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Information und Beratung bundesweit

Weltschlaganfalltag am 29. Oktober

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Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Die gute Nachricht: 70 Prozent aller Schlaganfälle sind vermeidbar, wenn Risikofaktoren ausreichend bekannt sind und kontrolliert werden.
Lesen Sie bei uns, worauf es ankommt in der Prävention, besuchen Sie eine der zahlreichen Infoveranstaltungen bundesweit oder nutzen Sie unsere Experten-Hotline am 29. Oktober!

 

Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Doch es gibt auch gute Nachrichten: 70 Prozent aller Schlaganfälle wären vermeidbar, wenn die Risikofaktoren besser bekannt wären und regelmäßig kontrolliert würden. Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland sollen zur Aufklärung beitragen.

Weitere Themen

Vom barrierefreien Wohnen bis zur Farbe des Arztrezepts

 

Wer krank oder behindert ist, ist oft im Nachteil. Doch gut informiert kommt man besser durch´s Leben. Wir haben einige praktische Tipps für Sie recherchiert.

Wer krank oder behindert ist, ist oft im Nachteil. Doch gut informiert kommt man besser durch´s Leben. Wir haben einige praktische Tipps für Sie recherchiert.

Arztrezepte und ihre Bedeutung

 
© pixelfokus - Fotolia.com

Rezepte vom Arzt kennen die meisten. Rezept ist aber nicht gleich Rezept. Sie sehen unterschiedlich aus und haben verschiedene Farben. Jede Farbe steht dabei für eine spezielle Funktion und Gültigkeitsdauer.

  • Das vom Arzt am häufigsten ausgestellte Rezept ist rosa. Gesetzlich Versicherte bekommen es beispielsweise für rezept- oder apothekenpflichtige Medikamente oder Maßnahmen wie Physiotherapie. Vier Wochen ist es gültig.
  • Privatpatienten bekommen die blauen Rezepte. Sie gelten drei Monate.
  • Gesetzlich Versicherte erhalten ein blaues Rezept, wenn der Arzt auf Wunsch des Patienten Medikamente verordnet, die nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.
  • Das gelbe Rezept ist sieben Tage gütig und gilt für Medikamente, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, z.B. starke Schmerzmittel.
  • Apothekenpflichtige, aber frei verkäufliche Mittel, bekommt man mit dem grünen Rezept. Eine Gültigkeitsdauer besitzt es nicht.

Heilmittel-Verordnungen, wie zum Beispiel für Physiotherapie, müssen innerhalb von 14 Tagen eingelöst werden. Ausschließlich Verordnungen für medizinische Fußpflege gelten 28 Tage.

Mit dem Taxi zum Arzt

Der Weg zum Arzt ist lang. Für viele Patienten keine Seltenheit. Gerade, wenn man im Alter nicht mehr gut zu Fuß ist, bliebt für viele nur eine Alternative: Taxi fahren - ein meist kostspieliges Vergnügen.

Für notwendige Behandlungen allerdings übernimmt bei Patienten mit Pflegestufe 2 oder 3 die Krankenkasse einen Großteil der Kosten. Vorab muss jedoch ein Antrag gestellt und genehmigt werden. Patienten sollten sich von ihrem Arzt bescheinigen lassen, dass die Taxifahrten und die Behandlungen notwendig sind und diese Bescheinigung bei ihrer Kasse einreichen.

Zuzahlen muss man trotzdem bei jeder Fahrt, in der Regel zehn Prozent, jedoch mindestens fünf und höchstens zehn Euro.

Die Belastungsgrenze für Zuzahlungen liegt deshalb pro Jahr bei zwei Prozent des Bruttogehaltes, für chronisch Kranke nur bei einem Prozent.

Die Kosten für die Abholung eines Rezeptes übernimmt die Kasse nicht. Auch rückwirkend erstattet sie kein Geld.

Altersgerecht umbauen und wohnen

Eine Wohnung finden ist die eine Sache. Eine zu finden, die den Bedürfnissen entspricht eine ganz andere. Gerade eine barrierefreie Wohnung zu finden, ist oft schwer. Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert aus diesem Grund bis 2018 den altersgerechten und barrierefreien Umbau mit bis zu 5.000 Euro pro Wohnung.  
Weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie bei der KfW


Aufklärungstour "Herzenssache Schlaganfall"

 

Die mobile Aufklärungskampagne "Herzenssache Schlaganfall" informiert Interessierte und Betroffene über ihr persönliches Schlaganfall-Risiko. Wegen der großen Nachfrage gibt es weitere Termine.

 

Die Folgen eines Schlaganfalls können dramatische Veränderungen in einem Leben hervorrufen.

