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Gesundheitstipps

Das erwartet Sie auf diesen Seiten

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Es ist wichtig, sie zu erhalten oder wiederherzustellen.

„Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit." Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, versteht darunter den Zustand völligen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens.

Aus diesem Grund will die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe nicht alleine über die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie den Schlaganfall informieren.  Wir möchten zugleich einfache und praktikable Empfehlungen und Anregungen für den Weg in ein gesundheitsbewussteres Leben geben.

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Es ist wichtig, sie zu erhalten oder wiederherzustellen.

„Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit." Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, versteht darunter den Zustand völligen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens.

Aus diesem Grund will die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe nicht alleine über die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie den Schlaganfall informieren.  Wir möchten zugleich einfache und praktische Tipps und Anregungen für den Weg in ein gesundheitsbewussteres Leben geben.

Wir können selbst viel tun

„Gesundheit ist ein Geschenk, das man sich selber machen muss." Schwedisches Sprichwort

Viele körperliche Eigenschaften wie Körpergröße, Augenfarbe oder die Form der Ohren  sind durch Veranlagungen individuell bestimmt und lassen sich nicht beeinflussen. Und auch das Risiko für einige Krankheiten steckt bereits in unseren Genen. Dennoch, zum Schutz vor Krankheiten, Neuerkrankungen und Unwohlsein können wir selbst viel tun. Denn neben der Veranlagung, dem Umfeld und der Umwelt in der wir leben, hat auch unser Verhalten einen  entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit.

Ob Ernährungsgewohnheiten,  Bewegungsverhalten, Rauchen oder nicht Rauchen, der Umgang mit stressigen Situationen oder die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind zu großen Teilen von unserem Verhalten abhängig.

Wir unterstützen Sie dabei, sich selbst mehr Gesundheit zu schenken.

Zusammen mit Experten haben wir Ihnen verschiedene Gesundheitspäckchen geschnürt. Greifen Sie zu, lesen Sie, probieren Sie aus und beschenken Sie sich selbst.

Unsere Gesundheitstipps befassen sich mit den Themen:

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Wie viel Sinn macht eine gesunde Lebensweise?

Statistik spricht für Prävention

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Studien können heute den gesundheitlichen Erfolg von Lifestyle-Veränderung statistisch vorhersagen. Doch Zahlen sind nicht alles, sagt Dr. Jürgen Fröhlich. Der Bereichsleiter der Schlaganfall-Hilfe weiß, dass viele Menschen wider besseren Wissens handeln. Sie lassen sich eher auf der Gefühlsebene ansprechen.

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Dr. Jürgen Fröhlich ist Bereichsleiter Integrierte Schlaganfall-Versorgung der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. In dieser Funktion leitet der Mediziner auch den Bereich Prävention. Welche konkreten Erfolge eine gesunde Lebensweise bringen kann, erklärt er im Interview.

  • Herr Fröhlich, vielen Menschen fällt es unsagbar schwer, gesund zu leben. Wie kann man ihnen helfen?

Das ist eine große Herausforderung. Wir können heute wissenschaftlich den Erfolg von Prävention (Vorsorgemaßnahmen) beziffern. Aber Fakten sind nur ein Teil der Wahrheit. Es geht auch darum, diese Botschaften besser zu vermitteln. Ein Beispiel: Raucher mit einem Bluthochdruck haben ein 20-fach erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Diese Botschaft setzt der Empfänger nicht automatisch in eine Handlungsempfehlung um. Besser ist es, gleich die positive Perspektive anzubieten: Wer das Rauchen aufgibt und gleichzeitig seinen Bluthochdruck reguliert und kontrolliert, minimiert sein Schlaganfall-Risiko auf ein Zwanzigstel.
 

  • Kommt man den Menschen mit Zahlen näher?

Vielen nicht, aber Zahlen dienen als Grundlage, sie sind der Beweis für Wirksamkeit und Sinnhaftigkeit. Auf der Gefühlsebene kann man beispielsweise den Wohlfühleffekt anführen: Wer sich ausreichend bewegt, gesund ernährt und auf das Rauchen verzichtet, dem wird es subjektiv besser gehen.
 

  • Lässt sich das so pauschal sagen?

Das ist teilweise wissenschaftlich belegt. Wer Sport treibt, setzt Glückshormone frei. Für aktive Freizeitsportler ist das der „Kick", der sie antreibt. Natürlich können nicht alle Menschen Leistungssport vollbringen. Wir sprechen deshalb lieber von Bewegung. Man kann sich altersgerecht mit Spaziergängen, Radfahren oder Schwimmen fithalten. 30 Minuten moderate tägliche Bewegung reichen aus.
 

  • Bewegung macht also gesund und glücklich?

