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Risikofaktor für Schlaganfall

Bluthochdruck bleibt die stille Gefahr

Welt-Hypertonietag 2015

Bluthochdruck steht als Risikofaktor für den Schlaganfall auf einer Stufe mit der gefährlichen Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern. Beide erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall statistisch um das Vierfache. Auch deswegen mahnen Ärzte, dem Hochdruck bereits in jungen Jahren vorzubeugen.

20 bis 30 Millionen Bundesbürger leiden unter Bluthochdruck, sagt das Berliner Robert-Koch-Institut. Sie haben ein deutlich erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Der Welt-Hypertonietag am 17. Mai will auf die Gefahren des Hochdrucks aufmerksam machen.

 

Bluthochdruck steht als Risikofaktor für den Schlaganfall auf einer Stufe mit der gefährlichen Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern. Beide erhöhen das Risiko für einen Schlaganfall statistisch um das Vierfache. Auch deswegen mahnen Ärzte, dem Hochdruck bereits in jungen Jahren vorzubeugen.

Die Prävention jedoch ist bleibt die große Herausforderung. Der Bluthochdruck gilt als „stille Gefahr", die viele Jahre lang keine Beschwerden hervorruftt. Kein Leidensdruck also, der die Patienten zum Handeln veranlasst. Stattdessen ist viel Einsicht notwendig, um zu erkennen, dass eine gesunde Lebensweise heute viel Lebensqualität im Alter sichert.

Die wichtigsten Empfehlungen für eine gesunde Lebensweise sind:

  • Normalgewicht anstreben
  • mäßiger Alkoholgenuss
  • wenig Kochsalz zu sich nehmen
  • gesunde Ernährung
  • Verzicht auf Nikotin
  • regelmäßige körperliche Betätigung
  • regelmäßiger Tagesablauf mit Pausen für Erholung und Entspannung

Gesetzlich Krankenversicherte haben ab 35 Jahre alle zwei Jahre Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung (Check-Up 35+), die unter anderem den Blutdruck in Augenschein nimmt.

Hier finden Sie weitere Informationen und einen Fragebogen für das Arztgespräch zum Thema Bluthochdruck.

Vorsorgen & Gesund bleiben: Bewegung, Entspannung und bewusste Ernährung für einen gesunden Blutdruck

Die meisten wüssten mittlerweile von ihrer Erkrankung, insbesondere Männer allerdings hätten noch Nachholbedarf. Nur zwei Drittel von ihnen ließe sich wegen Hochdruck behandeln.

 

Fast jeder Dritte in Deutschland hat Bluthochdruck, bei den 70 bis 79-Jährigen leiden drei von vier darunter. Das Gefährliche: Bereits eine milde Hypertonie steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und somit einen früheren Tod. Dabei können schon nichtmedikamentöse Behandlungsschritte, etwa Lebensstiländerungen, zu einem gesunden Blutdruck beitragen und so die Gesundheit lange erhalten. Unter dem Motto „Vorsorgen & Gesund bleiben – Bewegung, Entspannung und bewusste Ernährung für einen gesunden Blutdruck" findet deshalb am 17. Mai 2015 der Welt Hypertonie Tag statt. Der Aktionstag rückt in den Fokus, wie wichtig Vorsorge ist und welche Möglichkeiten jeder Einzelne hat, um zu seiner Gesundheit beizutragen. Welche Vorsorgemaßnahmen sich gut eignen, erklären Vertreter der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL® – Deutsche Gesellschaft für Hypertonie und Prävention am Welt Hypertonie Tag 2015 bundesweit.

Weitere Themen

Projekte der Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe

 

Aufklärung, Forschung und Information - damit will die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe Familien mit betroffenen Kindern helfen. Lesen Sie im aktuellen Projektbericht, wie wir das tun.

 

Ganz frisch erschienen ist der Projektbericht der Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe.

Lesen Sie von vielen Engeln, die unseren weg gekreuzt haben. Das sind unter anderem das Westfalen-Blattes, der Nikolaus Manfred Lütjann, die Lib'ellen aus Oelde, die Firma Sixt in München-Pullach, das H4 Hotel Münster City Centre oder der Gastwirt Meinolf Fretter aus Salzkotten. Sie und viele weitere Menschen ermöglichen es, dass wir unsere Projekte für schlaganfallbetroffene Kinder und ihre Familien weiterführen können.

