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Der Garten - Ort der Genesung für Schlaganfall-Patienten

Machen Sie den Garten fit für den Winter

Ein Mann gießt Blumen.

Wer schon jetzt an die nächste Ernte denkt, kann im nächsten Jahr wieder aus dem Vollen schöpfen!

Die Beete werden ein letztes Mal durchgeharkt, noch ein Bäumchen oder ein paar schöne Stauden werden gepflanzt und man steckt Blumenzwiebeln in den Boden, damit es im Frühjahr zeitig wieder blüht. Gärtnern dient der Erbauung, ist Balsam für die Seele. Gärten sind aber auch Orte der Genesung für Schlaganfall-Patienten. Gartentherapeut Andreas Niepel erklärt warum.

Ein Mann gießt Blumen.  

Wer schon jetzt an die nächste Ernte denkt, kann im nächsten Jahr wieder aus dem Vollen schöpfen!

Jetzt harkt man die Beete ein letztes Mal durch, pflanzt noch ein Bäumchen oder ein paar schöne Stauden und steckt Blumenzwiebeln in den Boden, damit es im Frühjahr zeitig wieder blüht. Gärtnern dient der Erbauung, ist Balsam für die Seele. Gärten sind aber auch Orte der Genesung für Schlaganfall-Patienten. Gartentherapeut Andreas Niepel erklärt warum.

Wie können Gärten für Menschen mit Handicap gestaltet werden?

Schlaganfall-Patienten z.B. haben oft motorische Einschränkungen. Ein Gartenplaner sollte fragen, was sie früher gern im Garten getan haben und beobachten, was sie noch können. Wegeflächen muss man unter die Lupe nehmen: Gibt es Treppen, Steigungen, unebene Flächen? Sitzbereiche sollten geschützt sein, Rollifahrer frieren schnell. Wenn der Garten mehr Geschicklichkeit erfordert als ein Patient mit Halbseitenlähmung leisten kann, muss er umgestaltet werden. Der Herbst bietet eine gute Gelegenheit, um vor dem Frost Neu- oder Umgestaltungen in Angriff zu nehmen.

Gibt es spezielle Hilfsmittel für Gärtner mit Handicap?

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Andreas Niepel:Gartentherapeut

Sicher: Leichte Teleskopstiele entlasten Rücken und Schultern, spezielle Blumenscheren halten das Schnittgut fest, damit es nicht runter fällt. Hochbeete können in Sitzhöhe bearbeitet werden. Es gibt sogar solarbetriebene Mähroboter, denn Rasenmähen ist für viele Menschen mit Behinderung ein Problem.

Was bewirkt der Aufenthalt im Garten für die Seele?

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Eine ganze Menge: Gärten werden als soziale Orte erlebt. In einer Kleingärtnersiedlung gibt man sich Tipps und hilft einander. Außerdem riecht es gut, man sieht schöne Farben und spürt positive Stimmungen, die sich jeder wünscht. Patienten können die Kontrolle über ihr Leben verlieren. Ein gut angelegter Garten gibt Orientierung und vermittelt auch in schweren Zeiten Erfolgserlebnisse. Hier erlebt man Selbstwirksamkeit: Ich pflanze etwas und darf die Früchte meiner Arbeit ernten. Aber er ist auch ein pädagogischer Ort: Wenn Schnecken die Aussaat fressen, muss man damit fertig werden, wie mit einer Erkrankung. Im Garten lerne ich, natürliche Bedingungen zu ertragen, Zusammenhänge zu verstehen und zu akzeptieren.

Wiedererkennung ist ein Aspekt, der insbesondere Demenzpatienten stärkt: Man erkennt eine Pflanze, weiß vielleicht sogar wie sie heißt und wie man sie pflegt. Therapiegärten sollten Wiedererkennung ermöglichen: Ein Rhododendron ist ein buckliges Ding, deshalb sollte er auch so geschnitten sein. Das Hauptelement des Bambus ist die Vertikale. Also entfernen wir ganz unauffällig viele Blätter, damit man die Stiele gut sehen kann. Denn Wiedererkennung gibt das Gefühl von Sicherheit, das ist wichtig für therapeutische Einrichtungen, in denen sich Patienten häufig fremd fühlen, weil sie, wie nach einem Schlaganfall, von heute auf morgen dort gelandet sind.