Sie trägt entscheidend dazu bei, soviel ist bewiesen. Der Körper produziert dabei vermehrt das Hormon Serotonin. Bewegung an frischer Luft ist besonders wirksam, weil die UV-Strahlen eine ähnliche Wirkung haben. Und dann ist da der psychologische Effekt, den wir alle kennen. Wer seinen eigenen Widerstand überwindet und etwas geschafft hat, dem geht es hinterher besser.
 

  • Wie ist es mit der Ernährung?

Da heißt es: Sich ausgewogen ernähren und nicht mehr essen, als der Körper verbraucht. Wer beispielsweise seine Cholesterinwerte in einen gesunden Bereich bringt, halbiert sein Schlaganfall-Risiko. Stark übergewichtige Menschen können ihr Risiko durch Abnehmen sogar dritteln.
 

  • Lassen sich alle Risikofaktoren ausschalten?

Nicht alle, Altern kann man nicht aufhalten. Doch Ernährung, Bewegung, Rauchen, Bluthochdruck und Diabetes lassen sich verändern. Das Alter allein ist kein Risikofaktor, der einem Sorge machen muss. Jedoch die Kombination mehrere Faktoren wie Alter, Rauchen und Bluthochdruck führen zu einem Vielfachen des durchschnittlichen Risikos. Denn Risikofktoren addieren sich nicht einfach nur. Wer sich diese Zahlen genau anschaut, kann nachvollziehen, wie sehr sich Prävention lohnt.
 

  • Was ist, wenn ich schon einen Schlaganfall erlitten habe?

Dann ist Prävention umso wichtiger, weil das Risiko für einen weiteren Schlaganfall ohnehin schon höher ist. Wir sprechen in diesem Fall von Sekundärprävention. Für eine gesunde Lebensweise ist es nie zu spät. Auch im fortgeschrittenen Alter kann ich dadurch noch Erfolge erzielen.

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Gute Vorsätze leichter einhalten

So steigen Ihre Chancen

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Nicht mehr rauchen, gesünder essen, mehr bewegen - haben Sie auch solche oder ähnliche gute Vorsätze für sich gefasst?

Herzlichen Glückwunsch! Wir helfen Ihnen, Ihre Vorsätze einzuhalten.

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Wer kennt sie nicht, die guten Vorsätze. Ob es die letzte Zigarette kurz vor dem Jahres-Countdown ist oder der feste Vorsatz, spätestens ab nächster Woche mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, meist sind es lobenswerte Vorhaben. Nur: Laut Meinungsforschungsinstitut Forsa hat die Hälfte der Deutschen seine guten Vorsätze bereits nach drei Monaten aufgegeben.

Der Geist war willig, doch das Fleisch war schwach? Ganz ohne Einsatz und Verzicht geht es sicher nicht. Aber entscheidend für den Erfolg sind die Rahmenbedingungen, sagen Psychologen. Sie können sich die Einhaltung Ihrer guten Vorsätze deutlich leichter machen, wenn Sie auf einige Dinge achten:

  • Horchen Sie in sich hinein, ob Ihr Vorsatz Ihrem eigenen Wunsch entspricht. Wenn Sie eigentlich nur Ihrem Partner einen Gefallen tun möchten, hat Ihr Vorhaben wenig Erfolgschancen.
     
  • Setzten Sie sich erreichbare Ziele. Gehen Sie in sich und überlegen Sie, ob Ihre Vorstellung realistisch ist. Sie selbst kennen sich am besten. Und planen Sie Rückfälle ein. Diese müssen nicht gleich das Scheitern Ihres Projektes bedeuten. Im Gegenteil: Sie können daraus lernen und gestärkt nochmal beginnen.
     
  • Definieren Sie ihr Ziel so exakt wie möglich. Sie sollten Ihre Ziele so stecken, dass Sie sie allein erreichen können. Wenn Ihr Erfolg von anderen abhängt, können Sie nur erreichen, was in Ihrem Verantwortungsbereich liegt.
     
  • Definieren Sie einen genauen Zeitpunkt. Das kann der 1. Januar, 0 Uhr sein, muss aber nicht. Wählen Sie den passenden Zeitpunkt für die Umsetzung, um sich nicht zu überfordern. Ihr Vorsatz ist nicht weniger gut, wenn Sie ihn im Frühjahr angehen. Vielleicht ist diese Jahreszeit erfolgversprechender.
     
  • Machen Sie sich unter Umständen einen Stufenplan zur Erreichung Ihrer Ziele. Nicht alles gelingt von heute auf morgen. Setzen Sie sich Zwischenziele oder Meilensteine. Und: Loben Sie sich selbst, wenn Sie Ihre Zwischenziele erreichen und Sie niemand anders lobt. Gönnen Sie sich eine Belohnung!
     
  • Und schließlich: Machen Sie sich mit Ihrem Vorhaben gedanklich vertraut. Stellen Sie sich schon vorher vor, wie Ihr Leben, Ihr Tag in verschiedenen Situationen sein wird, nachdem Sie Ihre Verhaltensänderung umgesetzt haben. Das ist eine gute Vorbereitung für später.