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Schneller zum Termin beim Facharzt

Versorgungsstärkungsgesetz

Schneller zum Termin beim Facharzt

Das monatelange Warten auf einen Termin beim Orthopäden oder Neurologen soll jetzt ein Ende haben. Vergangene Woche ist das so genannte Versorgungsstärkungsgesetz in Kraft getreten. Es zielt darauf ab, die ambulante ärztliche Versorgung zu verbessern.

 

Das monatelange Warten auf einen Termin beim Orthopäden oder Neurologen soll jetzt ein Ende haben. Vergangene Woche ist das so genannte Versorgungsstärkungsgesetz in Kraft getreten. Es zielt darauf ab, die ambulante ärztliche Versorgung zu verbessern.

Gesetzlich Versicherte sollen künftig innerhalb von vier Wochen einen Termin bei einem Facharzt erhalten. Gelingt ihnen das nicht, können sie sich an Terminservicestellen wenden, die sich um die Terminvermittlung kümmern. Die Servicestellen werden von den regionalen Kassenärztlichen Vereinigungen eingerichtet.

Weiterhin soll das Gesetz die Versorgung durch niedergelassene Ärzte regional besser strukturieren. Ärzte sollen dort tätig sein, wo sie für eine gute Versorgung gebraucht werden. Künftig soll eine Praxis in einem überversorgten Gebiet nur dann nachbesetzt werden, wenn dies für die Versorgung der Patienten auch sinnvoll ist. Diese Einzelfallentscheidung treffen Ärzte und Krankenkassen in den Zulassungsausschüssen vor Ort.

In unterversorgten, ländlichen Gebieten sollen Ärzten zusätzliche Anreize für eine Niederlassung geboten werden. „Gute medizinische Versorgung darf auch in Zukunft keine Frage des Wohnorts sein. Gerade im ländlichen Raum sind verstärkte Anstrengungen nötig, um eine gute Versorgung aufrechtzuerhalten" erklärte Bundesgesundheitsminister Herman Gröhe dazu.

Weitere Themen

Passivrauchen ist gefährlich

Neue Studie zu Schlaganfall-Risiko

Raucher erleiden häufiger Schlaganfälle, das ist bekannt. Eine neue US-Studie belegt jetzt auch, wie gefährlich das Passivrauchen ist.
Im Rahmen der „Reasons for Geographic and Racial Differences in Stroke" Studie (REGARDS) wurde der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Schlaganfall untersucht.

 

Raucher erleiden häufiger Schlaganfälle, das ist bekannt. Eine neue US-Studie belegt jetzt auch, wie gefährlich das Passivrauchen ist.

Im Rahmen der „Reasons for Geographic and Racial Differences in Stroke" Studie (REGARDS) wurde der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Schlaganfall untersucht. An der Untersuchung nahmen 21.743 Probanden teil, von denen 23% an ihrem Wohnort oder Arbeitsplatz Passivrauchen ausgesetzt waren. Insgesamt gab es unter den verhältnismäßig jungen Teilnehmern über einen Zeitraum von etwa 5 Jahren 428 Schlaganfälle. In der Gruppe der Passivraucher war die Rate um 30% höher.

Studien zu den Folgen des Passivrauchens sind methodisch schwierig, weil sich hier die Effekte von verschiedenen sozialen Risikofaktoren vermischen. Der Zusammenhang zwischen Passivrauchen und Herzinfarkten gilt dennoch als gut belegt. Nun gibt es auch bessere Daten für den Schlaganfall.

Was macht das Passivrauchen gefährlich? Viele der eingeatmeten Schadstoffe belasten besonders die Blutgefäße. Das führt zu einer direkten Schädigung der Gefäßinnenwände, so dass Ablagerungen entstehen, die Arteriosklerose. Die Folge ist eine schlechtere Durchblutung aller Organe und ein steigender Blutdruck. Dieser Druck schädigt die Gefäße zusätzlich, die Gefahr von Thrombosen steigt.

Viele Fakten rund um das Rauchen und hilfreiche Tipps für ein rauchfreies Leben hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe in ihrem Internetportal zusammengestellt unter  www.schlaganfall-hilfe.de/rauchen.

(Am J Prev Med 2015; doi: 10.1016/j.amepre.2015.04.014)


Schlaganfall-Lotsen

 

Schlaganfall-Lotsen begleiten Patienten und ihre Angehörigen bis zu einem Jahr nach dem Schlaganfall. Erfahren Sie in diesem neuen Video mehr über die Hilfestellungen und Aufgaben einer Lotsin.

Schlaganfall-Lotsen begleiten Patienten und ihre Angehörigen bis zum einem Jahr nach dem Schlaganfall. Erfahren Sie in diesem Video mehr über die Hilfestellungen und Aufgaben einer Lotsin


Respekt, wer´s selber macht!

 

Anders als beim Heimwerken sollte man die Medizin den Fachleuten überlassen. Doch weitgehend unstrittig ist heute, dass Patienten ihre Genesung auch ohne Arzt unterstützen können. Die Selbsthilfe ist zu einem Erfolgsmodell geworden. Lesen Sie mehr über die Schlaganfall-Selbsthilfe und finden Sie eine Gruppe in Ihrer Nähe.

 

Was wissen wir über Selbsthilfe? Statistisch erstaunlich wenig. Jeder und jede kann eine Gruppe gründen, ohne dass es amtlich erfasst wird. Eine Art Zentrale der Selbsthilfe ist die NAKOS, die Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen. Sie schätzt die Zahl der Selbsthilfegruppen in Deutschland auf 70.000 bis 100.000.

