu entdecken.

„Ein schönes Wochenende mit wertvollen Anregungen, die den Alltag erleichtern (...)  davon werden wir noch lange zehren" - eine von vielen positiven Reaktionen auf das FamilienCamp.

much2011.png  

„Das FamilienCamp ist zu Ende, doch wir wissen jetzt schon, dass wir alle noch lange davon zehren werden. Wir sind ganz erfüllt von all den Eindrücken, Gesprächen und schönen Erlebnissen. Es tut so unglaublich gut, mit Menschen zusammen zu kommen, die ähnliches erlebt haben wie wir. Man muss nichts erklären, man fühlt sich einfach verstanden und aufgehoben."
Aus einem Brief von Familie E.

much2011_eltern.png  

Das ist eine von vielen positiven Reaktionen auf das FamilienCamp, das zeigt, wie wichtig der Austausch ist. Familien mit schlaganfallbetroffenen Kindern aus ganz Deutschland waren nach Much im Bergischen Land bei Köln gekommen, erstmals waren auch drei Omas dabei.

Während eines ganzen Wochenendes stand das Thema Achtsamkeit im Mittelpunkt. Achtsamkeit in Bezug auf sich selbst, auf die Familienmitglieder, auf die eigene Gesundheit, auf die Bewahrung der eigenen Ressourcen. Ulrike Dickenhorst vermittelte sehr praxisorientiert Handwerkszeug zur aktiven Bewältigung von Belastungen, ging auf aktuelle Probleme ein, wie z.B. Pubertät, Aggressivität oder Konkurrenz unter Geschwisterkindern. Claudia Scheer zeigte, wie man durch Achtsamkeitsübungen sein inneres Gleichgewicht finden kann.
Dazwischen wurde mit Nordic Walking und Zumba-Tanz frische Luft getankt und Kraft geschöpft.
 

Ganz beruhigt konnten sich die Eltern den Angeboten widmen, denn mit der „Tigertatze", der professionellen Kinderbetreuungsorganisation aus Kassel gelang ein Kunststück: die unterschiedlichen Altersgruppen von kranken und gesunden Kindern so zu betreuen, dass nicht eine Sekunde Unruhe oder Unsicherheit entstand.

much2011_christian_bahrmann.png  

Mittendrin in diesem Jahr war der Christian, bekannt als bester Freund des KiKaninchens aus dem Fernsehen. Schauspieler Christian Bahrmann ist Botschafter der Schlaganfall-Hilfe geworden und hat mit seinem Kollegen und Freund Wolfgang Schilke das ganze Wochenende mit den Kindern verbracht. Er zeigte sein Puppentheater „Hase und Igel" - und berührte damit die kleinen und großen Zuschauer.

much2011_malworkshop.png  

In Elena Jankers Malwerkstatt entstanden wieder geniale Kunstwerke auf Leinwänden. Bei der Vernissage dann Verblüffung, Rührung und Freude zugleich, denn dass mit der betroffenen Hand so großartige Kunstwerke entstehen, hatten viele nicht für möglich gehalten.
Auch Christian Bahrmann malte. Sein Bild wird demnächst versteigert.

Web Content Anzeige Web Content Anzeige

Seminar für Betroffene und Expertenkreis

 

basisseminar2012_hattingen.png

Mit einer beeindruckenden Resonanz ist der zweite Expertenkreis zum Thema „Kinder und Schlaganfall“ Ende März in Hattingen zu Ende gegangen.

Rund 80 Experten, neben vielen Ärzten auch Therapeuten und Psychologen, informierten sich im Hattinger Helios-Klinikum über dieses Thema, das bislang vielfach noch unterschätzt wird.

Mit einer beeindruckenden Resonanz ist der zweite Expertenkreis zum Thema „Kinder und Schlaganfall“ Ende März in Hattingen zu Ende gegangen. Rund 80 Experten, neben vielen Ärzten auch Therapeuten und Psychologen, informierten sich im Hattinger Helios-Klinikum über dieses Thema, das bislang vielfach noch unterschätzt wird. Umso mehr freute sich Sabine Dawabi, Projektleiterin Kinder und Schlaganfall bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, dass das Bewusstsein für diese Kinder und ihr Krankheitsbild langsam steigt: „Die große Nachfrage zeigt, wie groß der Bedarf an Aufklärungsarbeit ist.“ Wegen des überraschend großen Andrangs hatte die Veranstaltung sogar in eine Turnhalle des Klinikums verlegt werden müssen.

basisseminar2012_hattingen.png  

Im Zentrum der Vorträge standen Basisthemen. Dr. Ronald Sträter von der Uniklinik Münster etwa referierte zum Themenkomplex „Epidemiologie, Ursachen und medikamentöse Therapie". Weitere Themen der Referenten waren die „Stationäre Rehabilitation nach Schlaganfall im Kindesalter", sowie Lernstörungen und Verhaltensprobleme.

Am Vormittag hatten sich bereits viele Eltern bei dem so genannten Basisseminar über das Thema „Kinder und Schlaganfall" durch Referate der Experten informiert.
Bis ein kindlicher Schlaganfall diagnostiziert wird, vergehen oft Jahre. Bei einem Baby oder Kleinkind denken selbst Ärzte nicht immer sofort an einen Schlaganfall. Und doch ist es eine Tatsache, dass etwa 300 Kinder jährlich einen Schlaganfall erleiden, manche schon vor ihrer Geburt. Bleibende körperliche Einschränkungen, Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensprobleme oder Lernstörungen können die Folgen sein.

Das Aktionslogo zum Kindlichen Schlaganfall.  

Um den betroffenen Familien die optimale Unterstützung geben zu können, hat die Stiftung Deutsche Schlaganfall- Hilfe bereits im Jahr 2001 das Projekt „Kinder und Schlaganfall" ins Leben gerufen.

Ziel war es von Beginn an, das Kompetenzzentrum für den kindlichen Schlaganfall zu sein. Durch den Projektschwerpunkt „Kinder und Schlaganfall", die Familienseminare und den ständigen Kontakt zu Selbsthilfegruppen für Eltern betroffener Kinder hat die Stiftung einen sehr guten Einblick in die Sorgen und Nöte der Betroffenen. Außerdem hat die Stiftung in den vergangenen Jahren mit Deutschlands Experten für den kindlichen Schlaganfall die wichtigsten Daten und Fakten zu Diagnose, Therapie und Epidemiologie zusammengetragen und einen breiten Wissenspool aufgebaut. Dieses Wissen will die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe so umfassend wie möglich in alle Regionen tragen.

Das Programm der Hattinger Veranstaltung bot ein exzellentes und hilfreiches Informationsforum. Dabei ging es nicht nur um neueste Daten und wissenschaftliche Erkenntnisse. Es gab auch Informationen, die bei der Beratung der betroffenen Kinder und ihrer Eltern helfen soll. Wichtig war es, auch ausreichend Gelegenheit zum Gespräch mit Experten, betroffenen Familien und mit Kollegen aus ganz Deutschland zu schaffen.