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Behalten Sie Ihre Risikofaktoren im Blick

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Behalten Sie Ihre Risikofaktoren im Blick

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat ihren Online-Risikotest überarbeitet. Sie können jetzt jederzeit in nur 10 bis 15 Minuten kostenlos Ihr persönliches Risikoprofil ermitteln.  Aus den eingegebenen Daten errechnet unser Programm auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen Ihr Risikoprofil, das Sie ausdrucken oder abspeichern können.

Der Test ist nun auch für mobile Endgeräte optimiert.

 

 

Mindestens 70 Prozent aller Schlaganfälle sind vermeidbar. Voraussetzung ist, Sie behalten Ihre Risikofaktoren im Blick.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat ihren Online-Risikotest überarbeitet. Jederzeit und kostenlos können Sie Ihr persönliches Risikoprofil ermitteln. Nehmen Sie sich dafür 10 bis 15 Minuten Zeit.
Gefragt wird nach persönlichen Daten wie Alter, Größe, Gewicht und Geschlecht, nach Vorerkrankungen und Lebensgewohnheiten. Wer seine Blut-, Cholesterin- und Blutzucker-Werte kennt, erhält ein noch genaueres Ergebnis. Aus den eingegebenen Daten errechnet unser Programm auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen Ihr Risikoprofil, das Sie ausdrucken oder abspeichern können.

Der Test ist nun auch für mobile Endgeräte optimiert.

Sie können den Test als Selbst-Test nutzen oder zur Aufklärung zum Thema Schlaganfall und Herz-Kreislauferkrankungen einsetzen. Ganz gleich jedoch, ob Sie selbst oder andere sich testen, ist wichtig zu wissen: der Test ersetzt keinesfalls die medizinische Beratung. Nehmen Sie die Vorsorge-Untersuchungen bei Ihrem Hausarzt in Anspruch und besprechen Sie Ihre Ergebnisse mit ihm.

Klicken Sie hier, um zum Online Risikotest der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu gelangen und Ihre persönlichen Risikofaktoren zu ermitteln.

 

Weitere Themen

Online-Beratung für pflegende Angehörige

 

Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen, die ihre Angehörigen pflegen, können sich jetzt online psychologisch beraten lassen. Das ehemalige Modellprojekt www.pflegen-und-leben.de hat sich als Angebot etabliert.

Online-Beratung für pflegende Angehörige

 

Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen, die ihre Angehörigen pflegen, können sich jetzt online psychologisch beraten lassen. Das ehemalige Modellprojekt www.pflegen-und-leben.de hat sich als Angebot etabliert.

Zentrale Ziele des Angebots sind die Verbesserung der Situation von pflegenden Angehörigen, Gesundheitsförderung, Burnout-Prophylaxe, Prävention häuslicher Gewalt sowie die Verbesserung der Situation von pflegebedürftigen älteren Menschen. Neben Angehörigen können auch pflegende Freunde, Bekannte oder Nachbarn das Angebot wahrnehmen. Es ist das erste dieser Art in Deutschland.

„Es geht darum, das Bewusstsein der Pflegenden zu stärken, dass sie genug leisten und mit sich zufrieden sein können, anstatt sich Vorwürfe zu machen", sagt Imke Wolf, Geschäftsführerin von Pflegen-und-leben.de gegenüber der Techniker Krankenkasse. Eingebunden ist die Seite in ein Netzwerk von Institutionen und Initiativen wie dem Paritätischen Wohlfahrtsverband. Neben einer staatlichen Förderung wird das Angebot von mehreren Pflegekassen finanziert. Dazu gehören die Barmer GEK, die Techniker Krankenkasse, die DAK-Gesundheit sowie die hkk.

Beratung, Selbsttest und "Notfallkoffer"

Das zentrale Angebot von pflegen-und-leben.de besteht aus einer internetbasierten psychologischen Beratung für pflegende Angehörige. Zudem gibt die Seite Hinweise, wie die emotionale Bewältigung der belastenden Pflegesituation besser gelingen kann und welche Möglichkeiten es zur Selbstpflege gibt. Angehörige können Ihren Belastungsgrad mit Hilfe eines Fragebogens testen und erhalten Tipps zur Verbesserung ihrer Situation. Außerdem stellt ein sogenannter "Notfallkoffer" Handlungsempfehlungen bei Wut und Ärger vor. Zusätzlich gibt pflegen-und-leben.de Informationen zu gesetzlichen Leistungen, medizinischen Fragestellungen und stellt Anlaufstellen für weitere Hilfen vor.

Weitere Informationen: www.pflegen-und-leben.de


Vorhofflimmern wird zu selten behandelt

 

Schwedens Gesundheitswesen gilt als gut. Doch eine aktuelle Auswertung zeigt, dass auch die Skandinavier Schwächen haben. Die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern wird dort zu selten behandelt.