Wer das passende Selbsthilfe-Angebot für sich sucht, findet Hilfe in einer der 289 Selbsthilfekontaktstellen bundesweit: Nordrhein-Westfalen (47) und Niedersachsen 44) haben die meisten, Hamburg und das Saarland (je 1) liegen am Ende der Skala. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist das Land Brandenburg (22) am besten versorgt.

Das Internet hat auch der Selbsthilfe eine neue Ära eröffnet, die Online-Selbsthilfe. Aus Sicht der NAKOS kann der „Austausch von Gleichbetroffenen im Internet als eine neue Form gemeinschaftlicher Selbsthilfe verstanden werden". Gleichzeitig weist die Organisation aber darauf hin, dass „Selbsthilfeaktivitäten im Netz kein Ersatz für echte Selbsthilfegruppen, sondern eine Ergänzung und Erweiterung dieser Form" sind. Sie spricht von einer „Türöffnerfunktion".

Aber wie genau wirkt Selbsthilfe? Ihr Wert kann sich für den Einzelnen sehr unterschiedlich ausdrücken. Fragt man die Beteiligten, nennen sie Begriffe wie soziales Netz, Wissenspool, Orientierung, Beratung, Solidarität und Selbstvertrauen. Klar ist: alle fühlen sich durch die Gruppe besser. Einen wissenschaftlichen Beweis für die Wirksamkeit der Selbsthilfe brauchen sie nicht. Davon gibt es ohnehin nur wenige.

Spannende Themen gäbe es genug zu erforschen. Im Bereich der Schlaganfall-Hilfe könnte eine Fragestellung sein: Verringert die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe das Depressionsrisiko nach einem Schlaganfall? Oder: Können Selbsthilfegruppen die Therapietreue positiv beeinflussen und dadurch die Sekundärprävention verbessern, sprich: die Anzahl wiederholter Schlaganfälle senken? Aktuell läuft eine große Studie der Universitäten Hamburg und Hannover, in der die Wirkung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe in Deutschland untersucht wird. Ergebnisse werden 2017 vorliegen.

Was sind es für Menschen, die sich in Selbsthilfegruppen organisieren? Was passiert in diesen Gruppen? Und: Ist Selbsthilfe etwas für Sie? Antwortmöglichkeiten auf diese Fragen erhalten Sie bei uns.


Termine und Veranstaltungen

Termine und Veranstaltungen

 

Termine und Veranstaltungen auf einen Blick.

Testen Sie Ihr Risiko!

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Ermitteln Sie Ihre persönlichen Risikofaktoren mit unserem wissenschaftlich fundierten Schlaganfall-Risiko-Test.

Verschaffen Sie sich eine erste Orientierung über ihr Herz-Kreislauf-Risiko. Beantworten Sie bei unserem wissenschaftlich fundierten Schlaganfall-Risiko-Test 12 Fragen und erhalten Sie sofort Ihr individuelles Risiko-Profil.

Thala - Das Gesundheitsmagazin

Thala 2/2015

 

Thala 2/2015 mit dem Special Selbsthilfe

Ist Selbsthilfe etwas für Sie? Antworten auf verschiedene Fragen lesen Sie in der Thala.

Thala zum 10. Mai 2015

 

Der mündige Patient ist ein Idealbild. Doch vielen Patienten fehlen wichtige Vorraussetzungen für diese Mündigkeit. Das soll sich ändern. Patienten-Empowerment heißt das relativ neue Modell.

Helfen mal anders

Schnell und unkompliziert per SMS helfen

 

SMS Spende

Schlaganfall? Nein, danke! Unterstützen Sie den Kampf gegen den Schlaganfall mit einer Charity-SMS.

Geben Sie das Kennwort „Schlaganfall" oder das Kennwort „Stroke" in das Textfeld Ihres Handys ein und senden Sie die SMS an die Nummer 81190. Mit maximal 10 Euro unterstützen Sie ganz konkret die Arbeit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. 

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Schlaganfall? Nein, danke!
Unterstützen Sie die Arbeit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe und den Kampf gegen den Schlaganfall mit einer Charity-SMS - auf einer Feier, bei einem Konzert, nach einem Vortrag oder jetzt sofort senden.

Helfen Sie uns, anderen zu helfen - schnell und ganz unkompliziert!

So einfach geht es:

Geben Sie das Kennwort Schlaganfall oder das Kennwort Stroke in das Textfeld Ihres Handys ein und senden Sie die SMS an die Nummer 81190.

Was kostet eine Charity-SMS und wie viel erhält die Schlaganfall-Hilfe…?

Eine Charity-SMS mit dem Stichwort Schlaganfall kostet 10 Euro zzgl. üblicher SMS-Gebühr an Ihren Mobilfunkanbieter - 9,83 Euro gehen direkt an die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe.

Eine Charity-SMS mit dem Stichwort Stroke kostet 5 Euro zzgl. üblicher SMS-Gebühr an Ihren Mobilfunkanbieter – 4,83 Euro unterstützen junge Betroffene und Kinder direkt.

Die Kosten dafür werden von Ihrem Mobilfunkanbieter mit der nächsten Rechnung abgerechnet. Aus technischen und steuerrechtlichen Gründen kann Ihnen die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe leider keine Zuwendungsbestätigung ausstellen.
 

Wie weiß ich, ob meine Charity-SMS angekommen ist?

Innerhalb von wenigen Minuten erhalten Sie eine kurze automatische Nachricht von uns. So wissen Sie, dass Ihre Charity-SMS erfolgreich versendet wurde.

Bitte beachten Sie, dass nicht alle Mobilfunk-Anbieter das Versenden von Charity-SMS ermöglichen. So kann es beispielsweise bei Prepaid-Angeboten zu Problemen kommen. Bitte wenden Sie sich in diesem Fall direkt an Ihren Mobilfunk-Anbieter.   



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