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Wir wünschen schöne Feiertage

 

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe wünscht allen eine besinnliche Weihnachtszeit und nur das Beste für 2015!
Unseren Weihnachtsgruß schickt Ihnen Freddy. Das ist etwas Besonderes für ihn, denn ein aufregendes Jahr liegt hinter ihm und seiner Familie. Was, das lesen Sie hier.

Diesen Filmbeitrag finden Sie auch in unserem youtube-Kanal.

 

Frederik Drews (11) aus Kassel hat schon vor seiner Geburt einen Schlaganfall erlitten. Die Folgen waren eine Lähmung seiner rechten Körperhälfte, eine leichte Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörung sowie sprachliche Entwicklungsverzögerung. Trotzdem entwickelte sich Freddy, wie ihn seine Eltern und seine Schwester Frauke nennen, gut. Er wuchs zweisprachig auf (Deutsch, Französisch), spielte Fußball und Basketball, begeisterte sich für Reiten und Armbrust schießen. Doch als Folge des Schlaganfalls entwickelte sich bei Frederik eine Epilepsie, die sich immer mehr intensivierte. Frederiks positive Entwicklung wurde nicht nur gestoppt, es trat sogar ein Rückschritt ein. Ständige epileptische Anfälle erschöpften den Jungen. Er konnte sich nicht mehr konzentrieren und verlernte sogar das Lachen. Seine Eltern Stephanie und Klaus Drews waren verzweifelt.

Vor einigen Monaten wurden bei Freddy auf Anraten der Ärzte in der Universitätsklinik Freiburg beide Gehirnhälften getrennt. Die OP-Methode wird als letzte Lösung zur Behandlung der Epilepsie angewandt. Dadurch soll verhindert werden, dass sich Anfälle von einer Hirnhälfte auf die andere ausbreiten. Bei Freddy war die OP erfolgreich. Seine epileptischen Anfälle springen nicht mehr auf die gesunde Hirnhälfte über und er hat sein Lachen wiedergefunden. Die OP hat ihm das Leben gerettet.

Freddy kann wieder lachen

 
Freddy und seine Schwester Frauke sagen Danke für die Unterstützung.

Damit auch andere schlaganfallbetroffen Kinder wieder lachen können, unterstützen Sie sie und ihre Familien mit einer Spende! Danke.

Spendenkonto: 200 500 7
Bethmann Bank AG
BLZ 501 203 83
IBAN: DE89 5012 0383 0002 0050 07
BIC/SWIFT: DELBDE33XXX

Oder gleich online.

Schlägt das Pendel langsam um?

Neue Studie zur Thrombektomie macht Hoffnung

Schlägt das Pendel langsam um?

Vor gut zwei Jahren war die Begeisterung groß. Thrombektomie sollte vielen Schlaganfall-Patienten helfen, eine neue Generation von Kathetern versprach große Erfolge. Doch es folgten Rückschläge mit ernüchternden Studienergebnissen. Fachleute vermuteten die Gründe in einem schlechten Studiendesign. Jetzt steht eine neue Studie vor der Veröffentlichung, die Patienten wieder Hoffnung macht.

Vor gut zwei Jahren war die Begeisterung groß. Thrombektomie sollte vielen Schlaganfall-Patienten helfen, eine neue Generation von Kathetern versprach große Erfolge. Doch es folgten Rückschläge mit ernüchternden Studienergebnissen. Fachleute vermuteten die Gründe in einem schlechten Studiendesign. Jetzt steht eine neue Studie vor der Veröffentlichung, die Patienten wieder Hoffnung macht.

 
Der Neuroradiologe Dr. Uwe Dietrich bei einer Thrombektomie.

Worum geht es genau? Die Standardtherapie bei einem ischämischen Schlaganfall, also dem Verschluss eines Gefäßes im Gehirn, ist die so genannte Lyse. Diese medikamentöse Auflösung des Gerinnsels kann in der Regel bis zu 4,5 Stunden nach dem Schlaganfall angewandt werden. Aus den USA kam vor einiger Zeit eine neue Therapieoption, die Thrombektomie. Bei dieser endovaskulären Methode wird ein Katheter in die Leiste eingeführt. Ein Neuroradiologe schiebt einen hauchdünnen Draht durch die Gefäße bis in das Gehirn und zieht den Thrombus heraus.

