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Das Haustier gegen Schlaganfall

„Schaffen Sie sich einen Hund an!"

Das Haustier gegen Schlaganfall

Bewegung verlängert das Leben. Das ist nicht neu, trotzdem scheitern viele Menschen an zu ehrgeizigen, guten Vorsätzen. Eine große Studie aus Taiwan macht ihnen vielleicht neuen Mut. Sie besagt, dass schon sehr wenig sehr viel helfen kann. Vorausgesetzt, man bewegt sich regelmäßig und langfristig. Dafür hat der Kölner Sportmediziner Prof. Dr. Hans-Georg Predel eine ganz einfache Empfehlung: „Schaffen Sie sich einen Hund an!"

 

Bewegung verlängert das Leben. Das ist nicht neu, trotzdem scheitern viele Menschen an zu ehrgeizigen, guten Vorsätzen. Eine große Studie aus Taiwan macht ihnen vielleicht neuen Mut. Sie besagt, dass schon sehr wenig sehr viel helfen kann. Vorausgesetzt, man bewegt sich regelmäßig und langfristig. Dafür hat der Kölner Sportmediziner Prof. Dr. Hans-Georg Predel eine ganz einfache Empfehlung: „Schaffen Sie sich einen Hund an!"

Predel referierte in Berlin unter dem Titel „Rote Karte dem Schlaganfall". Die Kampagne wurde von Bayer Healthcare ins Leben gerufen wurde, unterstützt von der Deutschen Sporthochschule Köln und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. „Wir werden immer älter, aber nicht gesünder. Genau das ist die Herausforderung," so Predel. Bereits 5 cm weniger Bauchumfang senkten das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt um 10 Prozent, so der Leiter des Instituts für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln

Ein Weg dorthin könne die regelmäßige Bewegung sein, und dazu gehöre bereits das Spazierengehen. Die Studie aus Taiwan belegt, dass statistisch betrachtet bereits 15 Minuten pro Tag reichen, um drei Jahre länger zu leben. Vorausgesetzt, man bewegt sich regelmäßig. Und noch etwas machen die Daten der 420.000 Taiwanesen deutlich: Bewegung schützt nicht nur Herz und Hirn, sie wirkt sich auch sehr positiv auf das Krebsrisiko aus.

Axel Schulz stellt Schlaganfall-App vor

Zwei Jahre „Rote Karte dem Schlaganfall"

Axel Schulz stellt Schlaganfall-App vor

„Rote Karte dem Schlaganfall" geht ins dritte Jahr. Die erfolgreiche Präventionskampagne von Bayer Healthcare in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf das Notfallwissen. In Berlin stellte Ex-Profiboxer Axel Schulz, Botschafter der Schlaganfall-Hilfe, vor rund 30 Medienvertretern die neue Schlaganfall-App mit FAST-Test vor.

„Rote Karte dem Schlaganfall" geht ins dritte Jahr. Die erfolgreiche Präventionskampagne von Bayer Healthcare in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sporthochschule und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe legt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf das Notfallwissen. In Berlin stellte Ex-Profiboxer Axel Schulz, Botschafter der Schlaganfall-Hilfe, vor rund 30 Medienvertretern die neue Schlaganfall-App mit FAST-Test vor.

 

Was im Notfall zählt ist: Schlaganfall-Symptome erkennen und richtig handeln – die 112 wählen. Das war eine der Kernbotschaften der Pressekonferenz in der Berliner Charité. Axel Schulz, der selbst einen Schlaganfall erlitten hat, warb für mehr Aufklärung und die kostenlose App der Schlaganfall-Hilfe. Sie wurde mit Unterstützung von Bayer Healthcare entwickelt. Mit dem so genannten FAST-Test lässt sich in wenigen Sekunden ein Schlaganfall-Verdacht überprüfen und direkt der Notruf auslösen.

 
(von links): Axel Schulz (Botschafter der Deutschen Schlaganfall-Hilfe), Dr. Markus Wagner (Deutsche Schlaganfall-Hilfe), Dr. Markus Feufel und Prof. Dr. Matthias Endres (beide Charité Berlin).

Wie dringend notwendig Aufklärung ist, zeigen verschiedene Studien, die Dr. Markus Feufel von der Berliner Charité vorstellte. Nur 33 Prozent der Deutschen würden trotz eindeutiger Schlaganfall-Symptome den Notruf wählen. „Offensichtlich setzen die Deutschen ihr Wissen nicht in Handlungswissen um," so Feufel. Prof Dr. Matthias Endres, Chefneurologe der Berliner Charité, konnte das für die Situation in der Hauptstadt bestätigen.  Selbst in einer hervorragenden Versorgungsstruktur wie in Berlin kommen lediglich 30 bis 40 Prozent der Schlaganfall-Patienten rechtzeitig in die Klinik. Bei einem Schlaganfall ist Zeit der entscheidende Faktor. „Time ist brain" sagen deshalb die Neurogen. Statistisch betrachtet kostet jede Stunde nach dem Schlaganfall 3,6 Lebensjahre.

