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Ihr persönlicher Schlaganfall-Patienten-Pass

Informationen für Ersthelfer

Der Schlaganfall-Patienten-Pass.

Für Schlaganfall-Betroffene ist nach dem Schlag plötzlich nichts mehr so, wie es war. Und vielen Patienten fällt nach der Rehabilitation der Weg zurück ins Alltagsleben schwer. Seit Ende 2004 gibt es den Schlaganfall-Patienten-Pass, der Ängste und Sorgen bei Erkrankten mindern soll.

Dieser Pass ist kostenlos!

Der Schlaganfall-Patienten-Pass.  

Für Schlaganfall-Betroffene ist nach dem Schlag plötzlich nichts mehr so, wie es war. Und vielen Patienten fällt nach der Rehabilitation der Weg zurück ins Alltagsleben schwer. Seit Ende 2004 gibt es den Schlaganfall-Patienten-Pass, der Ängste und Sorgen bei Erkrankten mindern soll.

Für Gisela L. ist die Angst allgegenwärtig. Die Münsteranerin erlitt einen Schlaganfall. "Ich saß am Schreibtisch, da traf es mich wie aus heiterem Himmel", erinnert sich die 47 Jährige. Heute fürchtet sie, es könnte sie wieder erwischen. So wie Gisela denken und fühlen viele Schlaganfall-Patienten.

Gisela L. hat inzwischen einen Schlaganfall-Patienten-Pass. "Er ist mein Sicherheitsanker", sagt sie.

Die Angst eines Patienten vor einem erneuten Schlaganfall führt dazu, dass der Betroffene die unmittelbare Umgebung nicht mehr allein verlassen möchte. Diese Angst ist oft ein Grund für soziale Isolation. Es ist die Furcht, dass der Notdienst einen eventuell erneuten Schlaganfall nicht schnell genug erkennt und vielleicht sogar falsche Erstmaßnahmen einleitet. Je schneller mit der richtigen Behandlung begonnen werden kann, umso besser sind die Aussichten.

Was ist der Schlaganfall-Patienten-Pass?

Der Schlaganfall-Patienten-Pass ist ein personenbezogener und kompakter Ausweis, der alle persönlich relevanten Daten enthält, die zu einer medizinischen Erstversorgung hilfreich sind. Die kompakte Erstinformation enthält neben der bisherigen Krankheitsgeschichte auch die aktuelle Medikation.

Wann nützt mir der Schlaganfall-Patienten-Pass?

In Notfall-Situationen können Ersthelfer kompetenter reagieren, wenn sie durch die Pass-Informationen auf das Krankheitsbild Schlaganfall hingewiesen werden.
Ist ein Besuch bei einem anderen als dem Hausarzt notwendig, hilft diesem mitunter ein Blick in den Pass, um wichtige Informationen für seine Behandlung oder Verordnung zu erhalten.

Neben Daten zur Person, Krankenversicherung, Angaben zur Vorsorgevollmacht und Kontaktadresse für den Notfall, tauchen in diesem Schlaganfall-Patienten-Pass auch notwendige Informationen zum erlittenen Schlaganfall, dem behandelnden Krankenhaus und ganz wichtig: den aktuell verschriebenen Medikamenten inklusive der täglichen Dosierung auf. Dies hilft auch mal im Notfall, wenn zum Beispiel Medikamente auf Reisen verloren gegangen sind und Ersatz beschafft werden muss.

Wo bekomme ich den Schlaganfall-Patienten-Pass?

Sie können sich Ihren persönlichen Schlaganfall-Patienten-Pass direkt selbst ausstellen. Sie werden in einen geschützten Bereich weitergeleitet. In mehreren Schritten werden Ihre Daten erfragt und können von Ihnen eingegeben werden. Sind alle Daten fertig eingetragen, haben Sie abschließend die Möglichkeit zu entscheiden, ob Sie Ihren Pass farbig oder in schwarz-weiß ausdrucken möchten.
Damit Sie Ihren Pass immer bei sich tragen können, finden Sie auf dem Formular eine Faltanleitung, die das Blatt auf die Größe einer Scheckkarte komprimiert und es so ermöglicht, dass der Schlaganfall-Patienten-Pass in jedes gängige Portemonnaie hinein passt.
 

Damit Ihr neuer Schlaganfall-Patienten-Pass auch die notwendige Glaubwürdigkeit erhält, lassen Sie sich die Angaben durch Ihren behandelnden Arzt durch Stempel und Unterschrift in dem vorgesehenen Feld bestätigen.

Dieser Pass ist kostenlos! Eine Speicherung Ihrer Daten erfolgt nicht.

Hier gelangen Sie zur Dateneingabe für den Schlaganfall-Patienten-Pass