Im Projektbericht finden Sie auch Ausblicke auf Aktionen in diesem Jahr.

 

Sie können den Projektbericht hier herunterladen (4MB).


Auszubildende veranstalten Aktionstag

 

Die Mitarbeiter der IMA Klessmann GmbH freuen sich über den erfolgreichen Aktionstag.

3.000 Euro für die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe ‒ diese stolze Summe kam dank des Engagements der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung eines Lübbecker Maschinenbauunternehmens, der IMA Klessmann GmbH, zusammen.

 
Die Mitarbeiter der IMA Klessmann GmbH freuen sich über den erfolgreichen Aktionstag.

3.000 Euro für die Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe ‒ diese stolze Summe kam dank des Engagements der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung eines Lübbecker Maschinenbauunternehmens, der IMA Klessmann GmbH, zusammen.

Gemeinsam mit dem IMA-Gesundheitskreis organisierten die Auszubildenden einen Aktionstag gegen den Schlaganfall. Ende April gingen die Azubis durch den Betrieb und verkauften „Engelchen", die kleinen Schmuckanhänger der Aktion Kinder Schlaganfall-Hilfe. Außerdem informierten sie ihre Kollegen rund um das Thema Schlaganfall. 251 kleine Schmuck-Schutzengel fanden an diesem Tag einen Abnehmer. Damit wurden insgesamt 2.361 Euro eingenommen.

„Wir freuen uns sehr, dass unsere Mitarbeiter und Kollegen die Aktion so großartig unterstützt haben", erklärt Verena Kähler, Mitglied der Jugend- und Auszubildenden-Vertretung. „Wir hätten nicht damit gerechnet, dass am Ende eine so hohe Summe zusammenkommt."

Um das Engagement der Mitarbeiter zu würdigen, setzten die Verantwortlichen der IMA Klessmann GmbH ein Zeichen und rundeten den Betrag auf 3.000 Euro auf.


Zurück ins Leben

 

Physiotherapeut Helmut Gruhn referierte auf Einladung der Selbsthilfegruppe Main-Kinzig Gründau zum Tag gegen den Schlaganfall über die Rehabilitation. Seine Botschaft: Nicht aufgeben! Rund 500 Euro Reinerlös spendeten er und die Gruppe an die Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

 

Physiotherapeut Helmut Gruhn referierte auf Einladung der Selbsthilfegruppe Main-Kinzig Gründau zum Tag gegen den Schlaganfall über die Rehabilitation. Seine Botschaft: Nicht aufgeben! Rund 500 Euro Reinerlös spendeten er und die Gruppe an die Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Seit 25 Jahren engagiert sich der erfahrene Physiotherapeut und Bobath-Experte Helmut Gruhn in der Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten. Im Perzeptionshaus in Hainburg therapierte er unter anderem den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Horst Trimmhold. Den früheren Profi von Eintracht Frankfurt brachte Gruhn mit in das Bürgerhaus Lieblos. Er berichtete von seinem schweren Schlaganfall, der Lähmung, der Aphasie. Mittlerweile kann er wieder mit einem Fußball umgehen.

Es geht um Mut, um Hoffnung, um Vertrauen und darum, niemals aufzugeben. Wenn der Physiotherapeut Helmut Gruhn von der Rehabilitation seiner Patienten nach einem Schlaganfall erzählt, wird es still im Saal. Da ist der Manager, der nach seinem Schlaganfall nicht mal mehr selber den Löffel zum Mund führen kann. Heute fährt er mit seiner Familie regelmäßig in den Skiurlaub und fegt die Pisten hinunter. Oder der junge Lehrer, der nach seinem Schlaganfall völlig am Leben verzweifelte. Mittlerweile arbeitet er wieder als Lehrer und ist begeisterter Handballer. Unglaubliche Geschichten, erzählt er da. Hoffnungsvolle Geschichten, die Betroffenen und Angehörigen Mut machen und neue Kraft geben.

