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Ihr gutes Recht

Kasse schweigt - Therapie bewilligt

Ihr gutes Recht

Krankenkassen sollen zeitnah über beantragte Heil- und Hilfsmittel entscheiden. Tun sie das nicht, gelten sie als bewilligt. So jedenfalls entschied jetzt das Bundesozialgericht.

 

Krankenkassen sollen zeitnah über beantragte Heil- und Hilfsmittel entscheiden. Tun sie das nicht, gelten sie als bewilligt. So jedenfalls entschied jetzt das Bundesozialgericht.

Gesetzlich Krankenversicherte haben nach dem fünften Sozialgesetzbuch (SGB V) Anspruch, von ihren Krankenkassen mit im Einzelfall erforderlichen Heil- und Hilfsmitteln versorgt zu werden. Beispiele für Heilmittel sind Physio- und Ergotherapie, Logopädie, für Hilfsmittel Prothesen, Orthesen, Rollstühle, Hörgeräte.

Seit Ende 2013 (Patientenrechtegesetz) regelt § 13 Abs. 3 a SGB V, dass die gesetzlichen Krankenkassen über Anträge auf solche Leistungen schnell und zeitnah, nämlich binnen drei Wochen, bei Beteiligung des medizinischen Dienstes binnen fünf Wochen, entscheiden müssen, da die beantragten Leistungen ansonsten als genehmigt gelten.

Einen solchen Fall entschied das Bundessozialgericht (BSG) im März erstmals zugunsten der Patientenschaft. Das Urteil ist als klarer Auftrag an die gesetzlichen Krankenkassen zu verstehen, das Genehmigungsverfahren zu beschleunigen. Der Kläger hatte im entschiedenen Fall psychotherapeutische Leistungen nach Leistungskatalog beantragt. Er erhielt knapp sechs Wochen nach Antragseingang den ablehnenden Bescheid seiner Krankenkasse.

In dem Bescheid berief sich die Kasse auf ein zwischenzeitlich eingeholtes Gutachten. Der Kläger war aber zuvor über die Einholung des Gutachtens nicht von der Kasse informiert worden. Zwischenzeitlich bezahlte der Kläger selbst die Leistungen und beanspruchte jetzt Kostenerstattung. Die Vorinstanzen entschieden schon zugunsten des Klägers und das BSG als höchste Instanz wies die Revision der Krankenkasse zurück.

Das BSG entschied endgültig, dass die Krankenkasse die Kosten erstatten muss. Der Kläger durfte die Therapie, die nicht offensichtlich außerhalb des Leistungskatalogs der Krankenkasse lag, aufgrund der Einschätzung seiner Therapeutin für erforderlich halten. Das bedeutet: §13a SGB V gibt dem Versicherten Anspruch auf Entscheidung binnen der genannten Fristen. Der Versicherte muss seine Rechte wahrnehmen, um sie durchzusetzen.

Wenn die Kasse die gesetzliche Möglichkeit erhält, Verzögerungen einer Leistungsentscheidung zu begründen, muss Sie davon in jedem Fall rechtzeitig Gebrauch machen, die Verzögerungsgründe mitteilen und binnen der Fristen entscheiden. Gründe dürfen dabei nicht auf Überlastung, Personalmangel während Urlaubszeiten oder mangelnder Organisation beruhen. Denn es ist Aufgabe der Krankenkasse für die gesetzeskonforme Organisation selbst zu sorgen.

(BSG Urteil vom 08.03.2016, AZ. B 1 KR 25/15)

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Herzgesund durch Mozart und Strauß

 

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Strauß wirkt positiv auf den Kreislauf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ruhruniversität Bochum, deren Ergebnisse jetzt im Deutschen Ärzteblatt veröffentlich wurden.

 

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Strauß wirkt positiv auf den Kreislauf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Ruhruniversität Bochum, deren Ergebnisse jetzt im Deutschen Ärzteblatt veröffentlich wurden.

120 gesunde Probanden nahmen daran teil. Während die eine Hälfte in Ruheposition Musik hörte, entspannte die andere in völliger Stille. Sowohl Blutdruck als auch Herzfrequenz sank in der Gruppe der „Musikhörer" bei Stücken von Mozart und Strauß deutlich gegenüber den „Nichthörern". Beim Hören von Musik der schwedischen Popgruppe Abba dagegen war dieser Effekt kaum nachweisbar.