 

Schwedens Gesundheitswesen gilt als gut. Doch eine aktuelle Auswertung zeigt, dass auch die Skandinavier Schwächen haben. Die Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern wird dort zu selten behandelt.

Vorhofflimmern bleibt oft lange unbemerkt, verursacht jedoch jeden vierten bis fünften Schlaganfall. Die Standardtherapie zur Verhinderung wiederholter Schlaganfälle ist die medikamentöse Antikoagulation (Blutverdünnung). Neurologen beklagen jedoch immer wieder, dass diese noch zu selten verordnet wird.

Die schwedischen Daten bestätigen das ein weiteres Mal. Das nationale Schlaganfallregister weist aus, dass 30 Prozent der Patienten mit einem ischämischen Schlaganfall (Gefäßverschluss) die Diagnose Vorhofflimmern erhielten. Bei den Patienten mit einer so genannten TIA waren es immerhin 18,6 Prozent. Die TIA (Transitorisch-ischämische Attacke) gilt als Vorbote eines Schlaganfalls. Die Symptome sind ähnlich, bilden sich jedoch nach kurzer Zeit zurück.

Besteht kein außerordentliches Blutungsrisiko, sollten diese Patienten eine Antikoagulation erhalten. Bei Entlassung aus dem Krankenhaus bekamen jedoch nur 64 Prozent der Patienten mit ischämischem Schlaganfall und Vorhofflimmern und 50 % der Patienten mit TIA und Vorhofflimmern solche Medikamente.

„Die Zahlen sprechen für sich", kommentiert Philipp Grätzel von Grätz, Berliner Arzt und Wissenschaftsjournalist. „Vorhofflimmern ist auch bei Patienten mit TIA häufig und hat selbst in einem leistungsstarken Gesundheitswesen wie dem schwedischen zu selten therapeutische Konsequenzen."

(Stroke 2016; 47. 1. Oktober 2016)


Zugabe

 

Der Schlaganfall teilte sein Leben: in ein "Davor" und ein "Danach". Das, was er jetzt erlebt, ist alles "Zugabe". Und so nannte Wolfgang Niedecken auch sein Buch.

 

Der Schlaganfall teilte sein Leben: in ein "Davor" und ein "Danach". Das, was er jetzt erlebt, ist alles "Zugabe". Und so nannte Wolfgang Niedecken auch sein Buch.

„Ich war erst mal nur glücklich, dass ich noch lebte. Das ist das eigentliche Geschenk", blickt der Kölsch-Rocker zurück auf den 2. November 2011, 13 Uhr. Kurz nach seinem 60. Geburtstag und dem 35jährigen Jubiläum seiner Band BAP raffte ein Schlaganfall Wolfgang Niedecken dahin. Die Medien überschlugen sich, die Fangemeinde bangte. Nach wenigen Tagen dann die Erleichterung: Wolfgang Niedecken ist „dem Tod noch mal von der Schippe gesprungen", wie er selbst sagt.

Wolfgang Niedecken, 1951 in Köln geboren, studierte von 1970 bis 1976 Freie Malerei. Danach gründete er die Kölsch-Rock-Band BAP, mit der er 1982 den überregionalen Durchbruch schaffte. Inzwischen gibt es 17 Studioalben und 5 Live-Alben von BAP sowie 3 Soloalben. Im März 2012 verlieh ihm die Deutsche Phono-Akademie den "Echo" für sein Lebenswerk.
Der Schlaganfall kam nicht aus heiterem Himmel. Niedecken stand nicht nur 35 Jahre auf der Bühne, ein Teil dieser Zeit lebte er auch abseits der Bühne auf der Überholspur. Wie man das gemeinhin von Rockern erwartet. In „Zugabe" formuliert es so: „Noch nie waren gute Songs beim Knien im Beichtstuhl geschrieben worden."

Gemeinsam mit seinem Freund Oliver Kobold, einem Kölner Germanisten, hat Niedecken seine Geschichte aufgeschrieben. Was bedeutet das - Todesnähe erlebt zu haben und dann zu begreifen: Du bist noch einmal davongekommen? In seinem sehr persönlichen Buch erzählt Wolfgang Niedecken vom Aufrappeln und vom Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen, von der Hilfe, die er bekommen hat, von Dankbarkeit und einem genaueren Blick auf die Welt.

Als „offen und berührend" (Für Sie) und „klug, humorvoll, mit optimistischer Demut" (FAS) beschreibt die Kritik das Werk. "Dem Lesefluss tut der Stil gut, der Zeitsprünge wagt, Bezüge herstellt, Gefühle berührt", urteilt die Nürnberger Zeitung weiter.


Zugabe – die Geschichte einer Rückkehr, 2013
Hoffmann und Campe Verlag
ISBN: 978-3-455-50302-9
22,99 Euro


Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 4/2016

 

Thala 4/2016 mit dem Special Kinder

Wenn Kinder einen Schlaganfall erleiden, können sie oft noch gar nicht wissen, was ihnen da geschehen ist. Anders ergeht es Eltern und Geschwistern. Sie müssen die Krankheit mittragen.