Gruhn entwickelte sein intensives Rehabilitationsprogramm „Back-to-life", das auf dem wissenschaftlich fundierten Bobath-Konzept beruht. Das Konzept setzt direkt im Alltag der Patienten an und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen und Voraussetzungen. Es unterstützt therapeutisch bei ganz praktischen Problemen des Alltags, z.B. beim Essen oder beim An- und Ausziehen. Die Therapiezeiten sind länger und erfolgen in kürzeren Abständen als normalerweise. Ziel von "Back to life" ist es, die Voraussetzung für einen selbständigen Alltag der Betroffenen zu schaffen und ihnen damit ein zufriedenes und eigenverantwortliches Leben zu ermöglichen.

Helmut Gruhn machte aber auch deutlich, dass an der Versorgung von Schlaganfall-Patienten viele beteiligt sind und es in der Abstimmung oft noch Probleme gebe. Er wies unter anderem auf das Modellprojekt Schlaganfall-Lotsen der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe hin. Die Lotsen koordinieren in der Nachsorge die Behandlung der Patienten. Von solch zukunftsweisenden Modellen brauche es mehr.

 

Selbsthilfegruppe Main-Kinzig Gründau
Claus Witte
claus@witte-privat.de

Perzeptionshaus Hainburg
Helmut Gruhn
www.perzeptionshaus.de
info@perzeptionshaus.de


Birgit Klemm las in Klinik Hoher Meißner

 

Ka-ta-strophe! Gerade noch ist Ralf Schwarz mit seiner 48-jährigen Frau Kathrin auf Fuerteventura mit dem Fahrrad gefahren. Ein paar Stunden später liegt sie komatös auf der Intensivstation. Was ist passiert?

Ka-ta-strophe! Gerade noch ist Ralf Schwarz mit seiner 48-jährigen Frau Kathrin auf Fuerteventura mit dem Fahrrad gefahren. Ein paar Stunden später liegt sie komatös auf der Intensivstation. Was ist passiert?

 

Sie war mit dem Fahrrad gestürzt und hatte sich einen Einriss einer das Gehirn versorgenden Arterie und dadurch einen schweren Schlaganfall zugezogen. Die Namen „Ralf und Kathrin Schwarz" sind Pseudonyme, eigentlich heißt das Lehrer-Ehepaar Birgit und Volkmar Klemm. Um mit der dramatischen Situation besser umgehen zu können, hatte Volkmar Klemm begonnen, ein Tagebuch zu schreiben. Und das wurde im Verlauf dann von Birgit Klemm eindrucksvoll fortgeführt. Auf Einladung der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Werra-Meißner e.V. und Dr. Carsten Schröter, Chefarzt der Neurologischen Abteilung der Klinik Hoher Meißner und Regionalbeauftragter der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, kamen Volkmar und Birgit Klemm nach Bad Sooden-Allendorf, um anlässlich des Tages des Schlaganfalls aus dem Buch „Plötzlich ist alles anders" zu lesen.

 
Birgit und ihr Ehemann Volkmar Klemm

Die Lesung begann mit herrlichen Fotos einer heilen Welt eines sehr aktiven Ehepaares. Das endete schlagartig mit einem Bild von der bewusstlosen Birgit Klemm auf der Intensivstation. Volkmar Klemm schilderte die schlimme Zeit des Chaos und der Ungewissheit in der akuten Phase der Erkrankung. Auf der Intensivstation auf der spanischen Insel konnte er bei seiner Frau sein, aber sie war bewusstlos, sprechen mit ihr und von ihr erfahren, wie sie sich fühlt oder über das weitere Vorgehen beraten, konnte er also nicht. Er war allein in einem fremden Land mit einer Sprache, die er nicht versteht. Aber da waren noch die erwachsenen Kinder zuhause, die zunächst per Telefon und dann auch durch Besuche eine unverzichtbare Stütze darstellten.

Mit dem Aufwachen aus dem Koma begann Birgit Klemm mit der Schilderung ihrer Erfahrungen. Das Erfassen der schweren Lähmung der linken Körperhälfte, der Steh- und Gehunfähigkeit, der hochgradigen Störung des Sprechens und Schluckens war dramatisch. Was war passiert? Wird das alles so bleiben? Wird sich die Symptomatik zurückbilden?