Genauso wichtig wie für die Patienten sind Gärten für die Mitarbeiter im Gesundheitswesen. Eine Pause im Garten gibt Kraft, die anschließend wieder bei den Patienten ankommt!

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Leben mit Schlaganfall

 

Ein junges Elternpaar lächelt in die Kamera, der Vater hält die kleine Tochter auf dem Arm.

Nach einem Schlaganfall ist vieles anders. Das Körpergefühl, die Mobilität oder auch die Partnerschaft verändert sich. Hier finden Sie zahlreiche Informationen für das Leben mit Schlaganfall. Zum Beispiel was es zu beachten gilt, wenn Sie Hilfsmittel benötigen oder wenn Sie wieder Auto fahren möchten. 

Ein junges Elternpaar lächelt in die Kamera, der Vater hält die kleine Tochter auf dem Arm.  

Nach einem Schlaganfall ist vieles anders. Das Körpergefühl, die Mobilität oder auch die Partnerschaft verändert sich. Hier finden Sie zahlreiche Informationen für das Leben mit Schlaganfall. Zum Beispiel was es zu beachten gilt, wenn Sie Hilfsmittel benötigen oder wenn Sie wieder Auto fahren möchten. 

 

  • Wie komme ich zurück in den Beruf?
  • Was ist eigentlich eine Selbsthilfegruppe?
  • Wie kann mein Wohnraum angepasst werden?
  • Was muss ich bei Pflegebedürftigkeit beachten?
  • Auch das Tabu-Thema, Sexualität nach Schlaganfall, wird beschrieben.
  • Lesen Sie wie andere Betroffene ihre ganz individuellen Erlebnisse mit den Folgen eines Schlaganfalls schildern.

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Ihr persönlicher Schlaganfall-Patienten-Pass

Informationen für Ersthelfer

Der Schlaganfall-Patienten-Pass.

Für Schlaganfall-Betroffene ist nach dem Schlag plötzlich nichts mehr so, wie es war. Und vielen Patienten fällt nach der Rehabilitation der Weg zurück ins Alltagsleben schwer. Seit Ende 2004 gibt es den Schlaganfall-Patienten-Pass, der Ängste und Sorgen bei Erkrankten mindern soll.

Dieser Pass ist kostenlos!

Der Schlaganfall-Patienten-Pass.  

Für Schlaganfall-Betroffene ist nach dem Schlag plötzlich nichts mehr so, wie es war. Und vielen Patienten fällt nach der Rehabilitation der Weg zurück ins Alltagsleben schwer. Seit Ende 2004 gibt es den Schlaganfall-Patienten-Pass, der Ängste und Sorgen bei Erkrankten mindern soll.

Für Gisela L. ist die Angst allgegenwärtig. Die Münsteranerin erlitt einen Schlaganfall. "Ich saß am Schreibtisch, da traf es mich wie aus heiterem Himmel", erinnert sich die 47 Jährige. Heute fürchtet sie, es könnte sie wieder erwischen. So wie Gisela denken und fühlen viele Schlaganfall-Patienten.

Gisela L. hat inzwischen einen Schlaganfall-Patienten-Pass. "Er ist mein Sicherheitsanker", sagt sie.

Die Angst eines Patienten vor einem erneuten Schlaganfall führt dazu, dass der Betroffene die unmittelbare Umgebung nicht mehr allein verlassen möchte. Diese Angst ist oft ein Grund für soziale Isolation. Es ist die Furcht, dass der Notdienst einen eventuell erneuten Schlaganfall nicht schnell genug erkennt und vielleicht sogar falsche Erstmaßnahmen einleitet. Je schneller mit der richtigen Behandlung begonnen werden kann, umso besser sind die Aussichten.

Was ist der Schlaganfall-Patienten-Pass?

