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Sie wollen gesünder leben, aber schaffen es nicht? Vielleicht hilft Ihnen unser neuer Motivationstest. Hier erfahren Sie in wenigen Minuten, was für ein Motivationstyp Sie sind und worauf Sie am besten „anspringen". Entwickelt wurde er von der „Initiative Schlaganfallvorsorge. Bei Vorhofflimmern handeln." Warum Motivation so wichtig ist und welche Veranstaltungen rund um den 10. Mai stattfinden, erfahren Sie auf unserer Aktionsseite.

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Zuhause tun sich die meisten Fragen auf

 

Die ersten Monate waren eine Umstellung. Doch jetzt ist Stefanie Feldmann angekommen in ihrem neuen Job als Schlaganfall-Lotsin am Sankt Elisabeth Hospital in Gütersloh.

Die ersten Monate waren eine Umstellung. Doch jetzt ist Stefanie Feldmann angekommen in ihrem neuen Job als Schlaganfall-Lotsin am Sankt Elisabeth Hospital in Gütersloh.

Klassische Pflege kennt Stefanie Feldmann in- und auswendig. Über 25 Jahre hat die gelernte Krankenschwester in Kliniken gearbeitet, absolvierte in dieser Zeit zwei Fachweiterbildungen. Mit dem berufsbegleitenden Studium in „Case Management" entdeckte sie eine neue Perspektive, für sich und die Patienten. Schwester Steffi hatte ihre Arbeit mit Entlassung des Patienten abschlossen. Der Auftrag der Schlaganfall-Lotsin Frau Feldmann hingegen fängt danach erst richtig an.

Ein Fall-Management folgt einem klaren Ablaufschema. Es bietet sich immer dann an, wenn die Versorgung besonders komplex wird. Wenn viele Beteiligte über einen längeren Zeitraum hinweg koordiniert werden müssten: Klinik, Ärzte, Therapeuten, Sanitätshäuser, die Krankenkasse …. Die meisten Patienten sind damit überfordert, diesen Prozess selbst zu steuern. Ihre Hausärzte sind es in der Regel auch, rein zeitlich.

 

Auf der Schlaganfall-Station im Elisabeth-Hospital, der Stroke Unit, nimmt Steffi Feldmann die Patienten in ihr Programm auf. In der Akutklinik steht die Aufklärung im Vordergrund. Spätestens beim Besuch der Lotsin in der Rehaklinik geht es dann um eine Perspektivplanung für die Zeit danach. Und bei einem Hausbesuch macht sich die Lotsin ein Bild davon, welche weiteren Hilfen noch notwendig sind.

Dabei überreicht sie dem Patienten einen Ordner mit vielen Informationen, einem Medikamentenplan und Kontrollbögen für Gewicht und Blutdruck. Erste Auswertungen von Lotsenprojekten haben gezeigt, dass gerade in der Sekundärprävention, also der Verhinderung eines wiederholten Schlaganfalls, der größte Erfolg der Lotsenbetreuung liegen könnte.

Integrierend, koordinierend und anwaltschaftlich will sie sich für „ihre" Patienten einsetzen. Und berichtet von alltäglichen Beispielen. Von der Patientin, die nach Entlassung aus der Reha sechs Wochen ohne Heilmittel-Verordnung auf einen Facharzttermin warten sollte, bis sie sich eingeschaltet hat. Oder von dem Lkw-Fahrer, der nicht mehr fahren durfte und langsam depressiv wurde. Ihn schickte sie mit seiner Tochter zum nächsten Hausarztbesuch, wo diese dem Arzt die Veränderung des Vaters schilderte. Was dazu führte, dass der Patient jetzt ein Antidepressivum einnimmt und es ihm deutlich besser geht.

Etwa ein Jahr lang begleitet Stefanie Feldmann die Patienten auf diese Weise. Spätestens alle drei Monate erfolgt ein Anruf. „Oft melden sich Patienten aber schon früher", berichtet die Lotsin. „Das können sie jederzeit Wenn sie erstmal zuhause sind, tun sich die meisten Fragen auf ".