Die Symptome besserten sich nach und nach, wenn auch nur langsam. Der mehrwöchigen stationären Behandlung auf Fuerteventura schloss sich nach dem Rücktransport in einer fliegenden Krankenstation des ADAC die Weiterbehandlung in einer Neurologischen Universitätsklinik und danach die lange Zeit der stationären Rehabilitation an. Unterlegt von entsprechenden Bildern und kurzen Filmsequenzen über den eigenen Verlauf schilderte die Autorin sehr lebhaft und für die Zuhörer gut verständlich, wie sich die Symptome besserten, aber auch wie sie dafür gekämpft hat. „Therapie ist der Versuch, der Krankheit beizubringen, wer von nun an befiehlt". Und Birgit Klemm übernahm zunehmend wieder die Befehlsgewalt über den Körper.

Birgit Klemm hat es nach dem Schlaganfall wieder geschafft, zu gehen, sie joggt sogar regelmäßig wieder, und im Winter ist auch wieder Langlauf möglich. Mit Ihrem Mann gemeinsam macht sie wieder Wanderungen. Besonders bewegend war das nach Auftreten der Erkrankung aufgenommene Bild von Birgit Klemm an einer Steilwand des Elbsandsteingebirges, nur durch eine Kette gesichert. Das gleiche Bild, allerdings vor dem Unfall aufgenommen, war am Anfang der Lesung gezeigt worden. Die große Freude, auch für solche Wanderungen wieder eine ausreichende Beweglichkeit und Sicherheit erreicht zu haben, war für alle Zuhörer gut nachvollziehbar und erkennbar. Alles hat sie noch nicht wieder erreicht. Vor allem das Sprechen ist noch erschwert. Sie zeigte den Korken, mit dem sie auch vor der Lesung noch einige Sprechübungen gemacht hat. Wer sie erlebt hat, ist überzeugt, auch in diesem Bereich geht noch was!

Auch Edwin Klotz von der Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Werra-Meissner e.V. zeigte sich sehr bewegt von der Motivation und Konsequenz der Autorin. Das Buch und ganz besonders auch die Lesung macht Menschen, die einen Schlaganfall erlitten haben, Mut, so Klotz. Es motiviert zur Aktivität, auch wenn nicht jeder Betroffene wieder soweit kommen kann wie Birgit Klemm. Aber Eigeninitiative und Motivation sind unverzichtbar für einen möglichst guten Verlauf nach dem Schlaganfall. Elisabeth S., selbst zur Zeit Patientin in der Reha-Klinik, unterstützte diese Erfahrung durch die Schilderung einer älteren Dame aus dem Freundeskreis, die keine Eigeninitiative aufweist und entsprechend auch wenig Fortschritte nach ihrem Schlaganfall machte.

Das diesjährige Motto der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zum Tag des Schlaganfalls lautet „Starke Patienten leben besser". Und Birgit Klemm ist ein hervorragendes Beispiel einer starken Patientin!

Weitere Informationen

Kathrin Schwarz: „Plötzlich ist alles anders"; Taschenbuch, 176 Seiten, Books on Demand; ISBN-10: 3848232995

Dr. Carsten Schröter,
Chefarzt der Neurologischen Abteilung der Klinik Hoher Meißner
37242 Bad Sooden-Allendorf
www.reha-klinik.de
schroeter@reha-klinik.de

Schlaganfall-Selbsthilfegruppe Werra-Meißner e.V.:
Internet: Schlaganfall Selbsthilfegruppe Werra Meissner


Termine und Veranstaltungen

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Testen Sie Ihr Risiko!

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Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 1/2015

 

Thala 1/2015 mit dem Special Empowerment

Der mündige Patient ist ein Idealbild. Patienten-Empowerment heißt das relativ neue Modell.

Thala zum 10. Mai 2015

 

Der mündige Patient ist ein Idealbild. Doch vielen Patienten fehlen wichtige Vorraussetzungen für diese Mündigkeit. Das soll sich ändern. Patienten-Empowerment heißt das relativ neue Modell.

