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Der FAST-Test

So prüfen Sie einen Schlaganfall-Verdacht

Hier erfahren Sie, welche Anzeichen auf einen Schlaganfall deuten können. Stellen Sie solche Anzeichen bei Ihrem Gegenüber fest, machen Sie den FAST-Test.

 

F – A – S – T steht dabei für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit).

Der Test gehört mittlerweile auch in Deutschland zur Grundausbildung von Rettungspersonal. Die meisten Schlaganfälle lassen sich so innerhalb weniger Sekunden feststellen.

  • Face: Bitten Sie die Person zu lächeln.
    Ist das Gesicht einseitig verzogen? Das deutet auf eine Halbseitenlähmung hin.
  • Arms: Bitten Sie die Person, die Arme nach vorne zu strecken und dabei die Handflächen nach oben zu drehen.
    Bei einer Lähmung können nicht beide Arme gehoben werden, sinken oder drehen sich.
  • Speech: Lassen Sie die Person einen einfachen Satz nachsprechen.
    Ist sie dazu nicht in der Lage oder klingt die Stimme verwaschen, liegt vermutlich eine Sprachstörung vor.
  • Time: Wählen Sie unverzüglich die 112 und schildern Sie die Symptome.

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Richtig handeln bei Schlaganfall - Notruf 112!

 

Die Notfallnummer 112.

Wann immer der Verdacht auf einen Schlaganfall besteht, ist dies als lebensbedrohlicher Notfall anzusehen. In der Notfallsituation gilt es sofort den Notruf zu wählen, denn nur im Krankenhaus kann die Ursache des Schlaganfalls ermittelt und die richtige Therapie eingeleitet werden.

Die Notfallnummer 112.  

Wann immer der Verdacht auf einen Schlaganfall besteht, ist dies als lebensbedrohlicher Notfall anzusehen. In der Notfallsituation gilt es sofort den Notruf zu wählen, denn nur im Krankenhaus kann die Ursache des Schlaganfalls ermittelt und die richtige Therapie eingeleitet werden.

Das sollten Sie tun:

  • Wählen Sie bei Verdacht auf Schlaganfall den Notruf 112
  • Weisen Sie auf die vorliegenden Schlaganfall-Symptome hin und äußern Sie den Verdacht auf einen Schlaganfall
  • Geben Sie dem Betroffenen nichts zu essen oder zu trinken
  • Der Schluckreflex kann gestört sein, es droht Erstickungsgefahr
  • Entfernen oder öffnen Sie einengende Kleidungsstücke
  • Achten Sie auf freie Atemwege – ggf. Zahnprothesen entfernen
  • Bewusstlose Patienten müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden
  • Überwachen Sie Atmung und Puls – setzen diese aus, muss sofort mit Herz-Druck-Massage begonnen werden
  • Sprechen Sie umstehende Menschen direkt an und bitten Sie um Hilfe!
  • Notieren Sie sich den Zeitpunkt, als die Symptome begannen und die Symptome selbst, dies ist wichtig für den Notarzt

Werden Sie zum Lebensretter: Schnelles und richtiges Handeln rettet Minute für Minute Gehirnzellen und damit Leben und Lebensqualität.

Leider scheuen sich noch zu viele Menschen davor, den Rettungsdienst zu benachrichtigen. Stattdessen hofft man, dass die Beschwerden von alleine wieder verschwinden. Es ist eine trügerische Hoffnung, die viel Zeit kostet und bei einem Schlaganfall schlimme Folgen haben kann. Bedenken Sie, dass sich auch ein zunächst leichter Schlaganfall zu einem schweren Schlaganfall ausweiten kann. Melden Sie der Rettungsleitstelle: „Verdacht auf Schlaganfall"!

Europaweiter Notruf

Um Europäern auch im Ausland medizinische Hilfe zu gewährleisten, wurde ein einheitlicher Notruf eingeführt.
Seit 2003 gilt die EU-Richtlinie, ist der Notruf112 aus dem Festnetz und von Mobiltelefonen aus kostenlos erreichbar. In allen Mitgliedsstaaten der EU wurde diese Richtlinie umgesetzt. Einige Länder haben die 112 zu ihrer vorrangigen Notrufnummer erklärt, andere führen mehrere Nummern parallel.

Sicher ist: In allen Ländern erhalten Menschen in einem medizinischen Notfall unter dieser Rufnummer Hilfe. Häufig sind die Leitstellen auch mehrsprachig besetzt.