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Information und Beratung bundesweit

Weltschlaganfalltag am 29. Oktober

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Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Die gute Nachricht: 70 Prozent aller Schlaganfälle sind vermeidbar, wenn Risikofaktoren ausreichend bekannt sind und kontrolliert werden.
Lesen Sie bei uns, worauf es ankommt in der Prävention, besuchen Sie eine der zahlreichen Infoveranstaltungen bundesweit oder nutzen Sie unsere Experten-Hotline am 29. Oktober!

 

Der Schlaganfall ist weltweit die zweithäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. Doch es gibt auch gute Nachrichten: 70 Prozent aller Schlaganfälle wären vermeidbar, wenn die Risikofaktoren besser bekannt wären und regelmäßig kontrolliert würden. Informationsveranstaltungen in ganz Deutschland sollen zur Aufklärung beitragen.

Weitere Themen

15 Jahre Selbsthilfegruppe in Daaden

 

15 Jahre besteht die Selbsthilfegruppe (SHG) Schlaganfall und Aphasie in Daaden (Rheinland-Pfalz). Stefan Stricker von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe besuchte die Gruppe anlässlich ihres Jubiläums.

15 Jahre besteht die Selbsthilfegruppe (SHG) Schlaganfall und Aphasie in Daaden (Rheinland-Pfalz). Stefan Stricker von der Deutschen Schlaganfall-Hilfe besuchte die Gruppe anlässlich ihres Jubiläums.

Jeden ersten Montag im Monat trifft sich die Gruppe im Evangelischen Gemeindehaus Daaden. Austausch, Informationen, Exkursionen und auch Geselliges bilden das abwechslungsreiche Programm.

Zum Jubiläum informierte Stefan Stricker Gruppenmitglieder und Gäste über Aktivitäten der Stiftung, ging auf Fragen der Anwesenden ein und sprach auch über die Bedeutung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Zum Jubiläumstreffen erschien auch Renate Schönborn, ein Gruppenmitglied der ersten Stunde.

„Rundherum war es ein sehr gelungener, informativer Nachmittag mit anregendem Austausch", freute sich Gruppensprecherin Elfie Swoboda.

Weitere Informationen zu Aktivitäten der Gruppe erteilt sie gerne.

Elfie Swoboda
Tel.: 02743/3535
Mobil: 0170-8926401
E-Mail: hejoswoboda@web.de
 

 

Selbsthilfegruppen in Ihrer Nähe finden Sie an dieser Stelle.


Recht aktuell

Pflegegeld ist Anreiz

Rechtsanwältin Gabriele Reckord

Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden heute in ihrem Zuhause von Angehörigen oder ambulanten Pflegediensten gepflegt. Dabei ist das Pflegegeld für Angehörige weit niedriger als das für Profi-Pfleger. Ungerecht oder nicht?

 
Rechtsanwältin Gabriele Reckord

Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden heute in ihrem Zuhause von Angehörigen oder ambulanten Pflegediensten gepflegt. Das von den Angehörigen dafür beziehbare Pflegegeld ist weit niedriger als das für Profi- Pfleger. Ungerecht oder nicht?

Das Bundesverfassungsgericht entschied mit Beschluss vom 26.03.2014, AZ. 1 BvR1133/12, das diese unterschiedliche Bezahlung durchaus nicht gegen das Grundgesetz verstößt und wies die Klage einer Ehefrau und Tochter insoweit zurück. Die Klägerinnen versorgten den in Pflegestufe III eingeordneten Angehörigen (Ehemann/Vater) bis zu dessen Tod zuhause. Sie erhielten dafür 665,00 € mtl. Pflegegeld. Bei Einsatz von Profis wären 1.432 Euro monatlich gezahlt worden, sodass sie die Differenz für sich einzuklagen suchten.

Der BGH betonte in seiner Entscheidung, dass das Pflegegeld "im Sinne einer materiellen Anerkennung einen Anreiz" für nicht professionell Pflegende im Rahmen der gegenseitigen Beistandspflicht darstellen solle. Es dient der Eigenverantwortlichkeit und der Selbstbestimmung des Pflegebedürftigen, es frei für seine Pflege einsetzen zu können.