Die mobile Aufklärungskampagne "Herzenssache Schlaganfall" informierte über die Risiken eines Schlaganfalls und zeigte Präventionsmöglichkeiten auf. Im Fokus der Aufklärungstour mit dem signalroten Schlaganfall-Infobus stand insbesondere der Risikofaktor Vorhofflimmern.

Menschen mit der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern haben ein fünffach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Doch nicht jedem ist dieses hohe Risiko bewusst.

Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen Boehringer Ingelheim gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und anderen Partnern für die Patientenaufklärung über Schlaganfall und dessen Ursachen.

 

Bereits im vergangenen Jahr sorgte der rote London-Bus im Rahmen der deutschlandweiten Aufklärungstour „Herzenssache Schlaganfall" mit dem Fokus auf das Thema Vorhofflimmern für viel Aufsehen. Aufgrund der positiven Resonanz und der hohen Nachfrage wurde die Tour in diesem Jahr fortgesetzt.

Der Startschuss fiel am 26. April 2014 auf der „BESSER LEBEN - Messe für die Generationen 50+" in Hamburg. Der rote Bus fuhr seitdem quer durch Deutschland und erreichte eine große Anzahl von Personen.

 

 

Interessierte und auch Betroffene können ihr persönliches Schlaganfall-Risiko mittels Messdemonstrationen und einem speziellen Testbogen ermitteln lassen. Darüber hinaus klärt ein qualifiziertes Team, bestehend aus Ärzten und Pflegekräften, über Ursachen, Symptome und Risiken des Schlaganfalls auf.

Die Kampagne wird durch regionale Kliniken, lokale Selbsthilfegruppen und Krankenkassen unterstützt.

 

 

Termine 2014

Stand 01.10.2014

Datum Zeit Ort  
Oktober      
11.10. Sa 19 - 24 Uhr Cottbus Vor dem Carl-Thiem-Klinikum
Thiemstr. 111
20.10. Mo   Gummersbach  
25.10. Sa   Wertheim  
29.10. Sa   Kassel  

 

Weitere Aktivitäten

Am 11. Juni startete die Kampagne "Bayern gegen Schlaganfall". Ziel der Aufklärungskampagne ist es, die Bevölkerung über Symptome des Schlaganfalls und das richtige Handeln im Notfall aufzuklären. Ein Bestandteil dieser Tour ist ebenfalls der rote Infobus. Die genauen Termine finden Sie auf der Seite www.bayern-schlaganfall.de.


15 Jahre Selbsthilfegruppe in Daaden

 

15 Jahre besteht die Selbsthilfegruppe (SHG) Schlaganfall und Aphasie in Daaden (Rheinland-Pfalz). Stefan Stricker von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe besuchte die Gruppe anlässlich ihres Jubiläums.

15 Jahre besteht die Selbsthilfegruppe (SHG) Schlaganfall und Aphasie in Daaden (Rheinland-Pfalz). Stefan Stricker von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe besuchte die Gruppe anlässlich ihres Jubiläums.

Jeden ersten Montag im Monat trifft sich die Gruppe im Evangelischen Gemeindehaus Daaden. Austausch, Informationen, Exkursionen und auch Geselliges bilden das abwechslungsreiche Programm.

Zum Jubiläum informierte Stefan Stricker Gruppenmitglieder und Gäste über Aktivitäten der Stiftung, ging auf Fragen der Anwesenden ein und sprach auch über die Bedeutung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Zum Jubiläumstreffen erschien auch Renate Schönborn, ein Gruppenmitglied der ersten Stunde.

„Rundherum war es ein sehr gelungener, informativer Nachmittag mit anregendem Austausch", freute sich Gruppensprecherin Elfie Swoboda.

Weitere Informationen zu Aktivitäten der Gruppe erteilt sie gerne.

Elfie Swoboda
Tel.: 02743/3535
Mobil: 0170-8926401
E-Mail: hejoswoboda@web.de
 

 

Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe finden Sie an dieser Stelle.


Machen Sie den Risiko-Test!

Wie Sie Ihre persönlichen Risiken erkennen können

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Ermitteln Sie Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko!

 

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Mehr als die Hälfte aller Deutschen stirbt an den Folgen einer Herzkreislauferkrankung.

Dieser Risiko-Test basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und ist auf Personen, die 40 Jahre oder älter sind, zugeschnitten. Jüngere Teilnehmer können die Auswertung nutzen, um sich generell über ihr Risiko zu informieren.

Klicken Sie hier, um zum Online Risiko-Test der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu gelangen und Ihre persönlichen Risikofaktoren zu ermitteln.


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