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Gesundheit im Alter

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Es gibt viele Risikofaktoren für Krankheiten. Der größte ist immer noch das Alter. Doch nicht älter zu werden wäre auch keine Lösung. Worauf kommt es also an, wenn man sich im Alter möglichst lange seine Lebensqualität erhalten möchte. Ist ein Heim immer unumgänglich oder kann es zunächst andere Lösungen geben? Und wirkt Rehabilitation auch im hohen Alter? Unser Themenschwerpunkt beleuchtet diese Fragen aus medizinischer, pflegerischer und rechtlicher Sicht.

Es gibt viele Risikofaktoren für Krankheiten. Der größte ist immer noch das Alter. Doch nicht älter zu werden wäre auch keine Lösung. Worauf kommt es also an, wenn man sich im Alter möglichst lange seine Lebensqualität erhalten möchte. Ist ein Heim immer unumgänglich oder kann es zunächst andere Lösungen geben? Und wirkt Rehabilitation auch im hohen Alter? Unser Themenschwerpunkt beleuchtet diese Fragen aus medizinischer, pflegerischer und rechtlicher Sicht.

Weitere Themen

Ehrung für Schlaganfall-Lotsen

 

Schöne Auszeichnung für die Schlaganfall-Lotsen in Ostsachsen: in Augsburg erhielt das Team jetzt den Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) 2017.

 

Schöne Auszeichnung für die Schlaganfall-Lotsen in Ostsachsen: in Augsburg erhielt das Team jetzt den Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC) 2017.

Stellvertretend für das SOS-Care-Team nahm Schlaganfall-Lotse Uwe Helbig (Bildmitte) von der Uniklinik Dresden den Preis entgegen. Er ist mit 2.500 Euro dotiert. Seit 2011 arbeiten an der Uniklinik Dresden Schlaganfall-Lotsen, um die Nachsorge der Patienten zu verbessern. Nach erfolgreicher Projektphase konnte das Modell auf mehrere Kliniken in der Region Ostsachsen ausgeweitet werden. Die AOK Plus übernahm die Vergütung, die Schlaganfall-Lotsen sind damit Teil der Regelversorgung in der Region geworden. Ein wesentlicher Grund der Jury für die Preisvergabe: „Diese Innovation hat Vorbildcharakter." 

Dank an AOK Plus

„Wir sind als kleines SOS-Care-Team mächtig stolz auf diesen Ritterschlag der DGCC", erklärte Uwe Helbig in seiner Dankesrede. „Wir fühlen uns bestätigt in unserer Arbeit der letzten Jahre und freuen uns besonders, mit der AOK PLUS einen Partner gefunden zu haben, der innovative Versorgungsformen fördert und mitgestaltet." Nächstes Ziel sei es, die intensive Nachbetreuung künftig allen Betroffenen in der Region anbieten zu können.

Case Management nach Schlaganfall ist ein Versorgungsmodell, das mit dem Ziel eingeführt wurde, die Therapietreue von Patienten zu erhöhen und ihr Rehabilitationsergebnis zu verbessern. Insbesondere sollen Lotsen die so genannte Sekundärprävention stärken und dafür sorgen, dass Patienten keine wiederholten Schlaganfälle erleiden. Die Lotsen nehmen ihre Patienten bereits auf der Stroke Unit (Schlaganfall-Station) in ihr Betreuungsprogramm auf und begleiten sie ein Jahr lang.

Positive Studienergebnisse

Erste Untersuchungen im SOS Care-Netzwerk belegen den positiven Effekt für den Patienten und das Gesundheitssystem. Die betreuten Patienten waren nicht nur gesünder, sondern auch zufriedener und hatten eine höhere Lebensqualität als jene Patienten, die nicht in ein Case Management-Programm eingeschlossen wurden.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe arbeitet seit Projektbeginn eng mit dem SOS Care Team zusammen. Sie hat jetzt die Förderzusage des Bundes für ein weiteres, großes Modellprojekt mit Schlaganfall-Lotsen in Ostwestfalen erhalten. Dort soll bewiesen werden, dass dieses Versorgungsmodell das Potenzial besitzt, in ganz Deutschland in die Regelversorgung übernommen zu werden.


Frühe Vorbeugung lohnt sich

 

Die Basis für ein langes, gesundes Leben wird in Kindheit und Jugend gelegt. Das haben einmal mehr die Schweden mit einer großen Studie bewiesen.

 

Die Basis für ein langes, gesundes Leben wird in Kindheit und Jugend gelegt. Das haben einmal mehr die Schweden mit einer großen Studie bewiesen.

Schwedische Public Health-Experten konnten nachweisen, dass ein Anstieg des Body Mass Index (BMI) in der Pubertät und im späteren Jugendalter mit dem Risiko von Schlaganfällen im Erwachsenenalter korreliert. Der BMI bezeichnet das Verhältnis von Größe zu Gewicht. Die Forscher führten ihre Analyse in der Region Göteborg durch, basierend auf knapp 38.000 Menschen, die zwischen 1945 und 1961 geboren wurden. Ihre Daten konnten bis 2013 nachverfolgt werden.

