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Fünf Jahre Young Strokers

 

Freuten sich über das Jubiläum der Young Strokers (von links): Bürgermeister Henning Schulz, Sandra Rösemeier, Peter Menzel und Stiftungsvorstand Dr. Michael Brinkmeier.

Ein kleines, aber feines Jubiläum mit großem Bahnhof und hohem Besuch. Seit fünf Jahren gibt es das Selbsthilfeangebot für junge Schlaganfall-Betroffene im Kreis Gütersloh.

 
Freuten sich über das Jubiläum der Young Strokers (von links): Bürgermeister Henning Schulz, Sandra Rösemeier, Peter Menzel und Stiftungsvorstand Dr. Michael Brinkmeier.

Ein kleines, aber feines Jubiläum mit großem Bahnhof und hohem Besuch. Seit fünf Jahren gibt es das Selbsthilfeangebot für junge Schlaganfall-Betroffene im Kreis Gütersloh.

Sandra Rösemeier von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hatte die „Young Strokers" seinerzeit in ihrer Freizeit gegründet. Durch ihren Job hatte sie erkannt, dass es zwar eine recht gute Hilfestruktur für Schlaganfall-Betroffene in Stadt und Kreis Gütersloh gibt, die meisten Betroffenen jedoch 60 Jahre oder älter sind. „Fragen zur beruflichen Rehabilitation oder Familiengründung stellen sich in diesem Alter nicht mehr", so die Initiatorin. Fünf Jahre lang hat sie mit der ständig wachsenden Gruppe ein intensives Programm absolviert, mit Exkursionen und vielen externen Referenten zu therapeutischen oder sozialrechtlichen Themen. Gemeinsam mit Peter Menzel leitet sie die Gruppe noch heute ehrenamtlich.

Die Bedeutung der „Young Strokers" für die Stadt und das Umland wurde nicht zuletzt durch den Festakt in den Räumen der Deutschen Schlaganfall-Hilfe deutlich. Henning Schulz, Bürgermeister der 100.000-Einwohner Stadt, ließ es sich nicht nehmen, persönlich zu kommen und ein emotionales Grußwort zu sprechen. Auch seine Vorgängerin im Amt, Maria Unger, war unter den mehr als 70 Gästen der Feierstunde.

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Selbsthilfegruppen

Netzwerke der Hilfe

Selbsthilfegruppen als Netzwerke der Hoffnung vermitteln neue Lebensfreude und liefern wichtige Informationen, therapeutische Angebote und Kontakte zu weiteren Anlaufstellen.

Ein Schlaganfall ist für die Betroffenen fast immer mit einer grundlegenden Veränderung des kompletten Lebensumfeldes verbunden. Die Folge ist oft eine eingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, was zur sozialen Isolation führen kann. Selbsthilfegruppen als Netzwerke der Hoffnung wirken dieser Entwicklung entgegen. Sie vermitteln neue Lebensfreude und liefern wichtige Informationen, therapeutische Angebote und Kontakte zu weiteren Anlaufstellen.

Langfristig möchte die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe dabei helfen, ein stabiles Netzwerk von rund 1.000 Selbsthilfegruppen, kurz SHG, aufzubauen, sodass für alle Betroffenen der Zugang zu einer wohnortnahen Gruppe möglich ist.

Informieren Sie sich, ob es eine Schlaganfall-Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe gibt.

 

Sollten Sie selbst eine Selbsthilfegruppe gründen wollen, scheuen Sie sich nicht, unsere Hilfe in Anspruch zu nehmen!

 

Selbsthilfegruppen

Viele Menschenpaare stehen sich gegenüber und strecken sich die Arme entgegen.  
  • bringen Sie mit anderen Betroffenen in Kontakt: Sie können von den Erfahrungen anderer lernen
  • bieten Ihnen Information, die Sie sonst mühsam allein suchen müssten
  • sind praktische Lebenshilfe
  • vermitteln Ihnen nützliche Kontakte und helfen bei medizinischen Fragen
  • unterstützen und entlasten Sie bei Behördengängen, beim Ausfüllen von Formularen etc.
  • zeigen Ihnen Wege aus der Isolation auf
  • bieten Ihnen Therapien an (z. B. Sprachtherapie, Sport, Musiktherapie u. a.)
  • bieten Ihnen ein vielfältiges Programm: von Spieleabenden, Theaterbesuchen über Therapiereisen bis hin zu Kunst­workshops
  • stärken Ihr Selbstwertgefühl und Ihr Selbstvertrauen

 

"Glück erleben die, die nicht aufhören, sich zu bemühen"