Einig sind sich die Spezialisten auch in einer anderen Frage: Der Idealfall ist, den Schlaganfall erst gar nicht geschehen zu lassen. Rund 70 Prozent der Schlaganfälle wären vermeidbar. „Wir werden zwar immer älter, aber die Herausforderung ist es, gesund alt zu werden," machte Prof.  Dr. Hans-Georg Predel von der Deutschen Sporthochschule Köln deutlich.  Er wirbt seit Jahren für mehr Bewegung. „Bereits 15 Minuten Spazierengehen am Tag zeigen eine positive Wirkung in Bezug auf das Schlaganfall-Risiko," so Predel.

In Sachen Prävention ergänzte Dr. Markus Wagner von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe einen weiteren Aspekt. Eine große Herausforderung in der Aufklärung sei es, auch bildungsfernere Schichten und Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen. Die neue Schlaganfalll-App soll deshalb zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai auch in Fremdsprachen erscheinen.

Die Bilanz der Rote-Karte-Kampagne fällt nach zwei Jahren sehr positiv aus. Neben Veranstaltungen entstand eine Vielzahl von Aufklärungsmaterialien, für die bis zu 1.000 Bestellungen pro Monat bei Bayer eingingen. Die kostenlosen Materialien sind weiterhin zu bestellen:
www.rote-karte-dem-schlaganfall.de
 

 

 

Die kostenlose Schlaganfall-App der Deutschen Schlaganfall-Hilfe für die Betriebssystem Apple iOS und Google Android sind erhältlich im Apple Store bzw. bei Google Play.

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Bilddownload: Axel Schulz mit Schlaganfall-Hilfe-App (6 MB)

Bildquelle: Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe

WEITERE THEMEN

Selbsthilfegruppensprecher trafen sich in Gütersloh

 

Jung, engagiert, voller Ideen und Experten in Sachen Schlaganfall: Die Rede ist von den Gruppensprechern der Schlaganfall-Selbsthilfegruppen für junge Menschen. Nach Dresden 2013 war es der zweite Austausch dieser Art, dieses Jahr am Sitz der Schlaganfall-Hilfe.

Jung, engagiert, voller Ideen und Experten in Sachen Schlaganfall: Die Rede ist von den  Gruppensprechern der Schlaganfall-Selbsthilfegruppen für junge Menschen, die sich Anfang April in Gütersloh trafen. Nach Dresden 2013 war es der zweite Austausch dieser Art, dieses Jahr am Sitz der Schlaganfall-Hilfe.

Die Sprecher berichteten über ihre Unternehmungen im vergangenen Jahr und gaben einen Ausblick auf kommende Aktivitäten. Schnell war man im Gespräch, tauschte aus, was gut und weniger gut gelaufen ist, gab sich gegenseitig Tipps, wie manches eventuell zu verändern und zu verbessern wäre. Wie spreche ich Regionalbeauftragte an? Wer hat Erfahrungen mit Hand-Arm-Lagerungsschienen? Wie bekomme ich eine Langzeitverordnung? Wie und wo bekomme ich Unterstützung bei Ausflügen? Und wie kommuniziere ich mit der Presse? Diese und noch viel mehr Fragen wurden an zwei Tagen ausführlich besprochen.

 
Sandra Rösemeier moderierte das Treffen

Sandra Rösemeier, die das Treffen moderierte, stellte die Organisationsstruktur der Schlaganfall-Hilfe vor, außerdem besuchten die Gruppensprecher die Stiftung in ihren Räumen, um sich einen persönlichen Eindruck zu verschaffen. Stiftungsgeschäftsführer Dr. Michael Brinkmeier hieß die Gruppe herzlich willkommen und diskutierte mit ihnen bei Kaffee und Kuchen. Die Gruppensprecher freuten sich, nicht nur Dr. Brinkmeier persönlich kennenzulernen, sondern auch verschiedene Mitarbeiter der Stiftung, die sie schon vom Telefon kannten.  

Jeder, der einen Schlaganfall erlitten hat, möchte einen weiteren vermeiden. Daher ist es wichtig, Strategien zur Vorbeugung (Sekundärprävention) zu kennen, die Dr. Markus Wagner vorstellte. Er stellte heraus, wie wichtig es ist, dass jeder Patient sein individuelles Risikoprofil kennt, welche Risikofaktoren in Kombination das Risiko erhöhen und wie man gegensteuern kann.  80 Prozent der zweiten Schlaganfälle lassen sich vermeiden, wenn die Patienten die richtige Präventionsstrategie konsequent anwenden, war Wagners wichtigste Botschaft.