Erklärung der Forscher: Musik spricht Emotionen an, die auf das Herz-Kreislaufsystem wirken. Harmonische, eingängige Melodien ohne große Lautstärke- und Rhythmusschwankungen zeigten den besten Effekt. Gesang spreche andere Hirnregionen an als Instrumentalklänge. Das könnte die Erklärung sein, weshalb Abba keinen „therapeutischen Effekt" erzeuge.

Fazit: die nächste Generation wird ihren Musik-Download möglicherweise in der Online-Apotheke durchführen – vielleicht sogar auf Rezept.


Wichtige Lektüre für Lehrer

 

Passend zum Beginn des neuen Schuljahrs hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe eine umfangreiche Broschüre herausgebracht. „Wir in der Schule" heißt das kostenlose Buch. Es beschreibt chronische Erkrankungen von Kindern und wie man im Schultag mit damit umgehen sollte.

 

Passend zum Beginn des neuen Schuljahrs hat die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe eine umfangreiche Broschüre herausgebracht. „Wir in der Schule" heißt das kostenlose Buch. Es beschreibt chronische Erkrankungen von Kindern und wie man im Schultag mit damit umgehen sollte.
 
Die Situation von Kindern und Jugendlichen mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen in der Schule ist seit jeher ein wichtiges Thema in der Selbsthilfe. Immer wieder gilt es, besondere Situationen zu meistern - seien es ein Ausflug, eine Klassenfahrt, die Anforderungen des Sportunterrichts oder auch die erkrankungskonforme Ernährung in der Schule.
In der Broschüre „Wir in der Schule: Chronische Erkrankungen und Behinderungen im Schulalltag - Informationen aus der Selbsthilfe" wurden nunmehr zu 58 Krankheitsbildern entsprechende Hinweise und Tipps zusammengetragen. Mit den in der Broschüre enthaltenen Krankheitsbeschreibungen und Hinweisen soll die Informationslage von Eltern und Lehrkräften verbessert werden.

Die Broschüre richtet sich vornehmlich an Lehrkräfte, die an Grundschulen und weiterführenden Schulen (Primarstufe und Sekundarstufe I) unterrichten. Darüber hinaus kann sie auch für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten sowie für Lehrkräfte der Sekundarstufe II nützlich sein. Alle Krankheitsbeschreibungen und Hinweise wurden durch Ärztinnen und Ärzte geprüft, hinsichtlich ihres Nutzens für den Schulalltag zusätzlich durch angehende und erfahrene Lehrkräfte.
 
Die Broschüre steht als PDF-Download im Internet-Portal der BAG Selbsthilfe zur Verfügung . Die gedruckte Version kann kostenlos bestellt werden bei:
BAG Selbsthilfe
Harald Gawenda
harald.gawenda@bag-selbsthilfe.de
Telefon: 0211  31006-0


Top-Unternehmerinnen spenden für schlaganfallbetroffene Kinder

Ladies Lunch 2016

Erfolgreiche Frauen, ein stilvolles Gourmetrestaurant mit Elbblick und eine wichtige Botschaft: Auch Kinder können einen Schlaganfall erleiden. Im Fokus des Ladies Lunches stand das Sammeln von Spenden – unter anderem im Rahmen einer Benefiz-Tombola. Insgesamt 17.000 Euro für die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe kamen zusammen.

 

Erfolgreiche Frauen, ein stilvolles Gourmetrestaurant mit Elbblick und eine wichtige Botschaft: Auch Kinder können einen Schlaganfall erleiden. Im Fokus des Ladies Lunches stand das Sammeln von Spenden – unter anderem im Rahmen einer Benefiz-Tombola. Insgesamt 17.000 Euro für die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe kamen zusammen.

PR-Unternehmerin Brita Segger versammelte mit ihrer Agentur SOCIETY REALTIONS & Communications erneut engagierte weibliche Führungspersönlichkeiten, Prominente und Journalisten aus ganz Deutschland zum Benefiz Ladies Lunch im Louis C. Jacob Hamburg. Ziel war die Unterstützung der Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe. Schirmherrin des Charity-Mittagessens war Liz Mohn, Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Das Engagement gegen den Schlaganfall ist die besondere Herzensangelegenheit von Stiftungsgründerin Liz Mohn. Sie sprach beim SOCIETY REALTIONS-Benefiz Lunch persönlich zu den anwesenden Top-Unternehmerinnen. Über den medizinischen Schicksalsschlag, den zu verhindern und zu lindern sie sich seit Jahrzehnten unermüdlich widmet: mit nachhaltigen medizinischen Strukturen, Prävention und Angeboten auf menschlich-emotionaler Ebene für Patienten und ihre Familien.