Jede noch so kleine Spende hilft

Zurück ins Leben – Es gibt immer einen Weg

 

Es grenzt an ein Wunder, dass Marina Fraas ihren Schlaganfall überlebt hat. Erst nach 18 Stunden gelang es der damals 20-Jährigen, Hilfe zu holen. Ein Blutgerinnsel nach einer Sportverletzung war die Ursache. Von einem Moment auf den anderen wurde sie zum Pflegefall. Die Ärzte prognostizierten schwere bleibende Schäden.
Die Treffen „Junger Mensch und Schlaganfall" – ein Projekt der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - haben ihr neue Perspektiven eröffnet und sie Hoffnung schöpfen lassen.

Mit Ihrer Spende helfen wir jungen und älteren Schlaganfall-Betroffenen auf ihrem Weg zurück ins Leben.

 

Es grenzt an ein Wunder, dass Marina Fraas ihren Schlaganfall überlebt hat. Erst nach 18 Stunden gelang es der damals 20-Jährigen, Hilfe zu holen. Ein Blutgerinnsel nach einer Sportverletzung war die Ursache. Die Folgen: halbseitige Lähmung rechts und der komplette Verlust der Sprache. Von einem Moment auf den anderen wurde die Studentin für International Management zum Pflegefall. Die Ärzte prognostizierten schwere bleibende Schäden.
Die Treffen „Junger Mensch und Schlaganfall" – ein Projekt der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe - haben ihr neue Perspektiven eröffnet und sie Hoffnung schöpfen lassen.

Seit ihrem Schicksalstag im Mai 2010 erobert sich Marina Fraas unermüdlich ihr Leben zurück. Sie hat es geschafft, wieder zu laufen. Sie hat ihre Sprache wiedergewonnen und während der langen Reha neue Werte entdeckt und die besondere Stärke von Selbsthilfegruppen erfahren. Auch ihre Ausbildung hat sie gewechselt. Als Psychologin möchte sie zukünftig Schlaganfall-Patienten zur Seite stehen. Das Studium der Rehabilitationspsychologie hat sie bereits erfolgreich abgeschlossen. Für das Wintersemester hat sie sich um einen Platz in klinischer Psychologie beworben – für das Masterstudium. „Wer sein Ziel kennt, findet den Weg", sagt die heute 25-Jährige zuversichtlich.

Kraft schöpfen für das Leben nach dem Schlaganfall!

Doch es gab Momente auf ihrem Weg zurück ins Leben, in denen sie kaum die Kraft fand, um weiterzumachen. Sie suchte Unterstützung und fand sie bei der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Gut erinnert sich Frau Fraas an das Treffen „Junger Mensch und Schlaganfall", das ihr neue Perspektiven eröffnete und sie Hoffnung schöpfen ließ. „Die Kontakte mit anderen Betroffenen habe ich als bereichernd empfunden. Ich finde es wichtig, dass die Schlaganfall-Hilfe diese wertvollen Angebote beibehält." Auch aus der Selbsthilfearbeit gewann Frau Fraas neue Stärke und Zuversicht. Unersetzlich bleibt die Unterstützung durch ihre Familie und ihren Freund. „Sie haben die ganze Zeit zu mir gehalten und alle haben mich immer wieder ermutigt", sagt sie. Resignieren kam nie in Frage: „Ich habe kein Aufgeber-Gen", erklärt sie augenzwinkernd. „Ich trage stattdessen ein Weitermach-Gen in mir."

Bitte spenden Sie

Menschen, die einen Schlaganfall erleiden, müssen ihr Leben neu beginnen; häufig jeden Schritt und jedes Wort neu lernen. Mit praktischer Hilfe und fachkundigem Rat steht die Schlaganfall-Hilfe dabei Patienten und Angehörigen zuverlässig zur Seite.
Bitte sorgen Sie mit einer Spende dafür, dass wir jungen und älteren Schlaganfall-Betroffenen auf ihrem Weg zurück ins Leben helfen können!

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  • 60 Euro ermöglichen die Begleitung eines Betroffenen durch einen Schlaganfall-Lotsen vier Wochen lang.
  • 100 Euro viermal gespendet, ermöglichen als Starthilfe die Neugründung einer Selbsthilfegruppe.
     
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