Der Schlaganfall-Patienten-Pass ist ein personenbezogener und kompakter Ausweis, der alle persönlich relevanten Daten enthält, die zu einer medizinischen Erstversorgung hilfreich sind. Die kompakte Erstinformation enthält neben der bisherigen Krankheitsgeschichte auch die aktuelle Medikation.

Wann nützt mir der Schlaganfall-Patienten-Pass?

In Notfall-Situationen können Ersthelfer kompetenter reagieren, wenn sie durch die Pass-Informationen auf das Krankheitsbild Schlaganfall hingewiesen werden.
Ist ein Besuch bei einem anderen als dem Hausarzt notwendig, hilft diesem mitunter ein Blick in den Pass, um wichtige Informationen für seine Behandlung oder Verordnung zu erhalten.

Neben Daten zur Person, Krankenversicherung, Angaben zur Vorsorgevollmacht und Kontaktadresse für den Notfall, tauchen in diesem Schlaganfall-Patienten-Pass auch notwendige Informationen zum erlittenen Schlaganfall, dem behandelnden Krankenhaus und ganz wichtig: den aktuell verschriebenen Medikamenten inklusive der täglichen Dosierung auf. Dies hilft auch mal im Notfall, wenn zum Beispiel Medikamente auf Reisen verloren gegangen sind und Ersatz beschafft werden muss.

Wo bekomme ich den Schlaganfall-Patienten-Pass?

Sie können sich Ihren persönlichen Schlaganfall-Patienten-Pass direkt selbst ausstellen. Sie werden in einen geschützten Bereich weitergeleitet. In mehreren Schritten werden Ihre Daten erfragt und können von Ihnen eingegeben werden. Sind alle Daten fertig eingetragen, haben Sie abschließend die Möglichkeit zu entscheiden, ob Sie Ihren Pass farbig oder in schwarz-weiß ausdrucken möchten.
Damit Sie Ihren Pass immer bei sich tragen können, finden Sie auf dem Formular eine Faltanleitung, die das Blatt auf die Größe einer Scheckkarte komprimiert und es so ermöglicht, dass der Schlaganfall-Patienten-Pass in jedes gängige Portemonnaie hinein passt.
 

Damit Ihr neuer Schlaganfall-Patienten-Pass auch die notwendige Glaubwürdigkeit erhält, lassen Sie sich die Angaben durch Ihren behandelnden Arzt durch Stempel und Unterschrift in dem vorgesehenen Feld bestätigen.

Dieser Pass ist kostenlos! Eine Speicherung Ihrer Daten erfolgt nicht.

Hier gelangen Sie zur Dateneingabe für den Schlaganfall-Patienten-Pass

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Tipps und Tricks

für das Leben mit Schlaganfall

Das Leben mit Schlaganfall stellt viele Betroffene vor neue Herausforderungen. Selbst alltägliche Handlungen sind manchmal nicht mehr möglich oder müssen verändert werden. Erfahren Sie, wie andere Betroffene diese Herausforderungen angehen. Wir zeigen Ihnen ihre Tipps und Tricks.

Das Leben mit Schlaganfall stellt viele Betroffene vor neue Herausforderungen. Selbst alltägliche Handlungen sind manchmal nicht mehr möglich oder müssen verändert werden. Wir zeigen Ihnen, wie andere Betroffene diese Herausforderungen angehen und beschreiben Ihnen ihre Tipps und Tricks.

Bisher haben uns hauptsächlich Eltern schlaganfallbetroffener Kinder ihre Lösungen und Ideen zugeschickt. Viele davon sind aber auch für Erwachsene nützlich und hilfreich.

Gerne möchten wir diesen Bereich mit weiteren Alltagstipps befüllen. Wir  freuen uns daher über die Zusendung Ihrer Vorschläge mit dem Stichwort: "Alltagstipps"

 

Per E-Mail an:        info@schlaganfall-hilfe.de

 

Oder per Post an:  Service- und Beratungszentrum
                              Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
                              Carl-Miele-Straße 210
                              33311 Gütersloh
                              Telefax: 01805 094094

 

Hier gelangen Sie zur Seite Alltagstipps.