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"Das Ziel muss leuchten!"

Gute Vorsätze erfolgreich umsetzen

„Weniger Stress", „mehr bewegen" und „sich gesünder ernähren" – so lauten die Dauerbrenner unter den guten Vorsätzen der Deutschen zum Jahreswechsel. Das hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa herausgefunden. Viele Menschen scheitern jedoch schon nach kurzer Zeit an ihren Vorhaben. Was machen sie falsch? Gibt es Erfolgsrezepte für gute Vorsätze? „Ja" sagt Dr. Bettina Begerow. Die Präventionsexpertin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe verrät im Interview ihre wichtigsten Tipps.

 

„Weniger Stress", „mehr bewegen" und „sich gesünder ernähren" – so lauten die Dauerbrenner unter den guten Vorsätzen der Deutschen zum Jahreswechsel. Das hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa herausgefunden. Viele Menschen scheitern jedoch schon nach kurzer Zeit an ihren Vorhaben. Was machen sie falsch? Gibt es Erfolgsrezepte für gute Vorsätze? „Ja" sagt Dr. Bettina Begerow. Die Präventionsexpertin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe verrät im Interview ihre wichtigsten Tipps.

  • Frau Dr. Begerow, warum scheitern so viele an ihren Vorsätzen?

Das liegt meist an unrealistischen Zielen und einer mangelnden Vorbereitung. Lebensstiländerungen funktionieren nur durch Motivation, dafür muss ich gute Voraussetzungen schaffen.

  • Hilft eine App auf dem Smartphone, die mich an das Joggen erinnert?

Die App kann nur Mittel zum Zweck sein. Die Ziele müssen Sie schon selbst definieren und vor allem den Weg dorthin.

  • Welche Ziele funktionieren, welche nicht?

Das hängt von Ihnen ab. Es reicht nicht, sich zu sagen: Ich will gesünder essen und mehr laufen, damit ich abnehme. Die meisten halten das maximal ein paar Wochen durch. Das ist die Macht der Gefühle, sie ist meist stärker als die Vernunft.

  • Wie stelle ich es richtig an?

Psychologen sagen: „Das Ziel muss leuchten!" Ich muss schöne Bilder im Kopf entwickeln, die ich vor meinem geistigen Auge sehe. Ich sehe mich so, wie ich werden möchte. Nur dadurch entsteht Emotion, die Sie brauchen, um durchzuhalten.

  • Der Weg zum Ziel kann aber sehr lang sein.

Deshalb sollten Sie sich einen Plan machen, am besten schriftlich. Dabei nicht nur das Fernziel festhalten, sondern auch Etappenziele. Diese kleinen Erfolgserlebnisse zwischendurch geben einen zusätzlichen Motivationsschub.

  • Kann ich mir Ziele gemeinsam mit dem Partner stecken?

Das kommt auf die Ziele an. Wichtig ist, dass Sie allein das Ziel erreichen können und dabei nicht von anderen abhängig sind. Auf dem Weg zum Ziel kann der Partner oder eine Gruppe eine wichtige Motivationshilfe oder Kontrollinstanz sein. Die meisten Menschen profitieren davon, manche aber machen das besser mit sich allein aus. Es hängt davon ab, was für ein Motivationstyp Sie sind.

  • Wenn ich nun ein Ziel und einen Plan habe, kann ich dann einfach loslegen?

Vielen tut es gut, vor dem Start mit einem anderen Menschen über ihren Plan zu sprechen. Das kann helfen, einem das Gefühl der Überforderung zu nehmen und den Plan etwas verbindlicher zu machen. Oft kann der Gesprächspartner auch auf mögliche Störfaktoren hinweisen.

  • Wie gehe ich mit solchen Störfaktoren um?

Die meisten Dinge, die sie zum Beispiel davon abhalten könnten, regelmäßig zu laufen, können Sie vorhersehen. Spielen Sie ihren Alltag gedanklich durch, identifizieren Sie Störquellen und entwickeln Sie schon im Vorfeld Strategien, sie auszuschalten oder ihnen gar nicht erst zu begegnen.

  • Verraten Sie uns zum Schluss Ihre eigenen Vorsätze?

Ich muss 2017 endlich meine Küche streichen, die stelle ich mir gerade in leuchtenden Farben vor (lacht). In Sachen Bewegung und Ernährung bin ich ganz zufrieden mit mir. Auch das ist okay, man muss nicht immer besser werden, wenn man sich wohlfühlt.

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Gesundheitstipps

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Es ist wichtig, sie zu erhalten oder wiederherzustellen.

„Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit." Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, versteht darunter den Zustand völligen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens.

Aus diesem Grund will die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe nicht alleine über die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie den Schlaganfall informieren.  Wir möchten zugleich einfache und praktikable Empfehlungen und Anregungen für den Weg in ein gesundheitsbewussteres Leben geben.

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Gesundheit ist unser höchstes Gut. Es ist wichtig, sie zu erhalten oder wiederherzustellen.

„Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit." Die Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, versteht darunter den Zustand völligen körperlichen, geistigen und seelischen Wohlbefindens.

Aus diesem Grund will die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe nicht alleine über die Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie den Schlaganfall informieren.  Wir möchten zugleich einfache und praktische Tipps und Anregungen für den Weg in ein gesundheitsbewussteres Leben geben.

Wir können selbst viel tun

„Gesundheit ist ein Geschenk, das man sich selber machen muss." Schwedisches Sprichwort

Viele körperliche Eigenschaften wie Körpergröße, Augenfarbe oder die Form der Ohren  sind durch Veranlagungen individuell bestimmt und lassen sich nicht beeinflussen. Und auch das Risiko für einige Krankheiten steckt bereits in unseren Genen. Dennoch, zum Schutz vor Krankheiten, Neuerkrankungen und Unwohlsein können wir selbst viel tun. Denn neben der Veranlagung, dem Umfeld und der Umwelt in der wir leben, hat auch unser Verhalten einen  entscheidenden Einfluss auf unsere Gesundheit.

Ob Ernährungsgewohnheiten,  Bewegungsverhalten, Rauchen oder nicht Rauchen, der Umgang mit stressigen Situationen oder die regelmäßige Teilnahme an Vorsorgeuntersuchungen, unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden sind zu großen Teilen von unserem Verhalten abhängig.

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