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Modellprojekt wird lebendig

Schlaganfall-Lotsen in Bielefeld

Modellprojekt wird lebendig

Nach gründlicher, aber großenteils theoretischer Vorbereitung wird es nun lebendig, das „Modellprojekt OWL": Zwei weitere Schlaganfall-Lotsen sind seit Anfang Mai in Ostwestfalen-Lippe tätig. Am Evangelischen Krankenhaus Bielefeld haben Lisa Stapperfenne und Petra Tarrach-Rieks den Dienst angetreten. Finanziert werden die beiden Lotsinnen aus Mitteln der Landesregierung, die diese für das durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe entwickelte Modellprojekt der bewilligt hat.

Mehr zum Modellprojekt und der Arbeit der Schlaganfall-Lotsen lesen Sie bei uns.

Nach gründlicher, aber großenteils theoretischer Vorbereitung wird es nun lebendig, das „Modellprojekt OWL": Zwei weitere Schlaganfall-Lotsen sind seit Anfang Mai in Ostwestfalen-Lippe tätig. Am Evangelischen Krankenhaus Bielefeld haben Lisa Stapperfenne und Petra Tarrach-Rieks den Dienst angetreten. Finanziert werden die beiden Lotsinnen aus Mitteln der Landesregierung, die diese für das durch die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe entwickelte Modellprojekt der bewilligt hat. Stapperfenne und Tarrach-Rieks sind von der Akutklinik über die Rehabilitationsphase bis zur Rückkehr in die häusliche Umgebung direkte Ansprechpartner für die Patienten und ihre Angehörigen. Profitieren können sie bei ihrer Arbeit von den Erfahrungen, die die Gütersloher Schlaganfall-Lotsin Anke Siebdrat in den vergangenen eineinhalb Jahren gesammelt hat. Die Kosten für Siebdrats Stelle am St. Elisabeth-Hospital Gütersloh trägt die Bürgerstiftung Gütersloh. „Landesministerium, Kliniken, Stiftungen – ein hervorragendes Beispiel für gute Zusammenarbeit", fasst Dr. Michael Brinkmeier, Vorstand der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, zusammen.

Wer ist Ihr Schlaganfall-Held?

Sagen Sie DANKE und schlagen Sie ihn für den Motivationspreis vor

Wer ist Ihr Schlaganfall-Held?

Noch bis zum 15. September 2014 hat jeder die Möglichkeit seinen ganz persönlichen Schlaganfall-Helden in den Kategorien Betroffene/r, Unterstützer/in, Selbsthilfegruppe und in der Sonderkategorie Kinder vorzuschlagen – und damit DANKE zu sagen und anderen Menschen Mut und Motivation zu schenken.

Alle Infos unter motivationspreis.de

Noch bis zum 15. September 2014 hat jeder die Möglichkeit seinen ganz persönlichen Schlaganfall-Helden in den Kategorien Betroffene/r, Unterstützer/in, Selbsthilfegruppe und in der Sonderkategorie Kinder vorzuschlagen – und damit DANKE zu sagen und anderen Menschen Mut und Motivation zu schenken. Alle Infos unter motivationspreis.de

Weitere Themen

Notruf 112 gilt in Europa

 

Wer sicher reisen möchte, sollte auf einen medizinischen Notfall vorbereitet sein. Die Stiftung macht darauf aufmerksam, dass die Notrufnummer 112 einheitlich in allen EU-Ländern gilt und bietet umfangreiche Informationen rund ums Notfall-Management auf Reisen.

 

Wer sicher reisen möchte, sollte auf einen medizinischen Notfall vorbereitet sein. Zum Auftakt der Sommerferien macht die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe darauf aufmerksam, dass die Notrufnummer 112 einheitlich in allen EU-Ländern gilt.
Die Stiftung bietet umfangreiche Informationen rund ums Notfall-Management auf Reisen.


So verstehen Sie Ihr Medikament besser

Beipackzettel richtig lesen

Jedes Medikament verfügt über eine Packungsbeilage, die eigentlich aufklären soll. Studien belegen aber das Gegenteil – häufig verunsichern sie Patienten. Die Folge: Patienten nehmen die Medikamente gar nicht erst ein oder setzen sie aufgrund des Beipackzettels ab.

