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Die Versorgungskette

Behandlungsphasen sollen ineinander greifen wie die Glieder einer Kette

Ein Apfel um den ein Maßband gelegt ist.

Das bundesdeutsche Gesundheitssystem gliedert sich in Sektoren, die sich an den unterschiedlichen Phasen oder Abschnitten einer Erkrankung orientieren. Im Idealfall sollten die Behandlungs-Phasen ineinandergreifen wie die Glieder einer Kette, darum sprechen wir von einer Versorgungskette.

Das bundesdeutsche Gesundheitssystem gliedert sich in Sektoren, die sich an den unterschiedlichen Phasen oder Abschnitten einer Erkrankung orientieren. Im Idealfall sollten die Behandlungs-Phasen ineinandergreifen wie die Glieder einer Kette, darum sprechen wir von einer Versorgungskette.

Vorsorge

Ein Apfel um den ein Maßband gelegt ist.  

Am Anfang der Versorgungskette steht die Vorsorge und damit das Bestreben, Risiken zu minimieren, um eine Krankheit gar nicht aufkommen zu lassen. Ziel dabei ist es, Menschen über die Zusammenhänge von Lebensstil und gesundheitlichen Folgen aufzuklären und ein Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise zu schaffen. Bewegung und Ernährung tragen in der Prävention des Schlaganfalls eine entscheidende Bedeutung.

Akutbehandlung

Ein Apfel um den ein Maßband gelegt ist.  

Tritt der Schlaganfall ein, ist eine umgehende Akutbehandlung in einer Klinik erforderlich. Sie sollte auf einer Schlaganfall-Spezialstation, einer so genannten Stroke Unit, stattfinden. Die Schlaganfall-Hilfe und die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft haben bundesweit gemeinsam mehr als 250 Stroke Units zertifiziert. Insbesondere in ländlichen Gebieten fehlt es jedoch weiterhin an solchen spezialisierten Einheiten. Fachleute schätzen, dass derzeit nur etwa die Hälfte der Schlaganfall-Patienten auf Stroke Units behandelt wird.

Rehabilitation

Ein Apfel um den ein Maßband gelegt ist.  

Bereits in der Akutklinik finden erste therapeutische Maßnahmen zur Wiedererlangung körperlicher und geistiger Fähigkeiten statt. In der Regel wird der dortige Sozialdienst bereits während der Akutbehandlung die Überleitung in die Rehabilitation veranlassen. Diese besteht meist in einer umfassenden, therapeutischen Behandlung über eine Dauer von (mindestens) drei Wochen in einer stationären Rehabilitationsklinik. Derzeit steigt der Anteil der ambulanten Rehabilitationsmaßnahmen stetig an. Dabei befinden sich die Patienten lediglich tagsüber in der Klinik und kehren abends und am Wochenende in ihre Wohnung zurück. Voraussetzung dafür ist die Selbstständigkeit der Patienten oder eine gesicherte Versorgung im häuslichen Umfeld durch Angehörige oder einen Pflegedienst.

Nachsorge

Ein Apfel um den ein Maßband gelegt ist.  

Das letzte Glied der Versorgungskette wird als Nachsorge bezeichnet. Hierunter fällt die Fortsetzung bestimmter Therapieleistungen in Praxen (Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie), die Weiterbehandlung durch den Hausarzt oder niedergelassene Fachärzte sowie die so genannte Sekundärprävention. Hierbei geht es darum, seinen Lebensstil so weit wie möglich auf eine Vermeidung eines weiteren Schlaganfalls abzustellen. Auch hier liegt das Hauptaugenmerk wieder auf Ernährung und Bewegung.