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Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist dabei

Fachmesse REHACARE

 

Foto: Messe Duesseldorf / ctillmann

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist vom 24. bis 27. September auf der REHACARE 2014 in Düsseldorf vertreten. Sie finden uns in Halle 3 am Stand D52.

Neben einem umfangreichen Angebot an Hilfsmitteln und Dienstleistern von internationalen Ausstellern bietet auch die Schlaganfall-Hilfe Wochentags ab 14 Uhr und am Samstag ab 11 Uhr gemeinsam mit den Fachspezialisten von Ottobock an deren Stand (Halle 4, Stand E03/G03) persönliche Beratungen und unverbindliche Testversorgungen für Patienten und ihre Angehörigen an.
Zudem referiert am Donnerstag unsere Kollegin beim REHACARE-Kongress.

Lesen Sie, was Sie auf der REHACARE alles erwartet.

 
Foto: Messe Duesseldorf / ctillmann

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ist auf der REHACARE 2014 vertreten. Die internationale Fachmesse findet vom 24. bis 27. September in Düsseldorf statt. Mehr als 800 Aussteller aus 33 Ländern bieten Profis und Betroffenen in sechs Messehallen einen Überblick über Hilfsmittel und Dienstleistungen, die das Leben mit Behinderung, bei Pflegebedarf und im Alter erleichtern.

Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe wird bei der REHACARE unterstützt durch die Konzernschwerbehindertenvertretung des internationalen Medienunternehmens Bertelsmann und präsentiert sich in Halle 3 am Stand D52.

Informationsplattform mit unserem Partner

Darüber hinaus hat die Stiftung mit ihrem langjährigen Partner, dem Hilfsmittelhersteller Otto Bock HealthCare GmbH, am Messestand von Ottobock (Halle 4, Stand E03/G03) eine Informationsplattform errichtet.

Bei einem Rundgang im Fachbereich Neurorehabilitation erfahren Sie mehr über die individuellen Versorgungskonzepte, die Schlaganfall-Patienten von der Akutphase über die Rehabilitation bis hin zur Nachsorge begleiten.

Wochentags ab 14 Uhr und am Samstag ab 11 Uhr bieten die Fachspezialisten von Ottobock und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe vor Ort persönliche Beratungen und unverbindliche Testversorgungen für Patienten und ihre Angehörigen an.

REHACARE Kongress

In diesem Jahr findet parallel zur Messe auch wieder ein Kongress statt. Unter der Überschrift „Quartiersentwicklung – ALLE mitten im Leben" werden verschiedene Ansätze vorgestellt und diskutiert, die die Gesundheitsversorgung im Quartier zum Ziel haben.

In diesem Kontext wird unsere Kollegin Melanie Czerwinski am Donnerstag ab 16.00 Uhr über „Schlaganfall-Lotsen in der regionalen Versorgung" referieren.

Hier finden Sie das komplette Kongressprogramm (PDF).

Initiative „Rote Karte dem Schlaganfall"

In Halle 03 am Stand E82 finden Sie den Stand der Kampagne „Rote Karte dem Schlaganfall".

Diese gemeinsame Initiative der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, der Bayer HealthCare Deutschland und der Sporthochschule Köln widmet sich der Aufklärung über den Risikofaktor Vorhofflimmern – jeder fünfte Schlaganfall ist darauf zurückzuführen.

Diese Kampagne möchte Ihnen zeigen, welche Wege es gibt, Ihren Alltag ohne großen Aufwand so zu gestalten, dass Sie aktiv Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können – So zeigen auch Sie dem Schlaganfall die rote Karte!

 

Mehr Informationen zur Messe unter www.rehacare.de.

Die Psyche schadet dem Körper

Depression nach Schlaganfall

Psyche schadet Körper

Wie hoch genau ist das Risiko von Schlaganfall-Patienten, auch psychisch zu erkranken? Die Zahlen dazu schwanken in der Wissenschaft, was vor allem an unterschiedlichen Definitionen der Erkrankung liegt. Nun haben Ärzte der Columbia University, New York, systematisch untersucht, wie hoch das Risiko einer so genannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) nach Schlaganfall ist.

Dass Schlaganfall-Betroffene besonders gefährdet sind, an einer Depression zu erkranken, ist in der Fachwelt bekannt. Eine Studie aus den USA belegt dies erneut. Die Frage ist: Welche Folgen lassen sich daraus ziehen?

Wie hoch genau ist das Risiko von Schlaganfall-Patienten, auch psychisch zu erkranken? Die Zahlen dazu schwanken in der Wissenschaft, was vor allem an unterschiedlichen Definitionen der Erkrankung liegt. Nun haben Ärzte der Columbia University, New York, systematisch untersucht, wie hoch das Risiko einer so genannten Posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD) nach Schlaganfall ist. Hierbei werden die Symptome der Erkrankung wie Stimmungsschwankungen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen eindeutig durch ein Trauma – in diesem Fall der Schlaganfall – ausgelöst.