Psychologin Ulrike Dickenhorst stellte ihr Programm für den „Erfahrungsaustausch Junger Mensch und Schlaganfall"  in Lobbach vor; dazu konnten die Teilnehmer wichtige Hinweise und Fragen einbringen, die in Lobbach umgesetzt werden.

 

Tief in die Praxis ging es bei den Vorträgen von Frank Tiemann, Gunnar van der Pütten und Anke Siebdrat.   

Das sehr hilfreiche und gut strukturierte Einhand-Kochbuch „Carpe Diem" von Frank Tiemann beeindruckte die Teilnehmer. Alle waren sich einig, dass es größere Verbreitung finden muss.
Gunnar van der Pütten stellte sein aktuelles Workshop-Konzept zum Thema „Soziale Netzwerke" vor. Dabei zeigt er auf, wie wichtig soziale Netzwerke für Menschen mit Handicap sein können und wies darauf hin, was beim Einstieg in diese Art der Kommunikation wichtig ist, damit nicht persönliche Daten im Word Wide Web landen.  
Anke Siebdrat schließlich berichtete über ihre Arbeit als Schlaganfall-Lotsin am Gütersloher Elisabeth-Hospital. Derzeit betreut sie 85 Patienten, jeweils über ein Jahr hinweg nach dem Schlaganfall, von der Akutphase in der Klinik über die Reha bis zu dem Punkt, an dem die Patienten allein zurechtkommen können. Anke Siebdrat zog ein positives Resümee, das sie mit Daten belegen konnte. Besonders wichtig ist ihre Arbeit vor allem bei folgenden Aspekten: Aufklärung über die Medikamente, unvollständige Reha-Berichte, Fahrtauglichkeit, Aufklärung über verordnete Hilfsmittel, Wiedereingliederung in den Beruf, Vermittlung an Neuropsychologen. Insgesamt trägt ihre Arbeit nach Aussage der betreuten Patienten dazu bei, dass die Therapien zielgerichteter sind, die Risikofaktoren reduziert werden und insgesamt weniger Behördengänge nötig sind.

 

Das Treffen in Gütersloh hat sich nicht nur für die Gruppensprecher gelohnt. Denn sie sind Multiplikatoren: Alles, was sie vom Erfahrungsaustausch in Gütersloh mitnehmen konnten, tragen sie in ihre Gruppen hinein - so profitieren alle SHG-Mitglieder von der Reise ihrer „Chefs" nach Gütersloh.


Veranstaltungen zum Tag gegen den Schlaganfall

 

Auch in diesem Jahr werden rund um den Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai bundesweit vielfältige Aktionen vom Stiftungs-Netzwerk angeboten.

Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe wird in diesem Jahr eine neue Aufklärungs-Kampagne ins Leben rufen. Denn die Vergangenheit hat es gezeigt: Aufklärung wirkt. Das Wissen um den Notfall Schlaganfall und das richtige Handeln steigt in der Bevölkerung.
Damit die Menschen weiterhin sensibilisiert bleiben, werden auch in diesem Jahr rund um den Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai bundesweit vielfältige Aktionen vom Stiftungs-Netzwerk angeboten.


Mit Handicap zum Handicap

 

Bildquelle: Pilotprojekt Golf

Am 17. Mai 2014 gibt es wieder einen Golf-Schnupperkurs für Schlaganfall-Betroffene und Angehörige. Bis 1. Mai anmelden und in Frechen kostenfrei dabei sein.

 
Bildquelle: Pilotprojekt Golf
  • Veranstaltung-Tag: 17. Mai 2014
  • Thema:
    Die Golfanlage Konzept-Golf / Gut Clarenhof bietet interessierten Behinderten und Nicht-Behinderten einen Golf-Schnuppertag an. Das Ziel: gemeinsam den Golfsport kennen lernen, die Motorik fördern, Sport machen und Spaß haben! Wer mag, kann anschließend regelmäßig in einer der Gruppen trainieren. Jeder, der Interesse hat, ist herzlich eingeladen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Im Rahmen dieses Tages können Sie den Golfsport kennen lernen und sich über das Projekt selbst informieren.
     
  • Anmeldung:
    Bis 1. Mai über das Anmeldeformular
  • Veranstaltungs-Ort:
    Golfanlage Konzept-Golf / Gut Clarenhof
     Bonnstraße / Ecke Aachener Straße
     50226 Frechen
  • Kontakt zum Veranstaltungs-Organisator:
    Winni Bellinghausen
    Telefon: 0173 – 880 34 43

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