Gehmeditation für tiefe Ruhe und Klarheit

Begerows Bewegungstipps

Gehmeditation – das ist eine Art des bewussten Atmens in Kombination mit ruhigen Bewegungsabläufen. „Einfach nur gehen und atmen, das klingt zunächst einfach. Den meisten Menschen aber fällt es schwer, sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen", weiß Dr. Bettina Begerow, Präventionsexpertin der Schlaganfall-Hilfe.

 

Gehmeditation - das ist eine Art des bewussten Atmens in Kombination mit ruhigen Bewegungsabläufen. „Einfach nur gehen und atmen, das klingt zunächst einfach. Den meisten Menschen aber fällt es schwer, sich nicht von äußeren Einflüssen ablenken zu lassen", weiß Dr. Bettina Begerow, Präventionsexpertin der Schlaganfall-Hilfe.

In der Gehmeditation wird die Aufmerksamkeit auf den jetzigen Moment sowie auf das Gehen und Atmen gelenkt. So können belastende Gedanken nicht in den Mittelpunkt geraten. „Wenn Sie die Technik beherrschen, haben Sie einen inneren Rückzugsort voll Ruhe und Frieden gefunden, den Sie jederzeit für sich nutzen können", preist Bettina Begerow die Gehmediation an. Schon kurze Zeiten genügen, um Kraft zu sammeln.

Die Gehmeditation lässt sich in den Alltag einbinden und kann mehrmals am Tag angewendet werden – barfuß oder mit bequemen Schuhen. „Wenn Sie bei der Arbeit hohe Schuhe tragen müssen, lagern Sie doch ein Paar Sportschuhe in Ihrem Büro und nutzen Sie eine Pause für sich", empfiehlt Bettina Begerow. Die Dauer ist variabel. Empfehlenswert ist eine Zeit zwischen 5 und 15 Minuten.

Als Ergebnis kehren tiefe Ruhe und Klarheit in den Geist ein. „Es geht darum, den Moment zu spüren. Manchmal gelingt das nach ein paar Minuten, ein anderes Mal brauchen Sie länger. Geben Sie sich Zeit", rät die Präventionsexpertin. „Die Gehmediation ist kein Wettbewerb."

Die Gehmediation besteht aus vier Elementen: Achtsamkeit, Gehen, Atmen und Lächeln.

1. Achtsamkeit
Achtsamkeit ist die Basis. Sie sollte während der Mediation voll und ganz auf das Gehen, das Atmen und das Lächeln gerichtet sein. Die Gedanken schweifen nicht ab, sondern sind im Hier und Jetzt.

2. Gehen
Das Gehen ist der wichtigste Teil der Meditation. Das Tempo spielt dabei eine untergeordnete Rolle. „Bewegen Sie sich weder zu schnell noch zu langsam fort", rät Präventionsexpertin Bettina Begerow. „Gehen Sie natürlich und lassen Sie sich von nichts ablenken. Wird Ihre Aufmerksamkeit doch einmal abgelenkt, bleiben Sie stehen, bis Sie sich wieder auf sich und das Gehen konzentrieren können", erklärt Bettina Begerow. Wenn möglich, sollten Sie barfuß gehen.

3. Atmen
Atmen Sie ruhig und in gleichmäßigen Zügen. Es gibt keine vorgeschriebene Technik. Jeder atmet so, wie es ihm gut tut.

4. Lächeln
Lächeln macht glücklich! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass bereits Glücks-Botenstoffe ausgeschüttet werden, sobald ein Mensch seinen Mund zum Lächeln verzieht.

 

Für Anfänger und Meditations-Erfahrene geeignet!


Themenwoche "Was bleibt?"

20. bis 27. Mai 2017

©bettinaflitner.de

"Was bleibt von uns, wenn wir einmal nicht mehr sind?" Haben Sie persönlich schon Ihre Antwort auf diese Frage gefunden? Der offene Umgang mit Tod, Trauer und schwerer Krankheit fällt vielen Menschen nicht leicht. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe trägt zur Enttabuisierung der Thematik bei.

 
©bettinaflitner.de

"Was bleibt von uns, wenn wir einmal nicht mehr sind?" Haben Sie persönlich schon Ihre Antwort auf diese Frage gefunden? Der offene Umgang mit Tod, Trauer und schwerer Krankheit fällt vielen Menschen nicht leicht. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe trägt zur Enttabuisierung der Thematik bei.