Insgesamt gab es 918 Schlaganfälle, davon 672 ischämische (Gefäßverschluss). Je mehr der BMI im Jugendalter angestieg, desto größer war die Wahrscheinlichkeit, später einen Schlaganfall zu erleiden. Das galt sowohl für Gefäßverschlüsse als auch für Hirnblutungen. Bei den Kindern mit starkem BMI-Anstieg zeigte sich, dass das Risiko für einen Bluthochdruck, häufig Ursache für einen Schlaganfall, im jüngeren Erwachsenenalter um ein gutes Drittel höher war.

Philipp Grätzel von Grätz, Berliner Arzt und Wissenschaftsjournalist, beobachtet im Auftrag der Deutschen Schlaganfall-Hilfe die internationale Forschung. Er sieht in der Studie einen Ansporn für mehr Bewegung, weniger Fastfood und weniger Zucker in der Jugend. „Zumindest ein relevanter Teil des höheren Schlaganfall-Risikos bei Jugendlichen, die zunehmen, scheint über Bluthochdruck vermittelt zu sein", urteilt der Mediziner.


(Neurology, 28. Juni 2017, doi: 10.1212/WNL.0000000000004158)


Basisseminar für betroffene Eltern

Kindlicher Schlaganfall

Marco Vollers im Gespräch mit Eltern

Wenn das Kind einen Schlaganfall erleidet, fühlen sich Eltern ratlos und allein. Die Schlaganfall-Hilfe steht ihnen zur Seite. Am 26. August lädt die Stiftung zum Basisseminar „Kindlicher Schlaganfall" nach Gütersloh. Dort vermitteln Experten den Eltern ein medizinisches Grundverständnis und beantworten Fragen.

 
Marco Vollers im Gespräch mit Eltern

Wenn das Kind einen Schlaganfall erleidet, fühlen sich Eltern ratlos und allein. Die Schlaganfall-Hilfe steht ihnen zur Seite. Am 26. August lädt die Stiftung zum Basisseminar „Kindlicher Schlaganfall" nach Gütersloh. Dort vermitteln Experten den Eltern ein medizinisches Grundverständnis und beantworten Fragen.

Was kann ich tun, damit es meinem Kind besser geht? Wird mein Kind je selbstständig für sich sorgen können? Wie konnte der Schlaganfall nur passieren? Unendlich viele Fragen tun sich auf, aber nur schwer finden Eltern schlaganfallbetroffener Kinder Antworten.

 
Dr. Ronald Sträter

Das Basisseminar „Kindlicher Schlaganfall" bietet die Möglichkeit, andere Eltern mit ähnlichen Erfahrungen kennenzulernen und sich auszutauschen. Es informieren die Experten für den kindlichen Schlaganfall Dr. Ronald Sträter (Universitätsklinikum Münster), der Schlaganfall-Kinderlotse und Musiktherapeut Marco Vollers (Rehazentrum Bremen Friedehorst) und Diplom-Psychologe Ralf Heindorf (Rehazentrum Bremen Friedehorst).

Bereits im Jahr 2000 begann die Schlaganfall-Hilfe mit ersten Projekten zum kindlichen Schlaganfall. Daraus entstand die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe, deren Ziel es ist, sich für betroffene Familien zu engagieren und die Versorgung schlaganfallbetroffener Kinder zu verbessern. Die Arbeit von Dr. Ronald Sträter, Marco Vollers und Ralf Heindorf wird von der Schlaganfall-Hilfe gefördert.

Wir freuen uns auf Sie!

Die Teilnahme am Basisseminar „Kindlicher Schlaganfall" ist kostenlos und richtet sich ausschließlich an Eltern schlaganfallbetroffener Kinder.

  • Samstag, 26.08.2017
  • Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh
  • von 10 bis 16 Uhr

Um Anmeldung wird gebeten.

Bei Fragen hilft Ihnen gern Sandra Rösemeier weiter.
Tel.: 05241-977019 oder
E-Mail: sandra.roesemeier@schlaganfall-hilfe.de

 

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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient der Aufklärung über Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Unser Schlaganfall-Risikotest basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und dient zur Aufklärung zum Schlaganfall und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 2/2017

 

Thala 2/2017 mit dem Special Alter Mensch

Unser Themen-Special: Alt und gesund: Wie geht das zusammen?

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Mit Sportgeist für die gute Sache

Danke für Ihre Unterstützung

 

Sport bringt Menschen zusammen - hier treffen sie auf Gleichgesinnte, sie können den Alltag vergessen und neue Energie tanken! Bewegung tut gut und Sport macht fit.
Bewegung beugt nicht nur dem Schlaganfall vor, sondern verbindet das Gute mit dem Nützlichen: Egal ob Laufen, Radfahren oder Bergsteigen - holen Sie sich eine Extraportion Motivation und sammeln Sie ganz nebenbei Spenden für ein Projekt der Schlaganfall-Hilfe, das Ihnen am Herzen liegt. Begeistern Sie ihre Freunde und Bekannten dafür, Ihre Idee zu unterstützen.

 

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