Erste Studien wiesen hervorragende Ergebnisse aus, dann folgten Rückschläge. Es gab allerdings relevante Einwände. Besser ausgewählte Patienten mit großen, gut erreichbaren Thromben könnten vom Katheter profitieren. Und die eingesetzten Systeme waren nicht die modernen „Retriever", die mittlerweile genutzt werden, sondern ältere Systeme. In nicht-kontrollierten Studien lieferten die modernen Retriever-Systeme bereits deutlich bessere Ergebnisse als die alten.

Auf der World Stroke Conference in Istanbul Ende Oktober wurden jetzt die Ergebnisse der so genannten MR CLEAN-Studie vorgestellt. 500 Patienten mit großem Gefäßverschluss nahmen an der Studie teil. Die Hälfte der Patienten erhielt nur eine Lyse, die andere Hälfte wurde zusätzlich mit einem Stent-Retriever behandelt. Ergebnis: Die Katheterbehandlung konnte bei acht von zehn Patienten die Durchgängigkeit der Arterie wieder herstellen. 90 Tage nach dem Schlaganfall waren 33% der Patienten quasi beschwerdefrei gegenüber 19% in der „nur Lyse"-Gruppe, ein Erfolg also für die Thrombektomie.

Ein neues Allheilmittel gegen den Schlaganfall wird die Thrombektomie dadurch nicht. Doch Verfechter der Methode fühlen sich bestätigt, dass deren Erfolg offenbar entscheidend von der eingesetzten Technik und der Auswahl der Patienten abhängt. Neuere Systeme liefern bessere Ergebnisse, und die Therapie scheint nur für große Verschlüsse geeignet. Bleibt zu hoffen, dass weitere Studien folgen, um diese Ergebnisse zu bestätigen.

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Projekte der Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe

 

Aufklärung, Forschung und Information - damit will die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe Familien mit betroffenen Kindern helfen. Lesen Sie im aktuellen Projektbericht, wie wir das tun.

 

Ganz frisch erschienen ist der Projektbericht der Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe für das zweiten Halbjahr 2014.

Lesen Sie von vielen schönen Momenten und bewegenden Ereignissen, wie etwa die Gala Münstarity, die 60.000 Euro für die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe erbrachte und es Dr. Ronald Sträter an der Uniklinik Münster ermöglicht, in den nächsten zwei Jahren seine Sprechstunde für schlaganfallbetroffene Kinder aufrechtzuerhalten.

Im Projektbericht finden Sie neben noch vielen weiteren Aktivitäten auch Ausblicke auf geplante Aktionen im nächsten Jahr.

 

Sie können den Projektbericht hier herunterladen.


Machen Sie den Risiko-Test!

Wie Sie Ihre persönlichen Risiken erkennen können

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Ermitteln Sie Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko!

 

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Mehr als die Hälfte aller Deutschen stirbt an den Folgen einer Herzkreislauferkrankung.

Dieser Risiko-Test basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und ist auf Personen, die 40 Jahre oder älter sind, zugeschnitten. Jüngere Teilnehmer können die Auswertung nutzen, um sich generell über ihr Risiko zu informieren.

Klicken Sie hier, um zum Online Risiko-Test der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu gelangen und Ihre persönlichen Risikofaktoren zu ermitteln.


WESTFALEN-BLATT hilft Kindern mit Schlaganfall

 

Das WESTFALEN-BLATT ruft seine Leser dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit zu Spenden für die Aktion Kinder-Schlaganfall-Hilfe auf.

 
 

Das WESTFALEN-BLATT ruft mit seiner Aktion "Leser zeigen Herz" dieses Jahr in der Vorweihnachtszeit zu Spenden für die Aktion Kinder-Schlaganfall-Hilfe auf. Dass auch Kinder vom Schlaganfall betroffen sein können, und das bereits schon im Mutterleib, wissen nur Wenige.

Helfen auch Sie mit einer Spende, um das Leben der Kinder und ihrer Familien zu erleichtern. Danke.

 

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