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Diagnose
Untersuchung im Krankenhaus
Der Schlaganfall wird in der Regel durch eine bildgebende Diagnostik wie ein Computertomogramm, eine Magnetresonanztomographie oder auch durch eine Kernspinuntersuchung des Kopfes festgestellt. Diese Untersuchungen sollten sofort nach Einlieferung in die Klinik durchgeführt werden, denn jede Minute zählt.
- Eine notfallmäßige Kontrolle des Blutes gibt Aufschluss über mögliche Gerinnungsstörungen.
- Eine neurologische und internistische Untersuchung mit Abfrage der Vorgeschichte jedes Patienten fügt alles zu einem Gesamtbild zusammen.
- Ein EKG klärt ab, ob der Grund für den Schlaganfall eventuell Rhythmusstörungen sind.
Erst jetzt fällt die Entscheidung, welche Therapie durchgeführt wird. Die Zeit von der Kliniktür bis zur Entscheidung, ob zum Beispiel eine Lysetherapie stattfinden soll oder nicht, sollte bei Patienten mit akutem Schlaganfall nicht über 60 Minuten liegen (sogenannte door-to-needle-time).
Die Folgetage in der Klinik werden zur weiteren Ursachenfindung genutzt.
- Eine Langzeitblutdruckmessung klärt, ob eventuell ein Bluthochdruck vorliegt.
- Ein Langzeit-EKG zeigt, ob eventuell anfallsartige Rhythmusstörungen vorliegen.
- Eine Ultraschalluntersuchung der hirnversorgenden Gefäße oder manchmal auch eine Röntgendarstellung der hirnversorgenden Gefäße kann nachweisen, ob Verengungen oder Verkalkungen vorliegen.
- Eine Ultraschalluntersuchung des Herzens kann nachweisen, ob eventuell Blutgerinnsel im Herzen die Ursache für den Schlaganfall sind.
- Ausführliche Blutuntersuchungen können weitere Risikofaktoren wie Fettstoffwechselstörungen nachweisen.
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