 
Therapie ist harte Arbeit, die einen starken Willen vom Patienten verlangt. Aktuelle Studien untersuchen derzeit, ob eine unterstützende antidepressive Therapie bei bestimmten Patientengruppen das Rehaergebnis verbessert.

1.138 Patienten wurden in die Studie eingeschlossen. Innerhalb des ersten Jahres nach dem Schlaganfall lag das Risiko der Erkrankung bei 23 Prozent. Je länger der Schlaganfall zurückliegt, desto mehr sinkt es. Außerhalb des Zeitfensters von einem Jahr lag es noch bei 11 Prozent. Rund jeder vierte Patient also entwickelte eine PTSD. Andere Untersuchen zeigen noch höhere Quoten von 30 bis 40 Prozent. Möglicher Grund für die Abweichung: Die New Yorker Wissenschaftler bezogen auch so genannte TIA-Patienten ein. Die transitorisch-ischämische Attacke gilt als Vorstufe des Schlaganfalls, bei der die Symptome sich schnell zurückbilden. Möglicherweise ist das Risiko in dieser Gruppe deutlich kleiner.

Unabhängig von der exakten Quote bleibt die entscheidende Frage: Welche Konsequenzen ziehen Mediziner aus diesen Erkenntnissen? Insbesondere Rehabilitationsmediziner weisen schon lange darauf hin, dass psychische Erkrankungen das langfristige Rehabilitationsergebnis stark beeinflussen könnten. Die Erfolge von Ergo- und Physiotherapie und von Logopädie hängen entscheidend von der Motivation und Mitarbeit der Patienten ab, die bei psychischer Beeinträchtigung nicht ausreichend gegeben sind. Möglicherweise geraten diese Patienten sogar in eine Spirale, wenn die Therapieerfolge ausbleiben und die Stimmung dadurch immer stärker gedrückt wird. Die Idee ist, mit einer frühzeitigen antidepressiven Therapie, medikamentös und psychotherapeutisch, den Störungen entgegenzuwirken. Ob dies das Rehabilitationsergebnis verbessern kann, wird derzeit in Studien untersucht. Man darf gespannt sein auf die Ergebnisse.

 

(Quelle: PLoS One 2013; 8(6):e66435)

Weitere Themen

Kreuzfahrt für den guten Zweck

 

Im Rahmen der "Münstarity", eine Benefizveranstaltung für die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe, gibt es eine siebentägige Mittelmeer-Kreuzfahrt zu ersteigern. 

Die Auktion endet am Donnerstag, den 18. September um 15 Uhr. Alle Informationen finden Sie hier.
(Foto: hl-kreuzfahrten.de)

Im Rahmen der "Münstarity", eine Benefizveranstaltung für die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe, gibt es eine siebentägige Mittelmeer-Kreuzfahrt zu ersteigern. 

Die Auktion endet am Donnerstag, den 18. September um 15 Uhr. Alle Informationen finden Sie hier.


Aufklärungstour "Herzenssache Schlaganfall"

 

Die mobile Aufklärungskampagne informierte über die Risiken eines Schlaganfalls und zeigte Präventionsmöglichkeiten auf. Jetzt gibt es die letzten Termine für dieses Jahr.

Die Folgen eines Schlaganfalls können dramatische Veränderungen in einem Leben hervorrufen.

 

Die mobile Aufklärungskampagne "Herzenssache Schlaganfall" informierte über die Risiken eines Schlaganfalls und zeigte Präventionsmöglichkeiten auf. Im Fokus der Aufklärungstour mit dem signalroten Schlaganfall-Infobus stand insbesondere der Risikofaktor Vorhofflimmern.

Menschen mit der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern haben ein fünffach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Doch nicht jedem ist dieses hohe Risiko bewusst.

Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen Boehringer Ingelheim gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und anderen Partnern für die Patientenaufklärung über Schlaganfall und dessen Ursachen.

 

Bereits im vergangenen Jahr sorgte der rote London-Bus im Rahmen der deutschlandweiten Aufklärungstour „Herzenssache Schlaganfall" mit dem Fokus auf das Thema Vorhofflimmern für viel Aufsehen. Aufgrund der positiven Resonanz und der hohen Nachfrage wurde die Tour in diesem Jahr fortgesetzt.

Der Startschuss fiel am 26. April 2014 auf der „BESSER LEBEN - Messe für die Generationen 50+" in Hamburg. Der rote Bus fuhr seitdem quer durch Deutschland und erreichte eine große Anzahl von Personen.

 

 

Interessierte und auch Betroffene können ihr persönliches Schlaganfall-Risiko mittels Messdemonstrationen und einem speziellen Testbogen ermitteln lassen. Darüber hinaus klärt ein qualifiziertes Team, bestehend aus Ärzten und Pflegekräften, über Ursachen, Symptome und Risiken des Schlaganfalls auf.

