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Geschichte der Stiftung

Für das Leben - gegen den Schlaganfall

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1996: Das Schlaganfall-Magazin.

Im Jahr 2008 blickten wir mit Freude und Stolz auf 15 Jahre Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zurück. Seither wurden über 470 Selbsthilfegruppen gegründet, deutschlandweit gibt es heute über 160 von uns zertifizierte Schlaganfall-Einheiten, so genannte Stroke Units. Über 200 Schlaganfall-Spezialisten sind als ehrenamtliche Regionalbeauftragte für uns im Einsatz und 23 Regionalbüros in ganz Deutschland sind Anlaufstelle für Betroffene, ihre Angehörigen und für Interessierte. Mit unserer Arbeit konnten wir viele Schlaganfälle verhindern, aber auch die Folgen dieser Erkrankung mildern helfen. Schlaganfall-Aufklärung und die Unterstützung der Forschung - diese Themen werden in unserer Arbeit auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Dafür sind wir im Einsatz - mithilfe zahlreicher ehrenamtlich tätiger Menschen, die ihre Ideen und ihre Spenden einbringen und denen wir sehr viel zu verdanken haben.

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1996: Das Schlaganfall-Magazin.

Im Jahr 2008 blickten wir mit Freude und Stolz auf 15 Jahre Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe zurück. Seither wurden über 470 Selbsthilfegruppen gegründet, deutschlandweit gibt es heute über 160 von uns zertifizierte Schlaganfall-Einheiten, so genannte Stroke Units. Über 200 Schlaganfall-Spezialisten sind als ehrenamtliche Regionalbeauftragte für uns im Einsatz und 23 Regionalbüros in ganz Deutschland sind Anlaufstelle für Betroffene, ihre Angehörigen und für Interessierte. Mit unserer Arbeit konnten wir viele Schlaganfälle verhindern, aber auch die Folgen dieser Erkrankung mildern helfen. Schlaganfall-Aufklärung und die Unterstützung der Forschung - diese Themen werden in unserer Arbeit auch weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Dafür sind wir im Einsatz - mithilfe zahlreicher ehrenamtlich tätiger Menschen, die ihre Ideen und ihre Spenden einbringen und denen wir sehr viel zu verdanken haben.

 1994

Die erste Stroke Unit Deutschlands wird an der Universitätsklinik Essen eröffnet. Wohltätigkeitsaktionen ebnen den Weg zur Gründung weiterer Stroke Units. Erstmals treffen sich alle Schlaganfall-Spezialisten, die als Regionalbeauftragte für die Stiftung tätig sind.

 

 1995

Stroke Unitsmüssen bestimmte Kriterien erfüllen, um zertifiziert zu werden. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe entwickelt ein Zertifizierungsverfahren und führt es in Deutschland ein. Die erste Präventionsstudie wird initiiert mit dem Ziel, Risikofaktoren zu analysieren und Schlaganfällen vorzubeugen.

 

 1996

„Ein Schlaganfall kostet oft das Leben, dieser Test nur 10 Minuten"- unter diesem Motto steht eine Aufklärungskampagne, an der 20 Millionen Bundesbürger teilnehmen. Über einen Fragebogen wird das individuelle Schlaganfall-Risiko der Teilnehmer ermittelt.

 

 1997

Das Schlaganfall-Info-Mobil - das rollende Aufklärungs- und Beratungscenter beginnt seine Tour durch Deutschland, macht auf den Marktplätzen der Republik halt und wird bis zum Jahr 2005 über 60 000 Menschen in über 1 500 Einsatzorten erreichen. Um wirkungsvolle Schlaganfall-Aufklärung und -vorbeugung betreiben zu können, werden Daten über Verbreitung, Verlauf und Sterblichkeit beim Schlaganfall benötigt. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe initiiert daher mit der Universität Essen eine in Europa einzigartige Schlaganfall-Datenbank.

 

 1998

Noch mehr Aufklärung in den Regionen: Ärzte werden auf regionaler Ebene für eine aktuelle und praxisorientierte Aufklärung vor Ort geschult.