 

Jedes Medikament verfügt über eine Packungsbeilage, auch Beipackzettel oder im Volksmund „Waschzettel" genannt. Hersteller sind dazu nach einer europäischen Richtlinie und dem deutschen Arzneitmittelgesetz verpflichtet. Beipackzettel sollen aufklären. Studien belegen aber das Gegenteil – häufig verunsichern sie Patienten. Die Folge: Patienten nehmen die Medikamente gar nicht erst ein oder setzen sie aufgrund des Beipackzettels ab.

Wie häufig sind Nebenwirkungen?
Nebenwirkungen können auftreten, müssen es aber nicht. Um ein Gefühl für die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen zu bekommen, finden Sie hier die die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Formulierungen und ihre Bedeutungen.

  • Sehr häufig: betroffen ist mehr als einer von 10 Behandelten
  • Häufig: betroffen sind 1 bis 10 von 100 Behandelten
  • Gelegentlich: betroffen sind 1 bis 10 von 1.000 Behandelten
  • Selten: betroffen sind 1 bis 10 von 10.000 Behandelten
  • Sehr selten: betroffen ist einer oder weniger von 10.000 Behandelten einschließlich Einzelfälle


Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Wenn von 100 Testpersonen zwei durch das Medikament einen Hautausschlag bekommen – das sind zwei Prozent – wird diese Nebenwirkung als häufig bezeichnet. 98 Testpersonen haben das Medikament aber gut vertragen.

Was sind Wechselwirkungen? In einigen Beipackzetteln wird auf Wechselwirkungen hingewiesen, ohne den Begriff zu erklären. Wechselwirkungen heißt: Das Arzneimittel beeinflusst die Wirkung eines anderen Arzneimittels oder Interaktion. Aber auch Nahrungsmittel oder Getränke können Wechselwirkungen auslösen. Beispielhaft sei hier die Milch erwähnt, die die Wirkung von Antibiotika vermindern kann.

Gegenanzeigen oder Kontraindikationen
Gegenanzeige oder Kontraindikation bedeutet, dass das jeweilige Medikament aufgrund bestimmter Umstände nicht eingenommen werden darf. Derartige Gründe können eine chronische Erkrankung wie Rheuma oder auch ein akuter Infekt sein. Auch sind manche Medikamente für Kinder oder betagte Menschen nicht geeignet, sodass hier eine Kontraindikation besteht.

Der richtige Zeitpunkt: Vor/während/nach der Mahlzeit einnehmen – häufig wird die Einnahmezeit eines Medikaments mit Mahlzeiten in Verbindung gebracht. Grund: Der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme kann die Wirkung des Arzneimittels verlangsamen, beschleunigen, verstärken oder vermindern. Auch Nebenwirkungen können in bestimmten Fällen stärker oder schwächer auftreten. Wichtig ist die Regelmäßigkeit, denn nur so ist eine ausgeglichene Konzentration im Blut gewährleistet.

  • Nüchtern: Einnahme 30 - 60 Minuten vor dem Essen schlucken
  • Zum Essen: Einnahme direkt vor, während oder im Anschluss an die Mahlzeit
  • Nach dem Essen: Einnahme frühestens 30 Minuten nach dem Essen


Welche Flüssigkeit ist die richtige? „Mit etwas Flüssigkeit einnehmen" bedeutet nicht, dass man das Medikament mit einem beliebigen Getränk herunter spülen darf. Es wird empfohlen, das Arzneimittel mit einem halben Glas Wasser einzunehmen. Kaffee, Tee, Milch und vor allem Grapefruitsaft können die Wirksamkeit einiger Medikamente negativ beeinflussen. Auf Alkohol gar sollte man generell bei Medikamenteneinnahme verzichten. Und darüber hinaus gilt immer der Satz, den Sie mittlerweile auswendig kennen: „Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker."
 
 

 

Medizinische Beratung: Prof. Dr. med. Mario Siebler, Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Chefarzt Neurologie der MediClin Fachklinik Rhein/Ruhr, Essen


Machen Sie den Risiko-Test!

Wie Sie Ihre persönlichen Risiken erkennen können

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Ermitteln Sie Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko!

 

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Mehr als die Hälfte aller Deutschen stirbt an den Folgen einer Herzkreislauferkrankung.

Dieser Risiko-Test basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und ist auf Personen, die 40 Jahre oder älter sind, zugeschnitten. Jüngere Teilnehmer können die Auswertung nutzen, um sich generell über ihr Risiko zu informieren.

Klicken Sie hier, um zum Online Risiko-Test der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu gelangen und Ihre persönlichen Risikofaktoren zu ermitteln.


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