Die Kampagne wird durch regionale Kliniken, lokale Selbsthilfegruppen und Krankenkassen unterstützt.

 

 

Termine 2014

Stand 09.09.2014

Datum Zeit Ort  
12.09. Fr 11 - 15 Uhr Lübeck Universitätsklinikum Schleswig Holstein
Campus Lübeck (vor Haupteingang Zentralklinikum)
Ratzeburger Allee 160
16.09. Di 10 - 16 Uhr Bremerhaven Theodor-Heuss-Platz
25.09. Do 10 - 16 Uhr Lemgo Marktplatz
27.09. Sa 11 - 16 Uhr Eisenach Vor dem St. Georg-Klinikum
Mühlhäuser-Str. 94
Oktober      
11.10. Sa 19 - 24 Uhr Cottbus Vor dem Carl-Thiem-Klinikum
Thiemstr. 111
20.10. Mo   Gummersbach  
25.10. Sa   Wertheim  
29.10. Sa   Kassel  

 

Weitere Aktivitäten

Am 11. Juni startete die Kampagne "Bayern gegen Schlaganfall". Ziel der Aufklärungskampagne ist es, die Bevölkerung über Symptome des Schlaganfalls und das richtige Handeln im Notfall aufzuklären. Ein Bestandteil dieser Tour ist ebenfalls der rote Infobus. Die genauen Termine finden Sie auf der Seite www.bayern-schlaganfall.de.


„Stroke Beats Festival" in Essen

Benefiz-Konzert zugunsten Junger Menschen mit Schlaganfall

Andreas Schumann ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus eigener Betroffenheit großes Engagement werden kann. Am 20. September ist beim „Stroke Beats Festival" in Essen ein breites Spektrum U-Musik für den guten Zweck zu hören.

Andreas Schumann ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus eigener Betroffenheit großes Engagement werden kann. 2011 erlitt Schumann einen Schlaganfall, und nun organisiert er ein Benefiz-Konzert zu Gunsten des Projekts "Junger Mensch" der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Am 20. September ist beim „Stroke Beats Festival" in Essen ein breites Spektrum U-Musik für den guten Zweck zu hören.

Nach seinem Schlaganfall war Schumann auf der Suche nach Informationen. Mit Mitte 40 hatte es ihn erwischt, und er wollte mehr erfahren. Bald schon stieß er auf das Portal der Schlaganfall-Hilfe, verfolgte auch deren Facebook-Seite. Immer mal wieder las der begeisterte Musiker auch von Benefiz-Aktionen. „So etwas könnte ich auch mal machen", ging ihm durch den Kopf. Als er im Frühjahr einen Kommentar diesen Inhalts bei Facebook postete, ließ die Antwort nicht lange auf sich warten. Bald nahm Sandra Rösemeier, bei der Stiftung mit dem Projekt „Junger Mensch und Schlaganfall" betraut, Kontakt auf mit Schumann. Der 48-Jährige zückte das Konzept für sein Benefiz-Konzert, fand schnell einen Veranstaltungsort (gratis!), und Rösemeier war überzeugt.

 

Schumann wird nicht nur Organisator sein, sondern auch selbst auf der Bühne sein Bestes geben. Der Bassist feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. Zu den spielenden Bands hat er ein gutes Verhältnis, denn Schumann war über die Jahre hinweg sowohl bei „Movement 2.0", „LuziferYellow", „The Jacks" als auch dem Special Guest „Peers 89" Mitglied. Jeweils zwei oder drei Songs wird er mit seinen ehemaligen Musikgenossen spielen.

Wer gute Musik hören und die gute Sache unterstützen möchte: Das Konzert beginnt um 19 Uhr (Einlass 18 Uhr)

  • im Essener Julius-Leber-Haus
  • Meistersingerstraße 50

Karten sind für 8 Euro an der Abendkasse erhältlich, der Erlös geht ohne Abzüge an die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

„Es ist Andreas Schumann ein Anliegen, ganz konkret die Workshops von Frau Dickenhorst beim nächsten Erfahrungsaustausch zu unterstützen", berichtet Sandra Rösemeier. Klare Sache, dass die „Spende nach Noten" in diese Aktion fließen wird.


Machen Sie den Risiko-Test!

Wie Sie Ihre persönlichen Risiken erkennen können

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Ermitteln Sie Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko!

 

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Mehr als die Hälfte aller Deutschen stirbt an den Folgen einer Herzkreislauferkrankung.

Dieser Risiko-Test basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und ist auf Personen, die 40 Jahre oder älter sind, zugeschnitten. Jüngere Teilnehmer können die Auswertung nutzen, um sich generell über ihr Risiko zu informieren.

Klicken Sie hier, um zum Online Risiko-Test der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu gelangen und Ihre persönlichen Risikofaktoren zu ermitteln.


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