Im Rahmen der Themenwoche beleuchten wir die Frage "Was bleibt?" aus unterschiedlichen Perspektiven. In der Ausstellung und bei verschiedenen Veranstaltungen sehen, lesen und hören Sie nicht nur von interessanten Persönlichkeiten, sondern erhalten auch Informationen und Orientierung zur eigenen Testamentsgestaltung sowie dem Verfassen einer Patientenverfügung.

 

Ihre Ansprechpartnerin

 

Für  weitere Informationen und Fragen wenden Sie sich gern an:

Juliane Jung
Tel. 05241 9770-57
E-Mail: veranstaltungen@schlaganfall-hilfe.de

Alle Veranstaltungen der Themenwoche im Überblick

Sämtliche näheren Informationen entnehmen Sie den dazugehörigen Textabschnitten weiter unten auf der Internetseite.

  • Samstag 20.05.2017

ab 19 Uhr     
Lange Nacht der Kunst: Ausstellung "Prinzip Apfelbaum"

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Schulstr. 22
33330 Gütersloh
 

  • Montag 22.05.2017

10:30 Uhr
"Mein letzter Wille - Was bleibt?"
Referenten: Holm Hiller und Gode-Marie Quast-Hohenhorst, Fachanwälte für Erbrecht

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Schulstr. 22
33330 Gütersloh

Teilnahme nur mit Anmeldung bis zum 19.05. unter Tel. 0 5241 9770-57 oder per E-Mail veranstaltungen@schlaganfall-hilfe.de
 

  • Dienstag 23.05.2017

ab 18 Uhr
Podiumsgespräch "Was bleibt"
Moderator: Thorsten Wagner

Aula des Städtischen Gymnasiums,
Schulstr. 18
33330 Gütersloh
 

  • Freitag 26.05.2017

17 Uhr        
"Patientenverfügung – zwischen gestern und heute"
Referentin Tanja Löbbing, klinische Ethikerin

Sparkasse Gütersloh
Konrad-Adenauer-Platz 1
Einlass über den Kundenparkplatz
Eickhoffstr. 27
33330 Gütersloh

Teilnahme nur mit Anmeldung bis zum 19.05. unter Tel. 0 5241 9770-57 oder per E-Mail veranstaltungen@schlaganfall-hilfe.de
 

  • 20.-27.05.2017     

Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum"

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe
Schulstr. 22
33330 Gütersloh

Samstag 20.5.  ab 19 Uhr
Sonntag 21.5. - Samstag 27.5. tgl. 10 - 17 Uhr
Montag 22.05. geschlossen

Die Ausstellung steht zu den oben benannten Öffnungszeiten allen interessierten Bürgern offen. Zusätzlich bieten wir geführte Besichtigungen durch die Ausstellung für Gruppen ab fünf Personen an. Bitte buchen Sie Ihre persönliche Führung unter:
Tel. 05241 9770-57 oder
per E-Mail veranstaltungen@schlaganfall-hilfe.de

 


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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Thala 2/2017

 

Thala 2/2017 mit dem Special Alter Mensch

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Nach einem Schlaganfall ist es sehr schwer, zurück in den Alltag zu finden. Zu viel stürzt unerwartet auf die Patienten ein - „Ohne Hilfe hätte ich mich nach der Reha verkrochen. Ich hatte keine Kraft, meine Therapie zuhause fortzusetzen oder mich um die nötigen Anträge zu kümmern."  
Unser Projekt „Schlaganfall-Helfer" setzt genau hier an und bietet direkte Hilfe von Mensch zu Mensch: von uns ausgebildete Ehrenamtliche Helfer unterstützen Schlaganfall-Betroffene in verschiedenen Situationen des Alltags. Für viele eine große Motivation neuen Lebensmut zu fassen.

Mit Ihrer Spende können wir ein wichtiges Ziel erreichen: Jeder Betroffene im Bundesgebiet hat „seinen Helfer" an der Seite. Das bietet ihm die Chance auf mehr Lebensqualität nach einem Schlaganfall.

 

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