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Testen Sie Ihr Risiko!

Machen Sie den Risikotest!

 

Unser überarbeiteter Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Schenken Sie Zukunft

Helfen Sie Kindern mit Schlaganfall

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„Zuerst war alles normal. Dann eine scheinbar harmlose Infektion. Schon auf dem Rückweg von der Kinderärztin wurde Vanessas Zustand dramatisch schlechter. Sie war fiebrig, apathisch, konnte ihr Bein nicht mehr bewegen und nur noch nach links blicken." Die Eltern fuhren auf schnellstem Weg in die Kinderklinik. Nichtsahnend, dass nach diesem Tag alles im Leben der ganzen Familie anders sein würde.
Die Diagnose: eitrige Meningitis, die einen Schlaganfall ausgelöst hatte. Lebensgefahr!...

„Zuerst war alles normal. Dann eine scheinbar harmlose Infektion. Schon auf dem Rückweg von der Kinderärztin wurde Vanessas Zustand dramatisch schlechter. Sie war fiebrig, apathisch, konnte ihr Bein nicht mehr bewegen und nur noch nach links blicken." Die Eltern fuhren auf schnellstem Weg in die Kinderklinik. Nichtsahnend, dass nach diesem Tag alles im Leben der ganzen Familie anders sein würde...

Eine schockierende Diagnose

Die Ärzte vermuteten zunächst einen gewöhnlichen Infekt, doch Marion R. bestand auf eine gründliche Abklärung der Symptome ihres Babys. Schließlich die Diagnose: eitrige Meningitis, die einen Schlaganfall ausgelöst hatte. Lebensgefahr! Vanessa wurde auf die Intensivstation verlegt - doch die verabreichten Medikamente schlugen nicht an. Der Kleinen ging es immer schlechter. Ihr Körper krümmte sich unter epileptischen Anfällen – ausgelöst durch die Schäden, die der Schlaganfall in ihrem Kopf verursacht hatte.
 

 

Der einzige Ausweg: Ein Medikament, dessen Verabreichung nur mit Zustimmung der Eltern erfolgen durfte. Die Prognose der Ärzte war schlecht. Sollte Vanessa überleben, dann schwerstbehindert und ohne Hoffnung auf Verbesserung. Verzweifelt gaben die Eltern ihre Einwilligung für das Medikament und erbaten die Nottaufe für die geliebte Tochter. Dann die Erlösung: Das Mittel wirkt. Vanessa kämpfte sich zurück. Marion R. erinnert sich: „Im Moment der Taufe habe ich zu einem tiefen Glauben zurück gefunden und der hilft mir seitdem alles Schwere besser zu ertragen."

Die Stiftung hilft - dank Spenden

 

Über zwölf Jahre sind seither vergangen. Und ganz gleich, ob gute oder schwere Zeiten: Stets haben Marion und Joachim R. ihre Tochter mit aller Kraft unterstützt und so ihrem Kind eine glückliche Kindheit und den Weg in ein erfülltes Leben ermöglicht.

Eine wertvolle Hilfe war dabei für Familie R. und Tausende andere Eltern die Unterstützung durch die Schlaganfall-Hilfe. Bundesweit berät und begleitet ein Schlaganfall-Kinderlotse betroffene Familien. Zusätzlich gibt es regelmäßig Familiencamps und Seminare, bei denen Eltern Erfahrungen austauschen, Tipps und Rat bekommen und neue Kraft für den Alltag schöpfen. „Geben Sie die Hoffnung nie auf, egal wie entmutigend die Diagnose der Ärzte auch sein mag", empfiehlt Vanessas Mutter heute.

Bitte spenden Sie

„Um nach einem Schlaganfall wieder ein erfülltes Leben zu führen, sind Betroffene auf Hilfe angewiesen. Wir von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe setzen alles daran, dass jeder Mensch - ob alt oder jung - die beste Hilfe auch bekommt. Bitte tragen Sie mit Ihrer Spende heute dazu bei."
Dr. Michael Brinkmeier, Vorstand

 

  • Mit 20 Euro fördern Sie den Kauf von Materialien für einen therapeutischen Kinder- und Jugendworkshop.
  • Mit 50 Euro unterstützen Sie die Ausbildung eines ehrenamtlichen Schlaganfall-Helfers, der Betroffene und Angehörige bei der Organisation ihres neuen Alltags unterstützt.
  • Mit 280 Euro ermöglichen Sie einer vierköpfigen Familie die Teilnahme an einem Familiencamp der Schlaganfall-Hilfe - zum Austausch mit anderen Betroffenen und Kräfteschöpfen für den Alltag.

 

Bitte spenden Sie jetzt!

 

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