 

 1999

Erstmalsfindet am 10. Mai ein bundesweiter Aktionstag gegen den Schlaganfall statt. Den Startschuss geben der damalige Bundespräsident Roman Herzog und die Präsidentin der Stiftung, Liz Mohn.

 

 2000

Die bundesweite Aufklärungskampagne „Arterien - alles im Fluss?" geht an den Start. Über 200 000 Menschen werden ihr persönliches Risiko testen lassen.

 

 2001

Noch mehr Service und Information für Betroffene: Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe richtet ein Service- und Beratungszentrum ein. Kinder und Schlaganfall - der erste Erfahrungsaustausch für Eltern von Kindern mit Schlaganfällen findet in Vechta statt. Viele Menschen engagieren sich inzwischen in den vielfältigsten Projekten für die Schlaganfall-Aufklärung. Um dieses Engagement besser zu würdigen, ruft Liz Mohn den Ehrenamtspreis ins Leben.

 

 2002

Regionales Netzwerk: Der Aufbau regionaler Schlaganfall-Büros beginnt. Damit kommen Informationen noch schneller zu den Betroffenen

 

 2003

Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute: Die Stiftung setzt sich dafür ein, die Versorgungskette zu optimieren und startet das Leitprojekt Schlaganfall-Management. „Ich doch nicht" - oder doch? Erneut startet ein breit angelegter individueller Risikotest. Die flächendeckende Versorgung von Schlaganfall- Patienten ist noch nicht erreicht. Abhilfe schafft das telemedizinische Pilotpojekt TEMPIS

 

 2004

Ein weiteres Element zur Verbesserung der Notfall-Versorgung wird eingeführt: Der Schlaganfall-Patienten-Pass, der alle im Notfall wichtigen Patientendaten beinhaltet, geht an den Start. QuIS und QuIK - das eine ein Pilotprojekt zur Integrierten Versorgung, das andere ein Innovationspreis für herausragende Schlaganfall-Versorgung, werden ins Leben gerufen.

 

 2005

Prävention auf neuer Basis: Das jahrelang erfolgreiche Info-Mobil wird durch den Schlaganfall-TestKoffer ersetzt - der Koffer ist mobiler, noch schneller einsetzbar und preisgünstiger als das Info-Mobil.

 

 2006

Im Pilotprojekt „Stroke Angel" werden moderne Technologien zur Verbesserung der Schnittstelle zwischen präklinischer und klinischer Versorgung getestet. Eine spezielle Software ermöglicht dem Rettungsteam eine schnelle Diagnose, die sofort an die Klinik übermittelt wird, wo die Behandlung des Patienten nach Einlieferung ohne Verzögerung beginnt (durchschnittliche Zeitersparnis: 23 Minuten).

 

 2007

Ein durchschlagender Erfolg: Die Aufklärungskampagne „Jede Minute zählt: Jeder Schlaganfall ist ein Notfall". Aufklärungs-Spots erreichen viele Menschen und machen deutlich, dass bei Verdacht auf Schlaganfall keine Zeit verloren werden darf.

 

 2008
„Stroke Angel" geht ab April 2008 in die Regelversorgung. Modifiziert erneut in Bad Neustadt/Saale eingeführt, geht das System schrittweise in die Fläche. QuIS - Qualitätsmodell Integrierte Schlaganfall-Versorgung: Das Handbuch zur Umsetzung wird fertig gestellt.

 

2009


Gemeinsam mit dem Kooperationspartner Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) setzt die Schlaganfall-Hilfe das neue Zertifizierungsverfahren für Stroke Units erfolgreich um.
Bereits 67 der insgesamt 160 zertifizierten Stroke Units sind im Jahr 2009 von LGA InterCert GmbH nach den neuen Qualitätsstandards begutachtet und mit einem Zertifikat ausgezeichnet worden.

2010


„Den Blick schärfen für die Rehabilitation": Am 10. Mai 2010 nimmt die Schlaganfall-Hilfe mit ihrem bundesweiten Netzwerk die Zeit nach dem akuten Schlaganfall in den Fokus. Mit dem Ziel, jedem Schlaganfall-Betroffenen eine adäquate Rehabilitation zu ermöglichen, setzt sie dabei auf eine abgestimmte und integrative Versorgungskette.