Das Pflegegeld für Angehörige soll nicht abhängig gemacht werden von der Höhe einer Vergütung, die eine professionelle Pflegekraft als sog. "Sachleistung" für die häusliche Pflegehilfe (= Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung) bezieht. Denn dem Pflegegeld liegt grundsätzlich der Gedanke zugrunde, dass familiäre, nachbarschaftliche oder ehrenamtliche Pflege unentgeltlich erbracht wird. Wer sich dazu bereit erklärt, die Pflege von Angehörigen zu übernehmen, handelt nämlich in der Regel nicht aus finanzieller, sondern aus menschlicher Motivation. Zwar sei der Anreiz zur Pflegebereitschaft umso größer, je mehr der Staat finanziell Unterstützung leistet. Daraus erwächst jedoch kein Anspruch auf die volle Leistung der Kosten einer professionellen Pflege.


Aufklärungstour "Herzenssache Schlaganfall"

 

Die mobile Aufklärungskampagne "Herzenssache Schlaganfall" informiert Interessierte und Betroffene über ihr persönliches Schlaganfall-Risiko. Wegen der großen Nachfrage gibt es weitere Termine.

 

Die Folgen eines Schlaganfalls können dramatische Veränderungen in einem Leben hervorrufen.

Die mobile Aufklärungskampagne "Herzenssache Schlaganfall" informierte über die Risiken eines Schlaganfalls und zeigte Präventionsmöglichkeiten auf. Im Fokus der Aufklärungstour mit dem signalroten Schlaganfall-Infobus stand insbesondere der Risikofaktor Vorhofflimmern.

Menschen mit der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern haben ein fünffach erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Doch nicht jedem ist dieses hohe Risiko bewusst.

Aus diesem Grund engagiert sich das Unternehmen Boehringer Ingelheim gemeinsam mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und anderen Partnern für die Patientenaufklärung über Schlaganfall und dessen Ursachen.

 

Bereits im vergangenen Jahr sorgte der rote London-Bus im Rahmen der deutschlandweiten Aufklärungstour „Herzenssache Schlaganfall" mit dem Fokus auf das Thema Vorhofflimmern für viel Aufsehen. Aufgrund der positiven Resonanz und der hohen Nachfrage wurde die Tour in diesem Jahr fortgesetzt.

Der Startschuss fiel am 26. April 2014 auf der „BESSER LEBEN - Messe für die Generationen 50+" in Hamburg. Der rote Bus fuhr seitdem quer durch Deutschland und erreichte eine große Anzahl von Personen.

 

 

Interessierte und auch Betroffene können ihr persönliches Schlaganfall-Risiko mittels Messdemonstrationen und einem speziellen Testbogen ermitteln lassen. Darüber hinaus klärt ein qualifiziertes Team, bestehend aus Ärzten und Pflegekräften, über Ursachen, Symptome und Risiken des Schlaganfalls auf.

Die Kampagne wird durch regionale Kliniken, lokale Selbsthilfegruppen und Krankenkassen unterstützt.

 

 

Termine 2014

Stand 01.10.2014

Datum Zeit Ort  
Oktober      
11.10. Sa 19 - 24 Uhr Cottbus Vor dem Carl-Thiem-Klinikum
Thiemstr. 111
20.10. Mo   Gummersbach  
25.10. Sa   Wertheim  
29.10. Sa   Kassel  

 

Weitere Aktivitäten

Am 11. Juni startete die Kampagne "Bayern gegen Schlaganfall". Ziel der Aufklärungskampagne ist es, die Bevölkerung über Symptome des Schlaganfalls und das richtige Handeln im Notfall aufzuklären. Ein Bestandteil dieser Tour ist ebenfalls der rote Infobus. Die genauen Termine finden Sie auf der Seite www.bayern-schlaganfall.de.


Machen Sie den Risiko-Test!

Wie Sie Ihre persönlichen Risiken erkennen können

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Ermitteln Sie Ihr persönliches Schlaganfall-Risiko!

 

Der Schlaganfall und der Herzinfarkt weisen nahezu die gleichen Risikofaktoren auf. Mehr als die Hälfte aller Deutschen stirbt an den Folgen einer Herzkreislauferkrankung.

Dieser Risiko-Test basiert auf medizinisch-wissenschaftlichen Grundlagen und ist auf Personen, die 40 Jahre oder älter sind, zugeschnitten. Jüngere Teilnehmer können die Auswertung nutzen, um sich generell über ihr Risiko zu informieren.

Klicken Sie hier, um zum Online Risiko-Test der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zu gelangen und Ihre persönlichen Risikofaktoren zu ermitteln.


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