„Es ist traurig zu sehen, wie unfair das Leben für die Kleinen und ihre Eltern startet", sagt Gastgeberin Brita Segger. „Über die Jahre, in denen ich die Schlaganfall-Hilfe bereits unterstütze, habe ich erlebt, welche unglaubliche Hilfe, Erleichterung und wertvolle Therapien durch sie realisiert werden konnten. Dafür engagiere ich mich aus vollem Herzen weiter."

Die Gäste des Ladies Lunches genossen ein Drei-Gänge-Menü von Zwei-Sterne-Koch Thomas Martin aus dem Louis C. Jacob. Vorab gewährte die international bekannte Marke Montblanc exklusive Einblicke in ihre Manufaktur. RTL-Star und exclusiv-Moderatorin Frauke Ludowig führte durch das Ladies Lunch. Weitere Highlights waren der Auftritt von Pianist Alex Parker, das Fashion Defilee des Berliner Labels LANA MUELLER und der stimmgewaltige Auftritt der Sängerin Grace Capristo.

 
Brita Segger mit Kinderbotschafterin Jule Köhler
 
 
 
Moderatorin Frauke Ludowig mit Kinderbotschafterin Jule Köhler

Testen Sie Ihr Risiko!

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Ermitteln Sie Ihre persönlichen Risikofaktoren mit unserem wissenschaftlich fundierten Schlaganfall-Risiko-Test.

Verschaffen Sie sich eine erste Orientierung über ihr Herz-Kreislauf-Risiko. Beantworten Sie bei unserem wissenschaftlich fundierten Schlaganfall-Risiko-Test 12 Fragen und erhalten Sie sofort Ihr individuelles Risiko-Profil.

Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 3/2016

 

Thala 3/2016 mit dem Special Gangrehabilitation

Vom simplen Übungsteppich bis zu Robotern reichen die Methoden, Patienten schneller und sicherer auf die Beine zu bringen. In unserem Themenschwerpunkt "Gangrehabilitation" stellen wir beides vor. Zusätzlich erhalten Sie einen Ausblick auf auf den Welt-Schlaganfall-Tag.

Das Thala-Magazin ist auch ein ideales Geschenk.

Helfen mal anders

Sportsgeist mit Spendenaktion

 

Es wird Sommer. Die Sonne scheint. Und damit beginnt die beste Zeit des Jahres für Outdoor-Aktivitäten und um wieder fit zu werden. Was halten Sie davon, auf diesem Weg nicht nur etwas für Ihre persönliche Gesundheit zu tun, sondern Ihren Sportgeist zu einer persönlichen Spendenaktion zu machen.

Lassen Sie sich doch einfach hier inspirieren, wie andere mit ihrem Engagement zwei gute und nützliche Dinge miteinander verbinden.

 

Es wird Sommer. Die Sonne scheint. Und damit beginnt die beste Zeit des Jahres für Outdoor-Aktivitäten und um wieder fit zu werden. Egal ob Laufen, Skaten oder Golf spielen – Hauptsache es macht Spass. Was halten Sie davon, auf diesem Weg nicht nur etwas für Ihre persönliche Gesundheit zu tun, sondern Ihren Sportgeist zu einer persönlichen Spendenaktion zu machen. Dabei geht nicht in erster Linie um schneller, weiter, höher - sondern mehr um den persönlichen Einsatz und das Herzblut, mit dem man hinter der Sache steht.

Lassen Sie sich doch einfach hier inspirieren, wie andere mit ihrem Engagement zwei gute und nützliche Dinge miteinander verbinden.

 

Sie möchten ihre Spenden online sammeln? Nichts leichter als das: Einfach auf www.schlaganfall-hilfe.de/helpedia gehen und die eigene Spendenaktion anlegen. Hier können alle Teilnehmer oder Ihre „Sponsoren" ganz unkompliziert Ihre Spende tätigen.

Wer dabei Unterstützung braucht, meldet sich bei:
Juliane Jung
Telefon: 05241 9770-57
Fax: 05241 81-681757
E-Mail: juliane.jung@schlaganfall-hilfe.de

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